DGK e.V. -Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Ausgabe November 2007
Gesundheitsinformationen zu:
Gesundheit, Diabetes, Suizid, Stürze im Haushalt, Hörprobleme, Zahnimplantate, Schlaf, Immunsystem stärken, Soforthilfe bei Verbrennungen, Impfen, Staudensellerie, Placebo-Effekt
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Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 48, 11 - 2007

Psychologische Hilfestellung kann Leben mit Diabetes erleichtern
Verhaltenstherapie unterstützt notwendige Umstellung der Gewohnheiten
(3.495 Zeichen)

Chronische Krankheiten machen auch der Seele zu schaffen. Mit Therapieangeboten speziell für Diabetiker wollen Fachpsychologen helfen. Foto: imagesource

(dgk) Der Diabetes mellitus (wörtlich übersetzt: honigsüßer Durchfluss) ist eine unheilbare Stoffwechselkrankheit, die sich ständig ausbreitet. In Deutschland leiden zwischen fünf und sechs Millionen Menschen an einer Form von Diabetes, die möglichen Folgeerscheinungen sind drastisch: Nierenversagen, Amputationen, Verlust von Augenlicht und Potenz. Jeder zweite Diabetiker stirbt an Herztod.

Nach dem ersten Schreck über die Diagnose Diabetes wird der Patient vom Arzt und Diabetologen fachkundig beraten. Doch viele Menschen brauchen zusätzliche Unterstützung, um mit dem Diabetes leben zu können. Weil die Diabetes-Therapie nicht nur medikamentös erfolgt, sondern alle Lebensbereiche erfasst, stehen viele Menschen erstmals vor existenziellen Fragen, die sie sich nie zuvor stellen mussten: Wie wichtig ist mir mein Leben, meine Gesundheit, meine Zukunft? Bin ich bereit, die Krankheit zu akzeptieren oder kämpfe ich einen aussichtslosen Kampf? Wie nutze ich meine Kräfte? Eine erfolgreiche Diabetes-Behandlung setzt einen aufgeklärten und bewusst lebenden Patienten voraus, denn wer die Krankheit verdrängt und seinen Blutzuckerspiegel nicht aufmerksam kontrolliert, riskiert schwerwiegende Folgen.
   
Unterstützung bieten speziell ausgebildete Psychologen und Psychotherapeuten an, die sich unter dem Dach der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Psychologie e. V.“ organisiert haben. „Viele Patienten leiden unter einem enormen Druck, der Ängste oder sogar Depressionen zur Folge haben kann“, sagt Dr. Birgitta Both.

Die Marburger Psychotherapeutin ist eine von bundesweit 73 „Fachpsychologen Diabetes“, die sich auf die Probleme von Diabetikern spezialisiert und eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert haben. Sie unterstützt Rat suchende Diabetiker dabei, ihre Krankheit zu akzeptieren. Wer will sich schon ständig mit der ernährungsphysiologischen Zusammensetzung sämtlicher Lebensmittel auseinandersetzen? Bei jedem Bissen, bei jedem Schluck? Wer schon mal eine Diät gemacht hat, weiß, dass in dieser Zeit der Kopf nur so schwirrt von Fettanteilen und Kalorienangaben. Doch eine Diät kann man absetzen, beim Diabetes ist aber eine dauerhafte Ernährungsumstellung erforderlich.

„Wir nutzen die Methoden der Verhaltenstherapie und setzen sie für die besonderen Bedürfnisse des Diabetikers ein“, erläutert Dr. Both. Die Kosten für die Verhaltenstherapie werden von den Krankenkassen erstattet. Besonders hilfreich kann die therapeutische Unterstützung bei der Ernährungsumstellung sein. „Wer bisher Stress oder Stimmungsschwankungen mit Essen kompensiert hat, muss als Diabetiker andere Ventile finden. Bei der Suche können wir helfen“, führt Dr. Both als Beispiel an.

Eine spezielle Therapieform ist besonders für Patienten mit Diabetes Typ I hilfreich, die ein höheres Risiko für eine Unterzuckerung haben: Das „Blutglukose-Wahrnehmungstraining“ macht auf die Anfangssymptome bei drohender Unterzuckerung aufmerksam.  

Während der Typ-I-Diabetiker lebenslang auf die Zufuhr von Insulin angewiesen ist, kann der Patient mit Diabetes Typ II seine Krankheit stärker beeinflussen und ein dauerhaftes Gleichgewicht in den Blutzuckerspiegel bringen. Wichtig sind dafür die umfassende Ernährungsumstellung, aber auch regelmäßige körperliche Bewegung und natürlich der Verzicht auf Nikotin und zu viel Süßigkeiten.

Sich von liebgewonnenen Gewohnheiten unwiderruflich zu verabschieden, stellt für viele Patienten eine hohe Hürde dar. 90 Prozent aller Diabetiker leiden an Diabetes Typ II, darunter sind immer öfter auch übergewichtige Kinder und Jugendliche. Da bei jungen Menschen viele (schlechte) Gewohnheiten noch nicht so „eingeschliffen“ sind, ist bei ihnen eine Verhaltenstherapie, zum Beispiel mit dem Ziel der Gewichtsreduktion, besonders erfolgversprechend.

Ein Adressverzeichnis mit Diplom-Psychologen, die von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft als Fachpsychologen Diabetes anerkannt sind, finden Sie auf der Internet-Seite www.diabetes-psychologie.de/fpd_adr.htm


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Für alte Menschen lauern daheim oft zahlreiche Stolperfallen
Stürze im Haushalt lassen sich mit einfachen Tricks vermeiden
(3.263 Zeichen)

(dgk) Die Beine wollen nicht mehr so wie man selbst, und die Augen sind auch nicht mehr die besten – im Alter sind die Orientierung und die körperliche Standfestigkeit oft eingeschränkt. Das gilt für fremdes Terrain genauso wie für das eigene Zuhause. Die Gefahr, in den eigenen vier Wänden zu stürzen und sich zu verletzen, ist für ältere Menschen besonders hoch. Etwa 90 Prozent aller tödlichen Stürze im Haushalt betreffen nach Angaben der „Aktion Das sichere Haus“ Menschen, die älter sind als 65 Jahre. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von nachlassenden körperlichen Kräften über hohe Schwellen bis hin zu fehlenden Anti-Rutsch-Matten in Dusche oder Badewanne.

