DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz (dgk), Jg. 48, 4 - 2007 - Themen: Blasenschwäche kann erfolgreich behandelt werden,Tuberkulose: immer noch aktuell, Viele atmen zu flach und beeinträchtigen ihr Wohlbefinden, Zeckenplage nach mildem Winter, FSME-Impfung e
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Deutsches Grünes Kreuz, Deutsche Gesundheits Korrespondenz (dgk), Jg. 48, 4 - 2007 - Themen: Blasenschwäche kann erfolgreich behandelt werden,Tuberkulose: immer noch aktuell, Viele atmen zu flach und beeinträchtigen ihr Wohlbefinden, Zeckenplage nach mildem Winter, FSME-Impfung empfohlen, Sonnenschutz schon jetzt, Hausarbeit kann krank machen, Nachhaltiges Handeln im Haushalt, Bundesweiter Aktionstag mit Verbrauchertipps zum Waschen und Abwaschen, STIKO: Impfung gegen HPV empfohlen, Fettabbau: Von Fruchtfliegen lernen, Düfte stimulieren das Gedächtnis, Wäschetrocknen: überraschende Energiebilanz, DGK-Gesundheitsbrief, DIE INITIATIVE LOBBY FÜR DAS KIND INFORMIERT:Schwangerschaft: ausreichende Flüssigkeitszufuhr, NEUES AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ), Risiko-Gene für Typ-2-Diabetes entschlüsselt
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 48, 5 - 2007

Gefahren beim Großreinemachen im Frühjahr
Vorsicht vor Stürzen im Haushalt / Vorsorge und Umsicht gefragt
(3.364 Zeichen)

(dgk) Wenn die Sonne durch dreckige Fensterscheiben lacht, werden Staub und Schmutz besonders sichtbar. Mit Leiter, Schrubber und Wischmopp rückt dann die fleißige Hausfrau oder der Hausmann dem Dreck zu Leibe.

Doch das könnte gefährlich werden, denn die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Und der Frühjahrsputz bietet da einige Gefahrenquellen: Nicht alle Stellen, die man reinigen möchte, sind auch leicht erreichbar, und da steigt man dann schon mal unvorsichtigerweise auf eine wacklige Leiter oder einen instabilen Stuhl. Außerdem können Reinigungsmittel potenzielle Gefahrenherde darstellen. Mit der nötigen Vorausschau und dem richtigen Rüstzeug lassen sich aber Sturz- oder Vergiftungsunfälle leicht vermeiden.

Hier ein paar Tipps, damit Sie unfallfrei durch den Frühjahrsputz kommen:

  • Zweckmäßige Kleidung tragen, keine weiten Ärmel oder lose Schürzenbänder. An ihnen kann man leicht hängen bleiben.
  • Auf gutes Schuhwerk achten: Der ideale Hausschuh hat eine gute Profilsohle, ist flach und umschließt den Fuß. Durchgelaufene Schlappen oder hochhackige Pumps sind ungeeignet.
  • Fenster putzen: Nicht auf Fensterbänke steigen! Fenster möglichst nur von innen, also aus dem Zimmer heraus reinigen. Die Außenseite des Fensterbrettes ist als Plattform tabu! Ist die Außenseite des Fensters nur schwer zu erreichen, helfen ein langer Stiel oder ein Spezialgerät. Die Fensterbank sollte vor dem Putzen leergeräumt sein.
  • Stühle und Hocker eignen sich zum Sitzen, nicht zum Draufstellen! Standsichere Tritte, Tritt- und Haushaltsleitern erkennt man am GS-Prüfsiegel (GS = geprüfte Sicherheit).
  • Eimer, Schrubber und Reinigungsmittel gehören an den Rand des Putzgeschehens. Mitten im Weg werden sie zu gefährlichen Stolperfallen. Das gilt besonders dann, wenn das Treppenhaus gereinigt werden soll.
  • Heben Sie alles, was heruntergefallen ist, sofort auf. Wischen Sie Fett und Wasser vom Boden auf: Rutschgefahr!
  • Haben Sie genügend Steckdosen installiert? Quer durch die Wohnung verlaufende Verlängerungskabel sind nicht zu unterschätzende Stolperfallen.
  • Halten Sie Reinigungsmittel, Sanitärreiniger und andere Haushaltschemikalien von kleinen Kindern fern. Vergiftungsgefahr!
  • Machen Sie nicht zehn Dinge gleichzeitig, sondern nehmen Sie sich genügend Zeit für den Frühjahrsputz. Sinnvoll ist es, sich vorher einen Zeitplan zu machen, der Pausen vorsieht.


Übrigens: Nutzen Sie doch auch die Zeit der Hausarbeit, um für Ihren Rücken aktiv etwas zu tun! Denn ist die Muskulatur nicht ausreichend trainiert, führen intensive Putz- und Räumarbeiten im Haushalt häufig zu Rückenschmerzen. Wer dann auch noch alles an einem Tag erledigen will, wacht am nächsten Tag leicht mit Muskelkater und Rückenproblemen auf. Eine fitte Muskulatur hält länger durch und kann die Körperhaltung besser stabilisieren.

