DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz dgk, Jg. 45, 7/8 - 2004 - Themen: Malaria, Schulaktion 2004/05, Hirnhautentzündung, Impfen, STIKO, Meningokokken, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Osteoporose, Kauen, Zahngesundheit, Magenknurren, Gehirn, Fr
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Deutsches Grünes Kreuz, Malaria, Schulaktion 2004/05, Hirnhautentzündung, Impfen, STIKO, Meningokokken, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Osteoporose, Kauen, Zahngesundheit, Magenknurren, Gehirn, Fraune, Brustkrebs, gesundheit, Hörbuch, Kopfschmerzen, Aktionswoche ´In Würde Altern´, Hörtour 2004, Diabetes, Atorvastatin, Windpocken
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www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online

 

www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz

 

www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 45, 9 - 2004

Kinder für Kinder gegen Malaria
Zum Start der bundesweiten Schulaktion des Deutschen Grünen Kreuzes
(3.540 Zeichen)

Kinder fuer Kinder gegen Malaria(dgk) Die Schulferien sind vorbei. Nun startet sie: Die bundesweite Schulaktion 2004/05 „Kinder für Kinder gegen Malaria“ des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. (DGK) für die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Laut WHO sterben jährlich 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen an Malaria. Hauptbetroffene sind wie so oft die Kinder. In Afrika ist es besonders dramatisch: Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an der durch Moskitos übertragenen tückischen Tropenkrankheit, jedes Fünfte noch vor seinem fünften Geburtstag. Gründe: Insektizide wirken nicht mehr gegen die Malaria übertragenden Stechmücken, die Erreger werden resistent gegen Medikamente, neue Präparate sind für die Betroffenen unerschwinglich. Fliegenklatschen, wie sie hierzulande momentan zu Hauf benutzt werden, sind leider nicht besonders praktisch, da die dämmerungs- und nachtaktiven Moskitos erst dann kommen, wenn die Kinder schlafen.

Der beste Schutz gegen die Blutsauger, die die tödliche Malaria übertragen, ist ein Moskitonetz. Noch besser ist es, wenn dieses mit insektenabwehrenden Mitteln behandelt ist. Das schützt die Kinder, die unter dem Netz schlafen, besser, aber sogar diejenigen, die in der Nähe schlafen und kein Netz haben.

Alljährlich macht der Afrika-Malariatag am 25. April auf diese Probleme aufmerksam. „Roll back Malaria“, die Malaria zurückdrängen, nennt sich die 2000 initiierte Aktion der WHO, des Kinderhilfswerks UNICEF, des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme, UNDP) und der Weltbank (www.rbm.who.int). Das Thema für 2004 lautet „Kinder für Kinder gegen Malaria“.

Auch das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK) schließt sich der Kampagne an und ruft daher zu einer bundesweiten Schulaktion auf, an der sich nicht nur Schulklassen, sondern auch zahlreiche Gesundheitsämter und Institutionen beteiligen können, die als „Paten“ Schülern das Thema näher bringen werden. Die Aktion endet am Welt-Malaria-Tag 2005, dem 25. April.

Ziel: Eine Million afrikanische Kinder bekommt ein imprägniertes Moskitonetz. Etwa drei Euro kostet ein solcher „Schutzschirm für die Nacht“.

Mit kreativen Ideen sollen Kinder Alt und Jung davon überzeugen, Geld für das WHO-Projekt zu spenden. Die Krankheit Malaria kann beispielsweise im Biologie-Unterricht thematisiert werden. Aber auch Eltern, Verwandte und Bekannte, Medien und die Bevölkerung sollen für die Probleme der Kinder auf dem afrikanischen Kontinent sensibilisiert werden. Unter den mitwirkenden Schulen werden zahlreiche Preise verlost.

    • Das DGK hat umfangreiches Informationsmaterial vorbereitet und stellt dieses auf der Internetseite www.dgk.de zum Download bereit. Auch der Anmeldebogen ist dort zu finden.
    • Unter dem Motto „Kinder fragen – Experten antworten“ können Schülerinnen und Schüler Fragen, die im Zusammenhang mit dem Thema aufgeworfen werden, per E-Mail an malaria(à)kilian.de an ein dreiköpfiges Experten-Gremium schicken.
    • Das online-Malaria-Bilderquiz ermöglicht den jüngeren Schülern einen spielerischen Einstieg. Die Datei kann auch ausgedruckt und zu einem richtigen Spiel gebastelt werden. Weitere Spiele stehen ebenfalls zum Download bereit.
    • Das Plakat und Anzeigenfolder (Spendenaufruf) zum Download finden Sie hier.

Tipp für Jungjournalisten: Das DGK hat für Schülerzeitungen zusätzlich einen Publizistikpreis ausgeschrieben. Das Thema des Artikels sollte entweder auf die Problematik der gefährlichen Infektionskrankheit Malaria eingehen oder über ein entsprechende Aktion an der jeweiligen Schule berichten. Möglich sind auch Features und Reportagen. Einsendungen sind per E-Mail an malaria@kilian.de zu richten. Zu gewinnen gibt es Büchergutscheine und eine Veröffentlichung der besten Beiträge auf der DGK-Homepage. Ab sofort kann jedermann für das Projekt „Kinder für Kinder gegen Malaria“ spenden. Das DGK hat folgendes Sonderkonto eingerichtet:

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Stichwort Malaria
Commerzbank Kassel
BLZ: 520 400 21
Konto-Nr.: 28 80 2 35 00

Nähere Informationen: Deutsches Grünes Kreuz e.V. Stichwort Malaria 2004 Schuhmarkt 4 Im Kilian 35037 Marburg Tel. 0 64 21 / 2 93 – 1 20 Fax: 0 64 21 / 2 93 – 7 20 Ansprechpartnerin: Anke Rabenau E-Mail: anke.rabenau@kilian.de


„Grand mit vieren“
Schutz vor Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Polio
(2.283 Zeichen)

(dgk) Was beim Skatspiel Trumpf, ist auf dem Impfsektor ein Kombinationsimpfstoff. Während man in den Anfängen des Impfens immer nur gegen einzelne Krankheiten schützen konnte, sind heutzutage Kombi-Impfstoffe in vielen Fällen das Mittel der Wahl. Gilt es doch, maximalen Schutz in minimaler Dosierung zu bekommen. Die Palette reicht mittlerweile von Kinderimpfstoffen über Impfstoffe für Auffrischimpfungen bei Jugendlichen und Erwachsenen bis hin zu Reiseimpfungen.