Die „Aktion Das sichere Haus“ (DSH) in Hamburg benennt die zehn häufigsten Stolperfallen und gibt nützliche Tipps, wie man sie beheben kann:

1. Problem: zu viele Möbel auf kleinem Raum
Was kann man tun?

  • Vor jedem Möbel sollte etwa 1,20 Meter Platz sein. Ist der Raum zu voll, ist sicheres Durchkommen schwierig.
  • Tipp: Auf das eine oder andere Stück verzichten, auch wenn es schwer fällt.

2. Problem: Rutschpartie im Badezimmer
Was kann man tun?

  • Haltgriffe in Dusche oder Badewanne und in der Nähe der Toilette tragen zu mehr Sicherheit bei.
  • Eine Anti-Rutsch-Matte in die Dusche oder die Badewanne legen.
  • Sitzgelegenheit im Bad schaffen.

3. Problem: nachts schnell raus – und das im Dunkeln
Was kann man tun?

  • Stecken Sie Nachtlichter in die Steckdosen auf viel gegangenen Wegen (Flur, Diele). Besser noch: fest montierte Leuchten auf den Wegen, die so angebracht sind, dass das Licht Sie nicht blendet.

4. Problem: Schlappen und Puschel-Hausschuhe
Was kann man tun?

  • Hausschuhe sollten flach sein, eine Profilsohle haben und dem Fuß einen festen Halt bieten, vor allem an der Ferse. Abgetragene Schuhe rechtzeitig ersetzen.

5. Problem: Treppen
Was kann man tun?

  • Blumenvasen und -podeste sind nichts für Treppenabsätze.
  • Nie voll beladen und in Eile Treppen hinauf- oder hinuntergehen.
  • Treppen gut ausleuchten (Lichtschalter oben und unten).
  • Treppenstufen mit rutschfesten Belägen sichern, zum Beispiel mit Gummistreifen auf Steinstufen.

6. Problem: lose Teppiche und Läufer
Was kann man tun?

  • Diese möglichst entfernen, da sie immer eine Stolperfalle darstellen.
  • Wer das nicht möchte, sollte lose Teppiche und Läufer mit beidseitig klebenden Anti-Rutsch-Belägen sichern. Achtung: Verschiedene Beläge für unterschiedliche Böden (Stein, Parkett, Teppichboden, PVC). Im Fachhandel beraten lassen.
  • Hochstehende Ecken ebenfalls mit beidseitig klebenden Belägen sichern.

7. Problem: Türschwellen
Was kann man tun?

  • Türschwellen möglichst entfernen.
  • Wenn das nicht geht, mit einer Farbe streichen, die sich vom umgebenden Fußboden deutlich abhebt.

8. Problem: Stuhl als Aufstieghilfe
Was kann man tun?

  • Tritte und Leitern so aufbewahren, dass sie schnell hervorgeholt werden können (nicht in Garage, Keller oder auf dem Dachboden).
  • Eine beschädigte Leiter umgehend durch eine neue ersetzen, dabei auf das GS-Zeichen (steht für „geprüfte Sicherheit“) achten.

9. Problem: Gardinen aufhängen, Glühlampe wechseln
Was kann man tun?

  • Wenn Ihnen diese Aufgaben schwer fallen, bitten Sie Verwandte oder Nachbarn um Hilfe. Meist ist die Hilfsbereitschaft größer als erwartet.


10. Problem: je länger, je lieber? Verlängerungsschnüre und Telefonkabel
Was kann man tun?

  • Verlängerungsschnüre mit Paketklebeband über die ganze Länge am Fußboden festkleben.
  • Besser: zusätzliche Steckdosen installieren lassen.
  • Telefonkabel sollten nicht zu lang sein.
  • Idee: ein schnurloses Telefon anschaffen.


Weitere Tipps, Informationen und Broschüren gibt es bei der

Aktion Das sichere Haus
Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e. V.
Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg
E-Mail: info(à)das-sichere-haus.de
Telefon: 040 / 29 81 04 – 0, Fax: 040 / 29 81 04 71

Quelle:
Pressemitteilung Aktion Das sichere Haus: Seniorenhaushalt – die zehn häufigsten Stolperfallen und wie man sie beheben kann, www.das-sichere-haus.de/senioren_sturzunfaelle_n2.html


Todesursache Suizid – besonders ältere Menschen sind gefährdet
(1.155 Zeichen)

(dgk) Etwa 11.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Selbsttötung, so die Angaben des Klinikums der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Dabei fiel den Experten auf, dass Männer sich häufiger selbst töten als Frauen. Versuche, sich das Leben zu nehmen, kommen nach Einschätzung der Wissenschaftler rund zehn- bis zwanzigmal häufiger vor als Selbsttötungen.

Das Thema Suizid ist in allen Lebensphasen und Altersgruppen anzutreffen. Alte Menschen sind jedoch besonders gefährdet. Sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen sind Risikofaktoren für eine Suizidgefährdung.

Das Nationale Suizidpräventionsprogramm berichtet, dass etwa jeder vierte Mensch über 65 Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet; zu den häufigsten zählen Depressionen. Diese können durch eine Veränderung der Lebenssituation entstehen, bei der Betroffene das Gefühl haben, diese Situation nicht mehr bewältigen zu können. Dies kann zum Beispiel der Verlust des Partners sein. Viele Menschen leiden jedoch auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben unter dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden und überflüssig zu sein. Körperliche Erkrankungen wie Schlaganfälle, koronare Herzerkrankungen, Sehstörungen oder chronisch schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparates führen ebenfalls zu einem erhöhten Suizidrisiko.

Quelle:
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe - Universität, Frankfurt a. M., Pressemitteilung  04.09.2007: Weltsuizidpräventionstag 2007: Suizidprävention ist für alle Lebensphasen wichtig, www.klinik.uni-frankfurt.de    


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Wie bitte? Hörprobleme?
Kostenloses Beratungstelefon hilft
(1.507 Zeichen)

Kostenloses Beratungstelefon Hören
Mit Fragen rund ums Hören kann man sich jeden Mittwoch an die Experten vom Beratungstelefon wenden. Foto: FGH

(dgk) Sie haben Hörprobleme und suchen fachlichen Rat? Sie möchten sich schlau machen, bevor Sie zum Hörgeräte-Akustiker oder HNO-Arzt gehen? Sie suchen eine unverbindliche Beratung und möchten erst mal anonym bleiben? Sie haben ein paar Fragen, die Sie ohne lange Wege und Wartezeiten mal schnell am Telefon klären würden? Dann rufen Sie an! Jeden Mittwochnachmittag ist ein Experte am kostenlosen Beratungstelefon für Sie da.
 
Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland haben Hörprobleme. Betroffen sind alle Altersgruppen. Außerdem leiden etwa drei Millionen unter ständigen Ohrgeräuschen (Tinnitus) und fast jeder dritte Bundesbürger fühlt sich von Lärm belastet. Viele Betroffene sind verunsichert und suchen Rat. Wer seriöse Antworten und wertvolle Hinweise für das weitere Vorgehen sucht, kann sich an das Beratungstelefon „Gutes Hören“ wenden.

Guter Rat ist hier nicht etwa teuer, sondern kostenlos.  Auf individuelle Fragen zum Thema Hören, Hörprobleme, Hörgeräte, Gehörschutz oder Tinnitus gibt es beim Beratungstelefon sachkundige Antworten. Jeden Mittwoch zwischen 14 und 16 Uhr stehen Experten am Telefon bereit. Je nachdem, ob es um gesundheitliche oder eher technische Fragen geht, kann man mit einem HNO-Arzt
(Tel. 0800 – 012 113) oder einem Hörgeräte-Akustiker (Tel. 0800 – 0112 112) sprechen. Die Experten informieren und beraten ehrenamtlich.
 
Natürlich kann und soll das Beratungstelefon die Untersuchung beim HNO-Arzt oder den Hörtest beim Hörgeräte-Akustiker nicht ersetzen. Doch es können erfahrungsgemäß viele anstehende Fragen geklärt werden. Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. bietet diesen Service seit sieben Jahren in Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Gutes Hören und dem Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. an.




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Moderne Zahnimplantate: Schnellere Nutzbarkeit – höhere Sicherheit
Verbesserte Werkstoffe und optimierte Oberflächen ermöglichen Einsatz selbst bei schwierigen Voraussetzungen
(3.545 Zeichen)

Schöne und gesunde Zähne geben Lebensqualität und Selbstvertrauen. Implantatgestützter Zahnersatz erfüllt einen hohen ästhetischen Anspruch und erhält die Kaufunktion. Foto: Straumann AG

(dgk) Zähne sind ein wichtiger Bestandteil unserer persönlichen Ausstrahlung. Sie geben Lebensqualität und Selbstvertrauen, ermöglichen genussvolles Essen, unbeschwertes Lachen und deutliches Sprechen. Häufig kann es im Laufe des Lebens zum Verlust von Zähnen kommen, sei es durch Erkrankungen von Zähnen und Zahnhalteapparat, wie Karies
oder Parodontitis, oder durch Unfälle. Fehlende Zähne beeinträchtigen nicht nur die Ästhetik, vor allem im Frontzahnbereich, sondern können auch zu funktionellen Problemen und erheb-lichen Einschränkungen im täglichen Leben führen.

Von allen Möglichkeiten des Zahnersatzes können Implantate einen fehlenden Zahn am besten in seiner Funktion wiederherstellen. Die künstlichen Zahnwurzeln werden in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt. Während der Einheilphase wächst das Knochengewebe an das Implantat und verankert dieses fest im Kiefer. Anschließend können auf dieser stabilen Basis sowohl Kronen als auch Brücken oder Prothesen befestigt werden.

Implantatge-stützter Zahnersatz kann einen hohen ästhetischen Anspruch erfüllen und einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität leisten. Die medizinischen Vorteile erläutert Prof. Gerhard Wahl, Direktor der Poliklinik für Chirurgische Zahn-, Mund- und Kieferheilkun-de der Universität Bonn: „Durch die feste Verankerung im Kieferknochen leiten Implantate die beim Kauen entstehenden Kräfte in den Knochen ein, ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel. Fehlt dieser stimulierende Reiz, bildet sich der Kieferknochen eher zurück. Implantate können dies weitgehend verhindern.“ Außerdem bleibt wertvolle Zahnsubstanz erhalten, weil keine Nachbarzähne als Pfeiler zur Befestigung von Brücken beschliffen werden müssen.

Für den Einsatz von Implantaten muss allerdings ein bestimmtes Volumen an Kieferknochen vorhanden und dieser stabil sein. Doch selbst bei zu geringer Knochensubstanz gibt es gute Möglichkeiten, den Knochen so aufzubauen, dass er für den Einsatz von Implantaten geeignet ist. Dafür stehen beispielsweise moderne Knochenersatzmaterialien zur Verfügung, die die Neubildung von vitalem Knochen fördern. In schwierigen Fällen kann eine Knochentransplantation vorgenommen werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist eine optimale Einheilung der Implantate. Moderne Implantat-Oberflächen bewirken, dass sich der Knochen an die Implantate anlagert und schnell eine sichere Verbindung zwischen Knochen und künstlicher Zahnwurzel entsteht. „Diese speziellen Oberflächen aktivieren regelrecht die Regenerationskräfte des Knochens und führen zu einer frühzeitigeren, dichteren Knocheneinlagerung auf der Implantat-Oberfläche. Dies gestattet eine frühzeitigere Belas-tung der Implantate als bisher“, erklärt Prof. Wahl.

Für eine erfolgreiche Implantation ist auch eine gewissenhafte Zahn- und Mundhygiene seitens des Patienten erforderlich. Zudem müssen alle restlichen Zähne gesund oder saniert sein. Menschen mit Krankheiten wie Diabetes oder einer ungünstigen Lebensweise, bei-spielsweise Raucher, benötigen zusätzlich eine intensive Beratung, eine besonders gründliche Zahn- und Mundpflege und eventuell engmaschigere Kontrollen.

Zahnimplantate können in fast jedem Alter eingesetzt werden. Bei Kindern und Jugendlichen bestehen Einschränkungen, denn für den Einsatz von Implantaten sollte die Wachstumsphase abgeschlossen sein.

Eine Implantation muss sehr sorgfältig gemeinsam mit dem Zahnarzt, Oral- oder Kieferchirurgen und gegebenenfalls auch mit dem Zahntechniker geplant werden. Die Planungsphase umfasst ausführliche Beratungsgespräche, klinische und röntgenologische Untersuchungen sowie eingehende Modellanalysen und eventuell auch computergestützte Simulationen und Messverfahren. Zudem erfolgt auch die Aufklärung über Alternativen. Der behandelnde Arzt erstellt einen individuellen Heil- und Kostenplan. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten eine Bezuschussung für den jeweiligen Zahnersatz nach dem Festzuschuss-System.

Weitere Informationen auf www.rundum-zahngesund.de sowie auf
www.natuerlich-attraktiv.de.



