DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz dgk, Jg. 46, 7/8 - 2005 - Themen: Sehen, Auge, Hornhaut, Glaukom, Risiko, Grüner Star, Erblindung, Makuladegeneration, makula, Augeninnendruck, Augenlicht, Mund, Zahn, Mundgesundheit, Trinken, Wasser, Nordic Walking
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 46, 7/8 - 2005

Dünne Hornhaut – höheres Glaukom-Risiko
Grüner Star: Unbehandelt droht Erblindung
(2.307 Zeichen)

(dgk) Beim Glaukom (Grüner Star) zerstört ein zu hoher Druck im Auge die empfindlichen Fasern des Sehnervs. Die Folge: Das Gesichtsfeld schrumpft vom Rande her immer mehr, unbehandelt droht die Erblindung. Für die Früherkennung eines Glaukoms spielt die exakte Messung des Augeninnendrucks daher eine wichtige Rolle. Dass die Dicke der Hornhaut einen Einfluss auf die Beurteilung des Augeninnendrucks hat, weiß man schon länger, hielt es aber für unbedeutend.

Neuere Forschungsergebnisse zeigen nun, dass ein enger Zusammenhang besteht zwischen der Hornhautdicke und dem Risiko, eine Verschlimmerung des Grünen Stars zu erleiden. Danach sei die Gefahr, dass sich die Krankheit im Laufe der Zeit verschlechtert, bei jenen Glaukom-Patienten am größten, deren Hornhaut ungewöhnlich dünn ist. Patienten mit dicker Hornhaut wären deutlich weniger gefährdet. Die Erklärung dafür ist recht einfach: Die durchschnittliche Hornhautdicke des Menschen liegt bei 0,55 Millimeter. Ist die Hornhaut dünner, wird mit den herkömmlichen Methoden ein zu geringer Augeninnendruck gemessen. Bei einer dickeren Hornhaut schätzt der Arzt den Druck hingegen zu hoch ein.

Augenkliniken, spezielle Augendiagnostikcentren und einige Augenärzte haben dieses Problem erkannt und bieten ihren Glaukom-Patienten inzwischen auch die Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie) an. Die Pachymetrie gibt den Ärzten zusätzliche wichtige Informationen für die Behandlung. Hochrisiko-Patienten können rascher erkannt werden, noch bevor ein zu großer Schaden am Auge entstanden ist. Sie erhalten dann früher hochwirksame Medikamente wie zum Beispiel den Wirkstoff Latanoprost aus der Gruppe der modernen Prostaglandinanaloga, die den Augeninnendruck deutlich senken können. Hilfreich ist die Pachymetrie auch bei jenen Fällen, in denen noch nicht sicher ist, ob tatsächlich ein krankhaft erhöhter Augeninnendruck vorhanden ist.

Die Hornhautdickenmessung kann entweder mit einem optischen Gerät oder mit Ultraschall erfolgen. Optische Geräte arbeiten dabei berührungslos und sollen genauere Ergebnisse liefern. Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden, der Patient spürt davon nichts. Die Pachymetrie erhöht die Sicherheit und Genauigkeit der Glaukom-Diagnose. Der Wermutstropfen: Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Untersuchung leider nicht, die Kosten liegen aber nur bei etwa 40 EURO für beide Augen.


Hochdruck im AugeEine Informationsbroschüre zum Thema Glaukom kann man gegen Einsendung eines mit der eigenen Adresse versehenen und mit 1,44 Euro frankierten DIN A5-Rückumschlags bestellen bei:

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Stichwort Glaukom-Diagnose
Postfach 1207
35002 Marburg


Makuladegeneration – gefährlich, aber kaum bekannt
20 Millionen Deutsche vernachlässigen ihr Augenlicht sträflich
(2.757 Zeichen)

(dgk) Die altersbezogene Makuladegeneration (AMD) ist die Hauptursache für Erblindungen und hochgradige Sehbehinderungen in den Industriestaaten. Doch nur 18 Prozent der Bundesbürger können mit dem Begriff „Makuladegeneration“ überhaupt etwas anfangen. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup, in die auch Deutschland einbezogen war. Das Risikobewusstsein ist dementsprechend gering ausgeprägt, regelmäßige Augenuntersuchungen lassen nur wenige vornehmen.

