DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz dgk, Jg. 46, 4 - 2005 - Themen: Brustkrebs, Mammographie, Früherkennung, Mammographie-Screening, Frauen, Brustkrebs, vorbeugen, früh erkennen, früh behandeln, Ihre Chance, Mammographie, Aufklärungsaktion, Alzheimer,
Gesundheitsinformationen zu:
Deutsches Grünes Kreuz, Brustkrebs, Mammographie, Früherkennung, Mammographie-Screening, Frauen, Brustkrebs, vorbeugen, früh erkennen, früh behandeln, Ihre Chance, Mammographie, Aufklärungsaktion, Alzheimer, Demenz, früh erkennen, Infobus, Hörprobleme, Hörgeräte, 10 Punkte Checkliste, Aktaufnahmen, osteoporose, Osteoporosepatienten, Oliviero Toscani, Fotografische Einblicke, Berlin, Haut, Falten, Sonne, Vorzeitige Lichtalterung, Frühjahrsmüdigkeit, Körper, Sauerstoffdusche, Gähnen, Diabetes, Zuckerkranke, OP, Beine, Haare, Beinenthaarung, Apotheken-Beratungswoche, Zecken, Borreliose, Bundesweiter Aktionstag, Nachhaltiges Waschen, Nationale Aktionswoche gegen den Grünen Star, Glaukom, Fenster, Einbruch, Schutz, DDZ, Gesunde Ernährung, Diabetiker
skip_nav

Suche

 

Service-Content


Textanfang / Content

Sie sind hier: Home / Presse / Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk) / 2005 - Jahrgang 46 / dgk, Jg. 46, 4 - 2005
Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 46, 4 - 2005

Brustkrebs – vorbeugen, früh erkennen, früh behandeln. Ihre Chance
Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. startet am 20. April 2005 Aufklärungsaktion
(4.568 Zeichen)

(dgk) Wussten Sie, dass alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren zusätzlich zu der jährlichen Krebsfrüherkennungs-Untersuchung auch alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie haben? Ein nach Qualitätskriterien der EU organisiertes, von den Krankenkassen bezahltes Mammographie-Screnning soll bis Ende 2005 bundesweit eingeführt sein. Denn: Wenn Brustkrebs frühzeitig erkannt wird, kann er gut behandelt werden und ist in den allermeisten Fällen heilbar.

Von den etwa 51.000 Frauen, die jährlich an Brustkrebs erkranken, sterben jährlich etwa 19.000. Würden mehr Frauen die Möglichkeit des Mammographie-Screenings annehmen, bei dem schon kleinste Tumoren aufspürbar sind, könnten viele Frauen geheilt werden, so das Deutsche Grüne Kreuz e. V.

Tumoren werden bisher zum größten Teil von den Frauen selbst entdeckt – durch Abtasten der Brust. Dann sind sie aber oft bereits so groß, dass die Gefahr von Metastasen besteht. Mit dem Mammographie-Screening können bereits sehr kleine Tumore (< 1 cm) und auch Frühstadien entdeckt werden, aus denen sich sonst bei 25 bis 50 Prozent der Frauen ein Brustkrebs entwickeln könnte. Werden diese entfernt, hat die Frau beste Heilungschancen.

Je früher die Entdeckung, desto größer die Möglichkeit, die Brust zu erhalten. Frühe Erkennung erlaubt oft auch, dass schonende Verfahren eingesetzt werden. „Die Überlebensrate wächst deutlich mit geringerer Tumorgröße bei Entdeckung und liegt bei Tumoren von etwa 1 cm Größe bei fast 90 Prozent“, so Prof. Dr. med. Sylvia Helen Heywang-Köbrunner, Leiterin der Abteilung für bildgebende und interventionelle Mammadiagnostik Röntgeninstitut, Klinikum recht der Isar der TU München sowie des Referenzzentrums Mammographie in München

Wird ein Tumor diagnostiziert, wird natürlich auch nachgeforscht, ob sich bereits Metastasen gebildet haben. Alle diese Untersuchungen dienen dazu, das Stadium der Erkrankung festzustellen. Danach wiederum richtet sich die Behandlung. In Frage kommen Operation, Bestrahlung, Chemo- und Hormontherapie bzw. eine Kombination dieser Therapiemöglichkeiten. Für jede Frau wird ein individueller Behandlungsplan zusammengestellt, in dem Nutzen und Nebenwirkungen genau gegeneinander abgewogen werden.

Heutzutage können etwa 60 bis 70 Prozent aller Frauen brusterhaltend operiert werden. Eine anschließende Bestrahlung nach brusterhaltender Operation ist immer notwendig, auch bei einem Brustaufbau. Neben der Chemotherapie kommt bei hormonsensiblen Tumoren die nebenwirkungsarme Hormontherapie zum Einsatz, zum Beispiel mit Anti-Östrogenen oder Aromatasehemmern.

Ideal wäre es natürlich, eine Möglichkeit zu haben, dem Brustkrebs vorzubeugen. In Zukunft scheint dies zumindest für Frauen aus einer Hochrisikogruppe möglich zu sein, also für die-jenigen, die ein besonders hohes familiäres Risiko besitzen oder aber bereits einmal an Brustkrebs erkrankt waren. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.brustkrebs-vorbeugen.de.

Möchten Sie mehr über Früherkennung und mögliche Therapien, Chancen oder auch Vorbeugung erfahren, finden Sie umfangreiches Informationsmaterial im Internet unter www.dgk.de oder hier.