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AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Wer sieben Stunden schläft, lebt länger
Schlafdauer hat Auswirkungen auf die Gesundheit / Zu kurz ist schlecht, zu lang aber auch
(2.454 Zeichen)

Foto: PhotoDisc

(dgk) Schlaf ist gesund – das weiß jedes Kind. Doch wie lange sollte es sein? Sieben Stunden pro Nacht sind offenbar das optimale Maß. Das geht jedenfalls aus neuen Untersuchungen von Wissenschaftlern der Universität von Warwick und des University College London hervor. Sie werteten umfangreiche Daten aus und fanden heraus, dass Schlafmangel das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, mehr als verdoppeln kann. Allerdings kann auch zu viel Schlaf das Sterberisiko erhöhen, wobei jedoch weniger organische als soziopsychologische Gründe eine Rolle spielen.

Mehr als 10.000 Angestellte lieferten die Daten
In der im September vor der Britischen Schlafgesellschaft vorgestellten Studie erläutert Professor Francesco Cappuccio von der Universität Warwick, wie Schlafgewohnheiten die Sterblichkeit von 10.308 Angestellten des Öffentlichen Dienstes beeinflussten. Zugrunde lagen Daten der sogenannten Whitehall-2-Study dieser Angestellten aus dem August 1985 und dem März 1992. Diese wurden mit der Sterblichkeitsrate der Angestellten im Jahr 2004 verglichen. Ausgangsbasis war für die Wissenschaftler diejenige Gruppe, die ihr Schlafverhalten zwischen 1985 und 1992 nicht verändert hatte – sieben Stunden Schlaf pro Nacht war danach die angemessene Nachtruhe für einen Erwachsenen. Der Vergleich mit Personen, die zwischen 1985 und 1992 diese Schlafenszeit reduziert hatten, zeigte: Wer seinen Schlaf von sieben auf fünf Stunden eingeschränkt hatte, hatte allgemein ein 1,7-fach erhöhtes Sterberisiko und sogar ein doppelt so hohes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Bei der Auswertung berücksichtigten die Wissenschaftler auch andere mögliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, ledig oder verheiratet, körperliche Fitness, Alkoholkonsum, Body-Mass-Index, Blutdruck, Cholesterinwerte oder Erkrankungen.

Mehr Arbeit und mehr Freizeit bedeuten weniger Schlaf
Studienleiter Cappuccio betont, dass Schlaf für den täglichen Prozess der physischen Erho-lung und Genesung stehe und Schlafmangel weitreichende negative Auswirkungen habe. Weniger Stunden Schlaf und ein höheres Maß an Schlafstörungen seien inzwischen in In-dustriegesellschaften üblich. „Diese Veränderungen – insgesamt Ergebnis der Schlafverkür-zung, um mehr Zeit für Freizeit und Schichtarbeit zu haben – führen dazu, dass Berichte von Erschöpfung, Müdigkeit und exzessiver Tagesschläfrigkeit heute weiter verbreitet sind als noch vor einigen Jahrzehnten“, beklagt Cappuccio.

Auch zu viel Schlaf ist ungesund – Gründe noch nicht erforscht
Erstaunlicherweise fanden die Wissenschaftler gleichfalls heraus, dass auch zu viel Schlaf die Sterblichkeitsrate erhöht. Für Personen, die acht Stunden oder länger schliefen, war die Sterbewahrscheinlichkeit doppelt so hoch wie bei den Sieben-Stunden-Schläfern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren dabei jedoch eher selten die Todesursache.

Während ein Schlafmangel – so Cappuccio –  das Risiko für Gewichtszunahme, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes und damit für Faktoren erhöhe, die die Sterblichkeit beeinflussen können, gebe es bislang noch keine Untersuchungen darüber, warum auch zu viel Schlaf das Sterberisiko steigert. „Mögliche Gründe sind Depressionen, ein niedriger sozioökonomischer Status sowie krebsbedingte Erschöpfungszustände", vermutet Cappuccio. Am besten für die Gesundheit sei es, dauerhaft etwa sieben Stunden pro Nacht zu schlafen, rät der Wissenschaftler.

Quellen:
"A prospective study of change in sleep duration; associations with mortality in the Whitehall II co-hort.", Jane E. Ferrie, Martin J. Shipley, Francesco P. Cappuccio, Eric Brunner, Michelle A. Miller, Meena Kumari, and Michael G. Marmot, veröffentlicht im Journal SLEEP, 17. September 2007: www.journalsleep.org/Accepted.aspx



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Wenn ein „Nichts“ aus Kranken wieder Gesunde macht
Faszination Placebo-Effekt – Möglichkeiten und Grenzen

(dgk) Auch in der Medizin kann der Glaube Berge versetzen: So können bekanntlich auch Pillen ohne Wirkstoffe helfen. Solche Scheinmedikamente, Placebos genannt, sind natürlich kein Ersatz für echte Arzneien, Forscher versuchen aber, den Placebo-Effekt besser zu verstehen, damit er zu Heilzwecken genutzt werden kann. Darüber berichtet jetzt der „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ in der Ausgabe 11 (15. November 2007): Mutti klebt ein Pflaster auf die Stirn, schon tut dem Sohnemann die Beule am Kopf nicht mehr weh. Die ältere Dame fühlt sich nach ihrer „Aufbauspritze“ wie neu geboren, obwohl ihr die Vitamine gar nicht gefehlt haben. Zwei Beispiele für den Placebo-Effekt, das heißt für die verblüffenden Wirkungen zwar gut gemeinter, aber medizinisch unwirksam erscheinender Maßnahmen. Ein Pflaster ist nun mal kein Schmerzmittel, und eine Aufbauspritze, die keinen Mangel behebt, verdient ihren Namen nicht.

Weil es wider jede Logik ist, dass ein „Nichts“ aus Kranken wieder Gesunde macht, haben Ärzte anfangs gemeint, ein Scheinmedikament könne nur helfen, wenn auch die Krankheit nur Schein, also eine eingebildete sei. Ein Vorurteil, das längst widerlegt ist, denn Placebos sind echte Allrounder, können nachweislich bei fast jeder Krankheit helfen – und zwar bei zweifelsfreier Diagnose. Die Beschwerden sind mit anderen Worten genauso real wie die durch Placebos bewirkte Linderung. Die Patienten unterliegen keiner Selbsttäuschung; vielmehr führt der Placebo-Effekt zu Veränderungen im Organismus, die sich messen und im Blutbild, im EKG oder auf Kernspinaufnahmen vom Gehirn sichtbar machen lassen.

Ansprechraten zwischen 20 und 80 Prozent sind belegt für Placebobehandlungen beispielsweise von entzündlichem Rheuma (Arthritis), Asthma, Erkältung, hohem Blutdruck, Depression, vor allem von Schmerzen aller Art, selbst wenn ein Bandscheibenvorfall, ein eingeklemmter Ischiasnerv oder Knorpelabrieb im Knie schuld sind.