Die AMD ist eine degenerative Netzhauterkrankung, bei der das zentrale Sehvermögen zunehmend schwindet. Geschädigt wird vor allem die Makula, jene Stelle auf der Netzhaut, mit der wir am schärfsten sehen können. In der Makula sind die lichtempfindlichen Zellen (Photorezeptoren) am dichtesten gepackt. Je mehr dieser Photorezeptoren absterben, umso schlechter sieht die betroffene Person. Alltägliche Verrichtungen wie Lesen oder Autofahren werden immer schwieriger. Erste Anzeichen können sein, wenn gerade Linien plötzlich gebogen aussehen, Buchstaben verschwinden oder in der Mitte des Blickfeldes ein verschwommener Fleck erscheint. Für gewöhnlich beginnt der Krankheitsprozess nur auf einem Auge. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings hoch, dass in einem späteren Stadium auch das zweite Auge betroffen ist.

Man unterscheidet bei der AMD zwei Formen. Mit etwa 85 Prozent ist die trockene AMD die weitaus häufigere Form. Sie schreitet nur sehr langsam fort und der Sehverlust ist meist begrenzt. Begrenzt sind aber leider auch die Behandlungsmöglichkeiten. Ob die Einnahme bestimmter Vitaminpräparate, die Lutein und Zeaxanthin enthalten, den Krankheitsverlauf verzögern oder gar stoppen kann, ist derzeit noch umstritten.

Gefährlicher für das Augenlicht ist die feuchte Makuladegeneration, denn sie verläuft wesentlich rasanter. Bei der feuchten AMD tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in der Netzhaut aus, die Photorezeptoren sterben schneller ab, das zentrale Sehvermögen geht häufig vollständig verloren – und das innerhalb weniger Monate. Einige Unterformen der feuchten AMD kann man inzwischen recht gut behandeln und so das Fortschreiten der Erblindung zumindest verlangsamen. Doch die Mehrzahl der Patienten mit feuchter AMD muss auf neue Therapien hoffen, wie sie zum Teil derzeit schon in USA zugelassen und erfolgreich angewendet werden. In Deutschland wird eine erste Substanz dieser neuen Therapieklasse voraussichtlich im nächsten Jahr verfügbar sein.

Gerade bei der feuchten AMD mit ihrem raschen Fortschreiten kommt es ganz entscheidend auf die Früherkennung an. Wer über 40 ist, sollte jährlich oder wenigstens alle zwei Jahre seine Augen vom Augenarzt prüfen lassen. Tatsächlich, so ergab die Gallup-Studie, kommen nur etwa die Hälfte der befragten Bundesbürger dieser Empfehlung nach, bei einem Viertel lag die letzte Augenuntersuchung mehr als ein Jahr zurück. 24 Prozent hatten ihren Augenarzt schon länger als zwei Jahre nicht mehr aufgesucht. Das bedeutet: 20 Millionen Deutsche vernachlässigen ihr Augenlicht sträflich. Ein Grund dafür ist sicherlich die Unkenntnis darüber, welche Gefahren den Augen vor allem mit zunehmendem Alter drohen können.


Mundgesundheit beeinflusst den ganzen Körper
Tägliche Zahnpflege und regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt sind ein Muss
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(dgk) Gesunde Zähne ersparen langwierige Zahnbehandlungen und tragen zum gepflegten Erscheinungsbild eines Menschen bei. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Mundgesundheit aber auch in einer engen Wechselwirkung mit der Gesundheit des ganzen Körpers steht.

Mundgesundheit beeinflusst den ganzen KörperGesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch ersparen nicht nur langwierige Zahnbehandlungen, sie tragen auch zum Erhalt der allgemeinen Gesundheit bei.
Foto: stockbyte (sb)

Einerseits können verschiedene Allgemeinerkrankungen in der Mundhöhle frühzeitig erkannt werden. Andererseits können Entzündungen im Mundraum das Risiko für bestimmte körperliche Erkrankungen erhöhen. So gilt beispielsweise eine Zahnbettentzündung (Parodontitis), von der je nach Altersgruppe etwa 45 bis 65 Prozent der Erwachsenen betroffen sind, als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Bei schwangeren Frauen werden Zusammenhänge zwischen Erkrankungen des Zahnhalteapparates und der Frühgeburtenrate sowie einem geringen Geburtsgewicht diskutiert. Auch Atemwegserkrankungen scheinen häufig von Bakterien ausgelöst zu werden, die eigentlich dafür bekannt sind, Entzündungen des Zahnbetts zu verursachen. „Solche Wechselwirkungen entstehen, weil Bakterien aus der Mundhöhle häufig über die Blutbahn in andere Körperregionen vordringen und dort Erkrankungen auslösen oder vorhandene Erkrankungen begünstigen können“, erklärt Prof. Dr. Peter Eickholz, Direktor der Poliklinik für Parodontologie an der Universität Frankfurt und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V. Ferner führen Störungen des Funktionssystems von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und der Kauebene zu Kopfschmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule.

