DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz (dgk), Jg. 48, 6 - 2007 - Themen: So schützen Sie Ihr Baby vor Allergien: Neue Ergebnisse der GINI-Studie, Wenn der Gelenkersatz Allergien auslöst: Implantatregister soll Unverträglichkeit erfassen, Anstieg von Hantavirus
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Deutsches Grünes Kreuz, Deutsche Gesundheits Korrespondenz (dgk), Jg. 48, 6 - 2007 - Themen: So schützen Sie Ihr Baby vor Allergien: Neue Ergebnisse der GINI-Studie, Wenn der Gelenkersatz Allergien auslöst: Implantatregister soll Unverträglichkeit erfassen, Anstieg von Hantavirus-Infektionen: Folge des Klimawandels?, Gefahr für die Zähne:Wer Saures liebt, sollte vorsichtig sein, Nun schwirren sie wieder: Was tun, wenn Insekten zustechen?, Urlaub mit dickem Bauch: Reisen in der Schwangerschaft, Warum haben wir im Flieger Druck auf den Ohren?, Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall, Mittagsschläfchen ist auch gut fürs Herz, Sun-Tour 2007, Zecken-Hotline beim DGK, Down-Sportlerfestival am 22. September, Verantwortungsvoller Umgang mit Düften, Der Reinbeißer des Monats: Bohnen: Vielfalt in Form und Farbe, Neues aus dem Deutschen Diabtetes-Zentrum:: Bei Gewichtszunahme verändert sich Darmflora
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 48, 6 - 2007

So schützen Sie Ihr Baby vor Allergien
Neue Ergebnisse der GINI-Studie
(2.908 Zeichen)

(dgk) Bereits jedes dritte Kind leidet an einer allergischen Erkrankung. Bei Babys und Kleinkindern zeigen sich die Beschwerden vor allem durch Hautausschläge, Juckreiz, Durchfall oder Erbrechen. Die atopische Dermatitis, umgangssprachlich als Neurodermitis bezeichnet, ist bei Kindern die häufigste chronische Hauterkrankung und sehr häufig mit Allergien gekoppelt.

Verständlich, dass viele Eltern sich sorgen, wie sie ihren Nachwuchs davor schützen können. Auch für die medizinische Forschung stellt diese Frage eine besondere Herausforderung dar. Die unabhängige GINI-Studie (German Infant Nutritional Intervention) befasst sich seit 1995 mit den Möglichkeiten der Allergievorbeugung durch die richtige Ernährung von Säuglingen. Mit ursprünglich 2.252 untersuchten Kindern handelt es sich um die weltweit größte Langzeitstudie zur Allergieprävention. Beteiligt sind das Marien-Hospital Wesel, die Ludwig-Maximilians-Universität in München, die Technische Universität München und das Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Stiftung für Kindergesundheit unterstützt.

Bereits die ersten Veröffentlichungen zur GINI-Studie brachten spannende Ergebnisse. So wurde die Empfehlung zum Stillen bestätigt: Ausschließliches Stillen während der ersten vier Lebensmonate verringert die Häufigkeit allergischer Erkrankungen um die Hälfte.

Wenn die Muttermilch nicht ausreicht oder die Mutter nicht stillen kann, kommt Säuglingsnahrung zum Einsatz. Für allergiegefährdete Babys empfehlen die allergologischen Fachgesellschaften allergenarme Nahrung, die so genannte hypoallergene oder HA-Nahrung.
Die GINI-Wissenschaftler verglichen drei allergenarme Babynahrungen mit einer herkömmlichen Säuglingsmilchnahrung und kamen zu einem unerwarteten Ergebnis: Nicht jede der untersuchten allergenarmen Nahrungen hatte tatsächlich eine allergievorbeugende Wirkung. Nur eine der HA-Nahrungen (Beba H.A.) sowie eine therapeutische Spezialnahrung (Nutramigen) zeigten jedoch einen deutlichen Effekt: Sie senkten das Risiko für eine atopische Dermatitis etwa um die Hälfte.

Wie bedeutsam die richtige Ernährung in den ersten Lebensmonaten auch für die weitere Gesundheit ist, bekräftigen die neuesten Ergebnisse der Untersuchung. Sie dokumentieren die Entwicklung der teilnehmenden Kinder bis zum dritten Lebensjahr.

Danach hält die allergievorbeugende Wirkung der genannten Säuglingsnahrungen auch über den Zeitraum der Fläschchenfütterung hinaus an: Verglichen mit den Kindern, die in den ersten Lebensmonaten eine herkömmliche Säuglingsnahrung erhalten hatten, waren nur halb so viele Kinder bis zu ihrem dritten Geburtstag an atopischer Dermatitis erkrankt.

Fazit: Die richtige Ernährung in den ersten Lebenswochen und -monaten spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit eines Kindes. Stillen wie auch eine wissenschaftlich geprüfte hypoallergene Nahrung senken das Allergierisiko etwa um die Hälfte.

Allergien vorbeugen – mit der richtigen Ernährung in den ersten Lebensmonaten
Ausführliche Informationen zu diesem Thema enthält die Broschüre „Allergien vorbeugen – mit der richtigen Ernährung in den ersten Lebensmonaten“. Sie kann gegen Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlags angefordert werden beim Deutschen Grünen Kreuz, Stichwort Allergievorbeugung, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg.


Wenn der Gelenkersatz Allergien auslöst
Implantatregister soll Unverträglichkeit von Endoprothesen erfassen
(1.780 Zeichen)

(dgk) Der Verschleiß von Gelenken, die Arthrose, verursacht bei Bewegungen starke Schmerzen, die durch Abnutzung des Gelenkknorpels hervorgerufen werden. In späteren Krankheitsstadien sind auch die Knochenanteile des Gelenks betroffen. Durch Gelenkersatz, also eine Endoprothese, kann den Betroffenen geholfen werden. Sie bekommen die volle Beweglichkeit zurück und sind schmerzfrei.

In Deutschland erhalten etwa 200.000 Menschen pro Jahr ein neues Hüft- oder Kniegelenk – Tendenz steigend. Endoprothesen bestehen aus Stahl, Titan, Kobalt-Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen, Keramik oder auch aus Kunststoffen. Sie werden mit so genanntem Knochenzement oder mechanisch im Knochen befestigt und bleiben dauerhaft im Körper. Einige Patienten vertragen die Endoprothesen aber nicht: Sie leiden unter Ekzemen, Nesselsucht, Schwellungen, Ergüssen oder einer gestörten Wundheilung.