Möglicherweise werden Sie gerade Vater oder gar Großvater und freuen sich schon darauf, das Enkelkind zu knuddeln? Eine feine Sache. Aber haben Sie schon darüber nachgedacht, dass Sie das Baby zum Beispiel mit Keuchhusten anstecken können? Auch wenn sich da Ihre Skepsis regt, das ist tatsächlich möglich. Denn mittlerweile erkranken immer häufiger Jugendliche und Erwachsene an der vermeintlichen Kinderkrankheit, die man übrigens mehrfach im Leben bekommen kann. Denn auch die in der Kindheit durchstandene Krankheit oder eine komplette Impfserie im Kindesalter hält die Keuchhusten-Bakterien nicht auf Dauer fern. Nach 10 bis 15 Jahren kann es von vorne losgehen, die Krankheit bricht aus, und man kann jeden Ungeschützten in seiner Umgebung anstecken.

Das ist für Säuglinge eine Katastrophe, denn sie erkranken lebensgefährlich, ein Atemstillstand oder eine Gehirnbeteiligung droht. Wer also verantwortlich mit sich und seiner Umwelt umgeht, sollte gegen Keuchhusten geimpft sein, wenn ein neuer Erdenbürger in seiner Nähe ist. So empfiehlt es auch seit Neuestem die Ständige Impfkommission, das Expertenteam in Deutschland: Frauen mit Kinderwunsch, ebenfalls alle engen Kontaktpersonen eines Säuglings im Haushalt, also die Väter und Geschwister sollten die Impfung erhalten. Auch Babysitter, Tagesmütter und eventuell die Großeltern sollten ausreichend gegen Keuchhusten geschützt sein, damit das Baby ungefährdet gedeihen kann.

Selbst Geimpfte profitieren vom Impfschutz, denn es ist auch als Erwachsener kein Spaß, Keuchhusten zu haben: Quälender Husten bis hin zum Erbrechen, meistens nachts oder bei jeder kleinsten Anstrengung, schlapp und müde, nicht leistungsfähig – und das über Wochen. Mittelohr- oder Lungenentzündung, Leistenbrüche können als Komplikationen auftreten. Eher harmlos, aber unangenehm und richtig peinlich ist die vorübergehende Inkontinenz.

Da hilft nur Vorbeugen. Am besten gleich das Impfbuch heraussuchen und den Arzt fragen. Wetten, auch der Schutz gegen Tetanus, Diphtherie oder Polio fehlt? Was auch immer aufzufrischen ist beim Impfschutz – Kombinationsimpfstoffe schützen und erleichtern den Überblick für nachfolgende Impftermine.


Osteoporose: Hungerkuren lassen Knochen schwinden
Nie auf Kalziumlieferanten verzichten
(2.816 Zeichen)

(dgk) Fast jede zweite Frau in Deutschland hat bereits versucht mit Diäten, Fasttagen oder Hungerkuren ihr Wunschgewicht zu erreichen. Wer jedoch regelmäßig auf die Kalorienbremse tritt, erhöht sein Risiko, an Osteoporose zu erkranken.

Osteoporose, vom Volksmund auch Knochenschwund genannt, ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Skeletts. Im fortgeschrittenen Stadium charakterisieren Knochenbrüche und stärkste Schmerzen die Erkrankung. Frauen machen etwa drei Viertel aller Osteoporose-Patienten aus. Besonders einseitige Diäten und übertriebene Schlankheitsideale können das Osteoporose-Risiko erhöhen. Mit dem Fett schwinden nämlich auch die Knochen – besonders, wenn auf vermeintliche Dickmacher wie Käse und andere Milchprodukte verzichtet wird. Denn Milchprodukte sind wichtige Kalziumlieferanten, die nie gänzlich vom Speiseplan verschwinden sollten.

Besonders Mädchen und junge Frauen, die häufig radikale Crash-Diäten vornehmen, sollten auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium achten. Denn die ersten 30 Lebensjahre sind entscheidend für ein gesundes Skelett im Alter. Der Grund: Bis zu diesem Zeitpunkt bauen die Zellen mehr Knochenmasse auf als ab, so dass in diesem Alter die meisten Menschen ihre maximale Knochendichte erreichen. Etwa ab dem 40. Lebensjahr dreht sich dieser Prozess um, und die Knochen verlieren langsam, aber stetig an Masse, das heißt, sie werden immer brüchiger.

Um einem krankhaften Knochenschwund entgegenzuwirken, haben sich besonders die so genannten Bisphosphonate bewährt. Wie umfangreiche Studien zeigten, hemmen sie den gesteigerten Knochenabbau. Dieser Effekt tritt bereits sehr schnell auf, wie die Studie „Fracture Intervention Trial“ mit dem Wirkstoff Alendronat belegte. So konnte beispielsweise das Risiko schmerzhafter Wirbelbrüche nach nur einjähriger Einnahme von Alendronat um 59 Prozent gesenkt werden.

Wer etwas für die Gesundheit seiner Knochen tun möchte, sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten. Gemäß den Konsensus-Leitlinien Osteoporose des Dachverbandes Deutschsprachiger Wissenschaftlicher Gesellschaften für Osteologie (DVO) benötigt der Körper täglich 1.000 bis 1.500 Milligramm Kalzium. Gute Kalziumspender sind Milchprodukte und kalziumreiche Mineralwässer, aber auch grünes Gemüse wie zum Beispiel Fenchel, Grünkohl oder Brokkoli.

Damit Kalzium im Darm resorbiert werden kann, benötigt der Körper zusätzlich Vitamin D3. Da Vitamin D3 mithilfe von UV-Strahlung über die Haut hergestellt werden kann, ist normalerweise die Zufuhr über die Nahrung nicht nötig. Doch Patienten, die über 65 Jahre alt und in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sollten auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3 achten. Der DVO empfiehlt täglich 800 Internationale Einheiten (IE). Wer zusätzlichen Bedarf hat, findet Vitamin D3 in Milch- und Milchprodukten, Eigelb oder Seefisch.

Broschüre OsteoporoseDie Broschüre „Osteoporose“ vom Deutschen Grünen Kreuz ist kostenlos. Sie erhalten den Ratgeber gegen Zusendung eines mit € 1,44 frankierten DIN-A5 Rückumschlages an:

Deutsches Grünes Kreuz
Stichwort Osteoporose
Schuhmarkt 4
35037 Marburg

Eine telefonische Osteoporose-Beratung ist jeweils freitags von 16 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 0 64 21 / 2 93 – 1 94.
Kontaktadresse: osteoporose(à)kilian.de


Fitness-Training mit jedem Bissen
Kauen stärkt die Gesundheit
(1.574 Zeichen)

(dgk) Kräftiges Kauen tut nicht nur Zähnen und Zahnfleisch gut, sondern wirkt sich auch positiv auf andere Organe aus.