Allgemeinerkrankungen können jedoch auch die Mundgesundheit beeinflussen. Schlecht eingestellte Diabetiker etwa haben oft zusätzlich mit Zahnbettentzündungen zu kämpfen, weil ihre Abwehrmechanismen geschwächt sind. Systemische Erkrankungen können den Speichelfluss vermindern und dadurch das Kariesrisiko erhöhen. Gleiches kann die langfristig Einnahme bestimmter Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen oder Depressionen bewirken. Außerdem beeinflusst die Lebensweise die Mundgesundheit. Raucher zum Beispiel entwickeln häufiger eine Parodontitis und haben deutlich schlechtere Heilungschancen als Nichtraucher. Gemeinsam mit häufigem Alkoholgenuss steigert das Rauchen ebenso erheblich das Risiko von Mundschleimhautveränderungen und oralen Tumorerkrankungen.

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse kommt der Mundgesundheit eine weitreichende Bedeutung zu. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass gesunde Zähne und Zahnfleisch auch zum Erhalt der allgemeinen Gesundheit beitragen. Während Karies in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen ist, sind bei Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen kaum Veränderungen zu verzeichnen. Und dies, obwohl eine Vorbeugung leicht möglich ist. Durch eine gründliche tägliche Mundhygiene, professionelle Zahnreinigungen, eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen wie auch Karies zu einem großen Teil beeinflussbar und lassen sich in den meisten Fällen gut therapieren. Allerdings spielt dabei die Mithilfe der Patienten durch eine sorgfältige Mundpflege eine zentrale Rolle.

Auch der Zahnarzt ist aufgrund der vielschichtigen Zusammenhänge medizinischer und zahnmedizinischer Erkrankungen in seiner fachlichen Kompetenz gefordert. „Für ihn bedeutet dies, dass sich sein Aufgabenfeld nicht auf die Zähne beschränkt, sondern sein Blick auf den ganzen Patienten gerichtet sein muss. Außerdem kommt der Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizin und allgemeinmedizinischen Disziplinen eine wichtige Bedeutung zu“, folgert Eickholz.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rundum-zahngesund.de, der Homepage der Sektion Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e.V.


Trinken ist wichtig
Zu viel ist ungesund?
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(dgk) Mit einer lebensgefährlichen Wasservergiftung hat ein 21 Jahre alter Mann in den Niederlanden seine Aufnahme in eine studentische Verbindung bezahlt, berichtete die Zeitung „Algemeen Dagblad“ Anfang Juni.

Nachdem er in kurzer Zeit bei einem Trinkspiel etwa sechs Liter Wasser trinken musste, erlitt der Student einen schweren epileptischen Anfall und fiel ins Koma. Erst nach eineinhalb Tagen kam er in der Intensivstation eines Krankenhauses wieder zu Bewusstsein. „Jedes Mal wenn ich eine Runde verlor, musste ich ein Glas in einem Schluck austrinken,“ erzählte er danach.

Unglaublich, aber wahr: Bei extrem schneller Überwässerung des Körpers kann es zu Symptomen von Übelkeit bis hin zu Lungenödem, Herzinsuffizienz und Atemstillstand kommen. Bei Patienten mit Herzproblemen kann eine übermäßige Flüssigkeitsaufnahme zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und sogar zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Auch Menschen mit Herz- und Nierenschwäche sollten nicht mehr trinken, als ihr Durstgefühl von ihnen verlangt. Auch bei akutem Atemwegsinfekt sollte man nicht zu viel trinken, empfehlen australische Forscher.1 Beim Sport, beispielsweise beim Marathon, zu viel zu trinken kann nach einer Untersuchung von Christopher Almond vom Children’s Hospital in Boston ebenfalls schädlich sein – zu wenig allerdings auch.2 Beim London Marathon 2003 wurden 14 Läufer mit Hyponatriämie diagnostiziert, beim Boston Marathon 2002 gab es einen Todesfall.