Einige Übungsvorschläge finden Sie im neuen kostenlosen Faltblatt „Fit und beweglich bei der Hausarbeit”. Es ist erhältlich im Internet unter www.forum-schmerz.de als pdf-Download oder gegen Zusendung eines mit 0,55 Euro frankierten DIN-A6-lang-Rückumschlages an: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Stichwort: Fit bei der Hausarbeit, Postfach 12 07, 35002 Marburg.

Weitere Informationen:

Weitere Tipps gibt die Aktion Das sichere Haus, Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e. V. (DSH), Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg, E-Mail: info(à)das-sichere-haus.de, www.das-sichere-haus.de.

Die Giftschutz-Karte vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) gibt Tipps zum sicheren Umgang mit Haushaltschemikalien, informiert über notwendige Maßnahmen beim Verdacht auf Vergiftung und nennt die Rufnummern der Gift-Informationszentralen. Diese Karte kann gegen Einsendung eines mit 1,45 EUR frankierten und rückadressierten DIN-A5-Umschlags angefordert werden. Stichwort „Schutzengel“. Adresse: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Forum Unfallprävention, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg.


Mundgeruch: Ursachen und Therapie
Zahnarzt und gute Mundhygiene sorgen für „frischen Atem“
(3.007 Zeichen)

(dgk) Obwohl viele Menschen unter Mundgeruch leiden, gehört dieses intime Problem in unserer Gesellschaft immer noch zu den Tabus. Die Diagnose von Mundgeruch – medizinisch Halitosis genannt – ist oft schwierig. Kein Wunder: Wer spricht Betroffene schon gern offen darauf an oder wer bittet umgekehrt seine Mitmenschen gern um entsprechende Hinweise? Auch trauen sich viele Menschen bei Verdacht auf Mundgeruch nicht, einen Arzt aufzusuchen. Dabei ist das Problem, das oft auch zu Einschränkungen im sozialen Leben führt, in den meisten Fällen einfacher zu lösen, als man denkt!

Häufig wird die Ursache für Mundgeruch im Magen-Darm-Trakt vermutet. Tatsächlich aber spielt der Magen in diesem Zusammenhang keine nennenswerte Rolle. „In etwa 90 Prozent der Fälle liegt die Ursache für Halitosis in der Mundhöhle“, sagt Professor Peter Eickholz, Leiter der Poliklinik für Parodontologie an der Universität Frankfurt am Main. Ursache für den übel riechenden Atem sind bestimmte Keime, die organische Substanzen zum Beispiel aus Speichel oder Nahrungsresten unter anderem zu flüchtigen Schwefelverbindungen abbauen. Diese sind hauptsächlich für den schlechten Geruch verantwortlich.

Die Keime befinden sich in „Schlupfwinkeln“ der Mundhöhle, etwa in Zahnzwischenräumen, Zahnfleischtaschen oder überstehenden Rändern von Zahnfüllungen. Ein Großteil der Keime findet sich jedoch meistens auf dem hinteren Zungenrücken. Zungenbelag spielt daher eine entscheidende Rolle für die Entstehung von Mundgeruch. Auch Karies, Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) oder eine Zahnfleischentzündung können Mundgeruch verursachen. Darüber hinaus können ein verminderter Speichelfluss, Rauchen, Mundatmung, Schnarchen, Stress und Fastenperioden Halitosis begünstigen. An zweiter Stelle der Ursachen stehen Hals-Nasen-Ohren- Erkrankungen. In seltenen Fällen können Allgemeinerkrankungen Mundgeruch auslösen.

Bevor eine Behandlung beginnen kann, ist es wichtig, die Ursache für den Mundgeruch ge-nau abzuklären. Voraussetzung ist, dass Betroffene zunächst das Gespräch mit dem Arzt suchen, am besten mit einem Zahnarzt. „In den meisten Fällen kann Mundgeruch, wenn er seine Ursache im Mund hat, durch professionelle Zahnreinigungen, eine Parodontalbehandlung, die Behandlung kariöser Zähne, die Entfernung des Zungenbelags und eine individuelle, vorbeugende Betreuung durch den Zahnarzt und sein Team beseitigt werden“, erklärt Eickholz.

Basis der professionellen Zahnreinigung ist die vollständige Entfernung aller Beläge von den Zahnoberflächen sowie im Falle einer Parodontalbehandlung aus Zahnfleischtaschen. Wich-tig ist im Anschluss eine sorgfältige Zahn- und Mundhygiene zu Hause. Dabei ist die Säuberung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen einmal am Tag besonders wichtig. Auch die regelmäßige Reinigung der Zunge kann hilfreich sein. Dafür stehen verschiedene Zungenreiniger zur Verfügung, die in Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich sind. In hartnäckigen Fällen können antibakterielle Mundspüllösungen helfen, den Effekt der mechanischen Keimentfernung auf den Mundgeruch zu unterstützen.

