DGK e.V. -Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jg. 46, 1/2 - 2006 - Themen: Ohren, taub, hören, künstliches Innenohr, Cochlear-Implantate, gehörlos, Säuglinge, Naturmedizin, Apotheke, pflanzliche Arzneimittel,Schlafstörungen, Schlaf, schlafen, Früherkennung, Os
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 47, 1/2 - 2006

Risiko Homocystein senken
Vitamintherapie kann doch vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen
(3.066 Zeichen)

(dgk) Wenn zuviel Homocystein im Blut ist, kann sich für die betroffenen Menschen die Gefahr einer lebensbedrohlichen Herzkreislauferkrankung um das Neunfache erhöhen. Das ist unbestritten. Ob man dieses Risiko mit der zusätzlichen Gabe bestimmter Vitamine senken kann, wurde allerdings im vergangenen Jahr unter Fachleuten kontrovers diskutiert. Eine neue Studie zeigt nun aber, dass eine konsequente und hochdosierte Vitamintherapie doch einen guten Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt bieten kann.

Eigentlich ist Homocystein ein körpereigener Stoff. Er entsteht als Zwischenprodukt im menschlichen Stoffwechsel, ist aber für die Körperzellen extrem giftig und muss deshalb rasch wieder abgebaut oder in weniger gefährliche Substanzen umgewandelt werden. Zuständig für die schnelle und reibungslose Entfernung des Homocysteins sind drei Vitamine: Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6.

Ein dauerhafter Mangel an Folsäure sowie den beiden anderen Vitaminen bleibt daher nicht folgenlos. Das Homocystein wird nicht mehr vollständig eliminiert, sein Gehalt im Blut steigt an, die Wände der Blutgefäße werden angegriffen, das Blut gerinnt leichter, es können sich Ablagerungen bilden, die den Blutfluss behindern. Man spricht dann von Arterienverkalkung oder Arteriosklerose. Es liegt nahe, dass eine verbesserte Vitaminversorgung das Problem beseitigen könnte.

Ob Menschen, die bereits einen Schlaganfall erlitten hatten, durch eine Vitaminbehandlung vor einem Rückfall bewahrt werden können, sollte deshalb in einer großen Studie in den USA geprüft werden. Das Resultat jedoch enttäuschte die hohen Erwartungen, es konnte kein positiver Effekt der Vitamingabe nachgewiesen werden.

Inzwischen haben die Wissenschaftler ihre Studiendaten aber noch einmal einer kritischen Analyse unterzogen und dabei einige Fehlerquellen entdeckt. So war in der Untersuchung nicht berücksichtigt worden, dass dem Mehl in den USA und Kanada bereits seit 1996 standardmäßig Folsäure zugesetzt wird. Niedrige Folsäure-Werte sind in der dortigen Bevölkerung und somit auch in der unbehandelten Kontrollgruppe nur noch selten anzutreffen. Ein sinnvoller Vergleich mit den behandelten Patienten war also kaum möglich. Nicht gut genug kontrolliert worden waren auch die Vitamin-B12-Werte der Patienten. Schaltet man diese Fehlerquellen aus, fallen die Ergebnisse deutlich günstiger für die Vitamintherapie aus. Das Risiko für Schlaganfall und andere Herzkreislauferkrankungen verringerte sich um mehr als 20 Prozent.

Schätzungen gehen davon aus, dass bei zirka fünf bis zehn Prozent der deutschen Bevölkerung der Homocysteinspiegel den Grenzwert von 10 Mikromol pro Liter überschreitet. Um herauszufinden, ob man selbst zu dieser Risikogruppe gehört, sollte jeder ab 50 beim Arzt eine Homocysteinbestimmung vornehmen lassen, denn etwa ab diesem Alter steigt das Homocystein an. Benötigt wird nur eine kleine Blutprobe. Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, wird der Arzt entweder Entwarnung geben oder Tabletten empfehlen, die eine Kombination der Vitamine Folsäure, B12 und B6 enthalten. Menschen, bei denen schon Gefäßprobleme bekannt sind, wird der Arzt wahrscheinlich zu einer Intensivtherapie mit Vitaminspritzen raten, weil so das Homocystein möglichst zügig wieder auf unbedenkliche Mengen verringert werden kann.

Quelle: Stroke, 2005; 36: 2404-2409

Risiko Homocystein. Gefahr für die Blutgefäße – Schützen Sie Herz und Hirn!