Seit längerem diskutieren Fachleute, ob die fremden Materialien im Körper zu allergischen Reaktionen führen können, da viele Endoprothesen Nickel enthalten und zwölf Prozent der Bevölkerung an einer Nickelallergie leiden. „Bisher wissen wir nur wenig über die Ursachen und die Häufigkeit der Unverträglichkeit; deshalb sammeln wir alle bekannten Fälle in einem Implantatregister. Möglicherweise lassen sich aus den Daten Erkenntnisse ableiten, wie Endoprothesen noch verträglicher hergestellt werden können“, so Professor Peter Thomas von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie.

Zurzeit werten Wissenschaftler die ersten Daten des Implantatregisters aus. Ein erkennbarer Trend zeichnet sich gegenüber Bestandteilen des Knochenzements ab: Kontaktallergien auf Gentamycin, Benzoylperoxid, Hydrochinon und Acrylatverbindungen traten in 24 von 68 gemeldeten Unverträglichkeiten auf.

Wer eine Unverträglichkeit auf ein künstliches Gelenk vermutet, sollte einen allergologisch ausgebildeten Hautarzt aufsuchen.

Weitere Informationen auf http://derma.klinikum.uni-muenchen.de, Rubrik Forschung/Labor, Stichwort Implantatallergie


Sprunghafter Anstieg von Hantavirus-Infektionen in Baden-Württemberg
Eine Folge des Klimawandels?
(2.612 Zeichen)

(dgk) In Baden-Württemberg hat die Zahl der Hantavirus-Infektionen seit Beginn des Jahres auffällig zugenommen. In den ersten drei Monaten 2007 wurden 103 Erkrankungsfälle aus Gesamtdeutschland an das Berliner Robert Koch-Institut übermittelt, davon 78 aus Baden-Württemberg. Ende April waren bereits 141 Menschen aus dem „Ländle“ erkrankt, bis zum 22. Mai sogar 244. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2006 wurden aus diesem Bundesland lediglich 25 Infektionsfälle gemeldet.

Hantavirus-Infektionen gehören seit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes im Jahr 2001 zu den meldepflichtigen Erkrankungen. Laborbestätigte Hantavirus-Infektionen werden auf Grundlage einer Falldefinition an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Hantaviren kommen weltweit vor. Sie sind nach einem Fluss in Korea benannt, wo in den 50er-Jahren während des Koreakrieges tausende UN-Soldaten an einer Hantavirus-Infektion erkrankten. Die Erkrankung beginnt meist mit abrupt einsetzendem hohem Fieber, das drei bis vier Tage anhält. Begleitend treten grippeähnliche Symptome wie Kopf-, Bauch- und Gelenkschmerzen auf. In seltenen Fällen kann die Infektion zu Nierenversagen führen.

Die natürlichen Wirte der Hantaviren sind Mäuse und Ratten. Jeder Virustyp hat seinen ganz speziellen Nager als Wirt. Der in Deutschland vorherrschende Virustyp wird durch die Rötelmaus übertragen. Eine Rötelmaus, die dem Hantavirus als Wirt dient, scheidet infizierten Kot, Speichel und Urin aus. Auf den Menschen übertragen wird das Virus meist durch das Einatmen des erregerhaltigen Staubs, seltener durch einen Mäusebiss.

Der sprunghafte Anstieg der Hantavirus-Infektionsfälle in Baden-Württemberg ist wahrscheinlich klimabedingt, vermutet das zuständige Landesgesundheitsamt (LGA) beim Regierungspräsidium Stuttgart. Der bevorzugte Lebensraum der Rötelmaus ist der Buchenwald. Die „Buchenmast“, ein Resultat des frostarmen Winters, stellt für die Rötelmaus ein Überangebot an Nahrung dar. Sie kann sich stark vermehren. Hinzu kommt die anschließende Trockenheit im Frühjahr. Da sich das Virus am effektivsten durch Staub überträgt, könnte der fehlende Regen im März und April eine Ursache für die enorme Häufung der Infektionsfälle sein, erklärt Dr. Judith Koch, Abteilung für Infektionsepidemiologie des Robert Koch-Instituts.

Die meisten Hantavirus-Infektionsfälle in Baden-Württemberg treten in Regionen mit viel Buchenwald auf, die Ansteckung muss aber nicht ausschließlich beim Spaziergang oder der Arbeit im Wald passieren. Auch in waldnahen Gartenhäusern, Garagen, Kellern und Scheunen hält sich die Rötelmaus gerne auf. Wer die Scheune ausfegt oder den Keller entrümpelt, kann ebenfalls erregerhaltigen Staub einatmen. Das LGA rät, vor dem Beginn solcher Tätigkeiten Desinfektionsmittel zu versprühen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ausführliche Informationen zur Vermeidung einer Hantavirus-Infektion finden Sie auf der Homepage des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de

Quelle: RKI Epidemiologisches Bulletin Nr.14, 5.4.2007


Gefahr für die Zähne: Wer Saures liebt, sollte vorsichtig sein
Sind Grenzwerte sinnvoll, um zu viel Zitronensäure in Süßwaren zu vermeiden?
(2.286 Zeichen)

(dgk) Lebensmittel, die Zitronensäure als Zusatzstoff (E330) oder als natürlichen Bestandteil aufweisen, können den Zahnschmelz angreifen und so genannte Erosionen verursachen. Darunter versteht man den langsam voranschreitenden Verlust an Zahnhartsubstanz durch den direkten Kontakt mit Säuren. Voraussetzung ist, dass erosive Lebensmittel häufig, in großen Mengen und über einen längeren Zeitraum verzehrt werden.

Kinder und Jugendliche können besonders betroffen sein, wenn sie Softdrinks oder stark säurehaltige Süßigkeiten in größeren Mengen über den Tag verteilt konsumieren. Diese Produkte weisen mitunter besonders hohe Zitronensäuregehalte auf. In diesem Zusammenhang kommt immer wieder die Diskussion auf, ob die Festlegung eines Grenzwertes für Zitronensäure in bestimmten Lebensmitteln wie Süßigkeiten sinnvoll ist.

„Das erosive Potenzial eines Lebensmittels kann keinesfalls allein von seinem Gehalt an Zitronensäure abgeleitet werden. Zu den Säuren, die den Zahnschmelz direkt angreifen können, gehören auch andere Säuren wie Weinsäure (Brause), Phosphorsäure (Erfrischungsgetränke) oder Ascorbinsäure (Vitamin C) sowie alle natürlichen Fruchtsäuren. Darüber hinaus spielt die weitere Zusammensetzung der Produkte eine entscheidende Rolle“, erklärt Dr. Carolina Ganß von der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde an der Universität Gießen. Kalzium beispielweise kann das erosive Potenzial von sauren Produkten auch bei hohem Zitronensäuregehalt aufheben. Deshalb sind Fruchtsäfte mit Kalziumzusatz oder (Zitronen-)Joghurt nicht erosiv.