Über die Auswahl und richtige Anwendung geeigneter Prophylaxe-Hilfsmittel und Mundspül-lösungen beraten der Zahnarzt und sein Prophylaxe-Team. „Generell sollte der Behandlungserfolg der empfohlenen Mundhygiene in Folgeuntersuchungen durch den Zahnarzt kontrolliert werden“, rät Eickholz.

Weitere Informationen auf www.rundum-zahngesund.de

Mundgeruch kann einsam machen

Mundgeruch kann einsam machen. Das Problem ist aber meistens einfacher zu lösen, als man denkt.
Foto: PhotoAlto


Zusatzstoffe in Medikamenten
Der Wirkstoff allein macht noch keine Arznei
(2.500 Zeichen)

(dgk) Um ein Medikament dem Körper zuführen zu können, muss der Arzneistoff zunächst in eine anwendbare Form verpackt werden. So werden Kamillenblüten traditionell mit heißem Wasser überbrüht und erst dann beispielsweise als Tee getrunken. Wasser ist die Grundlage für die Arzneiform Tee, die keine weiteren Hilfsstoffe enthält. Komplizierter wird es bei Tabletten, Dragees, Ampullen, Salben oder Zäpfchen. Für die Herstellung werden je nach Arzneiform beispielsweise Tablettier-Grundstoffe, Salben- oder Zäpfchengrundmasse benötigt. Darüber hinaus ist eine ganze Palette weiterer unterschiedlicher Hilfsstoffe erforderlich. Die Verarbeitung eines Arzneistoffes entscheidet mit über seine Wirksamkeit, Haltbarkeit und Verträglichkeit.

Ob es den bohrenden Kopfschmerz lindern, dauerhaft den Blutdruck senken oder eine lebensbedrohliche Infektion bekämpfen soll, hinter jedem Präparat steckt jahrelange Forschungsarbeit. Dabei fahnden die Wissenschaftler nicht nur nach den optimalen Wirkstoffen zur Krankheitsbekämpfung, sondern entwickeln auch jeweils eine geeignete Grund- und Hilfsstoffskomposition. Welche Zusatzstoffe dafür im Einzelfall ausgewählt werden, wird in der pharmazeutischen Industrie von eigenen Forschungsabteilungen ausgetüftelt: Diese Technologie wird auch ‚Galenik’ genannt.

Manche Tabletten dürfen ihren Wirkstoff beispielweise erst im Darm freigeben und müssen die Magensäure unbeschadet überstehen. Retard- oder Depottabletten sollen hingegen nur nach und nach über einen bestimmten Zeitraum eine gleichmäßige Dosis ins Blut abgeben, damit der Patient nicht alle paar Stunden eine Pille einnehmen muss.

Als Zusatzstoffe werden zum Beispiel Stärke, Zucker, Gelatine, Fette, Öle, Wasser, Alkohollösungen und heutzutage vielfach auch widerstandsfähige Polymere (synthetische Verbindungen) eingesetzt. In der Gebrauchsanweisung von Medikamenten sind sie meist unter „sonstige Bestandteile“ aufgelistet. Ihre mengenmäßig exakte Zusammenstellung ist ein Firmengeheimnis und differiert im Allgemeinen, auch wenn die Produkte verschiedener Hersteller wirkstoffgleich sind.

Schon eine einfache Kopfschmerztablette enthält mehrere Zusatzstoffe: einen verpressbaren Tablettengrundstoff, der beispielsweise aus Milchzucker, einem Bindemittel und einem stark quellendem „Sprengmittel“ bestehen kann. Das Sprengmittel (z. B. Stärke) sorgt für den schnellen Zerfall der Tablette, damit sich der Wirkstoff rasch freisetzt. Ein glatter Überzug aus Polymer schützt die Tablette und erleichtert ihre Einnahme.

Technologische Prüfungen werden auch noch nach Auslieferung eines Arzneimittels fortgesetzt – Hersteller garantieren bei korrekter Lagerung eine einwandfreie Beschaffenheit des Arzneimittels für die auf der Packung angegebene Zeit („verwendbar bis“).

Mehr über dieses Thema lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke/Ausgabe 5 B 2007 (15. Mai).



AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Wie funktioniert das menschliche Thermometer?
Körpersensoren reagieren sehr sensibel auf Schwankungen in der Umgebungstemperatur
(1.445 Zeichen)

(dgk) „Gefühlte Temperatur“ – im Wetterbericht hört man diesen Ausdruck neuerdings immer öfter. Dass dieser Begriff tatsächlich seine Berechtigung hat, haben nun amerikanische Wissenschaftler der University of California herausgefunden. So registriert der Mensch schon den Unterschied von nur einem Grad Celsius in seiner Umgebung. Verschiedene Kälte- und Wärmesensoren kommen im gesamten Körper vor, in besonders großer Zahl in der Haut. Und sechs Sensoren sind bisher bekannt: vier Wärme- und zwei Kältesensoren.