Der kraftvolle Biss in die rohe Mohrrübe, das genüssliche Zerkleinern eines Vollkornbrotes, der Genuss eines knackigen Apfels – all das stillt nicht nur unseren Hunger, sondern tut dem ganzen Körper gut. Denn kräftiges Kauen hat viele gute Seiten: Es stärkt die Kaumuskulatur und regt die Durchblutung des Zahnfleisches an. Die Speicheldrüsen produzieren mehr und gehaltvolleres Sekret, das kleinere Schäden repariert und lebenswichtige Substanzen in den Zahnschmelz einlagert. Kauen entlastet auch den Magen- und Darmtrakt. Die Verdauung beginnt in der Mundhöhle in dem Augenblick, in dem wir uns einen Bissen zuführen. Je besser die aufgenommene Nahrung zerkaut und eingespeichelt ist, desto besser kann sie vom Verdauungstrakt weiterverarbeitet werden.

Voraussetzung ist jedoch ein vollständiges und gesundes Gebiss. Sind Löcher oder Lücken im Gebiss vorhanden, ist das Kauen beeinträchtigt, und gesundheitliche Folgeschäden sind programmiert. Wenn’s mit dem Kauen nicht mehr klappt, weil Zähne oder Zahnfleisch erkrankt sind oder weil die Kieferhälften nicht mehr vollständig bezahnt sind, sollte man sich so schnell wie möglich in zahnärztliche Behandlung begeben.

Und nur eine (zahn-)gesunde, ausgewogene Ernährung mit Vollkorn- und Milchprodukten, frischem Obst und Gemüse sowie Fleisch und Fisch liefert dem Körper alle lebenswichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Zucker ist dagegen der Hauptverursacher von Karies. Wer der süßen Versuchung nicht widerstehen kann, sollte gleich nach dem Genuss von Zuckerhaltigem seine Zähne gründlich von Speiseresten und Belägen befreien.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke/Ausgabe 10 A/2004, die ab 1. Oktober 2004 in allen Apotheken ausliegt.

Weitere Informationen über eine zahngesunde Ernährung finden Sie zudem unter www.rundum-zahngesund.de


Alptraum Hirnhautentzündung
Impfen schützt vor Meningokokken
(3.310 Zeichen)

(dgk) Es gibt Krankheiten, die schon beim bloßen Gedanken daran Alpträume wecken. Kyle aus Sheffield war 1998 erst vier Jahre alt, als er mit seinen Eltern Urlaub auf Teneriffa machen durfte. Doch das Glück endete jäh: Kyle erkrankte schwer an einer Blutvergiftung, verursacht durch Meningokokken. Er kam in die Klinik. Zwar konnten die Ärzte sein Leben retten, seine Arme und Beine jedoch nicht. Jetzt ist er elf, hat Prothesen an Armen und Beinen. Seine ersten Schritte auf den neuen Beinen waren wacklig. Kyle hat sehr moderne Hilfen, eine myo-elektrische Armprothese: Die Muskeln an seinen Armstümpfen aktivieren die künstlichen Hände. Auf diese Weise kann er eine Tasse halten oder die Seiten seines Lieblingsbuches umblättern. Diese technische Raffinesse ist nur ein kleiner Trost für Kyle, der sein Leben so tapfer meistert.

Meningokokken sind Bakterien und kommen nur beim Menschen vor. Übertragen werden sie über die Luft – Tröpfcheninfektion – oder über nahen Kontakt zu anderen Menschen wie beim Knuddeln, Schmusen und Küssen. Die Keime können Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen verursachen. Die Infektionskrankheit tritt meist bei Säuglingen und Kleinkindern auf. Jugendliche und junge Erwachsene sind am zweithäufigsten betroffen.

Die lebensgefährliche Infektionskrankheit beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Erbrechen, starken Kopfschmerzen und Nackensteife. Auch Krämpfe und Lähmungen können auftreten. Bewusstseinstrübung, punktförmige Hautblutungen und Kreislaufkollaps sind Hinweise auf einen lebensbedrohenden Krankheitsverlauf. Folgen wie bleibende Nervenschäden, Taubheit, Blindheit, Lähmungen oder – wie im Fall von Kyle – Amputationen aufgrund von massiver Gewebszerstörung sind möglich. Bei einer Blutvergiftung kann der Tod schon innerhalb weniger Stunden eintreten. Besteht der Verdacht auf eine Hirnhautentzündung oder Blutver-giftung sollte der Patient unverzüglich mit einem Rettungsfahrzeug in die Klinik gebracht werden, denn schon auf dem Weg dahin können ganz plötzlich lebensrettende Maßnahmen notwendig sein. Eine möglichst frühe intensivmedizinische Behandlung und die Gabe von geeigneten Antibiotika sind sehr wichtig. Fakt ist aber: Auch eine rechtzeitig begonnene Therapie kann den Tod oder schwere bleibende Schädigungen nicht in jedem Fall verhindern.

Kann man vorbeugen?

Ja, mit einer Impfung. Es gibt verschiedene Typen von Meningokokken. Mit jedem Typ muss sich der Körper einzeln auseinandersetzen, und deshalb muss es auch für jeden Typ einen Impfstoff geben. In unseren Breiten sind Typ B und C hauptsächlich für die Krankheitsfälle verantwortlich. Gegen den am häufigsten auftretenden Meningokokken des Typs B gibt es noch keinen Impfstoff, aber es wird intensiv daran geforscht. Aber gegen den hierzulande zweithäufigsten Erreger aus der Meningokokken-Familie kann man impfen: Meningokokken-C-Konjugatimpfstoffe schützen sogar schon Babys, aber auch alle anderen Altersgruppen. Im Freistaat Sachsen ist diese Impfung für alle Babys ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat und alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag generell empfohlen, im Rest der Bundesrepublik nur bei Vorliegen bestimmter Gesundheitsrisiken wie Immunschwäche. Dennoch: Auf eigene Kosten kann sich jeder impfen lassen, der diesen Schutz haben möchte.

Die Meningokokken-C-Konjugatimpfstoffe sind bereits erfolgreich in mehreren regionalen Impfkampagnen in Deutschland eingesetzt worden, zum Beispiel im April im Allgäu. Dort erkrankten in verschiedenen Gemeinden mehrere Jugendliche schwer. Die bayerischen Gesundheitsbehörden entschlossen sich, in den betroffenen Gemeinden die Impfung anzubieten. Nach der Impfaktion ist kein weiterer Krankheitsfall mehr aufgetreten – und die Geimpften profitieren jetzt viele Jahre von dem Schutz.

Weitere Informationen zum Thema unter www.agmk.de


WIE FUNKTIONIERTS? – DEN KÖRPER VERSTEHEN

Wie entsteht Magenknurren?
(2.398 Zeichen)

(dgk) Magenknurren ist ein meist deutlich zu vernehmendes, grummelndes Geräusch aus dem Bauch. In der Medizin werden die Verdauungsgeräusche „Borborygmus“ genannt. Sie sind völlig normal und kein Zeichen für Probleme bei der Verdauung. Der Magen meldet sich, weil er Nahrung verarbeitet oder verarbeiten will. Das kann sowohl nach wie vor dem Essen vorkommen, denn der Verdauungstrakt arbeitet eigentlich immer.