Leider sind die Symptome von Überwässerung (Hyponatriämie) und Austrocknung (Dehdratation) zu Beginn jedoch so ähnlich, dass man sie kaum unterscheiden kann: Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Orientierungsstörungen und Kopfschmerzen treten sowohl bei zu viel als auch bei zu wenig Flüssigkeitsaufnahme auf. Allerdings wird der Dehydratations-Kopfschmerz meist als pulsierender Schmerz im Gehirn beschrieben und ist oft mit Überhitzung des Organismus assoziiert.


ausgetrocknet oder überwässert?

Dehdratation (Austrocknung)

Hyponatriämie (Überwässerung)

Überhitzung

Körperkerntemperatur normal

Pulsierender Kopfschmerz

Kopfschmerz nimmt stetig zu

Hände und Füsse schwellen

Übelkeit, Erbrechen, Schwindel,

Orientierungsstörungen



Zur Beruhigung: Nimmt ein gesunder Mensch mehr Wasser zu sich, als sein Körper benötigt, so wird der Überschuss meist schnell ausgeschieden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie sich im normalen Alltag „selbst ertränken“, indem Sie zuviel Wasser trinken.

Für eine richtige Flüssigkeitszufuhr gilt:

    • Trinken Sie gleichmäßig über den Tag verteilt mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, bei hohen Temperaturen sowie bei körperlichen Anstrengungen entsprechend mehr.
    • Bringen Sie Abwechslung in die tägliche Auswahl an alkoholfreien Getränken. Empfehlenswert sind Wasser, Früchte- und Kräutertees, aber auch verdünnte reine Fruchtsäfte.
    • Getränke sollten ein fester Bestandteil jeder Mahlzeit sein.
    • Ein Getränk in Reichweite erinnert ans Trinken. Auf diese Weise wird häufiger zugegriffen.
    • Nur alkoholfreie Getränke zählen! Weniger geeignet sind koffeinhaltige Getränke oder Alkohol – sie beschleunigen den Wasserverlust des Körpers. Genauso verhält es sich mit Getränken, die reich an Kohlehydraten und Zucker sind.


Quellen:
1 Guppy MPB, Mickan SM, Del Mar CB: „Drink plenty of fluids“: a systematic review of evidence for this recommendation in acute respiratory infections. BMJ 2004; 328: 499–500. Chris Del Mar, Centre for General Practice, Medical School, University of Queensland, Herston, 4006, Queensland, Australien.
2 Christopher S. D. Almond et al.: “Hyponatremia among Runners in the Boston Marathon”. New Journal of Medicine 2005, 352, 1550-1556


An die Stöcke, fertig, los!
Trendsport: Nordic Walking
(2.746 Zeichen)

(dgk) Die Sportart aus dem hohen Norden trainiert nicht nur Herz und Kreislauf – sie schont auch Gelenke, Bänder und Sehnen und ist gut für die Figur.

Anders als beim normalen Walken oder Joggen aktiviert Nordic-Walking nicht nur Beinmuskeln und Gesäß, sondern auch fast alle Muskeln am Oberkörper – insbesondere an Armen, Schultern, Brust und Rücken. „Beim Nordic Walking werden etwa 90 Prozent unserer Körpermuskulatur beansprucht, das ist sagenhaft“, so der Nordic Walking-Experte und Bestseller-Autor Stéphane Franke. Dadurch werden ein gutes Drittel mehr Kalorien als bei zügigem Gehen ohne Stöcke verbraucht: Verbrennung von mehr als 400 Kilokalorien pro Stunde (kcal/h) statt von nur 280 kcal/h bei normalem Walking.

Weitere Vorteile: Nordic-Walking kräftigt die Muskulatur des gesamten Körpers, löst Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich, stärkt die Venen und beugt Krampfadern und Besenreisern vor, stärkt das Immunsystem, macht belastbarer, gelassener und ausdauernder im Alltag, hilft dabei, Stress und Aggressionen abzubauen und verlangsamt den natürlichen Alterungsprozess – Stichwort: Anti-Aging.

„Außerdem ist Nordic Walking eine sehr kommunikative Sportart. Sie können mit Freunden und Kollegen walken und sich dabei unterhalten“, so der heutige Fernseh-Kommentator bei Eurosport Franke. Das Unterhalten sei zudem aus gesundheitlichen und präventiven Aspekten nur zu begrüßen, denn viele walken zum Teil zu verbissen.

Die Lauftechnik des Nordic-Walking gleicht der Bewegungsausführung des Skilanglaufes und ist sehr einfach und in jedem Alter zu erlernen. Es nutzt den physiologischen, diagonalen Bewegungsablauf beim Walken durch den bewussten Stockeinsatz. Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Durch einen kräftigeren Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Walkingtempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden.