Die amerikanischen Wissenschaftler entdeckten jetzt die Ursache der menschlichen Temperatur-Feinfühligkeit und berichteten in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift ‚Journal of General Physiology’ von ihren Ergebnissen.

Danach schließen sich die Sensoren je nach Umgebungstemperatur zu einer Vielzahl unterschiedlicher Vierergruppen zusammen und entwickeln durch die jeweilige Kombination unterschiedliche Eigenschaften. Bei den Sensoren handelt es sich um so genannte Ionenkanäle, die je nach Temperatur unterschiedliche Mengen an geladenen Teilchen in die Zellen ein- oder ausschleusen. „Wir haben entdeckt, dass durch die Verknüpfung verschiedener Untergruppen deutlich mehr als die sechs Messkanäle entstehen können, die für das Temperaturempfinden zuständig sind“, so der Leiter der Studie Jie Zheng.

Theoretisch könnten allein mit den vier Wärmesensoren durch die unterschiedlichen Kombinationen bis zu 256 verschiedene Temperaturbereiche erfasst werden, sagte der Biologe. Hinzu kämen noch die Verbindungskombinationen der zwei Kältefühler.
Diese Kombinationsvielfalt ist verantwortlich für unsere sensibel abgestufte „gefühlte Temperatur“.

Quelle: Wei Cheng, Fan Yang, Christina L. Takanishi, and Jie Zheng: Thermosensitive TRPV Channel Subunits Coassemble into Heteromeric Channels with Intermediate Conductance and Gating Proper-ties, in: Journal of General Physiology (2007; 129: 191-207)


Zigarettengenuss oder schöne glatte Haut
Studie belegt: Wer raucht, bekommt mehr Falten
(2.210 Zeichen)

(dgk) Die Kombination von Rauchen und Sonnenlicht lässt die Haut altern – das ist durch mehrere Studien belegt. Dass aber das Rauchen auch allein für feine Falten verantwortlich ist, zeigt eine Untersuchung an der University of Michigan: Danach altert die Haut von Zigarettenrauchern auch an solchen Stellen, wo keine Sonne hinkommt, schneller als die von Nichtrauchern. In der Ausgabe März 2007 des Fachmagazins ‚Archives of Dermatology’ berichteten die Wissenschaftler über ihre Ergebnisse.

Um die spezielle Wirkung des Rauchens genauer zu untersuchen, hatten die Forscher um Yolanda R. Helferich die sonnenabgewandte Seite von Oberarmen untersucht und eine Skala für die Faltengrade aufgestellt. Danach verglichen sie die jeweiligen Faltenwerte von Rauchern und Nichtrauchern. Ergebnis: Rauchen und das Alter sind die maßgeblichen Faktoren für die Zunahme feiner Falten auf der von der Sonne weniger beschienenen Haut.

An der Studie nahmen 82 Personen aus allen Altersstufen teil, bei denen die normalerweise vom Sonnenlicht unbehelligten Innenseiten der Oberarme abfotografiert wurden. Drei Personen beurteilten dann unabhängig voneinander, wie intensiv die feinen Falten auf einer Skala von 0 bis 8 waren. Die Testpersonen wurden außerdem gefragt, wie viel sie rauchten, ob sie Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, ob sie eine Hormontherapie erhalten hatten oder wie oft sie eine Sonnenbank nutzten. Um den Test zu überprüfen, wiederholten die Forscher das Ganze ein Jahr später.

Fazit: Mehr Zigaretten pro Jahr ergaben mehr Falten. Vor allem bei den Teilnehmern über 65 Jahre hatten die Raucher deutlich mehr feine Falten als die Nichtraucher. Ebenso evident waren die Unterschiede bei Rauchern und Nichtrauchern zwischen 45 und 60 Jahren. Frühere Studien hatten bereits belegt, dass das Rauchen von 20 Zigaretten am Tag über mehrere Jahre den gleichen Effekt auf die Faltenbildung erzielte wie zehn Jahre Altern.1

Ursache ist nach Aussagen von Dermatologen vermutlich, dass das Nikotin in den Zigaretten die Blutgefäße verenge und das Kohlenmonoxid den Sauerstofftransport sowie die Versorgung der Gewebe mit Nährstoffen behindere. Außerdem ist Raucherhaut weniger in der Lage, Feuchtigkeit zu binden. Folge: Die ausgetrocknete Haut neigt vermehrt zu Fältchen. Zudem schädigen Zigaretten nach Angaben der Mediziner auch die Fasern der tiefer liegenden Hautschichten und verstärken so die Fältchenbildung. Dermatologen zufolge ist bei Raucherinnen und Rauchern außerdem das Risiko für bestimmte bösartige Haut- und Schleimhauttumore um das Dreifache höher als bei Nichtrauchern.

