DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz (dgk), Jg. 46, 3 - 2005 - Themen: Rückengesundheit, Allergie, Zahnschutz, Impfschutz, Hygiene, Zeckenschutz, Alkohol und Diabetes, Vergiftungsschutz, Borreliose, STIKO Informationen
Gesundheitsinformationen zu:
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 47, 3 - 2006

5. Tag der Rückengesundheit am 15. März 2006
„Helfen und heilen – Medizin gegen Rückenschmerzen“
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5. Tag der Rückengesundheit(dgk) Rund 1.000 Aktionspartner bieten am 15. März 2006 zum fünften Tag der Rückengesundheit unter dem Motto „Helfen und heilen – Medizin gegen Rückenschmerzen“ vielfältige Aktionen zum Mitmachen, zur Beratung und Information an. „Unser Ziel ist es, die Hilfe zur Selbsthilfe zu stärken und über Möglichkeiten der Therapie zu informieren“, sagt Dr. Dietmar Krause vom Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK), das den Rückentag in Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) organisiert.

Rückenschmerzen aktiv vorbeugen
„Der erfolgreichste Weg Rückenschmerzen zu verhindern ist, aktiv zu sein“, rät Helga Freyer, Krankengymnastin aus Wittelsberg. „Mehr Bewegung in den Alltag zu bringen ist gar nicht so schwer. Man muss es nur tun“, so Freyer. Als Strategie empfiehlt die Physiotherapeutin den täglichen „Sitzmarathon“ daraufhin zu überprüfen, wann Bewegung aus Bequemlichkeit vermieden wird. Wer lange nicht aktiv war, sollte sportliche Aktivitäten zunächst unter fachlicher Anleitung beginnen. Auch das eigene Umfeld sollte rückenfreundlich gestaltet werden. Bett, Arbeitsplatz, Sofa oder Autositz können zur Vorbeugung beitragen, wenn sie den Anforderungen an rückengerechte Produkte genügen. Das Gütesiegel der AGR bietet dabei eine wichtige Orientierungshilfe. Sowohl für die fachliche Beratung durch geschulte und zertifizierte Fachhändler als auch beim Kauf.

Hilfe zur Selbsthilfe
Kurzzeitig auftretende Rückenbeschwerden können von den Betroffenen meist selbst gelindert werden. „Wärmeanwendungen zum Beispiel fördern die Durchblutung und entspannen schmerzhaft verkrampfte Muskulatur“, sagt Apotheker Dr. Peter Stein aus Köln. Bessern sich die Rückenschmerzen jedoch nach ein paar Tagen nicht, werden sie sogar schlimmer oder kommt Fieber hinzu, sollte der Arztbesuch nicht hinausgezögert werden. „Wer zu lange wartet und die Warnzeichen ignoriert, riskiert gesundheitliche Schäden“, gibt Dr. Jan-Peter Jansen vom Schmerzzentrum Berlin zu bedenken. Solche Warnzeichen sind zum Beispiel Lähmungserscheinungen an Blase, Mastdarm oder Beinen. Dann muss nach Ansicht vieler Orthopäden operiert werden.

Krankengymnastik steht vor Operation
„Trotz moderner Operationstechniken sollte ein Eingriff wohl überlegt sein“, sagt Dr. Matthias Psczolla, ärztlicher Direktor der Loreley-Kliniken St. Goar. Vorher sollten alle Möglichkeiten einer konservativen Therapie ausgeschöpft werden, fordert der Orthopäde. Im Vordergrund steht dabei die Krankengymnastik. Welche physiotherapeutischen Techniken zum Einsatz kommen, richtet sich nach den Symptomen und der genauen Diagnose.

Schmerztherapie lindert die Beschwerden
„Wer Rückenschmerzen hat, bewegt sich nicht gern“, stellt Dr. Dietmar Krause vom DGK fest. Vorraussetzung für aktive Bewegung ist eine effektive Schmerztherapie. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bilden dafür eine gute Grundlage. Danach sollten leichte Beschwerden mit nicht-steroidalen Antirheumatika behandelt werden. Stärkste Rückenschmerzen erfordern opioidhaltige Schmerzmittel, die möglichst lange wirken und nach einem festen Zeitplan gegeben werden. Mit drei Tagen haben opioidhaltige Schmerzpflaster, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Fentanyl, die längste Wirkdauer.

Gemeinsam gegen Rückenschmerzen
Die Adressen der Aktionspartner sind nach Postleitzahlen geordnet unter www.forum-schmerz.de zu finden oder unter der Rufnummer 0 64 21 / 293 - 125 zu erfragen. Weitere Informationen zum Thema enthält die Broschüre „Aktiv gegen Rückenschmerzen“, die mit einem adressierten und mit 1,45 € frankierten DIN-A5-Rückumschlag kostenlos angefordert werden kann: Deutsches Grünes Kreuz, Stichwort: Rückenschmerzen, Postfach 1207, 35002 Marburg.


Allergie-Karriere verhindern!
Deutsches Grünes Kreuz e. V. ruft im März
zur Früherkennung von Allergien auf
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(dgk) Pünktlich zur Heuschnupfen-Saison ruft das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) die Bevölkerung mit einer bundesweiten Informationswoche zur Früherkennung von Allergien auf. Im Aktionszeitraum vom 27. März bis 1. April 2006 halten zahlreiche Apotheken und Kindergärten Informationsbroschüren bereit, die erläutern, was man über die modernen Möglichkeiten der Allergie-Früherkennung wissen sollte, welche Therapien sinnvoll sind, und welche Hilfsmittel es für Allergie-Geplagte gibt, mit denen sie ihre Beschwerden lindern können. Allergien entwickelten sich immer mehr zu einer Volkskrankheit, etwa 20 Prozent der erwachsenen Bundesbürger sind davon schon betroffen. In der Häufigkeit ganz oben stehen Heuschnupfen (allergische Rhinitis) und allergisches Asthma. Am bedenklichsten ist die Situation bei Kindern, warnt die Gesundheitsorganisation aus Marburg. Unter den Schulkindern klagt bereits jedes dritte über allergische Beschwerden wie laufender oder verstopfter Nase, juckende Augen, Husten, Atembeschwerden, Magen-Darm-Probleme oder Hautausschläge.

Häufig beginnt die Allergie-Karriere schon im Säuglingsalter. Kuhmilch löst Durchfall und Bauchschmerzen aus, juckende Hautekzeme quälen die Kleinkinder. Bei der allergischen Reaktion gegen bestimmte Nahrungsmittel bleibt es jedoch häufig nicht. Wird die Allergie nicht frühzeitig erkannt und etwas dagegen unternommen, können bald auch über die Luft aufgenommene Allergene (Stoffe, die Allergien verursachen können) wie Blütenpollen, Hausstaubmilbenkot, Tierhaare oder Schimmelpilze Beschwerden in den Atemwegen auslösen. Das Ergebnis: ein lästiger Heuschnupfen und im schlimmsten Fall eine schwere asthmatische Erkrankung.