Verlass darauf ist allerdings nicht, denn Placebos wirken nicht bei jedem – und auch nicht bei jedem gleich. Ohnedies helfen sie nur, wenn die Patienten nicht ahnen oder durchschauen, dass die Ärzte getrickst haben: Der Placebo-Effekt steht und fällt damit, dass „felsenfest“ in die Behandlung vertraut und eine Besserung erwartet wird.

Echte Arznei hat immer Vorrang
Damit kein Missverständnis entsteht: Placebos können echte Medikamente niemals ersetzen und sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn Mediziner mit ihrem Latein am Ende sind und kein anderes wissenschaftlich geprüftes Mittel parat haben, das Hilfe verspricht. Ein Plädoyer für Placebos ist schon deshalb nicht zu verantworten, weil Ärzte keinen reinen Wein einschenken können, wenn sie zum Schein behandeln. Die Wahrheit setzte nämlich die Wirkung aufs Spiel; Ärzte kämen also nicht umhin, die Kranken zu täuschen, ihnen das Placebo klammheimlich „unterzujubeln“.
 
Für ethisch vertretbar gehalten wird solche „Täuschung“ allein bei der sogenannten Placebokontrolle: Neu entdeckte oder entwickelte Wirkstoffe müssen sich in Studien mit freiwilligen Testpersonen gegen Placebos behaupten und deren Wirkung überbieten, werden erst unter dieser Voraussetzung als Arzneimittel zugelassen. Mit anderen Worten: Jeder Stoff, von dem man arzneiliche Wirkungen annimmt, muss unter Beweis stellen, dass er selbst kein Placebo ist.

„Innerer Arzt“ wird aktiv
Placebobehandlung bedeutet nicht Behandlungsverzicht. Sie ist zwar Schein, aber kein „Nichts“, denn es wird ja etwas getan. Worin aber besteht das „Etwas“ des Placebo-Effekts? Und wie ist zu erklären, dass er sich überhaupt einstellt? Offenkundig aktivieren Placebos die Selbstheilungskräfte des Organismus, den „inneren Arzt“. Psyche, Nervensystem und Immunsystem schaffen es dann mit eigenen vereinten Kräften, Beschwerden zu lindern oder Krankheiten zu besiegen. Placebos wirken sozusagen psychosomatisch.

Wirkung im Gehirn
Um die Placebowirkung besser zu verstehen und um sie Patienten zugute kommen zu lassen, wird intensiv geforscht. Gut untersucht ist bereits die Scheinbehandlung von Schmerzen mit einer Ansprechrate um die 30 Prozent. Placebos, haben die Forscher herausgefunden, aktivieren die Bildung körpereigener Schmerzblocker im Gehirn, sogenannter Endorphine. Diese verhindern, dass Schmerzsignale in der Großhirnrinde ankommen und empfunden werden. Damit ist allerdings nicht zu erklären, auf welche Weise Placebos wirken, wenn es um Beschwerden geht, auf die Endorphine gar keinen Einfluss haben.

Wie des Rätsels Lösung eines Tages auch lauten mag: Für viele Forscher steht schon heute fest, dass das Heilpotenzial des Placebo-Effekts nicht länger verschenkt werden darf. Die Vision: Arzneimittel einsparen und schädliche Nebenwirkungen vermeiden, indem man den Organismus zunächst mit echten Medikamenten „trainiert“ und ihn dann das Gelernte an Placebos wiederholen lässt. Das Scheinmedikament würde mit anderen Worten die echte Arznei irgendwann ablösen und deren Wirkung übernehmen.

Aufgegangen ist die Rechnung bereits bei Parkinson-Patienten, bei denen eine in den Kopf injizierte Kochsalzlösung die Funktion übernahm, den Gehirnstoffwechsel ins Lot zu bringen und damit das krankheitstypische Zittern abzustellen. Ein weiteres Beispiel: Ein die Abwehrkräfte schwächendes Medikament, das die Abstoßung transplantierter Spenderorgane verhindert, wurde stets zusammen mit grün gefärbter, nach Lavendel duftender und nach Erdbeeren schmeckender Milch eingenommen. Als später das Placebo an die Reihe kam, wurde die Erdbeermilch weiter getrunken – und die Immunhemmung hielt an.

Zu befürchten ist allerdings, dass der Körper irgendwann registriert, dass man ihn hinters Licht führt; der Placebo-Effekt wäre sogleich dahin. Seine planmäßige Nutzung ist daher noch Zukunftsmusik. 

Die ursprüngliche Bedeutung von „placebo“
Das lateinische Wort „placebo“ bedeutet „Ich werde gefallen“ und kommt in einem Psalm des Alten Testaments vor, der bei der Totenandacht gesungen wurde: „Placebo Domino“ („Ich werde dem Herrn gefallen“). Als sich der Chor ab dem 14. Jahrhundert aus bezahlten Sängern zusammensetzte, die nur zum Schein trauerten, bekam der Begriff „Placebo“ erstmals die Nebenbedeutung „Ersatz“, „Scheinveranstaltung“ – und tauchte in dieser Ausprägung anno 1785 dann auch in einem medizinischen Lexikon auf.

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ERNÄHRUNG - FORSCHUNG - GESUNDHEIT

Gut gewappnet für den Winter
Die richtige Ernährung für ein schlagkräftiges Immunsystem
(3.299 Zeichen)

(dgk) Wenn es draußen kalt und nass ist, haben Schnupfen & Co wieder Hochsaison. Und das Immunsystem viel zu tun: Es bildet die Barriere gegen Angriffe von Viren und Bakterien. Aus dem Knochenmark stammen all unsere Abwehrzellen, die dann im gesamten Körper aktiv sind im Kampf gegen Eindringlinge. Besonders in Darm, Lymphknoten, Mandeln und Milz sind die Immunzellen zahlreich vertreten. So bilden zum Beispiel „Fresszellen“ die schnelle Abwehrtruppe gegen Bakterien und Pilze. „Killerzellen“ gehen gegen virusinfizierte Körperzellen vor und verhindern so die weitere Vermehrung der Viren.