Die Broschüre „Risiko Homocystein. Gefahr für die Blutgefäße – Schützen Sie Herz und Hirn!“ erhalten Sie gegen Zusendung eines mit € 1,45 frankierten DIN-A5-Rückumschlages an:

Deutsches Grünes Kreuz
Stichwort: Homocystein
Schuhmarkt 4
35037 Marburg


Aus dem All in die Kinderklinik
Universitäts-Kinderklinik Köln: Raumfahrtforschung hilft Kindern im Rollstuhl
(2.915 Zeichen)

(dgk) Eine Reise ins All ist der Traum vieler Menschen. Die Vorstellung, schweben zu können, klingt erst einmal aufregend. Doch die Realität sieht anders aus. Wer lange der Schwerelosigkeit ausgesetzt ist, nutzt seine Beine genau so wenig wie Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Folgen der mangelnden Nutzung sind unter anderem Muskelverlust und eine Verringerung der Knochendichte. Dies sind Symptome, wie sie auch bei Osteoporosepatienten auftreten können.

Das Zentrum für Muskel- und Knochenforschung (ZMK) Berlin lässt in Kooperation mit der ESA „Test-Astronauten“ mit dem Trainingsgerät Galileo trainieren, das mit Seiten wechselnden Vibrationen arbeitet. Die Ergebnisse der weltraummedizinischen BedRest-Studie , die im November 2004 veröffentlicht wurden, belegen die Wirksamkeit eines solchen Trainings. Mit der Muskelkraft nimmt auch die Knochenmasse zu. Eine höhere Muskelkraft baut den Knochen auf.

20 Versuchsteilnehmer hatten während der achtwöchigen Studie strikte Bettruhe zu wahren. Nur sehr limitierte Bewegungen der Arme und Beine waren erlaubt, um die Schwerelosigkeit – wie bei Astronauten im Weltraum – möglichst realistisch zu simulieren. Durch ein regelmäßiges Muskelvibrationstraining mit dem neuartigen „Galileo-System“ konnten Muskeln bei einem Teil der Probanden gezielt stimuliert werden. Ein einminütiges Training hatte – gemessen an der Anzahl an Muskelbewegungen – die Effizienz eines 10.000-Meter-Laufes.

Galileo 2000In einer weiteren Studie an der Kinderklinik der Universität zu Köln wurde der „Galileo 2000“ als Trainingsgerät für Kinder und Jugendliche mit der Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta) eingesetzt. Ziel der Studie war es, bei nicht-steh- bzw. nicht-gehfähigen Kindern mit Osteogenesis imperfecta über eine Verbesserung der muskulären Leistungsfähigkeit die Knochenfestigkeit zu steigern. 20 Kinder testeten das extra dafür umgebaute Trainingsgerät „Galileo“. Durch dieses intensive Training hat sich die Mobilität bei vielen der kleinen Patienten deutlich verbessert. Einige können jetzt alleine stehen oder benötigen weniger Hilfsmittel, um zu gehen bzw. können deutlich längere Strecken gehen.

Das Forschungsprojekt, das die Behandlung wissenschaftlich begleitet, heißt „Auf die Beine“. Prof. Dr. med. Eckhard Schönau, sein Team und die medifitreha, das Praxiszentrum für Physiotherapie der Universitätsklinik Köln, haben herausgefunden, auf welche Weise sie ihren Patienten neue Perspektiven eröffnen können.

Die Universitätskinderklinik Köln und die medifitreha bieten seit Februar 2006 weltweit erstmalig Kindern und Jugendlichen im Rollstuhl ein neues Rehabilitationskonzept unter Einbeziehung des „Kölner Steh- und Gehtrainers – System Galileo“ an.

Die Qualitätssicherung und wissenschaftliche Begleitung liegt in den Händen der Arbeitsgruppe von Prof. Schönau, der Deutschen Sporthochschule und dem Institut für Gesundheitsökonomie der Universität zu Köln. Versicherten der BARMER wird die Behandlung bereits erstattet.