Allergien - früh erkennen und behandelnErfolgreich vorbeugen könne man diesem Schicksal nur, wenn man die Allergie-auslösenden Faktoren frühzeitig erkennt und eine wirksame Behandlung eingeleitet wird. Neue und schonende Testverfahren erleichterten heutzutage Arzt und Patient die Allergie-Diagnose. Moderne Behandlungsverfahren verbessern die Chance, die Allergie-Beschwerden in den Griff zu bekommen. Und auch technische Vorkehrungen wie beispielsweise milbendichte Bettüberzüge oder spezielle Staubsauger und Waschmaschinen könnten helfen, die Allergenbelastung zumindest in den eigenen vier Wänden einzudämmen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Wer mehr über Allergien wissen will, sollte die Aktionswoche nutzen, um sich ausführlich in den mit dem Aktionsplakat gekennzeichneten Stellen zu informieren. Mehr Informationen unter:
Allergie Karriere verhindern!


„Gemeinsam gesund werden“:
Apotheken-Beratungs- und Spendenaktion 2006
Apotheken unterstützen Rexrodt von Fircks Stiftung
für krebskranke Mütter und ihre Kinder
(2.300 Zeichen)

Brustkrebs - vorbeugen, früh erkennen, früh behandeln(dgk) Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) startete im vergangenen Jahr mit zahlreichen Kooperationspartnern eine bundesweite Kampagne zum Thema Brustkrebs. Früherkennung, zum Beispiel durch das neue Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69, und frühzeitige Behandlung stehen dabei im Vordergrund. Viele Apotheken unterstützten und unterstützen diese Aktion mit der Verteilung von Informationsmaterial, mit Hinweisen auf die jeweiligen Infoveranstaltungen in ihrer Nähe und nicht zuletzt mit Beratungsangeboten. Und Aufklärung tut Not, denn in Deutschland erkranken jährlich etwa 400.000 Menschen an Krebs.

„Trifft Krebs Mutter oder Vater von Kindern, die noch zu Hause leben, stehen diese meist alleine mitten im Chaos, vergessen und einsam, weil alle viel zu sehr mit sich selbst und dem Erkrankten beschäftigt sind. Für die Belastungen, denen die Kinder im Verlauf der Krebserkrankung eines Elternteils ausgesetzt sind, haben die Eltern häufig kein oder nur ein eingeschränktes Empfinden – was verständlich ist,“ so berichtet Annette Rexrodt von Fircks aus eigener Erfahrung. Sie selbst erkrankte mit 35 Jahren an Brustkrebs als Mutter von drei kleinen Kindern. In Deutschland gibt es etwa 150.000 Kinder mit einem an Krebs erkrankten Elternteil.

In dem ersten Stiftungsprojekt „Gemeinsam gesund werden“ (www.rvfs.de) soll es für brustkrebserkrankte Mütter und ihre Kinder erstmalig eine gemeinsame Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an die Ersttherapie geben: eine etwa dreiwöchige onkologische Nachbehandlung mit innovativem Behandlungskonzept. Durch ein interdisziplinäres Team bestehend aus Gynäkologen, Psychoonkologen, Kinderpsychologen, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen werden Mutter und Kind gemeinsam beraten und betreut.

Das Projekt wird über fünf Jahre laufen und in dieser Zeit von dem Immunologen Prof. Dr. mult. Kurt S. Zänker, Direktor des Instituts für Immunologie, Universität Witten/Herdecke, wissenschaftlich betreut und evaluiert. Ziel der Stiftung ist es, das in diesen fünf Jahren evaluierte Behandlungskonzept an Multiplikatoren weiterzureichen, damit diese Form der Behandlung und Betreuung von Mutter und Kind zum Standard erhoben und auch auf andere Krebsarten ausgeweitet wird.

SpendenbaendchenApotheken im ganzem Bundessgebiet unterstützen zusammen mit dem DGK und AstraZeneca Onkologie das Projekt „Gemeinsam gesund werden“. Ab Mai 2006 sammeln sie in ihrer Offizin Spenden für die Stiftung. Gegen eine kleine Spende können Interessierte attraktive Spendenbändchen in der Apotheke erwerben. Darüber hinaus ist Informationsmaterial zum Thema Brustkrebs in den Apotheken erhältlich. Mehr Infos unter www.dgk.de, Stichwort: Brustkrebs.


Starke Zähne mit Fluoriden
Vorbeugung verhindert Zahnschäden
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(dgk) „Die tägliche Anwendung von Fluoriden ist neben einer sorgfältigen Mundhygiene und einer zahngesunden Ernährung ausgesprochen wichtig für die Prävention von Karies“, betont Professor Dr. Joachim Klimek, Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde an der Universität Gießen und Sprecher des wissenschaftlichen Beirats der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V.

Jeder kann es selbst an einem Ei ausprobieren: Die untere Hälfte (Linie einzeichnen) wird mit einem Fluoridzahngel eingepinselt, das drei Minuten einwirken sollte. Danach das Ei für mindestens eine halbe Stunde in ein Glas mit Essig geben. Ergebnis: Auf der ungeschützten Eihälfte wird die Oberfläche durch die Essigsäure „aufgeweicht“ und kann mit dem Fingernagel weggekratzt werden. Die fluoridierte Eihälfte bleibt relativ glatt und kann nur wenig angekratzt werden: Sie ist durch die Fluoride geschützt.

Wie beim Ei wird auch am Zahnschmelz die Oberfläche „aufgeweicht“, wenn Kariesbakterien nach dem Verzehr zuckerhaltiger Lebensmittel Säuren bilden oder die Zähne längere Zeit mit sauren Getränken umspült werden. Fluoride hingegen „versiegeln“ die Zahnsubstanz und schützen sie vor dem Angriff der Säuren. Außerdem können Fluoride aus dem Zahn ausgelöste Mineralien teilweise ersetzen und so eine angegriffene Zahnsubstanz wieder härten. Und schließlich hemmen sie das Wachstum der Kariesbakterien.