Brustkrebs – vorbeugen, früh erkennen, früh behandeln.
Ihre Chance

Brustkrebs
Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. startet am 20. April 2005 mit der zunächst auf Bayern begrenzten, später bundesweit geplanten Aufklärungsaktion „Brustkrebs: vorbeugen – früh erkennen – früh behandeln: Ihre Chance“. Informationsveranstaltungen mit Vorträgen, Podiumsdiskussion und individuellen Gesprächen mit Experten geplant. Ziel der Veranstaltungen ist es, die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren über die neue zusätzliche Möglichkeit der Früherkennung – das Mammographie-Screening –, über Möglichkeiten der Therapie und der Prävention zu informieren.
Die Schirmherrschaft hat Dr. Werner Schnappauf, der Bayerische Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz übernommen.
Die Informationsveranstaltungen finden jeweils von 18.30 bis 21.30 Uhr statt am Mittwoch, 20. April 2005 in Augsburg, Montag, 25. April 2005 in München, Donnerstag, 28. April 2005 in Regensburg, 9. Mai 2005 in Nürnberg und am 12. Mai 2005 in Würzburg.

Die Experten, die über Aktuelles zu Früherkennung, Diagnose und Therapie berichten sind:

  • Prof. Dr. Dr. med. habil. Elisabeth Merkle
    Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Bad Reichenhall
  • Prof. Dr. med. Rüdiger Schulz-Wendtland
    Institut für Diagnostische Radiologie der Universitätsfrauenklinik Erlangen
  • Prof. Dr. med. Sylvia Helen Heywang-Köbrunner
    Leiterin der Abteilung für bildgebende und interventionelle Mammadiagnostik Röntgeninstitut, Klinikum recht der Isar der TU München, Leiterin des Referenzzentrums Mammographie München
  • Prof. Dr. med. Wolfgang Eiermann
    Ärztlicher Direktor Frauenklinik vom Roten Kreuz
  • Dr. med. Stefan Paepke
    Klinikum Rechts der Isar / Frauenklinik der technischen Universität München
  • Prof. Dr. med. Olaf Ortmann
    Klinikdirektor, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef
  • Prof. Dr. med. Cosima Brucker
    Chefärztin Gynäkologie Klinikum Nürnberg Nord
  • Prof. Dr. med. Matthias W. Beckmann
    Frauenklinik Universitätsklinikum Erlangen


Gespräch und Autogrammstunde mit der Autorin Annette Rexrodt von Fircks ergänzen die Ver-anstaltungen, die jeweils um 18.30 Uhr beginnen. Im Anschluss stehen die Referenten für spezielle Fragen in Einzelgesprächen zur Verfügung. Das komplette Programm finden Sie unter www.dgk.de.



Hinweis für Journalisten:
Das genaue Programm der Infotage inklusive Termine und Veranstaltungsorte in Augsburg, München, Regensburg, Nürnberg und Würzburg entnehmen Sie bitte dem angehängten Sonderblatt.


Alzheimer früh erkennen
Infobus besucht 45 Städte von April bis Juni 2005
(3.235 Zeichen)

(dgk) Experten geben Tipps zur Früherkennung, führen erste Tests durch und beraten umfassend. An speziellen Erfahrungsstationen lernt der Besucher die Symptome der Erkrankung kennen und die Welt von Alzheimer-Patienten verstehen.

d-025-18-01_infomobil-demenz-fotomontage-rgb-klInsgesamt 45 Städte wird der Infobus „Alzheimer früh erkennen“ des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. und der Initiative Altern in Würde von April bis Juni 2005 besuchen. Der Startschuss fällt am 11. April in Hamburg, jeden Tag steht der Infobus danach in einer weiteren Stadt zwischen Kiel und Konstanz, Aachen und Dresden. Den vollständigen Tourplan kann man im Internet unter www.altern-in-wuerde.de nachlesen.

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung entwickelt sich die Alzheimer-Demenz zunehmend zu einer Volkskrankheit. Heute leiden bereits mehr als 700.000 Bundesbürger an Alzheimer; in 20 Jahren wird sich diese Zahl fast verdoppelt haben, schätzen Experten. Aber auch viele jüngere Menschen werden indirekt durch einen erkrankten Angehörigen mit dieser schwierigen Situation konfrontiert.

Erste Anzeichen wie zunehmende Vergesslichkeit, sozialer Rückzug oder Feindseligkeit werden von Verwandten und Freunden oft erst spät wahrgenommen oder aber als typische Alterserscheinung betrachtet. Wenn ein Arzt die Diagnose Alzheimer-Demenz stellt, hat die Krankheit oft schon Jahre lang ihre Zerstörungsarbeit im Gehirn des betroffenen Menschen geleistet.

Zu wissen, an welchen Symptomen man Alzheimer früh erkennen kann, ist nützlich, denn: Wird die Krankheit in einem frühen Stadium durch einen Arzt festgestellt, können die Symptome gut behandelt und eine Verschlimmerung hinaus gezögert werden.

Einer aktuellen Untersuchung zufolge erhalten derzeit allerdings nur etwa 13 Prozent aller Alzheimer-Patienten eine angemessene medikamentöse Therapie, wie sie in den Leitlinien der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft empfohlen wird. Mehr als 500.000 Alzheimer-Patienten bleiben demnach unterversorgt. Zum einen werden die frühen Anzeichen der Krankheit von Angehörigen und Ärzten häufig als normale Alterserscheinungen interpretiert, zum anderen herrscht bei vielen Ärzten auch noch Unkenntnis über die modernen therapeutischen Möglichkeiten.

Werden moderne Antidementiva, wie zum Beispiel der ursprünglich aus dem Schneeglöckchen gewonnene Wirkstoff Galantamin, rechtzeitig eingesetzt, können die geistigen Fähigkeiten und damit die Teilnahme am täglichen Leben für Monate bis Jahre noch gut erhalten werden. Die häufig durch die Demenz verursachten Verhaltensstörungen wie Aggressionen oder Wahnideen (zum Beispiel des Bestohlen- oder Hintergangenwerdens) und die damit verbundene Unruhe kann der dafür zugelassene Wirkstoff Risperidon wirkungsvoll mildern. Durch die richtige medikamentöse Therapie sowie begleitende nicht-medikamentöse Maßnahmen gewinnen die Betroffenen und ihre pflegenden Angehörigen deutlich mehr Lebensqualität. Auch Heimeinweisungen können vermieden werden.