Quellen:
Yolanda R. Helfrich et al., Effect of Smoking on Aging of Photoprotected Skin; Evidence Gathered Using a New Photonumeric Scale, in: Archives of Dermatology Vol. 143 No. 3, March 2007, 397-402). Abstract: http://archderm.ama-assn.org; Berufsverband der Deutschen Dermatologen: http://www.medizin-online.de/
1 Leung WC et al.: Is skin ageing in the elderly caused by sun exposure or smoking? in The British journal of dermatology, 2002 Dec., Vol. 147(6): 1187-91


Touristenklasse-Syndrom lauert auch im Büro
Sitzende Jobs gefährlich?
(1.650 Zeichen)

(dgk) Langes Sitzen fördert die Entstehung von Blutgerinnseln – die im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben können. Darum gelten lange Flugreisen in engen Sitzreihen schon seit langem als problematisch. Eine neue Studie zeigt: Auch wer gar nicht in den Urlaub fliegt, sondern arbeitet und dabei viel sitzt, kann dasselbe Schicksal erleiden.

Davor warnen neuseeländische Ärzte vom Medical Research Institute of New Zealand (Mrinz), die eine kleine Studie zur Häufigkeit so genannter tiefer Venenthrombosen (TVT) durchgeführt haben. Menschen, die überwiegend im Sitzen arbeiten, sind demnach ebenso durch Blutgerinsel in den Beinvenen gefährdet wie Passagiere auf Langzeitflügen. In der Studie waren 62 Patienten untersucht worden, die eine tiefe Venenthrombose erlitten hatten. In 34 Prozent der Fälle, so das Ergebnis, war die Gefäßerkrankung durch stundenlanges Sitzen verursacht worden – unter anderem bei Taxifahrern, Managern und IT-Beschäftigten. Statistisch gesehen war dies dann ein erhöhtes Risiko, wenn die Personen in den letzten vier Wochen vor der Erkrankung mehr als drei Stunden pro Arbeitsschicht gesessen sind.

Bisher waren vor allem Passagiere von Langstreckenflügen ohne große Beinfreiheit als Risikogruppe von TVT bekannt gewesen. Das Phänomen wird auch „Touristenklasse-Syndrom“ genannt. Solche Blutgerinnsel können den Blutstrom teilweise oder komplett blockieren und dadurch Schwellungen, Spannungsgefühl, Schmerzen („Zerreißungsschmerz“, Druckschmerz oder ähnlich Muskelkater), manchmal auch Fieber und Herzrasen auslösen. Wenn ein Pfropfen in die Lunge wandert, führt das möglicherweise zu einer Lungenembolie, die innerhalb von wenigen Stunden den Tod zur Folge haben kann. Als Gegenmittel werden blutverdünnende Medikamente eingesetzt und eventuell Bettruhe verordnet. Wichtig sind das Hochlagern der Beine und einen konsequente Behandlung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen.


Viel schlafen und schlanker bleiben
Studie: Kurzschläfer legen bei gleichem Essverhalten mehr zu
(1.716 Zeichen)

(dgk) Schlaf ist gesund. Das weiß jedes Kind. Dass viel Schlaf aber auch vor Gewichtszunahme schützen kann, legt nun die Auswertung einer amerikanischen Studie nahe.

Viel schlafen und schlanker bleiben Foto: photodisc

Schon länger ließen Studien einen Einfluss der Schlafdauer auf das Gewicht vermuten. Nun gibt es Hinweise, dass Schlafmangel tatsächlich zur Leibesfülle beitragen kann. Dr. Sanjay R. Patel aus Cleveland/Ohio und seine Kollegen haben dazu Daten der Nurses’ Health Study ausgewertet (Am J Epidemiol 164, 2006, 947). Für diese Studie hatten etwa 70.000 Frauen mittleren Alters über einen Zeitraum von 16 Jahren mehrmals einen Fragebogen unter anderem mit Angaben zu Gewicht und Schlafdauer ausgefüllt.

Schon zu Beginn der Studie wogen die Frauen umso mehr, je weniger sie schliefen. Frauen mit durchschnittlich fünf Stunden Nachtschlaf hatten mehr Speck auf den Hüften als die mit siebenstündigem Schlaf. Am Ende des Beobachtungszeitraums schließlich hatten sich die Gewichtsunterschiede sogar noch weiter vergrößert: Die Frauen mit maximal fünf Stunden Schlaf hatten mehr zugenommen als die mit sieben Stunden Nachtruhe – wobei Faktoren wie Rauchen, Sport, Kalorienaufnahme oder Ausbildung schon herausgerechnet wurden. Die Kurzschläferinnen hatten also erstaunlicherweise Gewicht zugelegt, ohne dass sie mehr gegessen hatten. Zudem war das Risiko einer Adipositas (Fettleibigkeit) bei ihnen um 15 Prozent erhöht.