Weitere Informationen:

 

    • Prof. Dr. med. Eckhard Schönau
      Zentrum für Muskel- und Knochenforschung an der Klinik und Poliklinik für Allgemeine Kinderheilkunde der Universität zu Köln
      Kerpenerstr. 62
      50937 Köln
      Telefon: 0 221 / 478 43 60, Fax: 0 221 / 478 73 51
      E-Mail: Eckhard.Schoenau(à)uk-koeln.de

Die Studie wurde bereits vom 18. bis 20.11.2004 in Berlin auf dem 2. Interdisziplinären Forum "Knochen und Muskeln - Neue Welten" der Öffentlichkeit vorgestellt.


Orthorexie – eine neue Form der Essstörung?
Zwanghaft gesundes Essen kann krank machen
(2.362 Zeichen)

(dgk) Kann gesundes Essen ungesund sein? Ernährungsexperten wie Prof. Dr. Gerhard Jahreis von der Universität Jena und Psychologen beobachten eine neue Form der Essstörung, die so genannte Orthorexie.

Der Name leitet sich vom Griechischen „orthos“ = richtig und „orexis“ = Appetit ab. Damit ist eine extreme Beschäftigung mit gesundem, „richtigem“ Essen gemeint. Bislang liegen nur wenige wissenschaftliche Daten über Orthorexie vor, es fehlt sowohl eine präzise Definition, also auch eine systhematische Beschreibung. Der Begriff wurde 1997 von Steven Bratmann geprägt. In der Fachsprache heißt diese neue Form der Essstörung „Orthorexia nervosa“. Betroffen sind überwiegend Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr.

Menschen, die sich zwanghaft mit gesundem Essen beschäftigen, verbringen viel Zeit mit der Planung ihrer Mahlzeiten, sie berechnen Nährwerte, Mineralstoffe und Vitamingehalte der jeweiligen Lebensmittel. Im Leben der Orthorethiker dreht sich alles ums Essen: die gesunde Ernährung wird zur Ideologie. Dabei spielt nicht so sehr die Menge, sondern vielmehr die vermutete Qualität der Nahrung eine Rolle. Sie entwickeln spezifische Essgewohnheiten und legen sich selbst Ernährungsregeln auf. So werden Lebensmittel in „gute“ = gesunde und „schlechte“ = ungesunde eingeteilt. Schritt für Schritt werden die vermeintlich ungesunden Produkte aus dem Kostplan gestrichen. Durch diese Verbote und die extreme Fixierung auf gesunde Nahrung verlieren die Betroffenen die Fähigkeit des lustvollen Genusses von Mahlzeiten. Oft leben sie sozial isoliert, da ein gemeinsames Essen mit Freunden kaum noch möglich ist. Orthoretiker steigern durch das äußerst disziplinierte Essen ihr Selbstwertgefühl, sie fühlen sich anderen, normal essenden Menschen überlegen. Gleichzeitig kann es vorkommen, dass sie sich schuldig und schlecht fühlen, sobald sie den strikten Ernährungsplan nicht eingehalten haben. Dies wird dann durch Fasten und Abstinenz ausgeglichen.

Auslöser dieser Symptomatik können Reduktions- oder Allergiediäten sein. Als langfristige Folgen der Orthorexie sind neben einem niedrigen Körpergewicht und sozialer Isolation Mangelernährung sowie das Ausbleiben der Menstruation bekannt. Diese zwanghafte Form der Ernährung kann sich unter Umständen auch zur Magersucht entwickeln.

Verhaltenstherapien vermitteln Orthoretikern einen neuen Zugang zum Essen. Gemeinsam loten Therapeut und Betroffener den schmalen Grad zwischen einer gesunden Ernährung und dem zwanghaften Gesundessen aus. Dabei ist wichtig, dass kein Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen wird, also alle Lebensmittel in Maßen erlaubt sind. Ziel der Therapie ist es wieder Spaß am Essen zu haben und sich lustvoll an den Genüssen aus Lukullus Garten zu laben.

Orthorexie: die gesunde Ernährung wird zur Ideologie Foto: PhotoDisc

Quellen:
www.orthorexia.com, www.eufic.org/de/food/pag/food42/food421.htm


Schnäuzen, hochziehen oder laufen lassen?
Tipps zur Pflege der Schniefnase
(2.183 Zeichen)

(dgk) Eine verstopfte Nase gehört für viele zu den unangenehmsten Seiten der kalten Jahreszeit. Wer sich häufig schnäuzen muss, riskiert zudem noch eine wunde Nase. Um dies und andere schmerzhafte Folgen zu verhindern, ist eine vorsichtige Schnäuz-Technik wichtig.