Mit ihrer Infobusaktion wollen die Veranstalter auf die wachsende Zahl von Alzheimerkranken aufmerksam machen, über Früherkennungsmöglichkeiten und Tests informieren sowie Wissen vermitteln, welches für das Arztgespräch wichtig ist. Darüber hinaus soll um Verständnis für die Probleme der Betroffenen und ihrer Angehörigen geworben werden. Wer Fragen zur Alzheimer-Demenz hat, einen ersten Früherkennungstest durchführen möchte oder einen Demenzkranken in der Familie pflegt, sollte diese Chance zur Beratung nutzen.

Nähere Informationen zum Infobus Alzheimer-Demenz gibt es im Internet unter www.altern-in-wuerde.de sowie beim Organisationsbüro im Deutschen Grünen Kreuz, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg; Tel.: 0 64 21 / 293 – 15 0, Fax: 0 64 21 / 293 – 75 0,
E-Mail: ingolf.duerr(à)kilian.de.


Was tun bei Hörproblemen?
Guter Rat ist kostenlos: 10 Punkte Checkliste
(2.554 Zeichen)

(dgk) „Was hast du gesagt?“ Wolfgang S. (54) hat seine Kollegin wieder einmal nicht verstanden. „Vielleicht solltest du wirklich mal über ein Hörgerät nachdenken“, antwortet diese prompt. „Wahrscheinlich hast du sogar recht“, sagt Wolfgang S. „Aber ich wüsste gar nicht, an wen ich mich da wenden müsste und ob die Krankenkasse etwas bezahlt“. Wolfgang S. ist einer von 14 Millionen Menschen in Deutschland, die Hörprobleme haben. Oft kann mit Hörgeräten geholfen werden, doch kaum jemand weiß, welche Möglichkeiten es gibt. Gerade bei Hörgeräten kommt es aber nicht nur auf moderne Technik an, sondern auch auf die individuelle Anpassung. Denn damit steht und fällt der Nutzen der kleinen High-Tech-Systeme. Um die Verbraucher über die wichtigen Kriterien bei der Hörgeräte-Versorgung zu informieren, hat das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) eine 10 Punkte Checkliste zusammengestellt.

„Hörgeräteversorgung mit Qualität – 10 Punkte Checkliste“ so heißt die Broschüre des DGK, die in Kooperation mit der Fördergemeinschaft Gutes Hören entstanden ist. Nach den Empfehlungen einer Expertenrunde wurden die zehn wesentlichen Qualitätskriterien der Hörgeräte-Versorgung laienverständlich aufgelistet. Diese Checkliste sagt den Patienten, worauf es bei der Versorgung ankommt und welche Leistungen ihnen zustehen.

Bei Wolfgang S. ist es so, dass zunächst der HNO-Arzt die Ursachen des Hörproblems klären muss. In vielen Fällen, so auch hier, ist das Innenohr unheilbar geschädigt und der Arzt verordnet Hörgeräte. Der Fachmann für die Anpassung ist der Hörgeräte-Akustiker. Nach ausführlichen Gesprächen und Messungen sucht er gemeinsam mit seinem Kunden aus dem vielfältigen Angebot geeignete Hörsysteme aus. Wolfgang S. kann unterschiedliche Geräte testen, die jeweils so programmiert werden, dass sie seinen Hörverlust in etwa ausgleichen. Wenn die richtigen Hörsysteme gefunden sind, beginnt die Feinanpassung. Dabei werden die Geräte Schritt für Schritt an exakt das Hörvermögen angepasst. Abschließend kontrolliert der HNO-Arzt, ob Wolfgang S. jetzt besser hören kann. Nach dieser Bestätigung beteiligt sich die Krankenkasse mit einem Festbetrag von 758,30 Euro an den Kosten für die beiden Hörgeräte. In den folgenden Jahren überprüft der Hörakustiker die Hörsysteme regelmäßig. Diese Wartung und die meisten Serviceleistungen sind im Kaufpreis enthalten. Auch die Ohren lässt Wolfgang S. regelmäßig vom Hals-Nasen-Ohrenarzt untersuchen.

Die kostenlose Broschüre „Hörgeräteversorgung mit Qualität – 10 Punkte Checkliste“ ist in vielen Apotheken erhältlich, bei den Hörakustikern der Fördergemeinschaft Gutes Hören und beim HNO-Arzt. Außerdem kann man sie gegen Einsendung eines frankierten und adressierten Rückumschlags bestellen beim:
DGK, Stichwort: 10 Punkte, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg.
Die 10 Punkte sind auch im Internet unter www.dgk.de zu finden.


Aktaufnahmen von Osteoporosepatienten
Oliviero Toscanis „Fotografische Einblicke“ werden in Berlin gezeigt
(2.554 Zeichen)

(dgk) Der Fotograf Oliviero Toscani polarisiert. Die einen halten ihn für einen Zyniker, vor allem wegen seiner Reklamefotos unter anderem von blutigen Soldatenkleidern, die er für die Modefirma United Colors of Benetton geschossen hat. Die anderen sehen in ihm einen kompromisslosen Moralisten. Für diese Einschätzung sprechen seine 2,80 Meter hohen Aktfotos von Osteoporosekranken aus aller Welt, die vom 19. Mai bis 12. Juni in Berlin-Prenzlauer Berg ausgestellt werden: täglich von 11 bis 21 Uhr im „Umspannwerk Humboldt“, Kopenhagener Straße 57. Schirmherrin ist Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.