Die sachgerechte Anwendung von Fluoriden lässt sich in fünf Regeln zusammenfassen:

    • Erwachsene und Schulkinder sollten zwei Mal am Tag die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzen (Fluoridgehalt 1.000 bis 1.500 ppm). Bei Kleinkindern beginnt die Vorbeugung mit dem Durchbruch der Milchzähne: Eltern putzen zunächst ein Mal am Tag die Zähnchen mit einer erbsengroßen Menge Kinderzahnpaste, ab dem zweiten Geburtstag dann zwei Mal täglich (Fluoridgehalt bis maximal 500 ppm). Bis zum Schulbeginn müssen die Zähne der Kinder von den Eltern nachgeputzt werden.
    • In jedem Haushalt sollte fluoridiertes Jodsalz verwendet werden. Es bietet gleich doppelten Nutzen: Die Fluoride schützen vor Karies, Jod beugt Schilddrüsenerkrankungen vor. Eine neue, ebenso empfehlenswerte Variante ist ein Jodsalz mit Fluorid plus Folsäure.
    • Fluoridtabletten für Kinder kommen nur noch zum Einsatz, wenn kein fluoridiertes Speisesalz im Haushalt verwendet und keine fluoridhaltige Zahnpasta benutzt wird. Die Dosierung hängt von der Höhe des Fluoridgehalts im Trinkwasser ab und muss individuell vom Zahnarzt festgelegt werden, um einer Überdosierung vorzubeugen.
    • Ab dem Alter von sechs Jahren kann Fluorid zusätzlich in Form von Lacken, Gelen oder Mundspüllösungen örtlich angewendet werden. Das ist bei kariesgefährdeten Menschen zwei- oder mehrmals jährlich sinnvoll.
    • Für alle Fragen zur Fluoridierung ist der Zahnarzt der geeignete Ansprechpartner!


Weitere Informationen sowie einen „Fluorid-Fahrplan“, Informationen zu den Themen Fluoridirung, Kariesprophylaxe und vieles mehr finden Sie auf www.rundum-zahngesund.de, der Homepage der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V.


Tägliches Zähneputzen mit fluoridierter Zahnpasta beugt Karies wirkungsvoll vorTägliches Zähneputzen mit fluoridierter Zahnpasta beugt Karies wirkungsvoll vor. Foto: imagesource


Rund ums Osterei
Mit Impfschutz und guter Hygiene Infektionen vorbeugen
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Rund ums Osterei (dgk) Erst der Skandal um verdorbenes Wildfleisch aus Niederbayern, dann erreicht die Vogelgrippe Deutschland. Geflügelfleisch und Eier können jedoch weiterhin bedenkenlos verzehrt werden, wenn sie gut gekocht oder gebraten sind, denn der Erreger ist hitzeempfindlich. Nur kurz auf 70 Grad Celsius erhitzt, wird das H5N1-Virus sicher abgetötet.

Foto: imagesource


Bei alledem wird eines kaum beachtet: die Gefahr von Salmonellen. Rund 50.000 Fälle von Salmonellen-Infektion beim Menschen melden die Ärzte pro Jahr in Deutschland, die Dunkelziffer wird auf das Zehnfache geschätzt. Rohe Hühnereier, aber auch rohes Geflügel-, Rinder oder Schweinefleisch können Salmonellen enthalten. 20 bis 40 Prozent der tierischen Rohprodukte sind mit Salmonellen belastet, so die Fachleute des Robert Koch Instituts (RKI). Und zweimal im Jahr steigt der Eierverbrauch: anlässlich der Weihnachtsbäckerei und an Ostern.

Ein mit Salmonellen belastetes Ei ist für einen gesunden Menschen normalerweise nicht gefährlich, wenn es frisch ist. In den Eiern sorgt zunächst ein Enzymsystem dafür, dass sich Salmonellen nicht vermehren können. Je länger das Ei aufbewahrt wird, desto schwächer allerdings wird dieses Schutzsystem. Nach etwa zehn Tagen verliert es an Wirkung. Dies geht umso schneller, je höher die Lagerungstemperatur und je geringer die Luftfeuchtigkeit ist. Lagern Sie Eier daher immer im Kühlschrank, denn bei Kühlschranktemperaturen können sich Salmonellen nur noch langsam vermehren – immer getrennt von anderen Lebensmitteln im Eierfach.

Salmonellen können sowohl auf der Schale als auch im Dotter des Eis sitzen. Deshalb sollte beim Aufschlagen der Inhalt des Eis möglichst nicht mit dem Äußeren der Schale in Berührung kommen. Schmutzige Eier sollten nicht abgewaschen werden, denn das zerstört die Schutzschicht auf der Eischale. Aufgeschlagene Eier nicht mit dem Finger ausstreichen. Nach dem Berühren von rohem Eiinhalt jedes Mal Hände gründlich waschen, bevor man mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommt.

Durcherhitzt können Eier gefahrlos gegessen werden. Bei Eierspeisen wie Rührei oder pochierten Eiern muss die Kerntemperatur in der Eimasse mindestens 80° C erreichen. Ist das nicht möglich, entweder auf pasteurisierte Eimasse ausweichen oder auf solche Speisen verzichten. Rühreier sollten immer gut durch-, Spiegeleier von beiden Seiten gebraten werden. Frühstückseier in kochendes Wasser legen, mindestens fünf Minuten brodeln lassen und nicht abschrecken. Dessertspeisen wie Tiramisu, Weinschaum Mousse au Chocolat, Zabaione und Fruchtcremes, nach Möglichkeit mit pasteurisierter Eimasse herstellen. Das Gleiche gilt für Spaghetti carbonara, Mayonnaise oder Beefsteak Tatar.

Achten Sie schon beim Einkauf auf die Frische der Eier. Wenn das Legedatum aufgedruckt ist, ist dies einfach. Ansonsten wird ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Rechnen Sie von diesem Datum 28 Tage zurück, erhalten Sie das Legedatum. Eier, die älter als zehn Tage sind, sollten nur noch gut durch erhitzt gegessen werden. Für Speisen, die nicht mehr erhitzt werden wie Mayonnaise, Mousse au Chocolat, Torten mit Eiercremefüllung oder Tiramisu sollten die Eier innerhalb der ersten zehn Tage verwendet sein. Außerdem sollten solche Speisen möglichst sofort verzehrt oder gut gekühlt werden.

Impfung schützt
In Großbritannien werden Hühner geimpft – dort ist seit 1997 ein starker Rückgang der Salmonellen-Erkrankungen zu verzeichnen. Seit 1994 gibt es auch in Deutschland die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht, alle Hühnerbestände, die zur Fleisch- oder Eierproduktion bestimmt sind und aus mehr als 250 Junghennen bestehen, gegen Salmonellen zu impfen. Die herkömmliche Impfung über das Trinkwasser der Tiere bietet jedoch keinen andauernden Schutz, da trotzdem noch ein relativ hoher Prozentsatz an Hühnern positiv ist. Allerdings gibt es mittlerweile einen Geflügel-Impfstoff, der den Tieren intramuskulär verabreicht wird. Er reduziert bei geimpften Tieren die Übertragung von Salmonellen auf andere Tiere oder Menschen und verhindert signifikant die Ausscheidung von Salmonellen beispielweise über die Eier. Durch einen großflächigen Einsatz des neuen Kombinationsimpfstoffes für Zucht- und Legehühner kann das Risiko für Menschen, mit infizierten Geflügelprodukten in Berührung zu kommen und an einer Salmonellose zu erkranken, erheblich gesenkt werden.