Der Trendsport ist ganzjährig, überall und bei jeder Witterung durchführbar. Untrainierte über 35 Jahre sollten sich allerdings vor Trainingsbeginn von einem Arzt untersuchen lassen. Beim „Sportcheck“ prüft dieser zum Beispiel, ob Herz und Gelenke gesund sind. Bestehen Atemwegsbeschwerden, muskuläre Probleme oder andere Gesundheitsschäden, kann ein ärztlicher Befund zum Beispiel auch einem Nordic-Walking-Kursleiter helfen, die Stunden besser an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Nordic-Walking eignet sich auch für Menschen, die bereits medizinische Vorerkrankungen haben. Egal, ob zu hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Herz-Kreislaufprobleme oder Diabetes: Nordic-Walking ist der ideale Einstieg in neue sportliche Betätigung, fördert die Durchblutung und verbessert die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper.

Und wer hat’s erfunden? Die Finnen. Mit knapp einer Million Menschen, die regelmäßig „nordic walken“, sind sie auch heute noch die „Nordic-Walking-Nation“ schlechthin. Aber inzwischen hat diese effektive Sportart ihren Siegeszug rund um die Welt angetreten.


Buchtipp:
„Nordic Walking“ von Stéphane Franke, 128 Seiten mit vielen Farbfotos
Verlag WeroPress, 2004, Preis: 15,90 € inklusive DVD !
ISBN: 3-937588-11-6


Kinder für Kinder gegen Malaria
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Der Präsident des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK) lobt das beispielhafte Engagement der Kinder, die (oftmals in ihrer Freizeit) mit vielen tollen Ideen Geld für ihre Altersgenossen in Afrika gesammelt haben.

Kinder fuer Kinder gegen Malaria(pgk) „Ich wünsche mir Kinder mit Herz und Verstand, die Kindern in Afrika im Kampf gegen die Malaria helfen“, so Professor Rolf Harzmann, Präsident des DGK, zu Beginn der Aktion. Sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Mehr als 11.000 Kinder in Afrika können künftig sicher unter einem Moskitonetz schlafen, ohne Angst vor Malaria haben zu müssen. Das ist dem großartigen Engagement von mehr als 5.000 Schülern zu verdanken. Bis zum Ende der Kampagne am 28. April 2005 sind insgesamt 33.209,16 Euro gesammelt worden. Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. hat den Schulen Flyer und Poster zur Verfügung gestellt sowie Unterlagen, die aus dem Internet heruntergeladen werden konnten: einen Foliensatz mit Informationen über Malaria, Spiele wie Kreuzworträtsel und sogar ein Malaria-Bilderquiz, das man online spielen kann. Alles andere kam von den Schülern selbst, und da kann man nur sagen: Alle Achtung! Was hier an Ideen umgesetzt wurde, macht einer Werbeagentur alle Ehre. Vom Weihnachtsbasar mit selbst gebastelten Karten und Geschenkanhängern, über ein Riesenmoskito aus Pappmachée, das als Sparbüchse diente, dem Verkauf von selbstgebackenem Kuchen über gesponserte Wettlaufkämpfe – bei jeder gelaufenen Runde klingelte es in der Malariakasse – und es wurden noch viele andere tolle Ideen umgesetzt, die gar nicht alle aufgezählt werden können.

Wir sagen allen Beteiligten Dankeschön! Den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern und nicht zuletzt den Gesundheitsämtern, die das Informationsmaterial verteilt und auf die Aktion aufmerksam gemacht haben. Das gesammelte Geld geht ohne Abzug an die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. hat die Aktion gleich mehrfach unterstützt: Einmal natürlich durch die Organisation der bundesweiten Kampagne, dadurch, dass es im vergangenen Jahr statt Weihnachtsgeschenken eine Spende aufs Malariakonto gab, und zum dritten wurden die Kosten für alle Materialien – Poster und Flyer – vom DGK bestritten. So ist es möglich, dass das gesamte Geld den Kindern in Afrika zugute kommt. Zum Schutz vor einer der gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit: der Malaria.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Verwirrende Studie: Leichtes Übergewicht „lebensverlängernd“?
Richtig ist: Extra-Pfunde sind generell ungesund
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(dgk) Leichtes Übergewicht soll nach einer US-Studie nicht gesundheitsgefährdend sein, sondern im Gegenteil das Leben verlängern können. Dieser Untersuchung zufolge setzen nur extrem fettleibige Menschen ihre Gesundheit aufs Spiel – eine Kategorie, die in den USA immerhin acht Prozent der Bevölkerung ausmacht. Forscher des Nationalen Krebsforschungszentrums und der Seuchenbehörde CDC (Centers for Disease Control) in Atlanta stellten die Studie im April 2005 im „Journal of the American Medical Association“ (JAMA) vor; auch die Deutsche Gesundheits-Korrespondenz berichtete davon in der Juni-Ausgabe Nr. 6 – 2005.