Oliviero Toscanis „Fotografische Einblicke“ Die Ausstellung „Osteoporosis –
A Photographic Vision by Oliviero Toscani“ ist auf Initiative des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. konzipiert worden. Der Revolutionär unter den Fotografen von Weltrang dokumentiert, wie Osteoporose in den Körperbau einbricht. Messerscharf hält er in den Ganzkörperfotos jede Spur fest, die der Knochenschwund hinterlassen hat. Zusätzlich zu Toscanis „Fotografischen Einblicken“ liefert die Ausstellung Fakten zur Krankheit und zeigt Porträtfotos der mutigen Menschen, die dem italienischen Starfotografen Modell gestanden haben. In einem Film, der auf eine Großleinwand projiziert wird, berichten Patienten, wie es ihnen gelungen ist, Osteoporose einzudämmen und ihren Alltag erfolgreich auf die Erkrankung einzustellen. Zu sehen war die Ausstellung bisher in Rom, Lissabon, Sevilla, Madrid, Barcelona, Brüssel, Oslo, Stockholm, Helsinki und Kopenhagen.

„Ich hoffe, die Bilder führen dazu, etwas an den Bedingungen zu ändern, die das Leid verur-sacht haben“, schreibt Toscani im Vorwort zum Ausstellungskatalog, der im VERLAG im KILIAN erschienen ist (www.kilian.de).


Heute bronzefarbene Schönheit
– morgen vertrocknete Pflaume?

Vorzeitige Lichtalterung der Haut (2.332 Zeichen)

(dgk) Der Zustand der Haut gibt Auskunft über die Leistungsfähigkeit eines Menschen, über den Stoffwechsel und über sein Alter.

Bezüglich der Haut werden zwei verschiedene Formen der Alterung unterschieden: das „Zeitaltern“, also der natürliche Alterungsprozess, den jede Haut durchlebt und das „Lichtaltern“, eine vorzeitige Hautalterung durch übermäßige Sonneneinstrahlung. Der natürliche Alterungsprozess der Haut vollzieht sich sehr langsam und lässt sich durch ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und Sport „entschleunigen“.

Die Lichtalterung hingegen eilt dem Zeitaltern mit großen Schritten voraus. Jede Sonnenbestrahlung wird auf dem „Konto der Haut“ verbucht. Die Haut vergisst nichts! Dies kann man feststellen, in dem man Körperteile, die selten der Sonne ausgesetzt sind, zum Beispiel Bauch oder Po mit solchen vergleicht, die häufig von der Sonne bestrahlt werden, das sind Hände und Gesicht. Selbst bei jüngeren Menschen lassen sich in diesem Vergleich deutliche Hautaltersunterschiede feststellen. 

Heute bronzefarbene Schönheit – morgen vertrocknete Pflaume? Foto: stockbyte

Schuld an der Alterung ist zu 90 Prozent der UV-Anteil im Sonnenlicht. Von der Sonne und vom Solarium bestrahlte Haut wirkt mit der Zeit gegerbt und erinnert an den Teint von Seemännern und Bauern. Die Haut weist eine starke Pigmentierung (Altersflecken) auf, verliert an Elastizität und kann weniger Wasser binden. Zunächst entstehen dadurch kosmetische Probleme: Die Haut ist verdickt, sie wirkt welk und schlaff. Mit den Jahren können jedoch bösartige Veränderungen in den einzelnen Hautschichten entstehen, so genannte Basaliome und Spinaliome.

Nikotin und das Einwirken von Sonne auf zeitgealterte Haut beschleunigt die natürliche Alterung der Haut. Der natürliche Alterungsprozess geht mit einer verminderten Aktivität der Talgdrüsen einher, es wird also weniger Fett produziert. Durch den Fettverlust wird die Haut immer dünner, dies macht sich besonders im Bereich der Augenlider bemerkbar. Diese natürlichen Hautveränderungen werden durch eine vermehrte Sonneneinstrahlung erheblich beschleunigt, die Haut wird runzelig – eben wie eine vertrocknete Pflaume.

Das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) fährt mit Unterstützung der Dermokosmetischen Marke Eau Thermale Avène und des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD) mit einem Beratungsmobil durch ganz Deutschland, um Sonnenhungrige über einen gesunden Umgang mit den UV-Strahlen aufzuklären. Besucher können ihren Fototyp ermitteln lassen. Eine UV-Kamera spürt sonnenbelastete Zonen im Gesicht auf und ein Hautarzt begutachtet auffällige Hautpartien. Die Tour beginnt pünktlich zum offiziellen Sommeranfang am 21. Juni. Nähere Informationen zu genauen Stationen des Mobiles finden Sie unter www.dgk.de.


Der Körper macht Frühjahrsputz von innen
– das strengt an
Frühjahrsmüdigkeit: Sauerstoffdusche gegen das Gähnen
(2.382 Zeichen)

(dgk) Während sich draußen der Frühling bemerkbar macht und die Natur zu neuem Leben erwacht, herrscht bei den Menschen allerorts das große Gähnen. Zwischen März und Mai sind 54 Prozent der deutschen Männer und sogar 60 Prozent der Frauen von der so genannten Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Viele Menschen leiden unter Kreislaufbeschwerden, Unlustgefühl, starken Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit und Leistungsschwächen. Sie sind unkonzentriert, gereizt oder depressiv und klagen über Kopfschmerzen.