Tipp:
Um frische Eier von alten zu unterscheiden, reicht ein kleiner Trick: In einem Glas mit Wasser schwimmen alte Eier nach oben, frische Eier sinken zu Boden. Aber auch noch beim Aufschlagen können Sie erkennen, wie frisch ein Ei ist. Beim frischen Ei ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar deutlich in zwei Zonen geteilt. Bei einem mindestens sieben Tage alten Ei verläuft das Eiklar. Mindestens vier Wochen alt ist ein Ei, wenn der Dotter flach und das Eiklar wässrig ist.

Woher ein Ei kommt, können Sie am Erzeugercode erkennen, der auf jedem Ei aufgedruckt ist. Die erste Nummer gibt an wie die Hühner gehalten wurden: 0 steht für Öko, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Dann folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. DE steht dabei für Deutschland. Die nächsten Zahlen geben den Legebetrieb und die Stallnummer an.

Weitere Informationen:
Epidemiologisches Bulletin 33 / 2005 www.rki.de
Epidemiologisches Bulletin 3 / 2006 www.rki.de


Schleimlöser können auch bei chronischen Lungenerkrankungen helfen
(3.135 Zeichen)

Allergie: Naseputzen(dgk) Ihren vollständigen Namen kennt kaum jemand, doch fast jeder hat sie schon einmal während einer Erkältung oder einer Grippe verwendet: Schleimlöser mit dem Wirkstoff N-Acetylcystein. Seit mehr als 40 Jahren wird N-Acetylcystein, meist in Form von Brausetabletten oder Säften eingesetzt, um den Schleim in der Lunge der Patienten zu verflüssigen und so das Abhusten zu erleichtern. Doch N-Acetylcystein kann offenbar noch weit mehr. Neuere Studien zeigen, dass es auch Patienten mit schweren chronischen Lungenerkrankungen wirkungsvoll hilft.

Foto: PhotoAlto

Die so genannte idiopathische Lungenfibrose (IPF) ist zwar eine sehr seltene, jedoch sehr schwere Krankheit. Ein Großteil der Patienten ist über 50 Jahre alt, Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Die mittlere Lebenserwartung liegt bei etwa drei Jahren. Bei der IPF handelt es sich um eine chronische Entzündungsreaktion der Lunge. Im Verlauf der Erkrankung wird das Lungengerüst umgeformt, wobei in unterschiedlichem Ausmaß Verdichtungen und Schrumpfungen festgestellt werden (sog. Fibrose). Diese Veränderungen führen zu Einschränkungen der lebensnotwendigen Gasaustauschfläche. Die Folgen sind unter anderem Atemstörungen, Atemnot sowie typische, durch den Arzt erfassbare Geräusche beim Einatmen.

Die bisherige medikamentöse Behandlung der Lungenfibrose ist nur wenig wirksam oder nicht durch fundierte Studien überprüft. Vor einigen Jahren hat man allerdings entdeckt, dass in den Lungen der IPF-Patienten vermehrt gefährliche Oxidanzien gebildet werden. Diese aggressiven Sauerstoffmoleküle fördern sowohl Entzündungsreaktionen als auch den Umbau des Lungengewebes.

Die körpereigene Substanz Glutathion ist einer der stärksten Gegenspieler von Oxidanzien. N-Acetylcystein kann genauso wie die natürliche Aminosäure Cystein als Baustein für die Bildung von Glutathion verwendet werden. Schon vor mehreren Jahren konnte gezeigt werden, dass N-Acetylcystein, in hoher Dosis gegeben, in der Lage ist, die Glutathion-Synthese bei IPF-Patienten zu steigern. Im Fachmagazin „New England Journal of Medicine“ wurden nun die Ergebnisse einer großen internationalen Studie veröffentlicht, bei der das N-Acetylcystein- haltige Originalpräparat Fluimucil® an 155 Lungenfibrose-Patienten getestet wurde (IFIGENIA-Studie). Die Versuchpersonen erhielten während eines Jahres täglich 1,8 Gramm Fluimucil zusätzlich zu weiteren Medikamenten. Dies entspricht etwa der dreifachen Menge, die bei normalen Erkältungen eingesetzt wird. Bereits nach sechs Monaten verbesserten sich die Lungenfunktionen der Patienten, die das Medikament erhalten hatten, deutlich im Vergleich zu Patienten einer Kontrollgruppe die ein Scheinmedikament bekamen. Die gewählte hohe Dosis, die von den Behörden nicht zugelassen ist, wurde gleich gut vertragen wie das Scheinmedikament. Aufgrund dieser bemerkenswerten Ergebnisse des verwendeten Antioxidans empfehlen die beteiligten Lungenfachärzte in Deutschland und anderen europäischen Ländern Fluimucil als sinnvolle Zusatztherapie bei Lungenfibrose.

Ein Ungleichgewicht zwischen Oxidanzien und Antioxidanzien spielt auch eine entscheidende Rolle bei anderen Lungenkrankheiten wie der Mukoviszidose und der wesentlich häufigeren chronisch-obstruktiven Bronchitis (COPD), von der hauptsächlich langjährige Raucher heimgesucht werden. N-Acetylcystein-Präparate werden hier zwar schon seit einigen Jahren eingesetzt, allerdings in geringeren Dosierungen als in der IFIGENIA-Studie. Weitere Untersuchungen sollen nun zeigen, ob auch bei diesen Lungenkrankheiten eine Dosiserhöhung die Wirksamkeit noch steigern kann.

Quellen:
New England Journal of Medicine, 2005: 353, Seiten 2229-42
Der Pneumologe, 4, 2005, Springer-Medizin-Verlag
Behr J et al.: Antioxidative and clinical effects of high-dose-N-acetylcysteine in fibrosing alveolitis. Am J Respir Crit Care Med 156:1897-1901, 1997


„Nur eine Halbe?“
Wie teilt man Tabletten?
(3.268 Zeichen)

(dgk) Mancher hat Probleme, eine komplette Tablette zu schlucken. Oder das Medikament wird nicht in der erforderlichen niedrigeren Stärke angeboten. Dies können Gründe sein, eine Tablette zu teilen. Aber gerade dabei werden häufig Fehler gemacht. Ein Medikament kann nur dann richtig wirken, wenn es auch vorschriftsmäßig angewendet wird.