Vehementes Ausschnauben, bei dem das letzte bisschen Schleim aus der Nase geprustet werden soll, produziert einen extremen Innendruck in der Nase – bis zu zehn Mal so hoch wie bei einem stattlichen Nieser. „High Pressure“ treibt den bakteriellen Nasenschleim in die Nebenhöhlen, so dass sich dort eine klassische Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln kann.

Generell ist es daher besser, ein Nasenloch nach dem anderen zu entleeren und nie beide zugleich. Dadurch baut sich kein so starker Druck in der Nase auf. Das gilt besonders bei kleinen Kindern. Bringen Sie dem Kind das richtige Schnäuzen bei: Die Nase in die Mitte des Taschentuches bringen, ein Nasenloch zuhalten und mit geschlossenem Mund schnäuzen lassen. So kann kein Sekret in die Ohren gelangen. Machen Sie vielleicht auch ein Spiel: „Wer kann länger – aber nicht unbedingt heftiger! – mit der Nase aus einem Loch pusten, Mutter oder Kind?“ Und üben Sie das Spiel möglichst, wenn das Kind gerade gesund ist.

Nicht die feine Art, aber gesünder als „kräftig trompeten“: die Nase hochziehen. Bei Säuglingen, die sich natürlich noch nicht selbst schnäuzen können, sollte man den Schleim vorsichtig mit einem weichen Tuch aus der Nase entfernen. Noch besser ist ein spezieller Nasensauger aus der Apotheke.

Ob zum Schnäuzen lieber Papier- oder Stofftaschentücher benutzt werden, ist vor allem eine Frage der Sauberkeit. Aus hygienischen Gründen sind Papiertaschentücher zu bevorzugen. Viren werden nicht nur durch Niesen übertragen, sondern auch über die Hände. Um nicht andere anzustecken, ist es deshalb sinnvoll, nach dem Putzen der Nase die Hände gründlich zu waschen. Gebrauchte Papiertaschentücher gehören sofort in den Müll und nicht in den offenen Papierkorb, um die Ansteckungsgefahr zu begrenzen.

Das Nasensekret selbst sowie häufiges Schnäuzen und Reiben verursachen oft und besonders bei Kindern eine wunde Nase und wunde Lippen. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie die betroffenen Partien dünn mit Vaseline bestreichen.

Wer häufig unter Nasenbluten leidet, sollte allerdings ganz auf Taschentücher und Schnäuzen verzichten. Durch den hohen Druck im Kopf kann es ansonsten schnell wieder zu einer Blutung kommen. Betroffene sollten – nach Möglichkeit – einfach „hoch ziehen“ oder die Nase ganz vorsichtig über dem Waschbecken entleeren.

Schnäuzen, hochziehen oder laufen lassen? Foto: pixtal


Leben unter Druck: Blasenschwäche
AG Beckenboden im DGK gibt auch online Tipps
(3.032 Zeichen)

(dgk) Viele leiden darunter, wenige sprechen darüber: Probleme mit der Blase und dem Beckenboden sind immer noch ein Tabuthema für einen Großteil der Bevölkerung. Dabei ist das vermeintlich „peinliche“ Übel weit verbreitet. Allein in Deutschland sind etwa vier bis sechs Millionen Menschen betroffen – hauptsächlich Frauen. Nicht nur alte, sondern auch viele jüngere Menschen leiden unter dem Unvermögen, ihre Blase kontrollieren zu können.

Aus Scham greifen viele zu Damenbinden, Papiertaschentüchern oder ähnlichen „Hilfsmitteln“, damit die Hose trocken bleibt. Leider nur mit sehr begrenztem Erfolg. Die Versorgung mit Einlagen kann zudem eine Therapie keinesfalls ersetzen. Andere ziehen sich Stück für Stück aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, damit die Krankheit bloß nicht öffentlich wird. Soziale Isolation und der Verlust an Lebensfreude sind programmiert.

Doch Blasenschwäche ist kein unabwendbares Schicksal, sondern kann ursächlich behandelt werden. Je nach Art und Ursache der Harninkontinenz ist es möglich, die Krankheit durch Beckenbodentraining, durch Medikamente und/oder eine Operation zu lindern oder sogar vollständig zu heilen. Nur einer der Gründe, warum ein Gang zum Arzt unerlässlich ist und nicht hinausgezögert werden darf. Der betreuende Arzt veranlasst spezielle Protokolle (Miktionstagebuch etc.) und ein Blasentraining.