Frühjahrsmüdigkeit ist zwar keine Krankheit, jedoch auch keine Einbildung der Betroffenen. Es ist Tatsache, dass unserem Körper die Wettereinflüsse zu schaffen machen, die mit dem Wechsel der Jahreszeiten einhergehen. Eine besondere Rolle spielt dabei die Lichtmenge. Ein zu niedriger Serotonin- und Dopaminspiegel (Botenstoffe im Gehirn für Stimmungs-
regulierung) ist eine der Hauptursachen für die Frühjahrsmüdigkeit. Der „Gute-Laune-Botenstoff“ Serotonin, dessen Speicher nach einem langen dunklen Winter relativ leer ist, wird im Gehirn aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt. Erforderlich dafür ist das Tageslicht, das den Hypothalamus, eine Hormondrüse im Hirn, aktiviert. Mit der Steigerung des Serotonins drosselt der Körper gleichzeitig die Produktion von Melatonin, das für Ruhe und Schlaf zuständig ist. Weil dies alles nicht geregelt abläuft, gerät das System völlig durcheinander. Die Folge davon ist ein Kampf der Hormone. Mal überwiegt das Serotonin, mal das Melatonin – deshalb fordert der Körper zu den unpassendsten Zeiten eine Verschnaufpause.

Zudem spielen auch die im Frühjahr typischen Temperaturwechsel eine Rolle. Diese haben nämlich einen starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem: Bei warmen Wetter kann es zu einer schnellen Weitstellung der Blutgefäße kommen. Diese Weitstellung sorgt dafür, dass der Blutdruck „in den Keller absackt“, was sich in den typischen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit zeigt.

Eine weitere Ursache für die Frühjahrsmüdigkeit liegt in der kürzeren Schlafdauer. Der Bio-Rhythmus des Menschen passt sich im Frühjahr nur langsam den veränderten Tages- und Nachtzeiten an. Als kleiner Trick hat sich bewährt, das Schlafzimmer abzudunkeln.

Das beste Motto: Rege statt träge. Gegen schlaffe Glieder und Haut hilft viel Bewegung an der frischen Luft. Am besten bringen Sie Ihren Kreislauf schon in Schwung, bevor die Frühjahrsmüdigkeit richtig ins Rollen kommt. Zusätzlich helfen morgendliche Wechselduschen, Sauna und Bürsten-
massagen. Schon fünf Minuten Gymnastik am Tag kurbeln zudem die Stoffwechselprozesse an, stärken das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem. Die durch den klimatischen Wechsel verursachten Hormonschwankungen kommen wieder ins Gleichgewicht, die Müdigkeit verschwindet. Eine vitaminreiche, leichte Ernährung beugt der Frühjahrsmüdigkeit vor. Der Körper braucht im Frühjahr besonders viele Vitamine und Mineralstoffe, wie es Salate, Obst und Gemüse liefern, um wieder leistungsfähig zu werden. Mageres Fleisch, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte verdrängen zudem den Winterspeck.
Hilfreich ist es auch, die graue Winterkluft im Schrank zu lassen. Helle, frische Farben reizen die Sinne, der Körper produziert den Botenstoff Serotonin und der verbreitet einfach nur gute Stimmung.

Im Ausnahmefall kann allerdings auch eine Schilddrüsen-Unterfunktion an der Trägheit schuld sein. Mit jodreicher Kost wie zum Beispiel Meeresfisch kann man dem aber entgegenwirken. Wenn allerdings der „Frühjahrsschlappe“ trotz gesunder Kost und viel „Sonne-Tanken“ immer noch nicht beizukommen ist, sollte man sich untersuchen lassen. Ärzte einer renommierten Privatklinik im Schwarzwald haben festgestellt, dass eine intensive und partout über Wochen nicht weichende Frühjahrsmüdigkeit auch ein Warnsignal sein kann, das auf ein Erschöpfungssyndrom oder gar auf ein beginnendes chronisches Müdigkeitssyndrom hinweist.


Diabetes: Wenn Zuckerkranke in den OP müssen
(1.538 Zeichen)

(dgk) Diabetiker tragen ein höheres Operationsrisiko als gesunde Menschen. Wer sich jedoch gut auf den Eingriff vorbereitet, kann dieses Risiko vermindern, schreibt der Ratgeber aus Ihrer Apotheke in seiner nächsten Ausgabe.

Manchmal ist eine Operation wegen diabetischer Folgeerkrankungen unvermeidlich, manchmal ist ein Eingriff nötig, der gar nichts mit dem Diabetes zu tun hat. Aber ganz gleich, welcher Grund einen Patienten ins Krankenhaus zwingt: Jede Operation stellt für den Körper eine starke Belastung dar. So schüttet der Organismus bei einer Operation vermehrt Stresshormone aus. Diese verringern die Freisetzung von Insulin und machen zudem die Körperzellen unempfindlicher gegen das Stoffwechselhormon. Dadurch steigt der Insulinbedarf des Körpers. Der Blutzuckerspiegel ist deshalb während einer Operation und in den Tagen danach deutlich erhöht. Darauf müssen sich Ärzte und Patienten vor und während der Behandlung im Krankenhaus einstellen. Zusätzliche Insulingaben sind oft auch bei Typ-2-Diabetikern erforderlich.

Hohe Blutzuckerwerte schwächen das Abwehrsystem und erhöhen die Infektionsgefahr während der Operation. Obendrein beeinträchtigen sie die Wundheilung und die Blutgerinnung. In der Folge können sich gefährliche Blutgerinnsel bilden. Es droht die Gefahr einer Thrombose oder Embolie. Informieren Sie unbedingt Ärzte und Pflegepersonal über Ihren Diabetes. Denn in der chirurgischen Abteilung ist man mit Ihrer persönlichen Diabetestherapie naturgemäß nicht vertraut. Nicht immer lässt sich ein Krankenhausaufenthalt planen. Tragen Sie deshalb stets den Gesundheitspass Diabetes bei sich. Er enthält die wichtigsten Informationen für die Helfer.