Darf überhaupt geteilt werden?
Bei den festen Arzneiformen gibt es verschiedene Typen. Kapseln oder Dragees können grundsätzlich nicht geteilt werden. Aber auch bei Tabletten gibt es Varianten, die auf Grund ihres Aufbaus keinesfalls manipuliert werden dürfen. So werden beispielsweise manche Tabletten mit einem Film überzogen, damit sich diese nicht bereits im Magen, sondern erst im Dünndarm auflösen. Oder der Wirkstoff soll dadurch nicht sofort vollständig, sondern allmählich über einen längeren Zeitraum frei gesetzt werden (so genanntes Retardprinzip). Die schützende Schicht würde beim Teilen zerstört. Selbst wenn eine Rille vorhanden ist, heißt dies nicht unbedingt, dass geteilt werden darf, es sei denn, dass in der Gebrauchsinformation ausdrücklich darauf hingewiesen wird.

Problem der Dosiergenauigkeit
Fehlt eine Bruchkerbe, ist der Wirkstoff möglicherweise nicht einheitlich in der Tablette verteilt. Aber auch, wenn diese vorhanden ist, gelingt das Teilen nicht immer in zwei genau gleiche Hälften. Die Bruchstücke enthalten dann eine unterschiedliche Wirkstoffmenge, was bei einem stark wirkendem Medikament gefährlich werden könnte. Zerbröselt die Tablette beim Teilen, geht die Wirkung teilweise verloren.

Wann die Teilung vornehmen?
Tabletten teilen Sie am besten erst direkt vor dem Gebrauch und nicht auf Vorrat. Die verbliebene Tablettenhälfte sollte gut verwahrt und zum nächsten Einnahmezeitpunkt eingenommen werden. Umwelteinflüsse wie zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit könnten das Medikament bei längerer Lagerung beeinträchtigen.

Tipps zum manuellen Teilen von TablettenTipps zum manuellen Teilen
Leider finden sich in den Gebrauchsinformationen nicht immer Angaben, auf welche Art und Weise das entsprechende Präparat am besten geteilt werden kann. Dazu können verschiedene Methoden angewendet werden, wie der Apotheker Dr. Wolfgang Kircher in seinem Fachbuch „Arzneiformen richtig anwenden“ beschreibt:

    • Ein Weg ist, die Tablette rein manuell zu brechen. Dazu fassen Sie die Tablette je zur Hälfte rechts und links neben der Bruchkerbe zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände an. Entweder liegt die Tablette dabei auf dem Zeigefinger auf (Methode 1) oder die Tablette wird (Methode 2) zwischen die Fingerspitzen genommen. Üben Sie nun eine kräftige Biegespannung aus, bis die Tablette durchbricht.
    • Eine andere Möglichkeit ist, die Tablette auf einen ebenen, festen Untergrund, zum Beispiel eine harte Tischplatte zu legen. Drücken Sie mit dem Daumen oder Zeigefinger von oben fest auf die Tablette, bis diese in zwei Teile zerspringt. Ob die Teilungskerbe dabei nun besser nach oben (Methode 3) oder nach unten (Methode 4) zeigen sollte, hängt von Ausprägung und Form der Tablette ab. Wie herum, sollten Sie also im Einzelfall selbst ausprobieren. Grundsätzlich ist es vorteilhafter, wenn Sie beim Teilen gleich die maximale Kraft einsetzen, als den Druck langsam zu steigern. Große Tabletten mit tiefer Kerbe lassen sich relativ gut teilen. Je kleiner eine Tablette ist, umso schwieriger ist das Teilen.

Quelle: Wolfgang Kircher, Arzneiformen richtig anwenden (c) 2. Auflage 2000 Deutscher Apotheker Verlag Stuttgart

Tipps zum Umgang mit dem Tablettenteiler
Wenn Ihre Hände nicht mehr so beweglich sein sollten, können Sie sich mit einem Tablettenteiler helfen. Allerdings müssen Sie dabei immer darauf achten, dass die Tablette nicht in Richtung der Rille, sondern quer dazu im Winkel von 90 Grad zerteilt wird. Völlig ungeeignet ist die häufig genutzte Küchenmesser-Methode, bei der oft eine Tablettenhälfte wegfliegt. Haben Sie Fragen, sollten Sie im Einzelfall in Ihrer Apotheke Rat suchen.


Zeckenschutz auch bei Vierbeinern nicht vergessen!
Schutz für Hund und Familie
(3.647 Zeichen)

Zeckenschutz auch bei Vierbeinern nicht vergessen!(dgk) Hunde und Katzen, Pferde, Ziegen, Schafe, Hühner, Gänse und alle anderen Haustiere tragen Zecken (sowie Mücken, Flöhe, Läuse, Sandmücken, Stechfliegen, Wanzen u. a.) herbei. Gefährlich sind die noch nicht an den Tieren festsitzenden Zecken, denn sie können leicht auf den Menschen überwechseln.

Foto: DGK


Wenn Zecken beispielsweise „auf den Hund kommen“, können sie gefährliche Krankheiten übertragen. Hundehalter, die ihren Hund mit in den Urlaub nehmen, sollten daran denken, dass besonders aus der Mittelmeerregion eine Hundezeckenart eingeschleppt werden kann, die auch in Wohnungen heimisch wird.

Die Heimat der Zecken ist der Wald. Zwischen März und November lauern sie vor allem im Gras, Gestrüpp oder Unterholz. Dort wo es feucht, warm und dunkel ist. Die meisten Zecken warten reglos in Kniehöhe auf ihre Opfer. Streift ein Spaziergänger, Jogger oder Hund an ihnen vorbei, so hängen sie sich an seine Füße oder Beine. Berührungen von Sekundenbruchteilen genügen der Zecke, sich an den Wirt zu klammern. Die Vorstellung, dass sich Zecken von Bäumen herab ihren Opfern auf den Kopf fallen lassen, ist hingegen ein populärer Irrglaube.

Zeckenschutz auch beim Hund ist wichtig, auch unter dem Aspekt, dass das Tier die lästigen Spinnentiere zum Menschen tragen könnte. Untersuchen Sie deshalb regelmäßig das Fell, wenn Ihr Haustier zur Zeckenzeit im Freien war. Zur Prophylaxe gibt es Halsbänder, Sprays, Tropfen und Pulver. Doch längst nicht jedes Mittel schützt wirklich vor den gefährlichen Parasiten, fand einen Untersuchung der Zeitschrift test (Stiftung Warentest 7/2003) heraus. Und wenn es funktioniert, ist es auch nicht unbedingt gut: Manche Chemikalie gegen Zecken kann Hund und Mensch gefährlich werden.

Die meisten chemischen Antiparasitenmittel zum Aufträufeln bzw. Aufsprühen enthalten unter Umständen belastende Substanzen, die über die Haut in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Bedenken Sie, dass die Anwendung chemischer Produkte und deren Wirkstoffe nicht nur Ihren Hund, sondern auch Sie und Ihre Kinder belasten könnte.

