DGK e.V. -Deutsche Gesundheits Korrespondenz dgk, Jg. 45, 10 - 2004 - Themen: Windpocken, Impfen, STIKO, Gesundheit, Kürbisse, Grippeschutzimpfung, Prostata, PSE-Test, Fastfood, Diabetes, Äpfel, Obst, Augen, Trinkwasserspender, Ibera, Allergie, WC-Papier, Akti
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Deutsches Grünes Kreuz, Windpocken, Impfen, STIKO, Gesundheit, Kürbisse, Grippeschutzimpfung, Prostata, PSE-Test, Fastfood, Diabetes, Äpfel, Obst, Augen, Trinkwasserspender, Ibera, Allergie, WC-Papier, Aktionswoche ´In Würde Altern´, DDZ, Diabetes, Übergewicht, erektile Dysfunktion
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 45, 10 - 2004

Gefährlicher Sternenhimmel STIKO empfiehlt: Alle Kinder sollen ab sofort gegen Windpocken geimpft werden (3.561 Zeichen) (dgk) Der Ausschlag begann mit juckenden roten Flecken im Gesicht und am Körper. Der fünfjährige Jan, ein ansonsten fröhliches Kind, begann zu quengeln und zu jammern. Fieber und Gliederschmerzen kamen hinzu. Nach einigen Tagen sah sein Körper aus wie ein Sternenhimmel: ein buntes Bild von Flecken, Papeln, Bläschen und Krusten. Auch im Mund entstanden nach und nach schmerzhafte Bläschen.


Bläschenbildung bei Windpocken, so genannter Bläschenbildung bei Windpocken, so genannter
“Sternenhimmel”, Foto: Prof. Cremer Copyright: DGK

Seine Mutter, die 32-jährige Lisa, stand nun vor einem Problem: Ihr Hausarzt, der bei Jan sofort Windpocken, hervorgerufen durch das Varizella-Zoster-Virus, diagnostizierte, teilte ihr mit, dass auch sie – im dritten Monat schwanger – und vor allem ihr ungeborenes Kind gefährdet sei, sich anzustecken. Sie erfuhr: Infiziert sich die werdende Mutter bis zur 20. Schwangerschaftswoche, so können beim ungeborenen Kind schwere Fehlbildungen auftreten. Infizieren sich Babys während der Geburt, dann stirbt jedes Fünfte an schwer verlaufenden Windpocken. Schwangere haben bei einer Varizelleninfektion ein hohes Risiko (10 bis 20 Prozent), eine lebensbedrohliche Lungenentzündung zu bekommen. Etwa drei bis vier Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind empfänglich für Windpocken, das heißt, sie haben weder durch Impfung noch durch eine vorangegangene Infektion eine Immunität erworben. Alle Frauen mit Kinderwunsch, in deren Blut keine Antikörper gegen Windpocken nachweisbar sind, sollten deshalb geimpft werden, damit sie und ihr ungeborenes Kind vor den möglichen schweren Komplikationen durch Varizellen während einer Schwangerschaft geschützt sind, betont der Mediziner Professor Peter Wutzler von der Universität Jena. Jan musste daher nicht nur für eine ganze Weile aus dem Kindergarten genommen, sondern auch zur Großmutter ausquartiert werden. Er hatte Glück im Unglück, denn seine Erkrankung verlief nicht ganz so schwer. Der Kleine kratzte sich zwar ständig, und die offenen Stellen waren ziemlich schmerzhaft. Die Schmerzen und Schluckbeschwerden durch die lädierte Mundschleimhaut führten dazu, dass er nur wenig essen mochte. „Mit viel Mühe, Geduld und Lieblingsspeisen hat ihn meine Mutter aber wieder aufgepäppelt“, erzählt Lisa. Was wohl bleibt sind einige Narben, denn die aufgekratzten Bläschen hatten sich entzündet. Jede 17. bis 18. Windpocken-Erkrankung verläuft allerdings schwer. Wenn pro Jahr schätzungsweise 750.000 Kinder erkranken, heißt das: Jede Woche kommt es zu 744 Windpocken-Fällen mit Komplikationen (5,7 Prozent) mit zusätzlichen bakteriellen Infektionen, Lungen- oder gar Gehirnentzündungen, jeden Monat zu 460 Krankenhauseinweisungen und jedes Jahr zu 21 Todesfällen durch Windpocken in Deutschland. Jedes Kind soll ab sofort gegen Windpocken geimpft werden. Das geht aus den neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin hervor, die im Juli veröffentlicht wurden. Die einmalige Impfung soll im Alter von 11 bis 23 Monaten erfolgen. Auch der Schutz von Schwangeren und ungeborenen Kindern vor Windpocken war für die STIKO ein Argument dafür, jetzt eine allgemeine Empfehlung für Varizellenimpfung auszusprechen. In den USA wird die Varizellenimpfung seit acht Jahren für alle Kleinkinder empfohlen. Bei Impfraten von etwa 80 Prozent reduzierte sich die Inzidenz bei Kleinkindern um 90 Prozent und in allen Altersgruppen um 81 bis 84 Prozent. In Deutschland sollen künftig Kleinkinder vorzugsweise zusammen mit der ersten Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfung den Varizellenschutz bekommen, berichtet Professor Christel Hülße, Mitglied der STIKO und ehemalige Direktorin des Landesgesundheitsamtes Mecklenburg-Vorpommern. Zudem sollen alle Kinder und Jugendlichen von 9 bis 17 Jahren, die noch keine Windpocken hatten, geimpft werden. „Für die Impfung stehen ab Sommer zwei wirksame und gut verträgliche Lebendimpfstoffe zur Verfügung“, so Hülße. Kombinationsimpfstoffe gegen Masern-Mumps-Röteln-Windpocken seien in der klinischen Prüfung. „Hätte ich von der Impfempfehlung gewusst“, sagt Lisa heute, „wären die vergangenen Wochen nicht so schrecklich für uns alle gewesen – Und ich dachte immer, Windpocken sind eine harmlose Kinderkrankheit“.