Doch besonders nüchterne Mägen, in denen nur noch Luft ist, geben oft Geräusche von sich. Zieht sich der Magen zusammen, presst er die Luft weiter in den Darm. Wie bei einem Dudelsack entstehen dabei Geräusche. Der Magen treibt den Inhalt gegen den Magenausgang. Wasser, Luft und Nahrung werden durch die enge Öffnung in den Darm gepresst, und dies verursacht das knurrende Geräusch. Bei einer Magenspiegelung kann man sehen, wie sich ein leerer Magen ringförmig zusammenzieht. Dann werden Wasser und Luft durch diese enge Öffnung gepresst. Und dass das oft nicht ohne Geräusche geht, ist völlig normal. Der Magen meldet sich mitunter lautstark, wenn er beschäftigt werden will.

Die nervigen Töne müssen allerdings nicht immer aus dem Magen kommen, denn auch der Darm hat noch ein Wörtchen mitzureden. Das merken wir dann, wenn wir genügend gegessen haben, aber trotzdem immer noch seltsame Geräusche aus dem Bauch hören, die ganz ähnlich klingen. Darmgeräusche entstehen also erst nach dem Essen, wenn wir ausruhen und der Darm aktiv ist.

Darmgeräusche entstehen durch die Kontraktionsbewegungen, die den Nahrungsbrei (Chymus) durch peristaltische (wellenförmige) Bewegungen der Darmmuskulatur vermischen und portionsweise weiter befördern. Während der Brei sich durch die verschlungenen Kanäle des Darms bewegt, entsteht Gas. Bei der Verdauung sind Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Koh-lendioxid (CO2), Wasserstoff-Gas (H2) und Methan (CH4) im Spiel. Beim Mischen von Flüssigkeit und Gasbläschen kann es zu Geräuschen kommen. Besonders wenn viel Gas entsteht und die Nahrung noch dünnflüssig ist, kann es richtig glucksen und knurren.

Früher sollen Menschen während stundenlanger Predigten in der Kirche Fenchelsamen gegen das Magenknurren gekaut haben. Die Samen enthalten ätherische Öle, die vor allem gegen Magen- und Darm- Beschwerden und bei Blähungen helfen. Solche Öle entspannen die Muskeln und bremsen die Motorik von Magen und Darm. Und je weniger aktiv Magen und Darm sind, desto weniger Geräusche geben sie von sich – ob man nun hungrig ist oder satt.

Unser Tipp:
Um beim nächsten Konzert- oder Kinobesuch Ihren Nachbarn und sich selbst den Abend nicht zu verleiden, sollten Sie vorher eine Kleinigkeit essen. Etwas Leichtes sollte es sein, sonst meldet sich vielleicht der Darm. Der Magen bewegt sich dann zwar auch, aber weil er gefüllt ist und etwas zu tun hat, passiert das meistens lautlos.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Klein, aber fein – Das Besondere am Gehirn von Frauen
(1.593 Zeichen)

(dgk) „Frauen sind dümmer als Männer, schließlich ist ihr Gehirn kleiner“. Diesen dummen und unnötigen Witz können sich Männer in Zukunft sparen. Denn ein internationales Forscherteam hat entdeckt, dass das Gehirn von Frauen eine komplexere Struktur hat als das von Männern. Ihre Gehirne sind zwar tatsächlich kleiner – bei der Zahl der Windungen schlagen Frauen die Männer jedoch deutlich.

Eileen Luders von der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ihre Kollegen haben drei-dimensionale, hochauflösende Magnetresonanz-Aufnahmen von 30 Männer- und Frauen-Gehirnen ausgewertet. Die starke Furchung des Gehirns von Frauen sei im Laufe der Evolution entstanden, um die geringere Größe des weiblichen Gehirns auszugleichen, vermuten die Forscher.

Volumen und Größe des Gehirns sind vorgegeben durch den Platz, der im Schädel zur Verfügung steht. Bleibt dieser Platz gleich, kann sich eine größere Komplexität der Gehirnleistung nur durch eine Vergrößerung der Hirnoberfläche entwickeln.

Besonders die rechte Gehirnhälfte sei bei Frauen stärker strukturiert. Diese Strukturabweichung könnte erklären, warum bestimmte geistige Fähigkeiten bei Männern und Frauen unterschiedlich gut ausgeprägt sind, vermuten die Forscher. Die rechte Hirnhälfte ist unter anderem für die Verarbeitung von Emotionen zuständig, die linke übernimmt logisches, rationales Denken.

Die Forscher glauben, dass die vergrößerte Oberfläche mit dafür verantwortlich ist, dass die Gehirne von Frauen trotz des kleineren Volumens die gleiche Leistungsfähigkeit haben wie die von Männern. An dieser Kompensation seien jedoch mehrere Faktoren beteiligt. So hatten Forscher beispielsweise bereits früher festgestellt, dass die Nervenzellen in Frauenhirnen dichter zusammen liegen und auch der Anteil der so genannten grauen Substanz, die die Nervenzellen umgibt, höher ist.

Quelle:
Eileen Luders, Katherine L Narr, Paul M Thompson, David E Rex, Lutz Jancke, Helmuth Steinmetz & Arthur W Toga: Gender differences in cortical complexity, in: nature neuroscience, 4. Juli 2004
Online-Vorabveröffentlichung:
http://www.nature.com


Pilotstudie: Was Brustkrebs-Patientinnen über klinische Studien wirklich denken
(2.158 Zeichen)

(dgk) Vorgefertigte Meinungen und die tatsächlichen Erfahrungen zu klinischen Studien klaffen offenbar erheblich auseinander. Daten über diesen Widerspruch existieren bisher kaum. Dies will eine Pilotstudie der Clinischen Studien Gesellschaft (CSG) ändern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Einstellungen von Patientinnen mit Brustkrebs.

Ängste oder das Bild vom „Versuchskaninchen“ prägen vielfach das Denken von Patienten in Bezug auf klinische Studien. Finden sich trotz dieser Zugangshemmnisse Teilnehmer für eine Studie, verbleiben diese meist bis zum protokollarischen Ende der Untersuchung. Insbesondere aus den USA, wo es viel weniger Vorbehalte gegenüber Studien gibt, weiß man, dass Patienten ihre Erfahrungen in Studien positiv bewerten.