„Aufgrund der Vielfalt an Bestandteilen in Nahrungsmitteln und der Komplexität der chemischen Vorgänge, die bei der Nahrungsaufnahme an der Zahnoberfläche stattfinden, ist die Festlegung eines Grenzwertes für Zitronensäure nicht sinnvoll. Es sollte auch bedacht werden, dass viele Obstsorten wie zum Beispiel Orangen einen hohen Gehalt an natürlicher Zitronensäure haben“, so Dr. Ganß. Grundsätzlich sei es wichtig, über die möglichen Konsequenzen eines übermäßigen Verzehrs saurer Lebensmittel zu informieren.

Personen mit ersten Anzeichen von Erosionen sollten entsprechende Lebensmittel weniger oft, am besten zu den Hauptmahlzeiten verzehren. Sinnvoll ist auch der Konsum saurer Nahrungsmittel zusammen mit Milchprodukten, da diese sehr kalziumreich sind. Aber: „Ursachen von Erosionen sind vielfältig und nicht immer durch Nahrungsmittel verursacht. Therapieempfehlungen sollten daher individuell mit dem Zahnarzt abgestimmt werden“, rät Dr. Ganß.

Weitere Informationen auf www.rundum-zahngesund.de sowie auf
www.uniklinikum-giessen.de/erhaltung/erosionen.html


Nun schwirren sie wieder
Insekten liegen auf der Lauer – was tun, wenn man gestochen wurde?
(2.818 Zeichen)

Gegen Stiche von Stechmücken, Bienen oder Wespen kann man sich leicht schützen Gegen Stiche von Stechmücken, Bienen oder Wespen kann man sich leicht schützen.
Foto: MEV


(dgk) Die wärmere Jahreszeit ist da, und mit ihr erwacht die Lust, sich im Freien aufzuhalten, barfuß über die Wiesen zu laufen oder bei Kaffee und Kuchen den Tag zu genießen. Oft trüben jedoch lästige Insekten die Frühjahrsstimmung, ganz besonders wenn sie zustechen. Insektenstiche können weitgehend vermieden werden, wenn folgende einfache Regeln beachtet werden:

    • Feste Kleidung tragen, die den ganzen Körper bedeckt
    • Insekten abwehrende Mittel benutzen
    • Nicht barfuß gehen
    • Vorsicht beim Blumen- und Obstpflücken
    • Vorsicht beim Sammeln von Fallobst
    • Vorsicht in der Nähe von Abfalleimern
    • Vorsicht beim Verzehr von Speisen und Getränken im Freien.


Gefährlich sind die Stiche meist nicht, die Nebenwirkungen wie Jucken und Rötung aber lästig. Mit Medikamenten oder alten Hausmitteln erhält man schnell Linderung.

Bienen oder Wespen

    • Bienen und Wespen stechen nur, wenn sie sich von Menschen bedroht fühlen. Deshalb nicht gleich in Panik geraten, wenn eine Biene auf dem Arm sitzt. In erster Linie gilt: Ruhe bewahren und warten, bis das Tier von allein wieder abfliegt.
    • Bienen sammeln Nektar und Pollen von Blüten. Eine beliebte Pflanze der Bienen ist der Klee, der im Rasen wächst. Wer Rasenspiele liebt, sollte deshalb unbedingt Schuhe tragen!
    • Kein Parfüm oder Duftshampoos (Fruchtshampoo) verwenden, da Bienen den Duft mit Blütenduft verwechseln, sich leicht im Haar verfangen und in Panik zustechen.
    • Ist es doch passiert und das Tier hat zugestochen, zieht man den Stachel am besten sofort mit einer Pinzette heraus. Um Infektionen zu vermeiden, die Einstichstelle mit Seife oder besser einem Desinfektionsmittel reinigen. Danach mit Eis kühlen und die betroffene Stelle ruhig halten. So manchem hilft auch das wiederholte Einreiben mit frischer, aufgeschnittener Zwiebel.


Mücken
Mücken stechen vor allem nachts. Ein Mückennetz vor dem Fenster verhindert, dass sie ins Schlafzimmer kommen. Mücken saugen Blut. Beim Stechen bringen sie mit ihrem Speichel eine Substanz in die Haut, die verhindert dass das Blut sofort gerinnt. Die Einstichstelle schwillt dadurch an, rötet sich und juckt.

Gegen den Juckreiz und die Schwellung helfen:

    • Auflegen einer Zwiebel- oder Kartoffelscheibe sofort nach dem Stich
    • Lavendelöl mit medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen mischen und auf die Stiche auftragen
    • Kalter Quark auf der Stichstelle kühlt und unterdrückt den Juckreiz
    • Nasse Kernseife auf den Stich reiben, das lindert den Juckreiz. Salzbrei (Salz und etwas Wasser) nimmt den Schmerz nach einem Stich und verhindert die Schwellung.


Stiche im Mundraum
Bei Stichen in den Mundraum sofort der Notarzt rufen! Eiswürfel lutschen und kalte Umschläge um den Hals legen, damit die Schwellung unterdrückt wird.

Überreaktionen
Etwa zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung reagieren auf Insektenstiche allergisch, besonders auf Bienen- und Wespenstiche. Die allergische Reaktion betrifft den ganzen Körper. Es kann zu Atemproblemen, Fieber, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl kommen. Treten diese Reaktionen auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer Schocksituation mit Blutdruckabfall, Atemnot oder Kreislaufbeschwerden oder bei bekannter Allergie ist unbedingt ein Notarzt zu verständigen. Der Betroffene sollte so gelegt werden, dass die Beine höher gelagert sind als der Kopf.


Urlaub mit dickem Bauch
Reisen in der Schwangerschaft
(1.952 Zeichen)

(dgk) Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Urlaub in der Schwangerschaft, solange die Schwangerschaft komplikationslos verläuft und Arzt oder Hebamme keine Einwände haben. Wichtig ist nur, dass werdende Mütter bei der Planung und unterwegs auch an die Gesundheit denken, so der „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ in seiner Juli-Ausgabe.