Häufig wird das synthetische Pyrethroid Permethrin angewendet, bei Lösungen oder Suspensionen, die in den Nacken geträufelt werden. Der Vorteil dieser „Spot-on-Produkte“ liegt darin, dass die antiparasitäre Wirkung schnell einsetzt. Es ist jedoch zu bedenken, dass der Hund die Gesamtdosis auf ein Mal erhält. Eine „Spot-on-Prozedur“ muss im Allgemeinen monatlich wiederholt werden. Permethrin kann beim Hund Juckreiz oder Haarausfall, beim Menschen Allergien auslösen. Der Wirkstoff Fipronil eines Spot-on-Produktes beispielsweise ist dagegen hoch wirksam und an sich sicher für Mensch und Tier, denn sein Wirkmechanismus setzt nur beim Parasiten an. Auch bei intensivem Kontakt mit dem Tier lässt sich der Wirkstoff praktisch nicht abreiben. Kinder dürfen die behandelten Tiere nach dem Abtrocknen wieder ganz normal streicheln. Laut Stiftung Warentest kann Fipronil aber Haut und Augen reizen.

Der für Hunde ungiftige Stoff Deltamethrin, zu finden in einem neuartigen Halsband, gelangt nicht in die Blutbahn des Hundes, sondern nur in die Haut, so dass der Organismus des Tieres nicht unnötig belastet wird. Die Abgabe erfolgt direkt und ausschließlich auf das behandelte Tier. Dieser Wirkstoff wird weltweit in enormen Mengen produziert und in der Landwirtschaft großflächig als Insektizid eingesetzt. In Malaria-endemischen Gebieten wird er zudem seit mehr als 15 Jahren zum Imprägnieren von Moskitobettnetzen verwendet. Es gilt als das effektivste aller bekannten Insektizide und Akarizide. Zudem gibt es keine Geruchsbelästigung für Mensch und Tier; der Hund kann jederzeit ins Wasser ohne Wirksamkeitsverlust oder Gefährdung für die Umwelt. Selbst das Verschlucken des gesamten Halsbandes ist – im Gegensatz zu vielen anderen Halsbändern – bezüglich der Wirkstoffmenge für den Hund nicht lebensbedrohlich. Beim Streicheln des Hundes und Ablecken der Hände und Finger ist mit keiner Gefährdung für den Menschen zu rechnen. Da der Wirkstoff von dem Protectorband täglich in nur äußerst geringen Mengen in die Hundehaut abgegeben wird, sind weder Hund noch Mensch gefährdet.

Bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten und achten Sie immer auf die Warnhinweise der Hersteller.


Alkohol für Diabetiker?
Ein Gläschen in Ehren ...
(2.580 Zeichen)

(dgk) Auf die Ernährung zu achten, ist für Zuckerkranke selbstverständlich. Damit die Blutzuckerwerte im grünen Bereich bleiben, müssen Diabetiker mit Speisen haushalten, in denen viele Kohlenhydrate stecken. Besonders Weißmehlprodukte und Süßigkeiten sollten sie sich verkneifen. Als tabu galt bei Diabetes lange Zeit auch Alkohol, der ebenfalls Kohlenhydrate enthält. Nach neueren Erkenntnissen wurde zunächst das Zuckerverbot gelockert, jetzt werden auch Wein und Bier von Ärzten nicht länger verteufelt, denn alkoholische Getränke senken den Blutzuckerspiegel. Trotzdem ist Alkohol für Zuckerkranke auf keinen Fall Medizin.

    • Alkohol hat viele Kalorien und behindert die Fettverdauung. Diabetiker sollten jedoch auf ihr Gewicht achten, denn Speck auf den Rippen verschlechtert die Wirkung von Insulin. Zudem kann sich bei Übergewicht Bluthochdruck einstellen. Der macht Zuckerkranken besonders zu schaffen und kann ihre Nieren in Mitleidenschaft ziehen.
    • Alkohol gilt als Nervengift, strapaziert den Herzmuskel und beeinträchtigt die Potenz – Angriffspunkte und Schwachstellen auch bei Diabetes. Zweifach unter Beschuss steht auch die Leber: Hohe Blutzuckerwerte und Alkohol bewirken, dass das Organ verfettet, sich entzündet, in Teilen zugrunde geht (Zirrhose) und den Körper schlechter entgiftet.
    • Alkohol abzubauen, beschäftigt schon die gesunde Leber so sehr, dass alle anderen Aufgaben zu kurz kommen. Ab 0,45 Promille öffnet die Leber ihre Glukosespeicher nicht mehr, gibt keine Reserve ins Blut ab, wenn Unterzuckerung (Ohnmacht, Koma) droht, der Blutzuckerspiegel abstürzt. Unterzuckerung ist aber programmiert, wenn man Insulin gespritzt hat, auf einer Party ausgelassen das Tanzbein schwingt und Alkohol trinkt, also viele Faktoren auf einmal den Blutzuckerspiegel drücken. Alkohol ist somit doppelt gefährlich: Er begünstigt Unterzuckerung und kommt dem Körper in die Quere, sich aus der Zuckerkrise zu retten.


Die Dosis macht also das Gift. Maßvoller Alkoholkonsum kann mit vor Herzinfarkt schützen, der schlecht eingestellte Diabetiker leider häufig ereilt, wenn chronisch hohe Blutzuckerwerte die Blutgefäße geschädigt haben. „Maßvoll“ meint täglich 10 Gramm (g) Alkohol für Frauen, 20 g für Männer. 10 g Alkohol sind etwa in einem viertel Liter Bier oder einem achtel Liter Wein enthalten. Ob diese Formel allerdings auf Zuckerkranke angewendet werden darf oder bloß auf gesunde Menschen zutrifft, ist umstritten. Diskutiert wird auch, ob wirklich der Alkohol „herzensgut“ ist oder andere im Getränk enthaltene Stoffe entscheidender sind: zum Beispiel Polyphenole in Rotwein, die Arterienverkalkung entgegenwirken.

Um keine Unterzuckerung zu riskieren, sollten Diabetiker, die Insulin spritzen müssen, zum Glas Wein oder Bier immer eine Scheibe Brot und einen kleinen Salat essen. Vorsicht: Unterzuckerung kann nach Alkoholkonsum mit vier bis zwölf Stunden Verzögerung auftreten.

Mehr über dieses Thema lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke/Ausgabe 4A /2006 (1. April).