Wer den Beckenboden rechtzeitig trainiert und in Form hält, kann Blasenschwäche häufig vorbeugen. Ein gesunder Beckenboden schützt einerseits nachhaltig vor Blasen- und Kontinenzproblemen der Frau und verhilft andererseits zu einer befriedigenden Sexualität. Gezieltes und regelmäßiges Beckenbodentraining ist zudem eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierte essenzielle Therapiemethode für alle Frauen mit bereits vorhandener Inkontinenz oder vorhandenem Syndrom der überaktiven Blase, so die Arbeitsgemeinschaft (AG) Beckenboden als zentrale Einheit der Sektion Frauengesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK). Die AG Beckenboden wurde am 19. Mai 2005 im Deutschen Beckenbodenzentrum Berlin gegründet. Ziel ist die Aufklärung über ein für die Frauengesundheit ebenso wichtiges wie verkanntes Thema.

Mehr Informationen über Beckenboden, Formen der Harninkontinenz, Diagnose und Therapie gibt es nun auch online unter www.ag-beckenboden.de.

Einige Tipps:

    • Niemand sollte sich mit einer Blasenschwäche oder Harn-inkontinenz abfinden. In jedem Alter und für jede Ausprägung gibt es heute erfolgreiche Therapien.
    • An erster Stelle sollte eine gründliche Diagnose stehen. Scheuen Sie sich nicht zu einem Spezialisten zu gehen und Ihr gutes Recht auf einen angemessen Therapie einzufordern.
    • Trainieren Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur rechtzeitig durch kleine Übungen im Büro und zu Hause. Sportvereine und Volkshochschulen bieten sogar spezielle Kurse an.
    • Starkes Übergewicht ist ein großer Feind von Blase und Beckenboden. Reduzieren Sie gegebenenfalls Ihr Gewicht.
    • „No Sports“ ist nicht gut für die Blase. Denn körperliche Bewegung kräftigt die Beckenbodenmuskulatur und steigert außerdem das allgemeine Wohlbefinden.
    • Heben Sie schwere Gegenstände (z. B. Einkaufstaschen, Getränkekisten) nur aus der Hocke hoch. Durch diese Technik schonen Sie die Beckenbodenmuskulatur und gleichzeitig die Wirbelsäule.
    • Auch aufs Atmen kommt es an: Bauchatmung ist besser als Brustatmung.


Mehr über das Thema Blasenschwäche und Inkontinenzhilfen aus der Apotheke lesen Sie auch im Ratgeber aus Ihrer Apotheke / Ausgabe 3A/2006 (1. März 2006)


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

„Nach dem Essen sollst Du ruhen...“
oder besser doch 1.000 Schritte tun?
Verdauungsschlaf steigert Risiko von Sodbrennen
(941 Zeichen)

(dgk) Japanische Forscher raten, zwischen Abendessen und Schlafengehen unbedingt mehr als vier Stunden verstreichen zu lassen. Je weniger Zeit zwischen einer Mahlzeit und dem Zu-Bett-Gehen vergangen sei, desto höher sei das Risiko für Sodbrennen.

Yashuhiro Fujiwara und seine Kollegen von der Osaka City University haben in einer Studie mit 147 Refluxpatienten und 294 Kontrollpersonen einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Risiko für die so genannte Refluxkrankheit und der Zeitspanne zwischen abendlicher Mahlzeit und Schlafenszeit nachweisen können. Ist diese Phase kürzer als drei Stunden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um das Siebenfache, dass saurer Magensaft in die Speiseröhre vordringt. Besonders häufig tritt schmerzhaftes Sodbrennen nach fetthaltigem oder scharfem Essen sowie nach Kaffee-, Alkohol- oder Nikotinkonsum auf. Ein Verdauungsschläfchen nach einem großen Festessen sei daher keine gute Idee.

Sodbrennen wird durch Verdauungssäfte in der Speiseröhre verursacht, die aus dem Magen nach oben steigen. Begünstigt wird dieser Rückfluss durch liegende Positionen.

Quelle:
Yashuhiro Fujiwara (Osaka City University) et al. : Association Between Dinner-to-Bed Time and Gastro-Esophageal Reflux Disease. In: American Journal of Gastroenterology, 2005, Bd. 100, S. 2633.