Ein traumhafter weißer Strand auf den Malediven Ein traumhafter weißer Strand auf den Malediven - für Schwangere sollten solche Fernreisen tabu sein. Foto: MEV

Tropische oder subtropische Klimazonen und extreme Höhenunterschiede sollten Sie grundsätzlich meiden. Luftdruck ab etwa 1.800 Metern kann Mutter und Kind in Sauerstoffnot bringen.

In fernen Gefilden drohen extreme Hitze und unbekannte Krankheitserreger, die Mutter und Kind gefährlich werden könnten. Achten Sie auf hohen Hygienestandard und eine gute medizinische Versorgung.

Viele Mediziner empfehlen, mit dickem Bauch bevorzugt innerhalb Europas zu verreisen. Eine Fahrt in den sonnigen Süden, an die Nordsee oder in den Schwarzwald ist eine gute Möglichkeit, sich rundum zu erholen und auf den anstrengenden „Endspurt“ vorzubereiten. Abenteuerreisen, Extremsporturlaub oder stressige Gruppenreisen sind für Schwangere natürlich tabu.

Bevorzugt sollten werdende Mütter im zweiten Schwangerschaftsdrittel auf Tour gehen – also etwa zwischen dem fünften und siebten Monat. Denn in dieser Zeit fühlen sich Frauen meist besonders wohl in ihrer Haut. Die anfänglichen Beschwerden wie Übelkeit und Müdigkeit gehören der Vergangenheit an, und der Bauch ist noch nicht so groß und schwer, dass er ständig im Wege ist und die Beweglichkeit beeinträchtigt. Auch die Gefahr einer Fehlgeburt ist jetzt wesentlich geringer als im ersten Schwangerschaftsdrittel.

Mit ins Handgepäck gehören auf jeden Fall der Mutterpass und die Krankenversichertenkarte. Wer ins Ausland reist, sollte unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen. Wichtige Telefonnummern – beispielsweise die des Frauenarztes – sollten Schwangere ebenfalls griffbereit haben.
Ein sinnvoller Helfer für alle Fälle ist ein Wörterbuch in der Sprache des Urlaubslandes. Nützlich kann es für Frauen sein, die Begriffe wie „schwanger“, „Arzt“ oder „Krankenhaus“ bereits in der Landessprache zu beherrschen.

Mehr über dieses Thema und weitere Tipps für Reisen mit dem Auto, dem Flugzeug oder der Bahn lesen Sie im „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ / Ausgabe 7A/2007 (1. Juli 2007).


WAS SIE SCHON IMMER WISSEN WOLLTEN:

Warum haben wir im Flugzeug häufig Druck auf den Ohren?
(1.671 Zeichen)

Passagiere sind beim Starten und Landen oft erheblichen Druckunterschieden ausgesetzt
Passagiere sind beim Starten und Landen oft erheblichen Druckunterschieden ausgesetzt.
Foto: eyewire


(dgk) Unser Körper ist beim Fliegen einem Druck von circa 0,6 bar ausgesetzt. Das entspricht ungefähr den Druckverhältnissen beim Bergsteigen auf 2.000 bis 2.500 Meter Höhe. Auf der Erde liegt der Luftdruck bei 1 bar. Beim Starten und Landen muss unser Ohr diese unterschiedlichen Druckverhältnisse ausgleichen.

Der Ausgleich findet in der so genannten Ohrtrompete des Mittelohres statt. Sie verbindet das Mittelohr mit dem Nasen-Rachen-Raum. Sobald sich die Ohrtrompete, auch Tube genannt, öffnet, kann der Druckausgleich stattfinden.

Daher empfehlen Stewardessen, beim Start und bei der Landung Kaugummi zu kauen oder zu gähnen. Diese intensiven Kieferbewegungen sorgen dafür, dass sich die Tube öffnet.

Tatsächlich wirkt aber diese einfache Maßnahme bei rund einem Drittel der Passagiere nicht. Das kann daran liegen, dass die Schleimhäute durch Erkältungen oder die trockene Luft von Klimaanlagen angeschwollen sind und eine Art Vakuum entsteht.

Bei Kindern ist die Ohrtrompete noch nicht ganz ausgebildet, daher kann es bei ihnen ebenso wie bei Erwachsenen zu einer schmerzhaften Trommelfellwölbung kommen. Im Extremfall kann das Trommelfell durch den erhöhten Druck sogar einreißen oder bluten, diese extreme Form des mangelnden Druckausgleiches nennt sich „Barotrauma“.

Solche Schäden lassen sich durch den so genannten Valsalva-Versuch vermeiden.
Dieser Pressdruck-Versuch wird auch von Tauchern angewendet und hilft, den Unterdruck im Mittelohr auszugleichen. Dabei werden Mund und Nase fest geschlossen. Gleichzeitig versucht der Fluggast kräftig auszuatmen. Dabei erhöht sich der Druck in den Atemwegen, und die Druckverhältnisse kommen wieder in Balance.

In Fachgeschäften gibt es einen speziellen Ohrenschutz, der ähnlich wie die Stöpsel zum Lärmschutz direkt in die Ohrmuschel eingeführt wird. Dieses in den USA entwickelte Filtersystem wirkt wie ein Ventil: Es sorgt für einen „entschleunigten“ und gleichbleibenden Druckausgleich.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Bundesweite Untersuchung zeigt:
Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall weit verbreitet
(1.275 Zeichen)

(dgk) Fast 90 Prozent der deutschen Männer zwischen 60 und 64 Jahren werden in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. So lautet das Ergebnis der aktuellen „HerzProtect“-Untersuchung der Sporthochschule Köln.

Mehr als 14.000 Personen unterzogen sich in verschiedenen deutschen Einkaufszentren einer gezielten Risikofaktorenerhebung. Neben Blutdruck und Gesamt-Cholesterin wurden der Body-Mass-Index bestimmt und allgemeine Fragen zur Person sowie den Lebensgewohnheiten gestellt. Die ermittelten Werte wurden im Anschluss nach dem EU-SCORE ausgewertet, der das 10-Jahres-Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Krankheiten bei Männern und Frauen berechnet.

Besonders alarmierend sind die Ergebnisse für die männlichen Teilnehmer zwischen 60 und 64 Jahren. „Rund 86 Prozent dieser älteren, jedoch noch nicht im Pensionsalter befindlichen Männer waren hochgradig herzinfarktgefährdet“, so Prof. Dr. Hans-Georg Predel vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin in Köln. „Auch die Frauen dieses Alters haben zu 15 Prozent ein hohes Risiko, in den nächsten zehn Jahren ein Ereignis zu erleiden.“

Etwa 40 Prozent der Männer zwischen 50 und 60 Jahren hatten ebenfalls ein deutlich erhöhtes Herzinfarktrisiko. „Diese Zahlen bestätigen, wie wichtig die Aufklärung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist“, betonte Predel. Jeder Mensch sollte sein persönliches Risiko kennen und über Vorsorge und Früherkennung informiert sein, fordert der Experte.