Mehr über dieses Thema lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke/Ausgabe 4 B/2005 (April B/2005)


Zeigt her eure Beine
Beinenthaarung von sanft bis schmerzhaft
(2.646 Zeichen)

(dgk) Der Sommer naht, die Rasierer laufen heiß. Frauen lieben ihre Haare, vorausgesetzt sie wachsen am richtigen Platz. Damit sie vor allem zur Badesaison von Kopf bis Fuß eine gute Figur machen, entfernen sich viele die unerwünschten Haare an den Beinen, unter den Achseln und in der Bikini-Zone. Doch Vorsicht: Bei Muttermalen, Krampfadern und offenen Wunden ist Enthaaren in den betroffenen Bereichen tabu. Die verschiedenen Möglichkeiten der Haarentfernung:

Nass- oder Trockenrasur
Die schnellste, einfachste, preiswerteste und sanfteste Variante mit scharfer Klinge oder mit Elektrorasierer. Bei der nassen Variante mit der Rasierklinge muss die Haut gut angefeuchtet, eingeseift oder dick mit Rasierschaum oder -creme bedeckt sein. Leider hält die glatte Pracht nicht lange an: Schon nach etwa zwei Tagen werden erste Stoppeln sichtbar.

Enthaarungscreme
Eine weitere effektive Methode sind Enthaarungscremes oder -schäume. Diese enthalten Wirkstoffe, die die Haare direkt unter der Hautoberfläche auflösen. Nach einer Einwirkzeit werden sie mit einem Spachtel abgeschabt oder mit einem Kosmetiktuch abgenommen. Der Erfolg hält für acht bis zehn Tage an. Bevor Sie beginnen, sollten Sie die Hautverträglichkeit an einer kleineren Körperpartie testen, da enthaltene chemische Bestandteile Hautreizungen hervorrufen können. Deshalb: anschließend weder Deo noch parfümierte Hautcreme benutzen.

Wachs
Gründlich und gleich für mehrere Wochen lassen sich störende Haare mit Wachs entfernen. Dabei werden sie mitsamt der Wurzel ausgerissen. Kaltwachs in Streifen erfordert einen geringeren Zeitaufwand als die Warmwachs-Methode. Die Technik ist ein wenig schmerzhaft. Und damit es klappt, müssen die Haare mindestens einen halben Zentimeter lang sein. Die Haut sollte fettfrei, also gut gereinigt sein. Danach mit Pflegemitteln kühlen.

Elektrische Epiliergeräte
Rotierende Scheiben rupfen dabei gründlich einzelne Haare mit ihren Wurzeln heraus, was eine haarfreie Zone für die nächsten drei bis vier Wochen garantiert. Für die Bikinizone oder die Achselhöhlen ist diese Variante allerdings zu schmerzhaft. Um Ihre Haut vor dem Ziepen widerstandsfähiger zu machen, kühlen Sie vor Beginn der Anwendung die betreffende Hautpartie mit Eiswürfeln und trocknen Sie diese danach. Achtung: Bei empfindlicher Haut kann es zu einer Haarwurzelentzündung kommen.

Laser
Dauerhaftes Ergebnis, aber langwierige Prozedur: Beim Lasern können immer nur die Haare entfernt werden, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden. Da sich immer nur ein Teil der Haare in der Wachstums-, die anderen in der Übergangs- und Rückbildungsphase befinden, sind mindestens drei bis fünf Behandlungen nötig, um alle Haare komplett zu entfernen. Außerdem können Pigmentstörungen auftreten, so dass Sie sich Sonnenbäder verkneifen sollten.

Haare blond färben
Mit einem Haarfärbemittel des Typs Platinblond lassen sich die dunklen Härchen nahezu unsichtbar machen. Der Trick mit der Farbe hat außerdem den Vorteil, dass die Beine nicht kratzen wie ein unrasiertes Männerkinn, sobald die Härchen nachwachsen.


TERMINE

Im April beginnt Hochsaison für Zecken
Erste bundesweite Apotheken-Beratungswoche unter dem Motto
„Zecken & Borreliose – Die unterschätzte Gefahr“
(1.905 Zeichen)

(dgk) Während der kalten Jahreszeit leben die zu den Spinnentieren gehörenden Zecken verborgen in der Erde oder der Laubstreuschicht des Bodens. Ab Temperaturen von sieben Grad Celsius erwachen die Blutsauger zu neuem Leben. Die warme Jahreszeit ist die Zeit für Wachstum, Vermehrung – und Blutsaugen. Ab April beginnt die Hochsaison für Zecken.

Zum Auffinden eines geeigneten Wirtes, wie Vögel oder Säugetiere einschließlich des Menschen, begeben sich die Zecken in Lauerstellung: Sie kriechen aus ihren Winterquartieren hervor und klettern an Pflanzen bis in eine Höhe von maximal 1,5 Metern empor. Mit antennenartig ausgestreckten Vorderbeinen verharren sie geduldig an den Spitzen von Grashalmen oder Blättern. Streift ein Warmblüter an den Pflanzen vorbei, bleiben die Parasiten mit ihren Klauen an ihm hängen. Sofort begeben sich die Zecken auf die Suche nach einer geeigneten Stichstelle. Dünnhäutige Hautareale, wie beim Menschen beispielsweise die Kniekehlen, werden bevorzugt.

Zeckenstiche können böse Folgen haben. Jährlich erkranken bis zu 300 Bundesbürger an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), bis zu 100.000 an Borreliose. Während die vor allem in Süddeutschland verbreitete FSME weithin bekannt ist, unterschätzen viele Menschen die Gefahren durch eine Borreliose, die man sich überall in Deutschland zuziehen kann. Diese Erkrankung kann zu chronischen Gelenkbeschwerden und neurologischen Veränderungen führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Gehirn- oder Herzmuskelentzündung kommen.