Patienten in Deutschland begegnen klinischen Studien noch immer mit großen Vorbehalten. Ärzte haben Schwierigkeiten, geeignete Studienteilnehmer zu gewinnen. Demgegenüber steht die Tatsache, dass die meisten Patienten – wenn sie sich für eine Teilnahme entschieden haben – die Studie auch abschließen. Studienärzte und Patientenvertreter berichten über eine hohe Patientenzufriedenheit.

Die CSG-Pilotstudie soll helfen, genauere Kenntnisse über Einstellungen zu klinischer Forschung und den Einfluss konkreter Studienerfahrungen bei Patienten zu bekommen. Ziel ist es, mit diesen Erkenntnissen die Aufklärung über Studien weiter zu verbessern und zielgruppengerechter zu gestalten, um so Hindernisse bei der Patientensuche abzubauen. Eine Ausweitung auf weitere Krebserkrankungen ist deshalb geplant. Dahinter steht das Anliegen, klinische Forschung als Voraussetzung für therapeutischen Fortschritt zu fördern. Die CSG führt als Auftragsforschungsinstitut (CRO) klinische Studien insbesondere auf dem Gebiet der Onkologie durch.

Instrument der Studie ist ein anonymer Fragebogen. Die Untersuchung steht unter der Schirmherrschaft des Direktors der Medizinischen Klinik (Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie) der Berliner Charité, Prof. Kurt Possinger. Beteiligt sind weiter die Frauenklinik der Universität Ulm unter der Leitung von Prof. Rolf Kreienberg, mehrere in der „Koalition Brustkrebs“ organisierte Selbsthilfegruppen sowie niedergelassene Gynäkologen. Mit ersten Ergebnissen ist im Oktober dieses Jahres zu rechnen.


Anfragen zu dieser Pressemitteilung bitte an:
Sandra Jessel
Clinische Studien Gesellschaft mbH
Landgrafenstr. 14
10787 Berlin
Tel.: 0 30 / 230 80 920
Fax: 0 30 / 230 80 911
E-Mail: presse(à)csg-germany.com


MELDUNGEN

350.000 Gesundheitsadressen im Internet
(1.065 Zeichen)

(dgk) Der Ärztebuch-Verlag hat seine Internetpräsenz einer Kur unterzogen und präsentiert nun frisch, klar strukturiert und informativ unter www.aerzteadressbuch.de den aktuellen Stand der im Gesundheitswesen tätigen Firmen und Personen.

Nicht nur im Internet stehen mehr als 350.000 Dienstleister des deutschen Gesundheitswesens zur Verfügung – die aktuelle, 26. Ausgabe des ÄRZTEBUCH beinhaltet ebenso nach Ort und Fachgruppen gegliederten Adressen. Das sind zum Beispiel mehr als 165.000 nie-dergelassene Ärzte und Zahnärzte, über 4.000 Krankenhäuser und Kliniken, über 35.000 Physiotherapeuten, aber auch über 15.000 Alten- und Pflegeangebote.

Der Verlag selbst präsentiert seine Dienstleistung unter www.aerztebuchverlag.de.

Firmen, Interessenten und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen können die Gesamtausgabe der Neuauflage des ÄRZTEBUCH im Buchhandel bzw. beim Verlag beziehen. Zu-dem vertreibt der Verlag nach Kundenwunsch selektiertes Adressmaterial an Business-Interessenten, die beispielsweise eine Mailingaktion planen.

Kontakt: GF Frau Seidel, Ärztebuch-Verlag GmbH, Floßplatz 24, 04107 Leipzig, Tel: 0 34 1 / 1 49 38 – 0, Fax: 0 34 1 / 1 49 38 – 15
E-Mail: info(à)aerztebuchverlag.de, Internet: www.aerztebuchverlag.de


NEU: Hörbuch zum Thema Kopfschmerzen
Information – Selbsthilfe – Entspannung
(446 Zeichen)

DGK HörBar(dgk) Das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e.V. (DGK) bietet als neues Medium ein Hörbuch zum Thema Kopfschmerzen an. Neben Infor-mationen zu Behandlungsmöglichkeiten und Fragen der Selbstmedikation gibt diese CD umfangreiche Anregungen für die Selbsthilfe. Für direkte Hilfestellungen bei Spannungskopfschmerzen sorgen ruhige Musik, gelenkte Phantasiereisen und Übungen zur aktiven Muskelentspannung.

Anfragen und Bestellungen bitte an:
Anette Weber, Tel.: 0 64 21 / 2 93 – 1 23,
E-Mail: anette.weber(à)kilian.de


TERMINE

„Alzheimer früh erkennen – Tests können Aufschluss geben"
3. Bundesweite Aktionswoche „In Würde altern“
vom 25. bis 30. Oktober 2004
(875 Zeichen)

(dgk) Welche Symptome sind tatsächlich ernst zu nehmende Warnsignale für eine Alzheimer-Demenz? Bei welchen auffällig veränderten Verhaltensweisen sollten Angehörige aufmerksam werden? Warum ist der frühe Arztbesuch so wichtig? Wie können nachlassende Gedächtnisleistung sowie Veränderungen im Verhalten sinnvoll behandelt werden?

Auf diese und weitere Fragen wollen die Initiative Altern in Würde und das Deutsche Grüne Kreuz e. V. im Rahmen ihrer mittlerweile 3. bundesweiten Aktionswoche „In Würde altern“ vom 25. bis 30. Oktober 2004 Antworten geben.

Zahlreiche Apotheken, Gesundheitsämter und Seniorenbeiräte, die sich aktiv an der Aktion beteiligen, halten dazu Informationen bereit. Info-Broschüren zum Thema Alzheimer-Demenz können auch gegen Einsendung eines mit
€ 1,44 frankierten DIN A5-Rückumschlags bestellt werden bei:


Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Stichwort Aktionswoche In Würde altern 2004
Postfach 1207
35002 Marburg


Weitere Informationen zum Thema gibt es auch
unter www.altern-in-wuerde.de.


Hörtour 2004 – Erlebnis Hören unterwegs
Das Hören-Mobil der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) tourt noch bis 24. September durch Deutschland
(934 Zeichen)

Kostenloser Hörtest (dgk) Bereits zum vierten Mal ist der zur mobilen Hörtestkabine umgebaute Truck in diesem Jahr bundesweit unterwegs. Er tourt im diesem Sommer noch bis zum 24. September durch insgesamt 25 deutsche Städte. Kooperationspartner sind auch in diesem Jahr das Deutsche Grüne Kreuz e.V. (DGK), der Deutsche Berufsverband der HNO-Ärzte und das Forum Besser Hören.

An Bord des Hören-Mobils führen örtliche Aktionspartner (Hörgeräteakustiker) kostenlose Hörtests durch und stehen als Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Hören zur Verfügung. Erstmalig können sich die Besucher mit Hilfe eines so genannten Video-Otoskops in die Ohren schauen lassen und ihren Gehörgang sowie ihr Trommelfell auf einem Monitor betrachten. Im und um das Hören-Mobil warten viele weitere informative und unterhaltsame Aktionen.