Das Ergebnis überrascht, hätte man doch erwartet, dass Menschen, die wenig schlafen, in der Wachzeit mehr Kalorien verbrauchen und deshalb schlanker sind. Die Wissenschaftler vermuten indes, dass der vom Körper benötigte Grundumsatz dadurch sinkt, dass Schlafmangel den Tag-Nacht-Rhythmus und damit auch den Glukose- und Hormonstoffwechsel stört. Kurzschläfer brauchten demnach weniger Energiezufuhr bzw. Nahrungsaufnahme als Langschläfer und nehmen deshalb bei gleichem Essverhalten eher zu. Allerdings, so die Forscher, sind noch weitere Untersuchungen nötig, um den genauen Mechanismus zu verstehen.

Quellen: http://aje.oxfordjournals.org/cgi/content/full/164/10/947,
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/03/13/047a0104.asp?cat=/news


MELDUNGEN

Mit der Hand oder mit der Maschine?
Geschirrspülen – was ist günstiger?
(1.345 Zeichen)

(dgk) Der Einsatz einer Spülmaschine galt noch vor einigen Jahren als absoluter Luxus. Die damaligen Verbrauchsdaten für Strom und Wasser waren tatsächlich keineswegs von Bescheidenheit gekennzeichnet. In den vergangenen 20 Jahren sind die Verbrauchswerte von Spülmaschinen deutlich gesunken: Der Wasser- und Salzverbrauch konnte um 70 Prozent und der Stromverbrauch um 50 Prozent reduziert werden, so die Ergebnisse aktueller Studien zum Geschirrspülen der Sektion Haushalttechnik an der Universität Bonn.

d-012-01-10_gestresste-hausfrau_rgb-klFoto: DGK


Moderne Geschirrspülmaschinen bewältigen den Abwasch sogar mit deutlich geringeren Haushaltskosten als das Spülen per Hand. Darüber hinaus ist es möglich, einen wertvollen Betrag zur Schonung der Umwelt zu leisten. Anlässlich des „Bundesweiten Aktionstages – Nachhaltiges Waschen und Abwaschen“ (10. Mai 2007) haben die Wissenschafter der Sektion Haushaltstechnik an der Universität Bonn einen übersichtlichen Spülmaschinen-Rechner und eine Vergleichsrechnung zwischen Handspülen und Maschineneinsatz entwickelt. Da in diese Berechnungen individuelle Nutzungswerte zu Energie und der zu spülenden Geschirrmenge eingegeben werden können, bietet sich hiermit die auf den jeweiligen Haushalt bezogene Antwort auf die Frage, was ist günstiger.

Die beiden Rechenprogramme sind im Internet zu finden unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de. Dennoch wird das Geschirrspülen per Hand auch in Zukunft notwendig sein und praktiziert werden. Dazu bietet diese Homepage auch noch viele Tipps, das individuelle Abspülverhalten zu optimieren.


Lachen hilft gegen Schmerz und Depression
Mit Humor lebt es sich besser und gesünder
(1.448 Zeichen)

MEV26015_Clown1_kl(dgk) Der Volksmund weiß schon lange, dass Lachen die beste Medizin ist. Bereits im Mittelalter gab es Ärzte, die ihren Patienten Lachtherapien verschrieben. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Lachen zur Genesung beitragen kann, was lange Zeit viel zu wenig beachtet wurde.

Foto: MEV

Mittlerweile wird diesen Erkenntnissen beispielsweise mit dem Einsatz von Clowns in Kinderkliniken oder Altenheimen gezielt Rechnung getragen. Humor fördert den körperlichen und psychischen Genesungsprozess, verringert quälende, chronische Schmerzen und steigert das Selbstvertrauen, sagt Prof. Dr. Dr. Rolf D. Hirsch, Leiter der Abteilung Gerontopsychiatrie und -psychotherapie an den Rheinischen Kliniken Bonn. Er ging der Frage nach, auf welche Weise und warum Humor gesundheitsfördernd wirkt.

Lachen mindert demnach die Schmerzempfindung und die Neigung, Allergien zu entwickeln. Auch der Einfluss auf das Gefäßsystem ist positiv, und das Herzinfarkt-Risiko sinkt. Ursache dafür scheint nicht nur ein Anstieg der Glückshormone (Endorphine) zu sein, beim Lachen werden auch die Stresshormone Adrenalin und Cortisol reduziert, erklärte Hirsch im Februar 2007 auf dem 8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie in Mannheim. Darüber hinaus sei erwiesen, dass Heiterkeit die Konzentration von Immunglobulin A im Speichel schlagartig steigere, was wiederum zur Erhöhung der Abwehrkräfte führen kann. Nach den Worten des Altersmediziners belegen Untersuchungen in den vergangenen Jahren bei betagten Menschen, dass eine gezielte Förderung von Lachen und Humor gesundheitsfördernd sein kann und Erkrankungen wie Depressionen oder auch Schmerzen entgegenwirkt.