Anders als bei FSME gibt es eine Impfung gegen Borreliose nicht. Einzige vorbeugende Maßnahme ist die Vermeidung von Zeckenstichen durch Abwehrmittel, das Tragen langer Kleidung und das Absuchen des Köpers nach einem Aufenthalt im Freien.

Zecken & Borreliose – Die unterschätzte Gefahr Pünktlich zu Beginn der Zeckenhochsaison veranstaltet das Deutsche Grüne Kreuz e.V. mit Unterstützung von Autan vom 25. bis 30. April 2005 eine bundesweite Apotheken-Beratungswoche unter dem Motto „Zecken & Borreliose – Die unterschätzte Gefahr“. Zahlreiche Apotheken informieren über Zecken, die durch sie übertragenen Erkrankungen und eine wirksame Vorbeugung.
Welche Apotheken in Ihrer Region sich beteiligen, erfahren Sie ab Mitte April unter www.dgk.de.


Bundesweiter Aktionstag – Nachhaltig Waschen
Bundesministerin Renate Künast übernimmt Schirmherrschaft
(1.360 Zeichen)

(dgk) „Nachhaltiges Waschen – es lohnt sich“, so lautet das Motto des diesjährigen bundesweiten Aktionstages, an dem sich viele Akteure, wie Deutscher-Hausfrauen-Bund, Deutscher LandFrauenverband, Stiftungs-Warentest und Umweltbundesamt mit Beratungsangeboten beteiligen. Für den Aktionstag am 10. Mai 2005 hat Bundesministerin Renate Künast die Schirmherrschaft übernommen.

Wäschewaschen gehört nach wie vor zu den regelmäßigen Erledigungen im Haushalt. Häufig werden dabei allerdings Grundregeln zur Schonung der Umwelt, die gleichzeitig auch zu Einsparungen bei den privaten Haushaltskassen dienen, nicht beachtet. Durch technische Weiterent-
wicklungen, wissenschaftliche Forschung und innovative Produkte der vergangenen Jahre ist es möglich, die Wäschereinigung sehr zielgerichtet auf Verschmutzungsgrad, Wäscheart und Wasserhärte abzustimmen. In deutschen Haushalten wird durchschnittlich zirka 260 Mal im Jahr Wäsche gewaschen. Dabei werden mehr als 600.000 Tonnen Waschmittel, rund 6 Milliarden Kilowattstunden Strom und etwa 330 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht. Durch den sorgfältigen und vernünftigen Umgang mit Strom, Wasser und Rohstoffen können Verbraucher einen nachhaltigen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten und dabei sogar noch Geld sparen.

Im Internet unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de ist neben Tipps zur richtigen Wäschepflege ein Waschrechner zu finden, der bezogen auf das Baujahr einer Waschmaschine und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Waschtemperaturen die Kosten für Energie und Wasser ermittelt.


Glaukom: Augen unter Druck
(747 Zeichen)

(dgk) „Glaukom: Risiken früh erkennen – optimal behandeln“ so lautet das Motto der 3. Nationalen Aktionswoche gegen den Grünen Star (Glaukom), mit der das Deutsche Grüne Kreuz e. V., die Patientenvereinigung Initiative Auge e. V. und der Bundesverband der Augendiagnostikcenter e .V. (BADC) die Bevölkerung vom 25. bis 30. April 2005 zur Früherkennung der Augenkrankheit Grüner Star aufrufen.

Im Aktionszeitraum können sich Ratsuchende und Interessierte bei Augenärzten, Augendiagnostikcentren (ADC) sowie zahlreichen Gesundheitsämtern und Apotheken über das Krankheitsbild, die Vorsorgeuntersuchungen und die Behandlungsmöglichkeiten des Grünen Stars informieren.

Ihr Ansprechpartner für die Aktionswoche Glaukom 2005 ist
Dr. Ingolf Dürr, Organisationsbüro im Deutschen Grünen Kreuz,
Tel.: 0 64 21 / 293 – 174, Fax: 0 64 21 / 293 – 774,
E-Mail: ingolf.duerr(à)kilian.de.


MELDUNG

Fenster schließen – Augen öffnen
Einbruchschutz auch im Frühjahr sinnvoll
(1.610 Zeichen)

(dgk) Endlich Frühlingsduft und frische Luft. Eine gute Gelegenheit für gründliches Lüften der Wohnung. Allerdings könnte diese Maßnahme auch Einbrechern sehr gelegen sein. Deshalb rät die AKTION „HausSicherheit mit System“ beim Verlassen der Wohnung alle Fenster und Türen sorgfältig zu schließen, insbesondere Terrassen- und Balkontüren. Denn entgegen dem Klischee vom "nächtlichen Besucher" werden weit über ein Drittel der Wohnungseinbrüche tagsüber begangen, wie im ProPK (Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes) mitgeteilt wird.

Viele Wohnungseigentümer und Hausbesitzer wiegen sich hinsichtlich bestehender Einbruchrisiken in Sicherheit und vertrauen auf wachsame Nachbarn. Natürlich ist es ratsam, im Wohnumfeld die Augen offen zu halten, um „ungewöhnliche“ Aktivitäten zu registrieren. Eine zuverlässige Schutzwirkung rund um die Uhr und die jederzeit erforderliche Alarmierung schon beim Auftreten erster Warnsignale ist dadurch aber kaum gewährleistet. Denn auch der hilfsbereiteste oder mutigste Nachbarn schläft mal tiefer oder ist mal nicht zuhause.