Den genauen Tourplan, Fotos und Kurzberichte zu den Hörtourstationen und viele weitere Informationen zur FGH-Hörtour 2004 gibt es im Internet unter www.hoertour.de.

Auskunft erteilt auch die Pressestelle der Fördergemeinschaft Gutes Hören; Schuhmarkt 4, 35037 Marburg, Tel: 0 64 21 / 2 93 60.


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ)

Atorvastatin reduziert Herz-Kreislauf-Ereignisse bei Diabetikern um mehr als ein Drittel
(4.622 Zeichen)

(dgk/DDZ) Durch die Behandlung mit den Cholesterin-senkenden Statinen kann die Häufigkeit von Herzinfarkten und Todesfällen bei koronarer Herzkrankheit um mehr als ein Drittel reduziert werden. Dies ist das Ergebnis der CARDS-Studie, die beim Amerikanischen Diabetes Kongress in Orlando (Florida, USA) im Juni 2004 vorgestellt wurde. Es handelt sich dabei um die erste und bisher einzige Studie mit einem Statin bei Diabetikern ohne bekannte Erkrankung der Herzkranzgefäße (manifeste koronare Herzkrankheit) und mit gering bis leicht erhöhten Blutfettwerten.

Besonders Menschen mit Typ 2 Diabetes tragen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Dies trifft insbesondere für Patienten zu, die neben dem Diabetes auch andere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen, Mikroalbuminurie (gering vermehrte Ausscheidung von Albumin im Urin) oder Retinopathie (Erkrankung der Netzhaut im Auge) aufweisen.

In die von John Betteridge (London) geleiteten CARDS-Studie wurden insgesamt 2.838 Patienten mit einem Typ 2 Diabetes und einem oder mehreren der oben genannten Risikofaktoren eingeschlossen. Sie wurden zufallsverteilt (randomisiert) entweder mit 10 mg Atorvastatin, der niedrigsten zugelassenen Dosierung, oder mit einem Scheinmedikament (Placebo) behandelt. Geklärt werden sollte, ob durch die Statintherapie schwerwiegende Herz-Kreislauf-Ereignisse wie Tod durch Herzinfarkt, nicht tödlicher Herzinfarkt, instabile Angina pectoris, Wiederbelebung nach Herzstillstand, Wiederherstellung der Gefäßversorgung des Herzens (koronare Revaskularisation) oder Schlaganfall vermieden werden können. Patienten mit mittelschweren oder schweren Fettstoffwechselstörungen (LDL-Cholesterin über 160 und / oder Triglyzeridspiegel über 600 mg/dl) wurden ausgeschlossen.

Die Studie war ursprünglich auf sechs Jahre angelegt, wurde aber auf Empfehlung des unabhängigen Steering-Committees der CARDS-Studie schon nach 3,9 Jahren vorzeitig beendet: Es hatte sich bereits gezeigt, dass die mit Atorvastatin behandelten Patienten eindeutig bessere Langzeitergebnisse aufwiesen.

Ein wesentliches Ergebnis der CARDS-Studie war: Mit der niedrig dosierten Behandlung durch Atorvastatin wurde ein auch über die LDL-Cholesterinsenkung hinausgehender Schutzeffekt gegenüber Herz-Kreislauf-Ereignissen erzielt. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass es bei Diabetikern keine feste untere Grenze für einen optimalen Spiegel von Gesamt- und LDL-Cholesterin gibt, sondern dass das Herz-Kreislauf-Risiko als Entscheidungskriterium für die Therapie mit dem Statin herangezogen werden sollte.

Details der Studie

Das Durchschnittsalter der Patienten betrug etwa 62 Jahre, der Body Mass Index lag um 29 kg/m2, und bei Studienbeginn lag der LDL-Cholesterinspiegel in den beiden Gruppen im Durchschnitt bei 119 bzw. 118 mg/dl (3,1 mmol/l). Die Triglyzeridspiegel waren mit 150 mg/dl ebenfalls nur grenzwertig erhöht.

Wie erwartet, wurden Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin durch die Behandlung mit 10 mg Atorvastatin pro Tag im Vergleich zu Placebo deutlich gesenkt: LDL-Cholesterin wurde um 46 mg/dl reduziert, während HDL-Cholesterin in beiden Gruppen unverändert blieb. Die Triglyzeridwerte wurden in der Atorvastatingruppe um 21 Prozent reduziert und blieben in der Placebogruppe konstant.

Das entscheidende Ergebnis aber war, dass das Auftreten schwerwiegender Herz-Kreislauf-Ereignisse durch die Behandlung mit Atorvastatin signifikant reduziert werden konnte. Im Verlauf der Beobachtungsdauer traten unter Atorvastatin 83 Ereignisse auf, während unter Placebo 127 Ereignisse registriert wurden. Dies entspricht einer statistisch signifikanten relativen Risikoreduktion von 37 Prozent.

Kommentar

Während man noch bis vor wenigen Jahren Diabetiker auf Grund ihres hohen Herz-Kreislauf-Risikos von Langzeitstudien ausgeschlossen hat, kommt man nun zunehmend zu der Erkenntnis, dass gerade diese Hochrisikogruppe von einer gezielten Intervention besonders profitiert. Die CARDS-Studie zeigt nach Ansicht des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf eindeutig, dass eine Behandlung mit einem Statin auch bei solchen Diabetespatienten effizient ist, bei denen der Cholesterinspiegel nur leicht oder nach alten Kriterien gar nicht erhöht ist. Daher müssen sicherlich die bisher publizierten Leitlinien zum Einsatz von Statinen neu diskutiert werden. Die Frage ist tatsächlich, ob man nach den Ergebnissen der CARDS-Studie Patienten mit Typ 2 Diabetes und zusätzlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch bei Blutfettwerten im Blut eine Statintherapie vorenthalten sollte.

(Prof. Dr. med. Werner. A. Scherbaum, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Institut an der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf, Deutsche Diabetes-Klinik)

Quelle: Vortrag von Frau Prof. Hellen Colhoum (Dublin) auf dem Diabetes-Kongress der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) in Orlando

 

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NEUES VON DER STIKO

Aktuelles von Windpocken, Keuchhusten und Co
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(dgk) Die wesentlichen Änderungen zuerst: Alle Kinder im zweiten Lebensjahr sollen ab sofort gegen Windpocken (Varizellen) geimpft werden. Und die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) sollen in Zukunft alle Erwachsenen erhalten, die engen Kontakt zu Neugeborenen und Säuglingen haben.