Antikörper gegen septisches Herzversagen
Forscher im Tierversuch erfolgreich – Anwendung bald auch bei Menschen?
(2.462 Zeichen)

(dgk) Herzversagen durch eine Blutvergiftung gehört in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Mit der Gabe eines eigens hergestellten, spezifischen Antikörpers könnte dies verhindert werden, so das Ergebnis einer Studie an Tieren. Ein Pilotprojekt zur Behandlung von Menschen ist geplant.

Ob Schwerverletzte nach einem Autounfall, Brandverletzte oder Patienten mit einer Lungenentzündung: Für diese Personengruppen kann eine Blutvergiftung schnell tödlich enden. Die Sepsis gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland, denn trotz aller intensivmedizinischen Maßnahmen sterben viele Patienten mit schwerer Sepsis an einem Multiorganversagen.

Dr. Andreas Niederbichler aus der Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat nun in Tierversuchen gezeigt, dass mit der Gabe eines eigens hergestellten, spezifischen anti-C5a-Antikörpers der Tod durch septisches Herzversagen in vielen Fällen verhindert werden kann.

Bei der Ausbildung einer Sepsis spielt das so genannte Komplementsystem, ein Teil der angeborenen Immunabwehr, eine entscheidende Rolle. Zu diesem kaskadenartig aktivierten System gehören mehr als 30 Proteine im Blut. Einer dieser Mediatoren ist C5a, ein so genanntes Anaphylatoxin. Wird es übermäßig bei Sepsis oder Verbrennungsverletzungen gebildet, wird die Herzfunktion schwer geschädigt.

In seinen Experimenten hat Niederbichler im Tiermodell eine definierte Blutvergiftung erzeugt. Der Wissenschaftler konnte nun auf Einzelzellniveau nachweisen, dass während Stresssituationen die Rezeptoren für C5a auf einzelnen Herzmuskelzellen hochreguliert sind, die Zellen also besonders „empfänglich für dieses Protein sind. Wenn das Abwehrsystem der Tiere nun Eindringlinge bekämpft, erzeugt es große Mengen C5a und setzt aber auch den eigenen Organismus stark unter Druck, denn C5a beeinträchtigt die Kontraktionsfähigkeit der Herzmuskelzellen.

Mit einem speziellen Antikörper kann aber die Wirkung von C5a am Herzen so weit blockiert werden, dass sich die Herzfunktion deutlich verbessert. Der Wissenschaftler hat auch positive Auswirkungen auf den Blutdruck festgestellt: Dieser blieb bei den behandelten Tieren auf normalem Niveau. Zum anderen konnte der Wissenschaftler die Auswirkungen auch direkt auf zellulärer Ebene nachweisen, denn er stellte fest, dass die Kontraktionsfähigkeit von Sarkomeren (bestimmte Strukturen im Muskel) dank des Antikörpers zunimmt. "Die anti-C5a-Therapie wirkt auf das Herz und könnte so auch die Durchblutung anderer Organe verbessern", betont Dr. Niederbichler.

Niederbichlers Arbeit, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Marco Hoesel und einem Wissenschaftlerteam der University of Michigan erstellt hat, ist im „Journal of Experimental Medicine“ (J Exp Med. 2005, Dec 27, www.jem.org) veröffentlicht.


MELDUNGEN

„Rauchfrei 2006 – 10.000 € zu gewinnen“
(1.716 Zeichen)

(dgk) Das Deutsche Krebsforschungszentrum führt auch im Jahr 2006 erneut in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und vielen anderen Partnern die bundesweit größte Nichtraucheraktion durch.

Möglichst viele Raucher und Raucherinnen sollen dazu motiviert werden, ab dem 1. Mai 2006 vier Wochen lang nicht zu rauchen, um ihnen dadurch den Schritt zur endgültigen Aufgabe des Rauchens zu erleichtern. Das ist die Grundbedingung, um an dem Wettbewerb "Rauchfrei 2006" teilnehmen zu können. Teilnehmen können aber auch alle Nichtraucher und Nichtraucherinnen, die einen Raucher in der Entwöhnung unterstützen.

Zu gewinnen sind jeweils 2.500 Euro für einen erwachsenen und für einen jugendlichen Raucher bis zum 18. Lebensjahr. Die gleiche Summe erhält der jeweilige Helfer. Insgesamt werden 10.000 Euro ausgelost. Hinzu kommen noch ein europäischer und ein internationaler „Superpreis“.