Wer ein starkes Abwehrsystem möchte, muss seinem Körper ausreichend Nährstoffe für dessen „Truppen“ zur Verfügung stellen. Bei Fehl- oder Mangelernährung hingegen sind die Abwehrzellen nicht „fit“ und das Immunsystem büßt an Schlagkraft ein. Schluss also mit einseitiger Ernährung und Junk-Food – die richtige Nahrung stärkt die Abwehrkräfte.
Was aber benötigt das Immunsystem? Zum einen Energie: Unterernährte Menschen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko. Diäten mit weniger als 1.200 kcal pro Tag können die Abwehrkraft herabsetzen – ein weiterer Grund auf ungesunde Crash-Diäten zu verzichten. Aber auch Übergewicht ist ungünstig: Es geht mit einer erhöhten Rate an Infektionskrankheiten einher. Zum anderen braucht der Körper Nährstoffe: Vitamine, Spurenelemente, Eiweiß, hochwertige Fette. Immer kommt es auf die Qualität der Nahrung an: Während eine allgemein fettreiche Ernährung dem Immunsystem schadet, verbessern bestimmte Fette mit Omega-3-Fettsäuren die Immunantwort. Sie sind enthalten in fettem Fisch wie Lachs, Hering oder Makrele. Bei einer bestehenden Infektion ist zudem der Eiweißbedarf erhöht. Fisch oder mageres Fleisch sind dann gute Eiweißlieferanten.

Gut bekannt ist die immunanregende Wirkung von Vitamin C. Es unterstützt die Fresszellen und verringert Dauer und Schwere von Erkältungen. Doch auch andere Vitamine sind wichtig: Die Vitamine A, E, B6, B12 und Folsäure steigern die Aktivität verschiedener Immunzellen. Bei den Spurenelementen ragen Selen und Zink heraus. Hat der Körper zu wenig davon, steigt die Anfälligkeit für Infekte; eine ausreichende Zufuhr hingegen stimuliert das Immun-system.
Können Joghurtdrinks das Abwehrsystem tatsächlich stärken? Probiotische Lebensmittel enthalten lebende Mikroorganismen, die den Darm in aktiver Form erreichen und dort verschiedene gesundheitliche Wirkungen erzielen. Laut einer aktuellen Studie der Bundesfor-schungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel verhinderten probiotische Bifidobakterien und Laktobazillen eine Erkältung zwar nicht, verkürzten aber ihre Dauer und verminderten die Beschwerden. Es muss aber nicht unbedingt der Joghurtdrink sein. Laktobazillen sind auch in normalem Joghurt, Kefir oder Sauerkraut enthalten.

Eine gesunde und abwechslungsreiche Kost stärkt also die Abwehrkräfte. Sie sollte mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag enthalten, daneben Sauermilchprodukte, mageres Fleisch, fetten Fisch und Vollkornprodukte. Bei einer solchen Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel nicht nötig. Ob sie in besonderen Situationen hilfreich sein können, kann der Arzt klären. Außerdem ist der Lebensstil wichtig zur Vorbeugung von Erkältungen: Ausreichend Schlaf, viel Bewegung und frische Luft halten gesund; Saunagänge „üben“ das Abwehrsystem.

Und zum Schluss noch ein „heißer“ Tipp: Die beliebte „heiße Zitrone“ kann dem Körper reichlich Vitamin C liefern. Für die Zubereitung empfiehlt Heike Brinkmann-Reitz, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Grünen Kreuz:
„Verwenden Sie frisch gepressten Zitronensaft. Er sollte aber nicht mitgekocht oder kochend heiß überbrüht werden. Besser ist es, das Wasser zunächst etwas abkühlen zu lassen, danach den Saft zuzugeben, leicht zu süßen und dann bald auszutrinken.“

Foto: DGK


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MELDUNG

Soforthilfe: Schwere Verbrennungen nicht lange kühlen
(750 Zeichen)

(dgk) Schwere Verbrennungen sollten nicht mit Wasser gekühlt werden, da diese Sofortmaßnahme häufig zu Unterkühlung des Verletzten führt. Aufgrund wissenschaftlicher Studien rät Professor Peter Sefrin, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Notärzte dazu, die Körperwärme möglichst zu erhalten und nicht zu kühlen.
Nach Angaben von Sefrin seien nach schweren Verbrennungen viele Patienten, deren Wunden als Erstversorgung zu lange mit Wasser gekühlt wurden, mit Untertemperatur bis zu
32 Grad in die Spezialkliniken gekommen. Starke Untertemperatur würde die Prognose der Patienten zusätzlich belasten, so der Notarzt. Deshalb rate man heutzutage – vor allem bei einer mehr als zehn Minuten zurückliegenden Verbrennung – von einer  längeren Kühlung ab und empfehle, die Wärme zu erhalten, da die Haut durch die Verbrennung ihre schützende Funktion verloren habe.

Quelle:
Prof. Dr. med. Peter Sefrin, Deutscher Feuerwehrverband, Fachthemen, Stellungnahme zur Kühlung von Brandwunden, www.dfv.org



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DIE INITIATIVE "LOBBY FÜR DAS KIND" INFORMIERT

Impfen - die Grundausstattung fürs Baby

(3.404 Zeichen)

(dgk) Babys kommen mit einem „Starterkit“ zur Welt: Von ihrer Mutter erhalten sie in den letzten Schwangerschaftswochen Abwehrstoffe, die Antikörper, mit auf den Weg. Zumindest vor einigen Krankheiten, welche die Mutter durchgemacht hat, wie zum Beispiel Windpocken, oder gegen die sie ausreichend geimpft ist wie Masern, Wundstarrkrampf und Diphtherie, sind die Neugeborenen dann erst mal gefeit. Aber diese Leihimmunität, der Nestschutz, ist nicht von langer Dauer.
Foto: BananaStock                           Deshalb soll mit dem Impfen schon früh begonnen werden, mit acht bis neun Wochen geht’s los. Im Bezug auf Keuchhusten ist der frühe Impfbeginn besonders wichtig, dabei gibt es keinerlei Nestschutz.

Was steht denn alles an? Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Pertus-sis (Keuchhusten), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hib (Haemophilus influenzae Typ b) und Hepatitis B. Kombinationsimpfstoffe sorgen dafür, dass die Anzahl der Pikser auf ein Mini-mum beschränkt bleibt: Entweder kommen Fünffach-Impfstoffe zum Einsatz und zusätzlich ein Impfstoff gegen Hepatitis B. Oder alle sechs Komponenten werden auf einmal gespritzt.

Erreger, die mit einer Schutzschicht aus Polysacchariden, also langkettigen Zuckermolekülen, umgeben sind, machen vor allem Kindern in den ersten beiden Lebensjahren zu schaffen: Pneumokokken, Meningokokken und Hib.