Hintergrund der Entscheidung für die Aufnahme der Varizellen-Impfung in den Kinder-Impfkalender sind neue Erkenntnisse über die Komplikationsraten bei Windpocken. Nach Angaben des Mediziners Professor Peter Wutzler von der Universität Jena kommt es jede Woche zu 744 Windpocken-Fällen mit Komplikationen (5,7 Prozent), jeden Monat zu 460 Krankenhauseinweisungen und jedes Jahr zu 21 Todesfällen durch Windpocken in Deutschland. Auch der Schutz von Schwangeren und ungeborenen Kindern vor Windpocken war für die STIKO ein Argument, jetzt eine allgemeine Impfempfehlung gegen Varizellen auszusprechen, denn Windpocken können wie die Röteln beim ungeborenen Kind schwere Fehlbildungen auslösen.

In Deutschland sollen künftig Kleinkinder zusammen mit der ersten Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfung den Varizellenschutz bekommen, also im Alter von 11 bis 23 Monaten, berichtet Professor Christel Hülße, Mitglied der STIKO und ehemalige Direktorin des Landesgesundheitsamtes Mecklenburg-Vorpommern. Zudem sollen – wie bisher – alle Kinder und Jugendlichen von 9 bis 17 Jahren, die noch keine Windpocken hatten, geimpft werden.

Auch der Keuchhusten (Pertussis) wird verstärkt bekämpft. Heute sind zunehmend Jugendliche und Erwachsene davon betroffen, denn schon etwa zehn bis zwölf Jahre nach durchgemachter Krankheit oder der letzten Keuchhustenimpfung kann man erneut erkranken. Erwachsene oder auch die älteren, unzureichend geimpften Geschwister stecken dann häufig die völlig ungeschützten Säuglinge an, und für sie ist die Infektion lebensgefährlich. Sie husten nicht, wie es typischerweise bei älteren Kindern gesehen wird, sondern drohen zu ersticken. Die neue Impfempfehlung für alle engen Kontaktpersonen von Säuglingen soll einen Schutzwall bilden, in dem die Babys weitestgehend von den Erregern abgeschirmt werden. Dagegen geimpft werden sollen deshalb alle Frauen mit Kinderwunsch. Falls die Impfung nicht vor der Schwangerschaft erfolgte, sollte sie möglichst wenige Tage nach der Geburt nachgeholt werden. Auch andere enge Kontaktpersonen eines Säuglings sollten ebenfalls über einen adäquaten Immunschutz verfügen. Das heißt der Vater, Geschwister, Tagesmütter, Babysitter und gegebenenfalls die Großeltern sollten möglichst spätestens vier Wochen vor der Geburt des Kindes geimpft werden.

Neben diesen beiden umfangreichen Neuerungen wurden die STIKO-Empfehlungen in mehreren kleineren Punkten aktualisiert. Besonders wichtig ist: Es gibt kaum chronische Krankheiten, die eine Impfung ausschließen. So wird zum Beispiel die Impfung gegen Grippe (Influenza) jetzt explizit für Patienten mit Multipler Sklerose empfohlen. Damit setzt die neue Empfehlung jahrelanger Unsicherheit ein Ende.


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SONDERMELDUNGEN

Altern in Würde - Alzheimer-Demenz

PRESSE-INFORMATION
zur 3. Bundesweiten Aktionswoche „In Würde altern“
vom 25. bis 30. Oktober 2004

Alzheimer früh erkennen – und früh behandeln Tests können Aufschluss geben, die richtigen Medikamente bringen Besserung (dgk) Neue Telefonnummern kann man sich nicht mehr so gut merken wie früher. Man begegnet Menschen, erkennt die Gesichter, aber der dazugehörige Name will einem partout nicht mehr einfallen. Sind es bereits Anzeichen einer Alzheimer-Demenz, wenn man mit zunehmendem Lebensalter immer vergesslicher wird? Ist es normal, wenn ältere Menschen starrsinnig werden und zunehmend nörgeln? Bei vielen Menschen wächst die Angst vor der Alzheimer-Demenz, einer Erkrankung des Gehirns, die nicht nur das Gedächtnis schwinden lässt, sondern oft auch die Persönlichkeit auf dramatische Weise verändert. In den meisten Fällen ist diese Sorge unbegründet, aber bereits mehr als eine Million Bundesbürger leiden schon heute an einer Demenz. Wie kann man sich Sicherheit verschaffen, ob man selbst oder Familienmitglieder betroffen sind? Die 3. Bundesweite Aktionswoche „In Würde altern“ vom 25. bis 30. Oktober 2004 mit dem Motto „Alzheimer früh erkennen – Tests können Aufschluss geben“ widmet sich deshalb vorwiegend der Früherkennung der Alzheimer-Krankheit, aber auch über sinnvolle und Erfolg versprechende Behandlungsmöglichkeiten soll aufgeklärt werden. Welche Symptome sind tatsächlich ernst zu nehmende Warnsignale für eine Alzheimer-Demenz? Bei welchen auffällig veränderten Verhaltensweisen sollten Angehörige aufmerksam werden? Warum ist der frühe Arztbesuch so wichtig? Wie können nachlassende Gedächtnisleistung sowie Veränderungen im Verhalten sinnvoll behandelt werden? Auf diese und weitere Fragen wollen die Initiative Altern in Würde und das Deutsche Grüne Kreuz e. V. im Rahmen ihrer Aktionswoche Antworten geben. Dass eine Alzheimer-Demenz möglichst früh entdeckt wird, ist auch deshalb so wichtig, weil gerade im Anfangsstadium die vorhandenen Therapien am wirkungsvollsten helfen können. Viele Menschen wissen aber nicht, dass den Ärzten bewährte Testverfahren zur Verfügung stehen, mit denen relativ rasch beurteilt werden kann, wie es um die geistige Leistungsfähigkeit bestellt ist. Nur wenigen ist auch bekannt, dass sozialer Rückzug, zunehmendes Misstrauen, Feindseligkeit und Aggressivität Symptome einer Alzheimer-Demenz sein können. Der erste Weg sollte daher immer zum Arzt führen, um mit ihm über vorhandene Verdachtsmomente zu sprechen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten zur Aktionswoche steht die Aufklärung über die Vielzahl der Symptome, die Möglichkeiten der früheren Diagnose und Therapie von Demenzerkrankungen. Zahlreiche Apotheken, Gesundheitsämter und Seniorenbeiräte, die sich aktiv an der Aktion beteiligen, halten dazu Informationen bereit. Info-Broschüren zum Thema Alzheimer-Demenz können auch gegen Einsendung eines mit € 1,44 frankierten DIN A5-Rückumschlags bestellt werden bei Deutsches Grünes Kreuz e.V. Stichwort Aktionswoche In Würde altern 2004 Postfach 1207 35002 Marburg Weitere Informationen zum Thema gibt es auch unter www.altern-in-wuerde.de.