Mittagsschläfchen ist auch gut fürs Herz
Eine Siesta kann Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken
(2.956 Zeichen)

d-030-03-05-c-schlaf5-rgb_kl Ein halbstündiger Mittagsschlaf tut dem Herzen gut. Foto: PhotoDisc

(dgk) „Wer die ganze Nacht schläft, hat am Tage Anspruch auf ein wenig Ruhe“, lautet augenzwinkernd ein Sprichwort aus Kuba. Doch damit allein lassen sich die Vorteile eines kurzen Mittagsschlafs nach dem Essen sicher kaum begründen. Vielmehr ist schon lange bekannt, dass eine Siesta gut für die Gesundheit ist. Studien mit Piloten der NASA zeigten beispielsweise, dass nach einer halben Stunde Mittagsschlaf die Reaktionsschnelligkeit um 16 Prozent stieg und Aufmerksamkeitsausfälle sich um 34 Prozent verringerten. Auch Forscher der Harvard Universität haben mit verschiedenen Tests nachgewiesen, dass ein Nickerchen am Tag die Leistungsfähigkeit des Gehirns deutlich verbessert.

Aber auch das Herz profitiert: Griechische Wissenschaftler haben vor kurzem in einer Beobachtungsstudie belegt, dass ein etwa 30-minütiges Nickerchen am Mittag das Risiko eines Todes durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 37 Prozent verringern kann.

Androniki Naska von der Universität Athen und Kollegen der Harvard Universität in Boston wollten mit ihrer Studie eine Erklärung für das geringere Vorkommen koronarer Herzkrankheiten in mediterranen Ländern finden. Bisher wurde dies auf die gesunde Kost mit ihrem hohen Anteil an pflanzlichen Fetten und Ballaststoffen zurückgeführt. Naska vermutete die Ursache dagegen in der Sitte, mittags Siesta zu halten. Das baue nämlich den Stress ab, in dem viele Psychologen eine mögliche Ursache der koronaren Herzkrankheit sehen.

Naska und seine Mitarbeiter werteten die Daten der griechischen Kohorte zur European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition aus (EPIC). An der Studie beteiligten sich 23.681 gesunde Probanden im Alter von 20 bis 86 Jahren, die regelmäßig zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten befragt wurden. Unter anderem äußerten sie sich zu der Frage, ob sie eine Siesta halten.

Das Ergebnis: Allein die Tatsache, dass die Befragten ab und zu mittags ruhen, ging mit einer Reduktion des geschätzten koronaren Sterberisikos um 34 Prozent einher. Wie stark der gesundheitliche Einfluss der Siesta ist, war abhängig von der Häufigkeit und Länge des Nickerchens: Für Personen, die nur gelegentlich ein Schläfchen einlegen, sank die koronare Sterberate nur um 12 Prozent. Wer aber wenigstens dreimal pro Woche für 30 Minuten eine Mittagsruhe einlegt, bei dem sank das koronare Sterberisiko um 37 Prozent.

Am stärksten war der positive Einfluss des Mittagsschlafs bei berufstätigen Männern; für nicht berufstätige Männer und generell für Frauen wurde nur ein nicht signifikanter Zusammenhang gefunden, was daran gelegen haben könnte, dass die Gesamtzahl der koronaren Todesfälle zu gering war, um zu sicheren Aussagen zu kommen. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass es sich nur um Beobachtungsstudien handelt, die vom wissenschaftlichen Standpunkt aus anfällig für Störfaktoren sind. Das heißt, es könnte sein, dass gleichzei-tig auch andere Faktoren als der Mittagsschlaf diese positiven Ergebnisse hervorrufen.

Deshalb ist es auch unsicher, ob diese Aussagen auf Deutschland übertragbar sind, wo nur etwa fünf bis zehn Prozent ein Tages-Nickerchen halten. In anderen Ländern sieht das übrigens ganz anders aus: Vor allem in den USA, in Großbritannien, Japan und Kanada ist der so genannte „Power-Nap“ – das kurze, energiespendende Schläfchen zwischendurch – sehr beliebt.

Quellen:
Archives of Internal Medicine, Vol. 167 No. 3, February 12, 2007, S. 296-301
Deutsches Ärzteblatt, 13.2.2007: www.aerzteblatt.de
Abstracts: http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/short/167/3/296


MELDUNGEN

Gewusst wie – der richtige Umgang mit der Sonne
Die Sun-Tour 2007 informiert in zehn deutschen Städten
(1.310 Zeichen)

Mutter_mit_Kindern_kl (dgk) Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr findet auch im Sommer 2007 die Sun-Tour statt. Ambre Solaire Delial startet im Juli wieder eine Infotour in Kooperation mit der „Initiative für gesunde Haut“ des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK).

Vom 5. bis 21. Juli besucht die Sun-Tour zehn deutsche Städte, um das Bewusstsein der Verbraucher für den richtigen Umgang mit der Sonne zu stärken. Rund um die Themen Sonne, Sonnenschutz und Hautkrebsprävention informieren Dermatologen des DGK und Experten von Ambre Solaire Delial.

Foto: Garnier Ambre Solaire Delial

Die Besucher können UV-Checks, Hautanalysen und eine Bestimmung des Hauttyps machen lassen und erhalten kompetente Beratung darüber, welcher Lichtschutzfaktor (LSF) für sie der geeignetste ist. Darüber hinaus können sich Eltern Tipps dazu geben lassen, wie sie die empfindliche Haut ihrer Kinder vor der Sonne schützen können. Und Senioren erfahren, welcher Umgang mit der Sonne für die reifere Haut empfohlen wird.