Ab 1. März 2006 sind Teilnahmekarten in den Apotheken, den Geschäftsstellen der AOK, der Barmer Ersatzkasse und der BKK sowie in Arztpraxen, Kliniken, sozialen Einrichtungen und Betrieben erhältlich. Selbstverständlich können sich Teilnehmer auch hier direkt anmelden.

Die Ergebnisse der letzten Nichtraucherkampagne „Rauchfrei 2004“ sind ermutigend: Im Jahr 2004 beteiligten sich mehr als 90.000 Raucher an der Aktion, von denen ein Jahr später noch immer 32,4 Prozent „rauchfrei“ waren.

„Rauchfrei 2006“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.

Falls Sie mit dem Rauchen aufhören möchten und individuelle Beratung wünschen, wenden Sie sich bitte an das Beratungstelefon zum Nichtrauchen der BZgA
Telefon 0 18 05 / 31 31 31 (12 Cent/Minute)
Beratung von Montag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr
Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

oder das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums
montags bis freitags, 14 bis 18 Uhr
Telefon: 0 62 21 / 42 42 00


Weitere Informationen unter: www.rauchfrei2006.de/


Allergie-Karriere verhindern!
Deutsches Grünes Kreuz ruft im März zur Früherkennung von Allergien auf
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(dgk) Pünktlich zur Heuschnupfen-Saison ruft das Deutsche Grüne Kreuz e. V. die Bevölkerung mit einer bundesweiten Informationswoche zur Früherkennung von Allergien auf. Im Aktionszeitraum vom 27. März bis 1. April 2006 halten zahlreiche Apotheken und Kindergärten Informationsbroschüren bereit, die erläutern, was man über die modernen Möglichkeiten der Allergie-Früherkennung wissen sollte, welche Therapien sinnvoll sind, und welche Hilfsmittel es für Allergie-Geplagte gibt, mit denen sie ihre Beschwerden verringern können.

Allergien entwickelten sich immer mehr zu einer Volkskrankheit, etwa 20 Prozent der erwachsenen Bundesbürger seien davon schon betroffen. In der Häufigkeit ganz oben stünden Heuschnupfen (Allergische Rhinitis) und allergisches Asthma. Am bedenklichsten sei die Situation bei Kindern, warnt die Gesundheitsorganisation aus Marburg. Unter den Schulkindern klage bereits jedes Dritte über allergische Beschwerden wie einer laufenden oder verstopften Nase, juckenden Augen, Husten, Atembeschwerden, Magen-Darm-Problemen oder Hautausschlägen.

Häufig beginne die Allergie-Karriere schon im Säuglingsalter. Kuhmilch löse Durchfall und Bauchschmerzen aus, juckende Hautekzeme quälten die Kleinkinder. Bei der allergischen Reaktion gegen bestimmte Nahrungsmittel bleibt es jedoch häufig nicht. Werde die Allergie nicht frühzeitig erkannt und etwas dagegen unternommen, könnten bald auch über die Luft aufgenommene Allergene (Stoffe, die Allergien verursachen können) wie Blütenpollen, Hausstaubmilbenkot, Tierhaare oder Schimmelpilze Beschwerden in den Atemwegen auslösen. Das Ergebnis: Ein lästiger Heuschnupfen und im schlimmsten Fall eine schwere asthmatische Erkrankung.

Erfolgreich vorbeugen könne man diesem Schicksal nur, wenn man die Allergie-auslösenden Faktoren frühzeitig erkennt und eine wirksame Behandlung eingeleitet wird. Neue und schonende Testverfahren erleichterten heute Arzt und Patient die Allergie-Diagnose. Moderne Behandlungsverfahren verbesserten die Chance, die Allergie-Beschwerden in den Griff zu bekommen. Und auch technische Vorkehrungen wie beispielsweise milbendichte Bettüberzüge oder spezielle Staubsauger und Waschmaschinen könnten helfen, die Allergenbelastung zumindest in den eigenen vier Wänden einzudämmen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Wer mehr über Allergien wissen will, sollte die Aktionswoche nutzen, um sich ausführlich in den mit dem Aktionsplakat gekennzeichneten Stellen zu informieren.

Allergien - früh erkennen und behandeln

Dieses Plakat sowie die Cover der drei Info-Broschüren stehen unter www.dgk.de in der Rubrik Veranstaltungen zum Download bereit.