Nun aber hat die amerikanische Seuchenbehörde CDC der Gesundheits-Studie widersprochen, die einige „Extra-Pfunde“ als lebensverlängernd bezeichnet hatte. CDC-Direktorin Julia Gerberding bekräftigte, dass zu viele Speckröllchen generell ungesund seien. Fettleibigkeit und Übergewicht sind äußerst kritische Gesundheitsrisiken.

Die US-Studie konzentrierte sich vor allem auf ältere (über 60 Jahre) und kranke Menschen. Demnach überlebten Patienten mit Herzleiden oder auch Krebs eher, wenn sie „Reserven“ auf den Rippen hatten. Je höher das Untergewicht, desto höher das Mortalitätsrisiko. Auf welche konkreten Ursachen die Todesfälle zurückzuführen sind, darauf geht die Studie jedoch nicht ein. Sie bezieht sich lediglich auf die Anzahl der Todesfälle, somit nur auf die Spitze des Eisbergs, und nicht auf die Todesursache. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass übergewichtige Menschen ein höheres Risiko haben an Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes mellitus Typ 2, Arthritis und einigen Krebsarten oder Bluthochdruck zu leiden. Die wissenschaftlich belegten Risiken, die mit Übergewicht einhergehen, sind daher nicht zu verharmlosen. Während ältere Menschen häufig von ein paar Kilos mehr profitieren können, verbinden Ernährungsmediziner Fettleibigkeit bei jüngeren Menschen mit einem deutlich höheren Mortalitätsrisiko.

Fazit: Zu dünn ist tödlich – zu dick aber auch. Zu viele Pfunde schaden der Gesundheit – daran ändert auch die amerikanische Untersuchung nichts.


MELDUNGEN

Neuer Ratgeber für Kopfschmerz-Geplagte
Tipps zur Vorbeugung und Selbsthilfe, die sich bewährt haben
(1.257 Zeichen)

(dgk) Wer nur gelegentlich unter Kopfschmerzen leidet, kann diese mit unterschiedlichen Methoden erfolgreich selbst behandeln. Ist jedoch der „Aufruhr im Kopf“ ein häufiger oder ungewöhnlich schmerzhafter „Störenfried“, dann wird es höchste Zeit, den Hausarzt oder auch einen Spezialisten um Rat zu fragen.
Ein solcher Spezialist ist der Berliner Schmerztherapeut Dr. med. Jan-Peter Jansen, wissenschaftlicher Beirat im Forum Schmerz des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. Jansen gibt in seinem Buch „Machen Sie sich den Kopf frei! – Die besten Methoden gegen Kopfschmerzen“ nicht nur eine umfangreiche Übersicht über die verschiedenen Kopfschmerzarten und deren vielfältige Ursachen, sondern beschreibt auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und auf dieser Basis entstandenen Therapien.

Das soll Ihnen dabei helfen, gemeinsam mit Ihrem Arzt ein optimales Therapie-Bündel zu schnüren, um der „Hölle“ in Ihrem Kopf ein Ende zu bereiten.
Außerdem enthält dieser Ratgeber eine Fülle von Tipps zur Vorbeugung und Selbsthilfe, die sich in der Behandlung von Kopfschmerzen als zuverlässig und wirksam bewährt haben.
Das Buch ist gut lesbar und verständlich geschrieben. Es besticht vor allem durch die wirklich praxisnahen Ratschläge, die jeder Kopfschmerzgeplagte direkt umsetzen kann.

Kopfschmerzen - Machen Sie sich den Kopf frei!Dr. med. Jan-Peter Jansen
Machen Sie sich den Kopf frei!
Die besten Methoden gegen Kopfschmerzen
VERLAG im KILIAN ISBN 3-932091-90-6
96 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
€ 13,-


Barfuß gegen Käsefüße
(1.326 Zeichen)

(dgk) Menschen, die unter Schweißfüßen leiden, sollten so oft wie möglich barfuß gehen oder im Sommer Sandalen tragen. Es entsteht dadurch zwar nicht weniger Schweiß, doch kann er verdunsten. Es bildet sich keine bakterienfreundliche „feuchte Kammer“. Und weniger Bakterien bedeuten weniger Geruch.