Die AKTION „HausSicherheit mit System“ bietet ab sofort einen kostenlosen Sicherheits-Check-vor-Ort an. Geschulte Sicherheitsfachbetriebe mit zertifizierter und geprüfter Beratungsqualifikation können von Hausbesitzern zur Sicherheits-Überprüfung angefordert werden. Die Fachleute richten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf bestehende Sicherheitslücken und geben Tipps zur optimalen Risikominderung rund ums Haus. Dabei wird völlige Diskretion zugesichert.

Gegen Einsendung eines mit 0,55 € frankierten und rückadressierten Standard-Briefumschlags unter dem Stichwort Sicherheits-Check an die „Aktion HausSicherheit mit System“, Postfach 1827, 73408 Aalen kann eine Postkarte für den kostenfreien Vor-Ort-Sicherheits-Check angefordert werden.


NEUES AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ)

Interview: Gesunde Ernährung gerade für Diabetiker wichtig
(3.511Zeichen)

(dgk/DDZ) Vitaminmangel schadet nicht nur Diabetikern. Warum aber gerade Zuckerkranke besonders auf ihre Ernährung achten sollten, erklärt Dr. med. Monika Toeller, Leiterin des Bereiches Ernährung/Schulung am Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut in Düsseldorf im Gespräch mit der „Neue Apotheken Illustrierte EXTRA“.

Welche Vitamine, Spurenelemente und Mineralien fehlen Diabetikern in verstärktem Maße?

Dr. Toeller: Es existieren keine aktuellen verlässlichen Daten über die Aufnahme von Vitami-nen, Spurenelementen und Mineralstoffen von Diabetikern. Eventuelle Defizite können bei den Patienten nur mit erheblichem Aufwand festgestellt werden, denn Blutspiegel dieser Stoffe geben nur unzureichend Auskunft über den Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen in den Körperzellen. Aus kleineren Studien ist jedoch bekannt, dass bei Diabetikern ein erhöh-ter oxidativer Stress vorliegen kann, der zum Beispiel die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt und auch die insulinproduzierenden Zellen schädigen kann. Bestimmte antioxidativ wirksame Substanzen wie die Vitamine A, C und E können schädliche freie Sauerstoffradikale abfangen und damit die Gefäße schützen.

Was richtet Vitaminmangel im Körper an, und welche Nahrungsmittel helfen vorzu-beugen?

Dr. Toeller: Andauernder Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen ist für jeden Menschen, nicht nur für Diabetiker, problematisch. So kann beispielsweise ein Mangel an Folaten über den Anstieg von Homocystein zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Gute Nahrungsquellen für Folate sind grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn-Getreideprodukte und Obst. Wer die Empfehlung befolgt, mindestens fünf Portionen Obst oder Gemüse pro Tag zu essen, kann einem Mangel vorbeugen. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass er genügend Ballaststoffe mit der Nahrung aufnimmt. Auch regelmäßiger Verzehr von Fisch und pflanzlichen Ölen hilft, den notwendigen Vitaminbedarf zu decken.
Bei unzureichender Stoffwechseleinstellung oder während der Schwangerschaft können Diabetiker einen Magnesiummangel entwickeln. Hier ist es wichtig, gute Nahrungslieferanten für Magnesium zu kennen. Dies sind Vollkorn-Getreideprodukte, Milch und Milchprodukte, Geflügel, Fisch, Kartoffeln, viele Gemüsesorten sowie Beerenobst, Orangen und Bananen.

Können Sie Dosierungsempfehlungen für die wichtigsten Mineralien/Vitamine geben?

Dr. Toeller: Eine abwechslungsreiche Ernährung hilft Diabetikern am ehesten, einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen vorzubeugen. Es gilt die tägliche Aufnahme dieser Stoffe sicherzustellen, um eine Stoffwechselverschlechterung und Komplikationen des Diabetes zu vermeiden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Empfehlungen für die tägliche Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen erstellt (siehe Tabelle).

Die Fragen stellte Apotheker Rüdiger Freund.

Empfohlene Zufuhr einiger Vitamine und Mineralstoffe für Erwachsene:

Vitamin A (Retinol)

Männer: 1 mg Äquivalent/Tag
Frauen: 0,8 mg Äquivalent/Tag
(enthalten in Leber, Butter, Margarine, Eigelb, Milch, Gemüse)

Vitamin C

Männer: 100 mg/Tag
Frauen: 100 mg/Tag (enthalten in Obst und Gemüse)

Vitamin E

Männer: 14 mg Äquivalent/Tag
Frauen: 12 mg Äquivalent/Tag
(enthalten in Pflanzenölen, Nüssen, Samen)

Folsäure/Nahrungsfolat

Männer: 400 µg Äquivalent/Tag
Frauen: 400 µg Äquivalent/Tag
(enthalten in Obst, Gemüse, Brot, Milchprodukten)

Magnesium

Männer: 350 mg/Tag
Frauen: 300 mg/Tag
(enthalten in Vollkornprodukten, Milchprodukten)


Informationen finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Deutsches Diabetes-Zentrum / Deutsche Diabetes-Klinik
Leibniz-Institut an der Heinrich-Heine-Universität
Auf’m Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 – 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103


SERVICE

Bildmaterial
Fotos können von Redaktionen in Schwarz-Weiß oder Farbe kostenlos per E-Mail angefordert werden unter:
michaela.berg(à)kilian.de
regina.richter(à)kilian.de (Sekretariat)

Ansprechpartner
Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich gerne wenden an:
Michaela Berg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 1 40
E-Mail: michaela.berg(à)kilian.de


V.i.S.d.P.

Herausgeber:
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.

Redaktion:
Michaela Berg (verantw.)
Dr. rer. physiol. Ute Arndt
Dr. med. Sigrid Ley

Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten an:
Deutsches Grünes Kreuz
im Kilian
Redaktion dgk
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 -140
Telefax: 0 64 21 / 2 93 - 740


 

Fusszeile / Impressum