Gerne mailen wir Ihnen diese Unterlagen auch in elektronischer Form zu. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an Frau Seim
Tel.: 0 64 21 / 293 - 150,
Fax: 0 64 21 / 293 - 750,
E-Mail: roswitha.seim(à)kilian.de.


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ)

Stillen senkt Diabetesrisiko der Mütter
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(dgk/DDZ) Unabhängig von Gewichtsabnahme verbessert Stillen die Insulinsensitivität und das Glukosegleichgewicht. US-Forscher fanden nun, dass bei Frauen, die stillen, das spätere Risiko für einen Diabetes mellitus Typ 2 reduziert ist. Pro Stilljahr vermindert sich das Risiko um 15 Prozent, ergab eine Studie von Alison Stuebe vom Brigham and Woman´s Hospital in Boston.

Bereits aus früheren Untersuchungen war bekannt, dass Stillen die Insulinsensitivität verbessert. Dies kann mit dem gesteigerter Energiebedarf zusammenhängen; die Milchproduktion einer stillenden Frau ist um rund 500 Kalorien pro Tag erhöht. Laut Stuebe ist die zusätzlich benötigte Energie assoziiert mit kurzfristig verändertem Insulin- und Glukosestoffwechsel. „Wir wussten schon lange Zeit, dass Stillen gut für Babys ist“, sagte Stuebe. „In dieser Studie fanden wir, dass es für die Mütter auch gut ist.“ Das Forschungsteam analysierte für die im Fachmagazin JAMA publizierte Studie Daten aus dem Kollektiv der Nurses Health Studies (NHS). Hierbei wurden unter anderem die Stilldauer, Geburtenhäufigkeit, BMI, Diät, körperlichen Aktivität, familiärer Diabetesanamnese und Rauchen im zweijährigen Turnus abgefragt.

Die Stilldauer wurde als Summe der jemals gestillten Monate erfasst. Mehrfachgebärende wiesen natürlich längere Stillperioden auf. Die Teilnehmenden in den NHS waren zwischen 30 und 55 Jahre alt, die der NHS II zwischen 25 und 42 Jahre. In der NHS erkrankten zwischen 1986 und 2002 von 1.239.709 Personenjahren 5.145 Patientinnen an einem Diabetes mellitus Typ 2 und in der NHS II wurden 1.132 Erkrankungsfälle zwischen 1989 und 2001 von 778.876 Personenjahren berichtet. Für Frauen, die in den 15 Jahren zuvor entbunden hatten, sank das Risiko an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken mit jedem zusätzlich gestilltem Jahr in der NHS um 15 Prozent und in der NHS II um 14 Prozent unabhängig vom gegenwärtigen BMI und anderen Risikofaktoren.

Interessanterweise war weniger das Vollstillen, als vielmehr die tatsächliche Stilldauer bis zum Abstillen von Bedeutung. Patientinnen mit langen Stillperioden hatten seltener eine positive Familienanamnese in puncto Diabetes, seltener geraucht, einen geringeren BMI im 18. Lebensjahr und bei der Eingangsbefragung eine bessere Diätsituation und eine höhere Multivitamineinnahme. Kritisch betrachtet fallen somit in diesem Subkollektiv geringere Risikofaktoren und der Hinweis auf ein gesundheitsbewussteres Verhalten auf. Bei Teilnehmerinnen mit einem Gestationsdiabetes wurde das bestehende Erkrankungsrisiko nicht durch die Stilldauer gesenkt. Dies spricht für den größeren Einfluss anderer Risikofaktoren.

Nach den beschriebenen Studienresultaten empfehlen die Autoren eine einjährige Stilldauer zur Reduktion des diabetischen Erkrankungsrisikos.

Dr. med. Sonja Hilkes, Kirsten Lindloff, Deutsche Diabetes-Klinik des Deutschen Diabetes-Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Quellen: Originalarbeit: Duration of Lactatation and Incidence of Type 2 Diabetes. Stuebe A M, Rich-Edwards J W, Willett W C et al. JAMA 2005; 294: 2601-2610; Pressemitteilung Brigham and Woman´s Hospital, Boston 23.11.2005

Informationen finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Deutsches Diabetes-Zentrum / Deutsche Diabetes-Klinik
Leibniz-Institut an der Heinrich-Heine-Universität
Auf’m Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 – 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103


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