Die Hib-Komponente im genannten Kombi-Impfstoff deckt einen Erreger der bakteriellen Hirnhautentzündung ab, aber was ist mit Pneumokokken und Meningokokken? Diese sind nach Einführung der Hib-Impfstoffe 1990 die häufigste Ursache von Meningitis oder Sepsis („Blutvergiftung“) bei Kindern, und die Behandlungsmöglichkeiten sind aufgrund des oft dramatischen Verlaufs nur beschränkt. Eine generelle Impfempfehlung veröffentlichte die Ständige Impfkommission (STIKO) deshalb im Juli 2006, wonach bei allen Kindern mit zwei Lebensmonaten die Pneumokokken-Impfserie begonnen werden soll.

Dabei kommen sich der Pneumokoken-Impfstoff und die Kombi-Impfstoffe nicht in die Quere, sie können sogar an einem Tag zusammen geimpft werden. Zusätzliche Impftermine beim Kinderarzt können so entfallen. Gegen Meningokokken des Typs C wird im zweiten Lebens-jahr geimpft – so empfiehlt es die STIKO. Dabei genügt eine Impfdosis.

Manche Eltern werden sich fragen: Warum ein Baby gegen Hepatitis B impfen? Die Viren werden doch in erster Linie beim Sex übertragen und die Impfung ist deshalb erst für Teenager wichtig. Das ist einesteils richtig. Aber die Viren können auch während der Geburt aufs Kind übergehen, wenn die Mutter infiziert ist. Eigentlich sollten deshalb alle Schwangeren auf Hepatitis B getestet werden, um das Kind sofort nach der Geburt impfen zu können. Außer-dem findet die Virusübertragung durchaus auch im Kindergarten oder der Schule statt. Beim Raufen oder Sport gibt es doch mal den einen oder anderen Kratzer, und kleinste Blutmengen oder auch Speichel können für eine Ansteckung genügen.

Denn längst nicht jeder weiß auch von seiner Infektion: Mehr als die Hälfte der Fälle verläuft zunächst unbemerkt, es kann aber dennoch ein chronischer Verlauf werden. Hochproblematisch ist die Infektion in frühen Jahren deshalb, weil die Rate eines chronischen Verlaufs bei über 90 Prozent liegt. Bei Jugendlichen und Erwachsenen liegt sie aber auch noch bei etwa 10 Prozent.

Diese Standardimpfungen im ersten Lebensjahr bekommen nach dem ersten Geburtstag „Zuwachs“. Neben der schon erwähnten Impfung gegen Meningokokken des Typs C stehen auch noch Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken an. Denn spätestens jetzt ist der „Vorrat“ aus Mamis Nestschutz aufgebraucht. In den nächsten Jahren ist dann erst mal Impfpause angesagt, die erste Auffrischimpfung gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten gibt’s erst mit fünf bis sechs Jahren.

Fragen zu Impfungen werden dienstags von 10 bis 12 Uhr in der Impf-Hotline des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. beantwortet: Telefonnummer 0 64 21 / 2 93 -1 88. Fragen per E-Mail an: impfen(à)kilian.de.

Hinweis für Redaktionen:

Die Initiative LOBBY FÜR DAS KIND hat sich die Information von (werdenden) Eltern über die Gesundheit ihres Kindes im Mutterleib und in der ersten Lebensphase zum Ziel gesetzt. In den letzten Monaten haben wir Sie mit Themen rund um eine gesunde Schwangerschaft und Geburt versorgt. Im zweiten Teil der Kampagne werden wir Sie in den nächsten Monaten über das gesunde Wachsen und Gedeihen des Kindes in der ersten Lebensphase informieren.  
Die Initiatoren dieser Kampagne sind die Initiative des Kinderzentrums München, die Klinik für Geburtsmedizin der Charité Berlin, die Stiftung für das behinderte Kind und das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK). Helfen Sie uns mit Ihrer Veröffentlichung, alle Eltern zu erreichen.
Internet: www.lobby-fuer-das-kind.de, E-Mail: lobby.kind(à)kilian.de



DER REINBEISSER DES MONATS NOVEMBER

Staudensellerie
Der einheimische Exot gibt vielen Gerichten erst die richtige Würze
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(dgk) Obwohl Sellerie schon seit dem Mittelalter in Europa heimisch ist, wartet der Doldenblütler noch auf seine große Entdeckung. Dabei ist Staudensellerie, eine Variante des echten Selleries, wirklich eine Gourmetreise wert. Die hellgrünen Stangen eignen sich hervorragend für Salate und bunte Gemüseplatten, als Beilage zu Fleischgerichten und für Suppen. Sie geben mit ihrem fein würzigen Aroma vielen Speisen erst den letzten Pfiff.

Der Staudensellerie, auch Bleich-, Stiel- oder Stangensellerie genannt, hat lange, fleischige Blattstiele und eine kleine Wurzelknolle. Verzehrt werden aber nur die Stiele. Wenn Sie frisch sind, haben sie eine blass weiße bis gelblich-hellgrüne Farbe. Beim Biegen brechen Sie sofort. Selleriestangen, die sich durchbiegen, sind überlagert. Die zarten Stangen müssen vor dem Verzehr nur gewaschen werden. Robustere, dicke Stiele schmecken geschält besser.

Neben dem Staudensellerie hat der echte Sellerie noch zwei weitere Varianten, den Knollensellerie, der in Suppen und Eintöpfen sehr beliebt ist, und den Schnitt- oder Würzsellerie. Vom Schnittsellerie werden die Blätter zum Würzen von Speisen verwendet.

Blätter und Blüten von wild wachsendem Sellerie wurden schon im alten Ägypten und auch bei den Griechen und Römern verwendet. Dort haftete dem würzigen Gemüse etwas Mystisches an. Sellerie diente als Grabbeigabe und Grabpflanze. Das schöne Blatt, das der glatten Petersilie ähnelt, wurde auch wie das Lorbeerblatt als Blumenkranz zur Siegerehrung bei Spielen verwendet.

Im Mittelalter erkannten Botaniker den heilenden Effekt von Blüten und Blättern. Die Bevölkerung glaubte an eine aphrodisierende und eine leicht stimmungsaufhellende Wirkung. Sellerie wurde lediglich in Kloster- und Hofgärten angebaut.

Staudensellerie gehört zu den Gemüsen mit den wenigsten Kalorien, ist dabei aber reich an Kalium und Kalzium. Wegen des hohen Kaliumgehalts ist Sellerie harntreibend und daher bei Gicht und Rheuma hilfreich. Die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe im Sellerie führen nicht nur zu dem typischen Aroma. Sie haben einen positiven Effekt auf den gesamten Stoffwechsel.