MELDUNGEN

Aktionstag – Vergiftungsschutz für Kinder im Haushalt
Mehr Sicherheit im Umgang mit Reinigungsmitteln
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(dgk) Allmählich erwacht der Frühling – und damit in so manchem Haushalt auch der Putzeifer. Zeitgleich mit dem Frühlingsanfang hat das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) für den 20. März 2006 den „Aktionstag – Vergiftungsschutz für Kinder im Haushalt“ initiiert. Mit diesem Aktionstag soll die Aufmerksamkeit auf sinnvolle Vorkehrungen zum Schutz vor Vergiftungsrisiken im Haushalt gerichtet werden.

Vergiftungsgefahren im Haushalt bestehen primär durch Medikamente und chemische Substanzen, wie Spülmittel, Allzweckreiniger, Entkalker und Verdünnungsmittel. Dies wird durch die regelmäßigen Berichte der Giftinformationszentralen immer wieder belegt. Beides, sowohl Medikamente als auch Putzmittel ,sollten deshalb für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Die elterliche Aufmerksamkeit und Sorgfalt ist aber auch beim täglichen Umgang mit Reinigungsmitteln erforderlich. Im Putzeifer kann das wiederholte Öffnen und Verschließen der kindersicheren Schutzkappen durchaus lästig sein, für kleine Kinder ist die Versuchung jedoch groß, von den unbedacht abgestellten Reinigungsmitteln zu probieren. Genau hier, wenn durch Stress und Hektik vergessen wird, die Verschlusskappen wieder auf die Reinigungsmittel zu schrauben, entsteht eine gefährliche Sicherheitslücke. Für diesen Fall gibt es jetzt eine wirksame Schutzvorkehrung. Putzmittel und Haushaltschemikalien können von den Herstellern zum Beispiel mit dem Bitterstoff Bitrex versetzt werden. Dieser sorgt aufgrund seines extrem bitteren Geschmacks dafür, dass Kinder die giftige Reinigungssubstanz schon beim kleinsten Schluck sofort ausspucken. Damit kann das Vergiftungspotenzial auf ein Minimum reduziert werden. Reinigungsmittel, die über den Bitterstoff und damit über eine zweite wichtige Sicherheitsstufe verfügen, erkennt der Verbraucher an entsprechenden Hinweisen auf der Verpackung.

Eine Schutzkarte mit Empfehlungen zur Vermeidung von Vergiftungen und den Telefonnummern der Giftinformationszentren kann unter dem Stichwort „Vergiftungs-Schutzkarte“ gegen Einsendung eines mit 1,45 EUR frankierten und rückadressierten DIN A5-Umschlags beim Deutschen Grünen Kreuz e.V. – Forum Unfallprävention, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg angefordert werden.


Apotheken-Beratungswoche Zecken & Borreliose
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Zecken & Borreliose – Die unterschätzte Gefahr(dgk) Zecken verbringen die kalte Jahreszeit verborgen in der Laubstreuschicht des Bodens. Klettern die Temperaturen im Frühjahr, kommen die Parasiten wieder hervor und lauern auf Opfer. Was viele nicht wissen: Zecken können nicht nur die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME; 422 Fälle im Jahr 2005) übertragen, sondern viel häufiger auch die Borreliose (bis zu 100.000 Fälle pro Jahr), eine Erkrankung, die zu starken Gelenkbeschwerden, Schmerzen und fortschreitenden neurologischen Veränderungen führen kann. Etwa jede fünfte Zecke in ganz Deutschland ist mit Borrelien infiziert. Gegen FSME kann man impfen. Gegen Borreliose nicht.

Daher starten das Deutsche Grüne Kreuz e. V. und Autan zusammen mit Apotheken im gesamten Bundesgebiet die Kampagne „Zecken & Borreliose – Die unterschätzte Gefahr“. Zahlreiche Apotheker werden vom 24. bis zum 29. April 2006 Tipps zur Vorbeugung geben. Mehr Infos finden Sie unter www.dgk.de.


Bereits in der 3. Auflage: Tipps für den rückenfreundlichen Alltag
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(dgk) In den vergangenen Jahren ist das Bewusstsein in der Bevölkerung für eine rückengerechte Lebensweise gestiegen. Die Erkenntnis, dass zur Prävention von Rückenschmerzen neben der körperlichen Fitness auch ein rückenfreundlich gestalteter Alltag gehört, setzt sich immer mehr durch. Gleichzeitig sind verstärkt Produkte entwickelt worden, die den Rücken im Alltag schonen und vor Schäden bewahren.

Der neue Ratgeber aus dem VERLAG im KILIAN hilft dabei, ergonomische Anforderungen an Schulranzen, Schreibtische, Stühle, Betten, Autositze, Fahrräder, Möbel, Kücheneinrichtungen und viele andere Gegenstände des täglichen Lebens vor dem Kauf selbst zu überprüfen. Außerdem werden für verschiedene Lebensphasen, vom Baby bis zum Erwachsenen, typische Belastungen des Rückens beschrieben. Kleine Übungsprogramme, die sich problemlos in den Alltag einbauen lassen, sollen helfen, Rückenschmerzen vorzubeugen. Im handlichen Format des KILIAN mini wird dieses Buch schnell zum ständigen Begleiter in allen Fragen des rückenfreundlichen Umfeldes und bietet eine unverzichtbare Entscheidungshilfe beim Einkauf.

Rückenscherz vermeidenDietmar Krause, Helga Freyer-Krause: Was für den Rücken gut ist – Der Ratgeber für jeden Tag, 3. aktualisierte und erweiterte Auflage, VERLAG im KILIAN, Marburg 2006, 156 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Format 10,5 x 15 Zentimeter, Broschur, ISBN 3-932091-92-2, € 5,--.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Verschmutztes Trinkwasser, Mangelernährung und Krankheiten
Krankheitserreger breiten sich weiter aus
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(dgk) Die Klimaerwärmung und der zunehmende Raubbau an der Natur machen nach Warnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) immer mehr Menschen krank. Wissenschaftler warnen in der am 9. Dezember 2005 in Bangkok vorgestellten Studie „Ökosysteme und menschliches Wohlbefinden“ (Ecosystems and Human Wellbeing) davor, dass eine weitere Verschlechterung des Ökosystems gravierende Folgen auf die menschliche Gesundheit in den kommenden 50 Jahren haben kann.

Der Verlust von Fischgründen und Ackerland sei ein wichtiger Faktor für die Mangelernährung von heute weltweit 800 Millionen Menschen, betont die WHO. Sauberes Wasser sei bei mehr als einer Milliarde Menschen Mangelware. Die überwiegende Nutzung fester Brennstoffe wie Holz zum Heizen und Kochen trage nicht nur zur weltweiten Abholzung der Wälder bei, sondern führe wegen des gesundheitsschädlichen Rauchs auch zu zahlreichen Atemwegerkrankungen und anderen Leiden. Durch die Klimaveränderung breiteten sich krankheitsübertragende Insekten wie bestimmte Mücken und Zecken in manchen Region aus, während sie andernorts verschwänden.