Ab Anfang Juli wird die Sun-Tour in folgenden Städten Halt machen:

Datum

Standplatz

Uhrzeit

5. Juli

Köln: Breite Straße

11 - 20 Uhr

7. Juli

Friedrichshafen: Bodensee Center

11 - 20 Uhr

9. Juli

Konstanz: Augustinerplatz

11 - 18 Uhr

10. Juli

München: PEP Einkaufszentrum München-Neuperlach

11 - 20 Uhr

12. - 13. Juli

Leipzig: Shopping Center Nova Eventis

11 - 20 Uhr

14. Juli

Berlin: Spandau Arkaden

11 - 20 Uhr

15. Juli

Lübeck: Marktplatz und Timmendorfer Strand

12 - 21 Uhr

17. Juli

Kiel: Schevenbrücke

11 - 20 Uhr

18. Juli

Hamburg: Hamburg del Mar Beach Club

12 - 21 Uhr

20. - 21. Juli

Oberhausen: Centro Oberhausen

10 - 19 Uhr

 


Telefon-Hotline zur FSME-Impfung
Vorübergehende Impfstoffknappheit wirft viele Fragen auf
(5.256 Zeichen)

Zecke

(dgk) Das Interesse der Bevölkerung am Thema Zecken ist derzeit groß. Die winzigen Spinnentiere sind als Krankheitsüberträger der bakteriellen Borreliose und der durch Viren verursachten Frühsommer- Meningoenzephalitis, kurz FSME, bekannt.

Foto: Prof. Mehlhorn, Düsseldorf

Das Risiko für den Menschen, eine zeckenübertragene Krankheit zu bekommen, ist nicht von der Hand zu weisen. Über die Gefahren, die von Zecken ausgehen, hat das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) in diesem Jahr auf Pressekonferenzen hingewiesen.

Die Akzeptanz der FSME-Impfung in der Bevölkerung hat in diesem Jahr deutlich zugenommen. Für die FSME gibt es definierte Risikogebiete. Für alle, die sich dort im Freien bewegen, ist die Impfung sehr sinnvoll.

Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts kommt es derzeit aufgrund der deutlich erhöhten regionalen Nachfrage zu einem vorübergehenden Versorgungsengpass mit FSME-Impfstoffen. Daher hat die Zulassungsbehörde für Impfstoffe in dieser besonderen Situation in Absprache mit beiden Impfstoffherstellern bereits eine Entscheidungshilfe für Ärzte veröffentlicht, wie bei vorübergehender Knappheit von FSME-Impfstoffen vorgegangen werden soll. Aktuell werden die Fachkreise darüber informiert. Da der Produktionsprozess der Impfstoffe komplex und zeitintensiv ist, rechnet man mit einer deutlichen Entspannung der Liefersituation frühestens im Herbst.

Zurzeit gibt es deshalb viele Fragen in der Bevölkerung, die beantwortet werden wollen. Ein Beispiel: Sie haben bisher nur eine Impfung bekommen, in welchem Abstand muss spätestens die zweite Dosis gegeben werden? Oder: Habe ich nach zwei Impfungen bereits einen Schutz? Aufgrund der besonderen Situation haben sich daher auch das DGK und die beiden Impfstoffhersteller zu einer gemeinschaftlichen Initiative entschlossen und eine Telefon-Hotline für die Bevölkerung initiiert.

Fragen speziell zur FSME-Impfung beantworten DGK-Experten in einer eigens eingerichteten Telefonsprechstunde, die ab dem 4. Juni bis voraussichtlich 27. Juli geschaltet ist. Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr ist die Hotline besetzt und unter der Telefonnummer 06421 / 293 584 zu erreichen. Es fallen die üblichen Telefongebühren an, die Beratung selbst ist kostenlos.

Telefonsprechstunde zur FSME-Impfung
beim Deutschen Grünen Kreuz
4. Juni bis voraussichtlich 27. Juli 2007,
montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr
unter Telefon 0 64 21 / 293 - 584


HINTERGRUND


Man muss differenzieren: Es gibt zwei Erkrankungen, die hierzulande vornehmlich eine Rolle spielen, die Borreliose und die FSME. Die FSME-Risikogebiete wurden im April vom Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin neu bewertet: Insgesamt sind 129 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen: fast gesamt Baden-Württemberg (39 von 43 Kreisen, 7 sind neu hinzugekommen), 74 Kreise in Bayern (19 neue Kreise), 8 in Hessen (3 neue Kreise ausgewiesen), 7 in Thüringen (4 neue Kreise) und unverändert der Kreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz.
Nicht als Risikogebiet deklariert sind derzeit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo aber vereinzelte FSME-Krankheitsfälle gemeldet wurden. In Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Nordrhein-Westfalen und im Saarland wurde bisher noch keine FSME erworben.

Übrigens: Innerhalb von nur zwei Jahren haben sich die Erkrankungszahlen in Deutschland verdoppelt: 2004 wurden bundesweit 275 FSME-Fälle gemeldet, 2006 waren es bereits 546. Aktuell wurden dem RKI bis zum jetzigen Zeitpunkt 15 FSME-Erkrankungen gemeldet, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 3.

„Wichtig ist die FSME-Impfung besonders auch für ältere Menschen“, darauf weist der Pforzheimer Neurologe Professor Reinhard Kaiser hin. Denn Häufigkeit und Schweregrad der FSME nehmen mit steigendem Lebensalter zu. Jeder dritte erwachsene Patient leidet unter lang anhaltenden Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Sprechstörungen, Schluckstörungen, emotionale Labilität, Gleichgewichtsstörungen, Hörstörungen und Lähmungen von Armen und Beinen. Es existiert keine kausale Behandlungsmöglichkeit, die einzig wirksame Verhinderung der Erkrankung ist die aktive Impfung. Sie wird ab dem dritten Lebensjahr jedem empfohlen, der sich in einem Risikogebiet aufhält. Die Kinderimpfstoffe sind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr zugelassen. Bei Kindern verläuft die Krankheit meist milder, ausnahmsweise werden aber auch schwerere Verläufe mit bleibenden Problemen wie Konzentrations- und Lernstörungen beobachtet, die ein Kind in seiner Entwicklung stark beeinträchtigen können.

Borreliose ist bundesweit verbreitet. Die Bakterien werden in durchschnittlich 15 Prozent aller Zecken gefunden. Schätzungsweise 40.000 Menschen erkranken jährlich. Das Hauptkrankheitsbild ist in 90 Prozent der Fälle die Wanderröte. Gegen Borreliose gibt es aber noch keine Impfung. Wichtig ist deshalb, die Krankheit so früh wie möglich zu erkennen, denn je eher die Krankheit diagnostiziert wird, desto besser ist sie mit Antibiotika zu behandeln. Sonst können sich nach Monaten oder Jahren schwerwiegende neurologische Schädigungen, chronische Gelenkentzündungen (Lyme-Borreliose) oder Hautkrankheiten einstellen.

Sinnvoll ist es, sich vor dem Aufenthalt im Freien mit zeckenabwehrenden Mitteln einzurei-ben, die für etwa zwei Stunden Schutz bieten. Schon festgesogene Zecken sollte man schnellstmöglich entfernen, denn mit der Dauer der Blutsaugens steigt das Risiko, dass die Zecke Borrelien in die Wunde abgibt. FSME-Viren sind allerdings schon kurz nach dem Stich in der Wunde, deshalb bietet ein schnelles Entfernen dabei keinen Schutz.