Staudenselleriesuppe




Die Staudenselleriesuppe ist würzig im Geschmack und gut für den Stoffwechsel. Foto: Miele

 

 

Appetit bekommen? Das folgende Rezept ist leicht nachzukochen und schmeckt rundum lecker. Sie finden es auch unter www.miele-reinbeisser.de sowie weitere Reinbeißer-Rezepte unter www.dgk.de.

Rezept:  
Staudenselleriesuppe


Zutaten für 4 Portionen
1 Karotte                        
1 Stange Staudensellerie                
1 kleine Zwiebel                    
300 g mehlig kochende Kartoffeln            
1 Knoblauchzehe                    
700 ml Gemüsebrühe                    
1 Kartoffel
1 Becher Sauerrahm
Salz, Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackter Majoran
Majoranblätter

Zubereitung
Karotte und Staudensellerie in Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln, Kartoffeln grob würfeln und in einen ungelochten Garbehälter in den Dampfgarer geben. Knoblauchzehe durchpres-sen und hinzufügen. Gemüsebrühe darüber gießen. Kartoffel reiben und über das Gemüse geben. Bei 100°C für 15 Minuten garen. Dann Sauerrahm zur Suppe geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Kräuter hinzugeben und nochmals für 1 Minute bei 100°C im Dampfgarer erwärmen. Die fertige Suppe mit Majoranblättern garnieren. Wer mag, kann noch Brotwürfel dazu servieren, die mit etwas Butter in der Pfanne geröstet worden sind.

Falls kein Dampfgarer zur Verfügung steht:
Karotte und Staudensellerie in Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln, Kartoffeln grob würfeln, Knoblauchzehe durchpressen und alles in einen Topf geben. Die Gemüsebrühe dazu gießen und die Kartoffel darüber reiben. Auf der Kochstelle etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dann Sauerrahm zur Suppe geben, mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Die fertige Suppe mit Majoranblättern garnieren. Wer mag, kann noch Brotwürfel dazu servieren, die mit etwas Butter in der Pfanne geröstet worden sind.


NEUES AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ)

Schlafmangel stört den Glukosehaushalt
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(dgk/DDZ) Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Lebensqualität und langfristige Gesundheit. Dass bereits ein geringes Schlafdefizit den Zuckerhaushalt durcheinander bringen kann, haben vor kurzem Wissenschaftler aus Deutschland in einer Studie bestätigt.

Schlafstörungen und Schlafmangel sind in den westlichen Industrienationen weit verbreitet. Verschiedene Untersuchungen haben in der Vergangenheit immer wieder Hinweise geliefert, dass ein chronisches Schlafdefizit unter anderem auch die Entwicklung von Übergewicht und Typ-2-Diabetes begünstigt: Schlafmangel erhöht das Hungergefühl und den Appetit, verstärkt die Insulinresistenz und vermindert die Insulinsekretion.

Es wird angenommen, dass für diese Effekte das autonome Nervensystem und eine veränderte Ausschüttung verschiedener Hormone verantwortlich sind. So konnte zum Beispiel gezeigt werden, dass Schlafentzug zu einer Absenkung des Sättigungshormons Leptin führt, während das „Hungerhormon“ Ghrelin vermehrt ausgeschüttet wird (Ghrelin = für engl. Growth Hormone Release Inducing; das Hormon soll dafür verantwortlich sein, dass man Hunger verspürt und weiterisst, obwohl man eigentlich schon lange satt sein sollte). Forscher um Sebastian Schmid vom Universitätsklinikum Lübeck haben in einer eigenen kleinen Studie nach weiteren neuroendokrinen, d. h. durch nervale Störungen und Störungen der inneren Sekretion bedingten Mechanismen gesucht, die die Ausschüttung verschiedener Hormo-ne bei Schlafmangel möglicherweise beeinflussen.

Schmid und sein Team schlossen in ihre randomisierte Crossover-Studie 10 gesunde junge Männer ein. Die Versuchpersonen wurden nach einer Nacht mit Schlafentzug und nach einer Nacht mit normaler Schlafdauer untersucht. Im Mittelpunkt der Analysen standen die Blutspiegelbestimmung der Hormone Insulin, Glukagon, ACTH und Kortisol. Auch der C-Peptidspiegel (C-Peptid = Spaltprodukt, das bei der Insulinbildung entsteht) wurde bestimmt.

Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass bereits ein geringes Schlafdefizit einen erheblichen Einfluss auf die Sekretion der Bauchspeicheldrüsenhormone haben kann: Der Glukagonspiegel sank infolge des Schlafmangels deutlich ab und auch das C-Peptid war in etwas geringeren Mengen nachweisbar als nach einer Nacht mit ausreichendem Schlaf. 

Das Hormon Glukagon wird ebenso wie Insulin in der Bauchspeicheldrüse gebildet, allerdings in anderen Zellen (Glukagon in A-Zellen, Insulin in B-Zellen). Das genau aufeinander abgestimmte Wechselspiel von Insulin und Glukagon ist die Voraussetzung für einen ausgewogen gesteuerten Glukosehaushalt. Im Glukosestoffwechsel ist Glukagon der „Gegenspieler“ zum blutzuckersenkenden Insulin: Glukagon bewirkt, dass der Körper im Bedarfsfall Glukosereserven mobilisiert und zusätzlich Glukose in der Leber bildet. Dies macht man sich auch im Diabetes-Alltag zunutze: Schwere Unterzuckerungen werden in der Regel mit einer Glukagon-Injektion behandelt.

Das Fazit der Wissenschaftler: Der Schlaf nimmt beim Menschen eine wichtige Rolle im Glukosestoffwechsel ein. Durch Veränderungen der Schlafdauer mit einem Schlafdefizit kann die Blutglukoseregulation empfindlich beeinträchtigt und das Unterzuckerungsrisiko verstärkt werden.

Dr. med. Anja Lütke, freie Mitarbeiterin von Diabetes-Deutschland.de, Deutsches Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Quelle: Schmid SM, Hallschmid M, Jauch-Chara K et al. Sleep loss alters basal metabolic hormone secretion and modulates the dynamic counterregulatory response to hypoglycemia. J Clin Endocrinol Metab 2007; 92: 3044-51

Informationen finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de
Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Ärztlicher Direktor des Deutschen Diabetes Zentrum DDZ und
Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie
des Universitätsklinikum Düsseldorf
Leibniz-Institut an der Heinrich-Heine-Universität
Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 33 82 – 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103
E-Mail: scherbaum(à)ddz.uni-duesseldorf.de

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