Vor den massiven Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die Gesundheit der Menschen in Europa warnte die WHO bereits auf der UN-Klimakonferenz im Dezember in Montréal. Allein 35.000 Menschen seien wegen der Hitzewelle im Sommer 2003 gestorben. Von den 15 größeren Fluten des Jahres 2002 seien in Europa etwa eine Million Menschen betroffen gewesen, 250 seien gestorben.

Mit den höheren Temperaturen gebe es auch mehr Krankheitserreger in Lebensmitteln. So klettere die Zahl der an Salmonellen erkrankten Menschen mit jedem Grad Temperaturerhöhung über eine Woche hinweg um fünf bis zehn Prozent.

Die Zeit des Pollenflugs habe sich in den vergangenen 30 Jahren um zehn bis elf Tage verlängert. Und auch die von Zecken übertragenen Erreger der Lyme-Borreliose und der FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) haben sich (bis nach Schweden) ausgebreitet. In Deutschland. stieg die Zahl der FSME-Erkrankungen 2005 auf einen Rekordwert. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte, wurden 428 Fälle der durch Zeckenstiche übertragenen Erkrankung registriert. Das waren so viele wie noch nie seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001. Im gesamten Jahr 2004 erkrankten nur 274 Menschen an FSME.

„Für diesen rasanten Anstieg gibt es keine einfache Erklärung“, so Prof. Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit. Das Institut beobachtet eine stetige Zunahme der Infektionen. Insgesamt sei ein Anstieg von 400 Prozent zu verzeichnen. Verantwortlich dafür sei unter anderem die globale Erwärmung, die zu kürzeren Generationszyklen der Zecken führe. Sie fänden mehr Mäuse, die ihnen als Wirte dienten und vermehrten sich dadurch schneller. Außerdem haben sich dem Zeckenexperten zufolge die Lebensbereiche der Spinnentiere weiter nach Norden ausgedehnt. Aber auch genauere Meldeverfahren, bessere Diagnostik und politische Veränderungen hätten zu der Entwicklung beigetragen.

In Deutschland sind vor allem Bayern, Teile Baden-Württembergs sowie einzelne Landkreise Thüringens und Hessens betroffen. In Risikogebieten sollten sich die Menschen, die Kontakt zu Zecken haben können, unbedingt gegen FSME impfen oder ihren Impfschutz auffrischen lassen. Das sind Einwohner, Land- und Forstarbeiter aber auch Menschen, die ihre Freizeit oder ihren Urlaub in Risikogebieten verbringen und sich dort häufig in freier Natur bewegen.

Quellen:
http://unfccc.int/meetings/cop_11/items/3394.php
www.who.int/globalchange/en/index.htm
www.who.int/globalchange/ecosystems/ecosystems05/en/index.html
Epidemiologisches Bulletin 16 / 2005 www.rki.de


NEUES AUS DER STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut)

Zusätzliche Keuchhustenimpfung für alle Fünf- bis Sechsjährigen empfohlen
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(dgk) Eine STIKO-Empfehlung um diese Jahreszeit? Normalerweise erscheinen die neuen Empfehlungen doch immer im Juli oder August! Dass eine Änderung der Empfehlungen vorab veröffentlicht wird, ist die absolute Ausnahme und spiegelt die Wichtigkeit der Entscheidung wider.

Keuchhusten (Pertussis) hat so stark zugenommen, dass die STIKO jetzt empfiehlt, die schon seit Jahren durchgeführte Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie (Td) im Alter von fünf bis sechs Jahren um eine Auffrischimpfung Keuchhusten (ap) zu ergänzen. Das bedeutet keinen weiteren Piks – mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff kann gegen alle drei Krankheiten gleichzeitig aufgefrischt werden. Die Tdap-IPV-Auffrischung (IPV: Poliomyelitis) für die 9- bis 17-Jährigen bleibt weiterhin empfohlen. So sollen die Impflücken möglichst schnell geschlossen werden.

Gegen Keuchhusten ist man nicht lebenslang immun, egal ob man die Erkrankung durchgemacht hat oder dagegen geimpft wurde. Maximal 10 bis 15 Jahre bewahrt uns unser Immunsystem nach einer Erkrankung vor einer erneuten Pertussisinfektion, etwa 10 Jahre nach kompletter Impfserie. „Offenbar hält bei Kindern der Impfschutz, der in den ersten beiden Lebensjahren mit vier Impfdosen aufgebaut wird, aber doch nicht so lange an wie gedacht. Daten aus den neuen Bundesländern zeigen, dass die Erkrankungen bei vollständig geimpften Kindern mit dem 6. Lebensjahr wieder ansteigen“, berichtet Professor Christel Hülße, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats Impfen im Deutschen Grünen Kreuz e. V. Deshalb empfiehlt die STIKO jetzt die zusätzliche Keuchhusten-Auffrischimpfung für die Fünf- bis Sechsjährigen.

Keuchhusten ist keine banale Kinderkrankheit. Die Krankheit ist für Jugendliche und Erwachsene meist „nur“ langwierig und lästig. Für Kinder ist sie eine Quälerei, Säuglinge erkranken sogar lebensbedrohlich. Sie husten nicht, sondern leiden unter Erstickungsanfällen. Deshalb gilt: Babys ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat das erste Mal impfen, drei weitere Impftermine folgen.

Weitere Pertussis-Impfempfehlungen der STIKO:

Tritt gehäuft Keuchhusten auf, sollte auch bei vollständig geimpften Kindern und Jugendlichen mit engem Kontakt zu einem Erkrankten im Haushalt oder in einer Gemeinschaftseinrichtung eine Impfung erwogen werden, wenn die letzte Impfung länger als fünf Jahre zurückliegt. Speziell vor Geburt eines Kindes muss überprüft werden, ob bei Kontaktpersonen ein ausreichender Immunschutz (Impfung oder mikrobiologisch bestätigte Erkrankung innerhalb der vergangenen zehn Jahre) besteht. Da in der Schwangerschaft nicht geimpft werden sollte, erhält die Mutter die Impfung erst nach der Entbindung. Am besten ist es aber, vor Beginn der Schwangerschaft den Impfschutz auffrischen zu lassen. Andere enge Kontaktpersonen wie etwa der Vater, die Großeltern oder Babysitter sollten etwa schon vier Wochen vor der Geburt des Kindes geimpft werden. Geeignet sind je nach Impfstatus Kombinationsimpfstoffe (Tdap oder Tdap-IPV), ein Keuchhusten-Einzelimpfstoff ist derzeit nicht verfügbar.

Weitere Infos unter www.dgk.de, telefonische Impfsprechstunde jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Telefon 0 64 21 / 2 93 – 1 88.


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