WAS SIE SCHON IMMER WISSEN WOLLTEN

Wie natürlich ist „natürliches Mineralwasser“?
(1.434 Zeichen)

(dgk) Was ist am besten geeignet, zu erfrischen und den Durst zu stillen? Mineralwasser. Natürliches Mineralwasser unterliegt der „Mineral- und Tafelwasser-Verordnung“. Es bedarf einer amtlichen Zulassung und gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Das bedeutet aber nicht, dass das Wasser genauso naturbelassen in die Flasche abgefüllt wird, wie es aus dem Erdinneren kommt. Das aus der Tiefe geförderte oder aus artesischen Quellen sprudelnde Nass ist zwar mikrobiologisch rein, schmeckt aber nicht immer gut. Bei Geschmack und Geruch darf deshalb nachgeholfen werden. Wasser mit hohem Gehalt an Eisen ist bräunlich verfärbt, Wasser mit Schwefelverbindungen riecht unangenehm. Diese Inhaltsstoffe sowie größere Mengen an Mangan und Arsen dürfen durch Filtrieren, Dekantieren, Belüften und mittels Ozon entfernt werden.

Wie natürlich ist „natürliches Mineralwasser“? Foto: photodisc

Ob und wie stark ein Mineralwasser sprudelt, entscheiden der Kohlensäuregehalt und die enthaltenen Mineralien. Nur die wenigsten Quellen enthalten eigene Kohlensäure, das Mineralwasser wird meist erst nach der Förderung damit versetzt.

Je nach Zusammensetzung entbindet die Kohlensäure mehr oder weniger schnell. Der klassische Sprudel enthält 7 bis 7,5 Gramm Kohlensäure pro Liter. Noch mit zwei Gramm ist die Kohlensäurefreisetzung in feinen Perlen feststellbar. In Wasser, das als „medium“ gehandelt wird, darf bis zu 5,5 Gramm Kohlensäure gebunden sein. Gleiches gilt für die Qualität „still“. Es gibt keine verbindlichen Grenzwerte. Medium ist daher eher ein technischer Wert: Diesem Druck hält die klassische grüne Perlglasflasche stand. Wer auf wirklich stilles Wasser Wert legt, kann sich am Begriff „naturell“ orientieren.


Ab sofort jeden Monat neu:
Der Reinbeißer des Monats

(dgk) Fünf mal täglich Gemüse und Obst – so lautet weltweit der Rat namhafter Ernährungsexperten. Doch den meisten Menschen fällt es schwer, täglich so viel Gemüse und Obst zu verzehren. Der Trend geht hin zu immer stärker verarbeiteten und schnell zuzubereitenden Speisen, die wenig Frisches enthalten.

Die Ernährungsexperten des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK) halten diesen Trend für eine Fehlentwicklung. Frisch zubereitete Nahrung hat mehr Geschmack und ist gesünder. Die Zubereitung von Speisen dauert nicht wirklich wesentlich länger als das Erhitzen vorgefertigter Produkte. Kochen kann etwas Entspannendes sein, und es ist ein erhebendes Gefühl, wenn es so richtig gut gelungen ist.

Mit dem „Reinbeißer des Monats“ wollen die Ernährungsfachleute des DGK den Appetit auf Frisches anregen, den Geschmack auf Unverfälschtes lenken und die Kochphantasie beflügeln. In Kooperation mit dem Haushaltsgerätehersteller Miele, der sich für die Rezeptideen verantwortlich zeigt, wird jeden Monat ein Gemüse oder anderes Lebensmittel mit seiner Bedeutung für eine gesunde Ernährung vorgestellt. Die Rezepte können dann jeweils im Internet unter www.miele-reinbeisser.de oder www.dgk.de heruntergeladen werden. Im Mai beginnt die Reinbeißer-Aktion mit dem Gemüse Kohlrabi. In den Doppelausgaben unseres Pressedienstes (Juli und August, sowie November und Dezember) gibt es gleich zwei Reinbeißer. Und nun guten Appetit!

Gesunde Reinbeißer – die Auswahl ist groß und schmackhaftGesunde Reinbeißer – die Auswahl ist groß und schmackhaft
Foto: Miele


Der Reinbeißer des Monats Mai:

Kohlrabi
Zwischen Kohl und Rübe, wertvoll und „typisch deutsch“
(3.451 Zeichen)

(dgk) Einst aus einer Mischung von Kohl und Rübe hervorgegangen, ist der Kohlrabi etwas ganz Besonderes. Nicht die Frucht, Blüte, Blattwerk oder Wurzel sind hier so schmackhaft. Es ist der Stengel, der das knollenförmige Gemüse hervorbringt. Was viele nicht wissen: „Nicht nur die vielseitige Knolle ist für eine ausgewogene Ernährung wertvoll, sondern auch das frische Blattwerk“, meinen die Ernährungsexperten vom Deutschen Grünen Kreuz e. V., Marburg.