Schweiß an sich ist nämlich geruchlos, erst die Zersetzung durch Mikroorganismen, die natürlicherweise die Haut besiedeln, lässt den unangenehmen Geruch entstehen.

Wer auf seine Schuhe nicht verzichten mag oder kann, sollte natürliche Materialien wie Leder bevorzugen und das Schuhwerk öfter wechseln und lüften.
Natürlich spielt auch die Körperhygiene eine Rolle. Regelmäßiges Waschen mit einer milden (ph-neutralen) Waschemulsion oder Seife verringert die Geruchsbildung. Täglich die Socken wechseln ? und diese sollten aus Baumwolle (oder Wolle) sein, nicht aus Kunstfasern.

Außerdem sollten scharfe Gewürze sowie Bier, Wein, Kaffee, Essig und Käse gemieden werden. Nehmen Sie dafür viel Milchprodukte, Früchte sowie Gemüse zu sich.
Schweißfüße verbreiten nicht nur einen unangenehmen Geruch, sondern können auch Fußpilz fördern.

Für eine Hyperhidrose der Füße, also ein übermäßiges Schwitzen, gibt es meist keine greifbare Ursache. Das Gehirn reagiert, genetisch bedingt, einfach sensibler auf verschiedene Reize. Bei manchen Menschen sind auch hormonelle Störungen, Gicht, eine Schilddrüsen-Überfunktion, Rauchen oder bestimmte Medikamente schuld an dem schlechten Duft. Ihr Arzt kann die eventuelle Grunderkrankung feststellen.


Auch Kinder haben Osteoporose: Helfen Sie!
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(dgk) Mit Aktaufnahmen von Osteoporosepatienten macht Starfotograf Oliviero Toscani darauf aufmerksam, dass der Knochenschwund zu selten und zu spät erkannt und deshalb auch zu spät behandelt wird.
Ausgestellt wurden die Fotos in zahlreichen europäischen Hauptstädten, so auch in Berlin. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Katalogs (5 Euro) gehen an das Forschungsprogramm „Auf die Beine“ der Uni-Kinderklinik Köln, in dem ein spezielles Muskelaufbau-Training bei Kindern mit Osteoporose erprobt wird.

Helfen Sie mit Ihrer Spende!
Den Katalog zum Preis von 5 Euro (zuzüglich Versandkosten) können Sie bestellen bei: VERLAG im KILIAN, Nikolaistraße 3, 35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 3 23, Fax: 0 64 21 / 2 93 - 1 70,
E-Mail: anette.weber(à)kilian.de


Fragen zum Mammographie-Screening oder zur Brustkrebs-Prävention?
Hotline des Deutschen Krebsforschungszentrums antwortet
(1.901 Zeichen)

(dgk) Nach jahrelangen Diskussionen ist es soweit: Die Einführung des Mammographie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im deutschen Gesundheitswesen hat begonnen. Bayern ist das erste Bundesland, in dem das Screening nun fast flächendeckend angeboten wird. Noch in diesem Jahre sollen weitere Länder folgen. Doch für viele Frauen ist das Thema noch sehr abstrakt. Was nützt das Mammographie-Screening? Was erwartet eine Frau bei der Untersuchung?

Was kann jede einzelne Frau tun, um Brustkrebs vorzubeugen? Eine neue Hotline des Krebsinformationsdienstes KID im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg gibt ab dem 1. Juli telefonisch Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Mammographie-Screening und zur Brustkrebs-Prävention.

Unter der Nummer 0 62 21 / 42 41 42 ist der Telefonservice
montags bis freitags
von 8 bis 20 Uhr
zu erreichen.


Auch nach der Aufnahme des Mammographie-Screenings in das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm wird noch über das Thema diskutiert – so auch intensiv auf den Infotagen des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. (DGK) in den vergangenen Wochen. Dabei unterscheiden sich die Äußerungen von Ärzten, Wissenschaftlern, Politikern und Frauenorganisationen oft erheblich. Unterschiedlichste Zahlen sind im Umlauf, aber was sie konkret bedeuten, verstehen oft nur Fachleute. Für eine Frau ist es aber wichtig, diese Zahlen und Statistiken zu verstehen, um frei entscheiden zu können, ob sie am Screening teilnimmt oder nicht.