Quellen, Hinweise, Service:

    • FSME-Risikolandkarte: Epidemiologisches Bulletin Nr. 15/2007 unter www.rki.de
    • Dr. Jochen Süss, „Zecken – was man über FSME und Borreliose wissen muss“, Irisiana / Heinrich Hugendubel-Verlag 2007
    • Der Flyer „Zecken – unaufhaltsam unterwegs“ kann angefordert werden gegen einen mit 0,55 € frankierten Lang-DIN-Rückumschlag unter dem Stichwort „Zecken“ bei: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Schuhmarkt 4, 35037 Marburg


Fünf Jahre Deutsches Down-Sportlerfestival
Jubiläumsfest am 22. September in Magdeburg
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(dgk) Stimmung, Spannung, Freudentaumel: Am Samstag, 22. September, veranstaltet die HEXAL Foundation gGmbH in der Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle zum fünften Mal das Deutsche Down-Sportlerfestival.

Menschen mit Down-Syndrom im Alter von 4 bis 54 Jahren zeigen beim Sport, was sie können – und alle werden mit einer Goldmedaille belohnt. Als Promis sorgen Joachim Hermann Luger („Vater Beimer“ aus der Lindenstraße) und Bobby Brederlow für Spaß und Aktion. Mit dabei ist auch Ruder-Weltmeister André Willms, um die Sportler zu motivieren.

Zu der Veranstaltung werden mehrere hundert Menschen erwartet. Anmeldungen sind noch bis 7. September 2007 möglich bei: medandmore communication GmbH, Tel./Fax. 0 61 72 / 96 61 -25 oder -11 sowie unter down-sportlerfestival(à)medandmore.de

Informationen finden Interessierte auch unter www.down-sportlerfestival.de


Sicheres Dufterlebnis
Mit Düften bewusst und verantwortungsvoll umgehen
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(dgk) Reinigungs- und Pflegemittel, gleichgültig ob Haushaltsreiniger oder Waschmittel, erfüllen primär die von ihnen erwartete Funktion: Sie reinigen oder pflegen. Zusätzlich bringen sie aber auch vielfältige Duftvariationen in Haushalt und Nasen der Verbraucher.

Ein Zuviel an Gerüchen kann allerdings lästig sein, Reizungen oder sogar allergische Reaktionen hervorrufen. Um die Unbedenklichkeit von Duftstoffen in Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln für Mensch und Umwelt zu gewährleisten, erfolgt für die jeweiligen Produkte vom Hersteller eine Sicherheitsbewertung.

Zurzeit müssen bei Wasch- und Reinigungsmitteln, Weichspülern und Wäschebleichmitteln 26 Duftstoffe, denen ein erhöhtes allergenes Potenzial zugeschrieben wird, auf den Verpackungen genannt werden. Weil der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit Düften durchaus sinnvoll ist, hat das Forum Waschen gemeinsam mit dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) ein umfangreiches Faltblatt herausgegeben, das über Düfte und deren Sicherheitsbewertungen informiert.

Dieses Faltblatt kann kostenfrei beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW) e. V., Karlstraße 21, 60329 Frankfurt, angefordert werden.


DER REINBEIßER DES MONATS

Bohnen
Mit mehr als 100 Sorten an Vielfalt in Form und Farbe kaum zu übertreffen

(dgk) Ob grün, braun, weiß oder rot: Als Bohne wird sowohl der runde, teils längliche oder nierenförmige Samen als auch die sie umgebende Hülse samt eingeschlossenem Samen bezeichnet. Liebhaber dieser Hülsenfrüchte wissen die Sortenvielfalt allein der Optik wegen sehr zu schätzen. „Bohnen sollten aber auch wegen ihres Nährwerts regelmäßig auf den Tisch kommen“, meinen die Ernährungsexperten vom Deutschen Grünen Kreuz
e. V., Marburg.

Bohnen werden weltweit angebaut und verzehrt. Die in Europa einheimische unter den Bohnen ist aber die dicke weiße Ackerbohne, auch Puff-, Sau-, Pferde- oder einfach nur dicke Bohne genannt. Sie gehört neben der in Deutschland traditionellen grünen Bohne zu den nährstoffreichsten Sorten.

Bohnen sind reich an Stärke und Eiweiß. Sie enthalten außerdem größere Mengen an Folsäure und Vitamin C. Auch die Vitamine B2, B6, E und das Provitamin A sind je nach Sorte in größerem Umfang enthalten. Die meisten Bohnen tragen auch zur Mineralstoffversorgung bei. Neben Kalzium, Magnesium und Kalium ist der Eisengehalt hoch. Das in den Bohnen enthaltene Vitamin C fördert dabei die Eisenaufnahme in den Körper. „Nur schade, dass Bohnen lediglich nach dem Garen genießbar sind“, bedauern die Marburger Ernährungsexperten.

Denn beim Garen verlieren die Bohnen zwar das gesundheitsschädliche Protein Phasin. Aber auch die Vitamine überstehen das Erhitzen nicht immer. Hinzu kommt das Auslaugen der Vitamine und Mineralstoffe in das Kochwasser, das zu Verlusten dieser wichtigen Stoffe führt. „Mit dem Kochwasser sollte daher immer sparsam umgegangen werden“, meinen die Ernährungsexperten vom DGK. Alternativen bietet auch das Garen in einem Dampfgargerät. Beim Dampfgaren bleibt deutlich mehr von den wertvollen Nahrungsbestandteilen erhalten als bei allen anderen Garverfahren. Da das Gargut hierbei nicht im Wasser schwimmt, sind Auslaugeffekte zu vernachlässigen.

Bohnen und andere Hülsenfrüchte tragen den Makel, bei empfindlichen Personen Blähungen zu verursachen. Grund für die vermehrte Gasbildung im Darm sind die in Bohnen enthaltenen Dreifachzucker, wie beispielsweise Raffinose. Diese können vom Menschen nicht verdaut werden, wohl aber von den Darmbakterien. Dabei entstehen in großem Umfang Faulgase, die zu den Blähungen führen können. Ein guter Rat von den Marburger Ernährungsexperten ist die Verwendung von Kümmel bei der Zubereitung von Bohnen. Kümmel passt geschmacklich hervorragend zu Bohnen, entspannt die Darmmuskulatur und wirkt Blähungen entgegen.