SEKTION ZAHNGESUNDHEIT informiert

„Wie Deutschland vorbeugt“
– neueste Emnid-Umfrage zum Prophylaxe- und Mundpflegeverhalten der Deutschen vorgestellt

(dgk) Zum Auftakt des Monats der Mundgesundheit wurden am 31. August 2004 in Berlin Ergebnisse einer von Colgate und der Bundeszahnärztekammer beauftragten repräsentativen Emnid-Umfrage vorgestellt.

Um herauszufinden „wie Deutschland vorbeugt“ standen im Juli 2004 insgesamt 1.065 Menschen zwischen 20 und 65 Jahren zu ihrem Vorbeuge- und Mundpflegeverhalten, ihrem Verhältnis zum Zahnarzt und ihrer Einschätzung der künftigen zahnmedizinischen Versorgung Rede und Antwort.

Gesundheitsvorsorge, so bestätigt die Umfrage eindeutig, steht in Deutschland hoch im Kurs, wenn es ums Wohlfühlen und um Lebensqualität geht. Gesunde und gepflegte Zähne sind aufs Engste mit dem persönlichen Wohlergehen verbunden. Aber: „Das Vorbeugepotenzial ist“, so Hans Brouwer, General Manager Colgate-Palmolive, „noch lange nicht ausgeschöpft“. Die tatsächlichen Verbrauchszahlen von Zahnpasta und Zahnseide in Deutschland machen klar deutlich, dass zwischen dem Bewusstsein für Prophylaxe und Mundgesundheit und der aktiven Umsetzung eine erhebliche Diskrepanz liegt. Hier gilt es, für die Zukunft anzusetzen

Die Umfrageergebnisse im Einzelnen:

Frauen sind in der Zahnpflege vorn Frauen sind in der Zahnpflege vorn
95 Prozent aller befragten Frauen reinigen ihre Zähne zweimal täglich oder öfter. Männer tun dies nur zu 78 Prozent. Frauen gehen gründlicher bei der Zahnpflege vor: Drei von zehn Frauen reinigen länger als fünf Minuten – nur zwei von zehn Männern investieren so viel Zeit für ihre Zahnpflege.

Wie oft gehen Frauen und Männer zur Vorsorge zum Zahnarzt? 69 Prozent der Frauen gehen wie empfohlen zweimal pro Jahr oder öfter zur Kontrolluntersuchung. Dagegen nehmen nur 51 Prozent der Männer den praxisgebührenfreien Vorsorgecheck in Anspruch – deutlich zu wenig!


Ost schlägt West in der Oralprophylaxe Ost schlägt West in der Oralprophylaxe
70 Prozent der Befragten aus den ostdeutschen Bundesländern gehen zweimal oder öfter pro Jahr zur Kontrolluntersuchung zum Zahnarzt, in den westlichen Bundesländern sind es 57 Prozent. Ostdeutsche schränken zu 24 Prozent ihren Zuckerkonsum für die Gesunderhaltung der Zähne stark ein. Westdeutsche sind nur zu 19 Prozent dazu bereit.
Die Professionelle Zahnreinigung, keine Kassenleistung, wird ebenfalls häufiger in Anspruch genommen (62 Prozent Ost gegenüber 60 Prozent West). Insgesamt zeigten sich die Befragten aus Ostdeutschland besser über Zahnreinigungs- und Prophylaxeangebote informiert.

Deutschlands Zahnärzte genießen Patientenvertrauen
Sorgfältige Arbeit wird von 87 Prozent der Befragten ihrem Zahnarzt bestätigt. Auch die Information durch den Zahnarzt wird mit 87 Prozent als gut gelobt. Gute Betreuung (83 Prozent und fachliche Kompetenz (81 Prozent) werden positiv bewertet. Wenn es um Beratung zur Zahngesundheit geht, um richtige und notwendige Behandlung der Zähne, sind Zahnmediziner für 90 Prozent der Deutschen die glaubwürdigsten In-formationsquelle – Ansporn und Herausforderung zugleich zur Bewältigung künftiger Aufgaben!

Die Lücke im Pflegeverhalten
Die für die Mundgesundheit so wichtige Reinigung der Zahnzwischenräume wird in Deutschland weiterhin stiefmütterlich behandelt! 51 Prozent der Befragten gaben an, dies höchsten gelegentlich oder gar nicht zu tun. Zahnzwischenraumbürsten, Zahnseide und Co. müssen die deutschen Badezimmer erst noch erobern, die richtige Anwendung noch gelehrt und gelernt werden.

Angst vorm Zahnarztbesuch
61 Prozent haben „keine Angst vorm Zahnarzt“. 30 Prozent beschleicht immer noch ein „ungutes Gefühl“ und immerhin 15 Prozent der Befragten gaben zu: „Ich habe Angst“. Bei zwei Prozent der Befragten war diese Angst so groß, dass sie jeden Zahnarztbesuch meiden – und somit ihre Gesundheit sträflich vernachlässigen.

Zukunftsperspektive
Patienten, so zeigte die Umfrage, erwarten und fordern von ihren Zahnärzten umfassende Beratungs- und Prophylaxeleistungen – gerade durch die steigenden Eigenkostenanteile in der zahnmedizinischen Versorgung. 38 Prozent der Befragten sind bereit, künftig mehr in ihre Zahngesundheit zu investieren. Jedoch schränkten fast ein Viertel der Befragten auf Grund der Praxisgebühr ihre Zahnarztbesuche ein – Folge eines Mißverständnisses, ist doch der Vorsorgecheck zweimal pro Jahr praxisgebührenfrei!

Deutschlands Zahnärzte genießen PatientenvertrauenDr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer fasst für die Zukunft zusammen: „(Mund-)Gesundheitsbewusstsein fängt in den Köpfen an, dazu ist es notwendig, dass der Zahnarzt mit seinem Patienten an einem Strang zieht. Prophylaxe ist Teamarbeit.
Der Patient wird zum Partner – der Zahnarzt vom Behandler zum Prophylaxedienstleister“.

In Deutschland hat die Oralprophylaxe in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte erzielen können. Diese gilt es kontinuierlich zu festigen und auszubauen – unabhängig von gesetzgeberischen Maßnahmen und im Sinne einer präventionsorientierten Zahnheilkunde.

Download der Sonderpressemeldung und weitere Informationen der Sektion
Zahngesundheit im Deutschen Grünen Kreuz e. V.:
www.rundum-zahngesund.de

Kontakt:
Sigrid Fehl
Deutsches Grünes Kreuz e. V., Sektion Zahngesundheit
Im Kilian, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg
Tel.: 0 64 21 / 293 - 152, Fax 0 64 21 / 293 - 752
sigrid.fehl(à)kilian.de

 

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