Viele Fragen, wie sie auch auf den Veranstaltungen des DGK immer wieder gestellt wurden, tauchen auf: Was bedeutet die Untersuchung für eine einzelne Frau? Was heißt „normales“, was bedeutet „erhöhtes“ Brustkrebsrisiko? Kann man es beeinflussen? Warum werden nur Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eingeladen? Kann man auch ohne Einladung am Screening teilnehmen?

Diesem Informationsbedürfnis kommt nun das DKFZ mit seiner neuen Telefonhotline entgegen: Diese soll Frauen dabei unterstützen, ihr persönliches Brustkrebsrisiko besser einschätzen zu können, und informiert nach dem aktuellen Wissensstand über Möglichkeiten zur Vorbeugung von Brustkrebs.

Nähere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.dgk.de.


NEUES AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ)

Diabetes kommt nicht vom Zucker
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(dgk/DDZ) Naschkatzen sind anfällig für Typ 2 Diabetes, das glauben viele. Auslöser ist aber oft zu fetthaltige Kost.

Ein Interview mit Dr. Monika Toeller, Leiterin des Bereichs Ernährung und Schulung, Deutsches Diabetes-Zentrum an der Universität Düsseldorf

Ist zu viel Süßes schuld am Typ 2 Diabetes?

Nein, das ist falsch. Flapsig ausgedrückt: Zucker kommt nicht von Zucker. Auslöser des Typ 2 Diabetes ist oft zu fetthaltige Kost. Dabei vergessen viele, dass auch Schokolade und Gebäck Fett enthalten. Ein Gramm Zucker hat vier Kalorien, ein Gramm Fett hat mehr als das Doppelte, nämlich neun. Fett ist der schlimmste Übeltäter.

Warum ist Fett so gefährlich?

Fett ist nicht nur kalorienreich. Wird flüssiges Pflanzenöl etwa für Fertiggerichte (Tütensuppen, Blätterteig, Chips) gehärtet, entstehen „Transfettsäuren“. Diese „hydrierten“ Fette belasten den Körper stark. Weil sie Gefäßschädigungen fördern, lohnt es sich, Zutatenlisten sorgfältig zu lesen, gesättigte oder hydrierte Fette zu meiden.

Und wie steht es mit Snacks?

Nehmen Sie ein Croissant: So ein kleines Hörnchen enthält 20 Gramm Fett – etwa ein Drittel unseres Tagesbedarfs. Auf belegten Brötchen liegt zwischen Wurst und Käse oft nur ein einziges Alibi-Salatblatt. Kleine Mahlzeiten sind ebenso wie Schokoriegel oft sehr kalorienreich.

Welche Fallen gibt es außerdem?

Bei Schulungen stelle ich immer wieder erstaunt fest, wie viele Menschen nicht wissen, dass Milchprodukte mit niedrigem Fettgehalt gesünder sind als fettreiche. Auch hier sollten Sie den Aufdruck genau lesen. Und bei Diätwaren, etwa Diätschokolade, denkt jeder: Damit tue ich mir etwas Gutes. Das ist falsch, denn die Diätschokolade hat ebenso viele Kalorien wie jede normale Schokolade.

Lassen Sie sich auch nicht von Light-Produkten verführen. Sie sind zwar oft weniger süß, dafür aber oft fettreich. Verzichten Sie zudem auf Limonaden, Shakes und andere süße oder alkoholische Getränke. Mineralwasser, Früchte- und Kräutertee sind viel gesünder und helfen beim Abnehmen.

Wie geht es gesünder?

Wenn es tagsüber schnell gehen soll, können Sie an Imbiss-Ständen bei den Salatbars zugreifen. Essen Sie zunächst Salat, um den größten Hunger zu stillen. Wählen Sie anschließend lieber ein Vollkorn- als ein Weißmehlbrötchen. Nehmen Sie sich ins Büro täglich Obst mit. Bei Lust auf Süßes greifen Sie zu Trockenfrüchten wie Feigen und Datteln. Sie enthalten zwar Kohlenhydrate, jedoch kein Fett. Zu Hause sollten Sie vor allem ungesättigte pflanzliche Öle verwenden und reichlich Salat und Gemüse essen.

Informationen finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Deutsches Diabetes-Zentrum / Deutsche Diabetes-Klinik
Leibniz-Institut an der Heinrich-Heine-Universität
Auf’m Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 – 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103


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Dr. med. Sigrid Ley

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Schuhmarkt 4
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