Kohlrabi schmeckt leicht süßlich und auch etwas nussig. Er ist sowohl roh als auch gekocht lecker. Besonders bedeutsam für die Ernährung ist sein hoher Gehalt an Vitamin C und den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. „Dabei besteht Kohlrabi hauptsächlich aus Wasser und hat deshalb nur wenig Kalorien“, so die Ernährungsexperten weiter. Kohlrabi ist auch wegen seiner feinwürzigen Senföle für die Gesundheit von Bedeutung. Diese Senföle zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen, deren Bedeutung erst in den letzten Jahren klar wurde. Sie schützen beispielsweise vor Entzündungen und stärken die körpereigene Abwehr.

Die Blätter enthalten im Verhältnis zu den Kalorien noch mehr Nährstoffe und haben daher eine höhere Nährstoffdichte. Sie sind reich an Carotinoiden, der Vorstufe des Vitamin A. Wenn die Blätter ganz frisch sind, können sie mitgegessen werden. Sie können auch im Ganzen – wie Spinat – zubereitet werden. Außerdem ergibt das Blattwerk eine hübsche Dekoration, wenn es klein geschnitten wird.

Die phantasiereichsten Rezepte mit Kohlrabi stammen wohl aus der deutschen Küche. Denn hierzulande wird im Vergleich zu den anderen Europäern eindeutig am meisten Kohlrabi verzehrt. Kohlrabis eignen sich hervorragend für Suppen, Füllungen, Eintöpfe, Aufläufe oder als Beilage. Auch roh schmecken sie in Salaten frisch und pikant. Vor dem Schälen sollte die Knolle erst gut gewaschen werden. Danach wird der Kohlrabi nur dünn abgeschält. Bei jungen Knollen reicht es auch, den Wurzelansatz abzuschneiden. Die Haut kann dann leicht abgezogen werden.

„Um die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe zu erhalten und besonders die Mineralstoffe nicht auszulaugen, bietet sich für Kohlrabi die Zubereitung in einem Dampfgargerät an“, sind die Ernährungsexperten überzeugt. Hier bleibt auch der natürliche Geschmack des Kohlrabis am besten erhalten.

Wer jetzt so richtig Appetit auf etwas Kohlrabi bekommen hat und noch nicht weiß, wie er den Reinbeißer des Monats Mai genießen möchte, kann mit nachfolgendem Rezept seine Phantasie beflügeln.

Kohlrabi-Möhren-Flan heißt der Reinbeißer des Monats Mai.Kohlrabi-Möhren-Flan heißt der Reinbeißer des Monats Mai. Für dieses außergewöhnliche Kohlrabi-Rezept braucht es nur alltägliche Zutaten.

Foto: Miele
Hinweis an die Redaktionen:
Abdruck bei Fotovermerk Miele honorarfrei


REZEPT:

Kohlrabi-Möhren-Flan

Zutaten für 6 Portionen (als Beilage oder Vorspeise)

300 g Möhren
400 g Kohlrabi
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
20 g frische Petersilie

125 ml Milch
125 g Crème fraîche
250 g Quark
3 EL Sesamsaat
2 EL Sojasauce

1/2 TL Kräutersalz
frisch gemahlener Pfeffer
Butter


Zubereitung

Möhren und Kohlrabi putzen, waschen und grob raspeln. Für die Zubereitung im Dampfgarer das Gemüse in einen gelochten Behälter füllen und in das Gerät geben. Einstellung: 100°C / Zeit: 4-6 Minuten. Alternativ: Geraspelte Gemüse in einem Topf mit wenig Wasser andünsten und etwa 6 Minuten garen. Zwiebel, Knoblauchzehe und Petersilie fein hacken. Mit den restlichen Zutaten (außer der Butter) und dem vorgegarten Gemüse verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


6 Soufflé-Förmchen mit Butter einfetten. Die Quark-Gemüsemasse auf die Förmchen verteilen, diese dann auf den Gitterrost im Dampfgargerät setzen. Einstellung: 90°C / Zeit: 25-30 Minuten. Alternative Zubereitung im Backofen: Die gefüllten Förmchen in eine Fettpfanne setzen, etwa 1 Liter Wasser in die Fettpfanne gießen und mit Heißluft 160°C für 25-30 Minuten garen.

Pro Portion: 752 kJ/180 kcal 10 g E; 11 g Fett; 10 g KH

zum Download: Rezept_Kohlrabi-Moehren-Flan.pdf


SERVICE

Bildmaterial
Die abgebildeten Fotos können von Redaktionen kostenlos per E-Mail angefordert werden unter: presseservice(à)kilian.de

Ansprechpartner
Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich gerne wenden an:
Michaela Berg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 1 40
E-Mail: michaela.berg(à)kilian.de


V. i. S. d. P.

Herausgeber:
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.

Redaktion:
Michaela Berg (verantw.)
Dr. rer. physiol. Ute Arndt
Dr. med. Sigrid Ley-Köllstadt
Gerolf Nittner

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