Wer die Bohne einmal wieder ganz anders entdecken möchte, sollte nachfolgendes Rezept studieren und ausprobieren.

Tipp: Das Rezept können Sie auch im Internet bei www.miele-reinbeisser.de oder unter www.dgk.de herunterladen.

Gesund und lecker ist der Bohneneintopf mit Lamm Gesund und lecker ist der Bohneneintopf mit Lamm. Wer mag, kann Lamm auch durch Rindfleisch oder Mettwürstchen ersetzen. Foto: Miele

Hinweis an die Redaktionen:
Abdruck bei Fotovermerk Miele honorarfrei

REZEPT

Grüner Bohneneintopf mit Lamm

Zutaten für 4 Portionen

500 g Lammfleisch
2 EL Sonnenblumenöl
1 gehackte Zwiebel
1/2 l Gemüsebrühe
1 Zweig Rosmarin

200 g grüne Bohnen
3 Möhren
400 g Kartoffeln
2 Frühlingszwiebeln
Salz und Pfeffer


Zubereitung

Lammfleisch in kleine Würfel schneiden und in Sonnenblumenöl anbraten. Zwiebel mit anbraten und alle Zutaten mit Gemüsebrühe ablöschen.

Vitaminschonend und einfach ist die weitere Zubereitung im Dampfgarer: Die angebratenen Zutaten in einen ungelochten Garbehälter geben, Bohnen, Möhren und Kartoffeln zerkleinern und zufügen. Rosmarin waschen und hinzugeben. Alle Zutaten garen.
Einstellung: 100°C
Zeit: 15 - 20 Minuten

Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und kurz vor dem Servieren darüber streuen.

Steht kein Dampfgarer zur Verfügung, das Fleisch wie beschrieben anbraten, alle übrigen Zutaten dazu geben und 40 Minuten auf der Kochstelle garen. Zum Schluss würzen und mit Frühlingszwiebeln bestreuen.

Tipp: Das Lammfleisch kann auch durch Rindfleisch, Mettklößchen oder -würstchen ersetzt werden. Die Verwendung von Tiefkühlgemüse verkürzt die Zubereitungszeit.

Pro Portion: 1937 kJ/462 kcal; 27 g E; 2 g Fett; 22 g KH


zum Download: reinbeisser-rezept-bohnen.pdf


NEUES AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ):

Weiteres Gen für Fettleibigkeit identifiziert

(dgk/DDZ) Daran gibt es nichts zu rütteln: Die weltweit massive Zunahme übergewichtiger Menschen ist vor allem eine Folge des veränderten „Lifestyles“ mit zu hoher Kalorienzufuhr und zu wenig Bewegung. Aber auch die Vererbung scheint eine gewisse Rolle zu spielen. Vermutlich entscheidet das Zusammenspiel einer Vielzahl von Genen darüber, ob man eher zur Twiggy-Figur oder zu rundlicheren Formen neigt. Jetzt haben britische Forscher einen weiteren Erbfaktor identifiziert, der offenbar eng mit Übergewicht und Typ-2-Diabetes in Verbindung steht: das FTO-Gen.

Die überraschende Entdeckung wurde im April in einer Vorabveröffentlichung der Wissenschaftszeitschrift Science vorgestellt. Molekularmediziner von der Peninsula Medical School in Exeter (Großbritannien) hatten das genetische Erbgut mehrerer tausend Typ-2-Diabetiker untersucht und mit den Ergebnissen von Nicht-Diabetikern verglichen. Dabei fanden sie her-aus, dass auf dem Chromosom 16 ein bestimmtes Gen – das so genannte FTO-Gen – bei Typ-2-Diabetikern mit Übergewicht auffällig oft verändert war.

Um weitere Informationen zum Einfluss des FTO-Gens zu erhalten, werteten die Wissenschaftler Ergebnisse aus 13 Studien mit insgesamt 38.759 Teilnehmern aus. Das interessante Ergebnis: Auch bestätigte sich ein enger Zusammenhang zwischen der FTO-Genvariante und dem Body Mass Index. Das Vorhandensein der Genvariante war zunächst nur mit einem etwas höheren Körpergewicht von im Durchschnitt drei Kilogramm verknüpft. Waren die Betroffenen aufgrund von Umweltfaktoren allerdings ohnehin bereits übergewichtig, bewirkte die Genvariante eine massive weitere Gewichtszunahme. Gleichzeitig erhöhte sich auch das Typ-2-Diabetesrisiko dramatisch.

Die FTO-Genvariante ist weit verbreitet: Etwa jeder sechste Europäer trägt zwei Kopien dieser Variante in seinem Erbgut. Nach Berechnungen der britischen Forscher erhöht sich bei diesen Personen das Risiko für Übergewicht um fast 70 Prozent und das Risiko für einen Typ-2-Diabetes um rund 40 Prozent. Wer nur eine Kopie der FTO-Genvariante aufweist, muss immerhin noch mit einer Risikoerhöhung um circa 30 Prozent für Übergewicht und um 25 Prozent für die Entwicklung einer Diabeteserkrankung rechnen. Damit haben die britischen Wissenschaftler den bisher eindeutigsten Zusammenhang zwischen einem bestimmten Erbfaktor und dem Vorhandensein von Übergewicht aufgedeckt.

Über die Aufgaben des FTO-Gens im menschlichen Körper war bisher kaum etwas bekannt. Ebenso fehlen Antworten auf die Frage, auf welche Art und Weise das FTO-Gen die Gewichtsentwicklung beeinflusst. Eines allerdings stellten die Forscher bereits jetzt klar: Der ungünstige Einfluss der Genvariante kommt erst zum Tragen, wenn ein entsprechend ungesunder Lebensstil hinzukommt (ungesunde Ernährung, zu viele Kalorien, wenig Bewegung). Mit der Entdeckung der FTO-Genvariante erhoffen sich die Wissenschaftler nun, in der Zukunft möglicherweise neue Therapieansätze für die Behandlung von Übergewicht und Typ-2- Diabetes zu entwickeln.

Dr. med. Anja Lütke, freie Mitarbeiterin der Deutschen Diabetes-Klinik des Deutschen Diabetes-Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Quelle: Frayling TM, Timpson NJ, Weedon MN et al. A Common Variant in the FTO Gene Is Associated with Body Mass Index and Predisposes to Childhood and Adult Obesity. Published Online April 12, 2007. Science DOI: 10.1126/science.1141634


Informationen finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de
Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Deutsches Diabetes-Zentrum / Deutsche Diabetes-Klinik
Leibniz-Institut an der Heinrich-Heine-Universität
Auf’m Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 – 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103

 


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