Neues von den Pfundskerlen
Rund und vor allem gesund: Herbst ist Kürbiszeit
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(dgk) Schon die indianischen Medizinmänner kannten die Heilkräfte der großen gesunden Kugel: Das gestampfte Fruchtfleisch der Kürbisse wurde mit Quellwasser vermischt und zur Heilung von Verletzung und Brandwunden auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Bei Ver-renkungen wurden Kürbisblätter erwärmt und um die betroffenen Gliedmaßen gewickelt. Heutzutage ist der Pfundskerl auch im Kochtopf beliebt. Mit gerade mal rund 25 Kalorien (kcal) pro 100 Gramm (g) enthält das Fruchtfleisch des Kürbisses ausgewogene Mengen an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien wie Kalium, Magnesium oder Eisen. Kürbisse sind nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund.

Wer heutzutage Kürbis in den Speiseplan einbaut – als Suppe, Eintopf oder Einmach-Gemüse – der kann nicht nur die Verdauung fördern. Die Wirkungen sind auf viele wertvolle Substanzen im Fruchtfleisch des Kürbis zurückzuführen:

  • Die antioxidativen Inhaltsstoffe unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers und wehren freie Radikale ab.
  • Der Kürbis enthält Ballaststoffe, die rasch Gifte, Fette und Umweltschadstoffe aus dem Körper abtransportieren.
  • Enzyme, die die Bauchspeicheldrüse entlasten und Karotine – verantwortlich für die gelbe, orange und rötliche Farbe des Fruchtfleisches – stärken die Immunkraft.
  • Kürbisfleisch ist harntreibend, da es reichlich Wasser und Kalium, aber nur wenig Natrium enthält.
  • Menschen, die leicht frieren, sollten zur Kürbissuppe greifen: Kürbis wärmt von innen. Noch verstärkt wird der Effekt, wenn die Suppe mit Curry oder Chili gewürzt ist, denn diese Gewürze regen die Thermogenese weiter an, und der Energieverbrauch steigt.
  • Der Verzehr von Kürbiskernen und Kürbiskernöl ist vor allem bei Prostataleiden zu empfehlen.
  • Kürbiskerne wirken beruhigend auf eine Reizblase. Um eine ausreichende Dosis zu erreichen, sollte mindestens zwei Mal täglich ein Esslöffel Kürbiskerne gegessen und zusätzlich Kürbiskernöl zum Anmachen von Salaten verwendet werden. Aber Achtung: Kürbiskerne schlagen pro 100 g mit etwa 560 kcal zu Bauche.
  • Kürbiskernöl enthält ernährungsphysiologisch wertvolle Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Kürbiskernöl liefert zudem Phytosterine mit cholesterinsenkender Wirkung.
  • Pures, 100-prozentiges Kürbiskernöl hilft gegen ausgetrocknete, überstrapazierte, rissige Haut an Händen und Füßen. Auch eine Maske aus Fruchtfleisch, Eigelb, Kürbiskernöl und Apfelessig tut der Haut gut und verleiht im Winter ein Schutzschild gegen frostigen Wind. Offene Wunden sollen mit Kürbiskernpulver besser verheilen.

Tipps für die Küche: Am vielseitigsten verwendbar sind die Sorten Hokkaido, Butternut, Uchiki Kuri, Muscade de Provence und Bleu de Hongrie. Ebenfalls sehr gut geeignet ist die Gruppe der Acorns und Hubbards. Bei der Verwendung der althergebrachten Sorte Gelber Zentner sollte man beachten, dass ihr Fruchtfleisch sich nur zum Einlegen als Kürbis süß-sauer eignet.

Rekorde: Der größte Kürbis der Welt stammt aus aus Canby, Oregon. Züchter ist Steve Daletas. Das offiziell gemessene Gewicht beträgt 1.385 englische Pfund, das sind etwa 628,8 Kilogramm. Gewogen wurde er am 4. Oktober 2003. Der weltweit kleinste Kürbis ist etwas größer als ein 1-Euro-Stück und hat einen Durchmesser von 2 Zentimeter (cm) sowie eine Länge von 3,5 cm. Der Kürbis stammt aus der Sorte „Spinning Gourd“.

Herbst ist Kürbiszeit Foto: DGK


Grippeschutzimpfung nicht vergessen!
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(dgk) Auch wenn das Wetter den Gedanken noch nicht unbedingt nahe legt, sollte doch daran gedacht werden, bereits ab Anfang Oktober einen Termin zur Grippeschutzimpfung einzuplanen.

Die nach wie vor vielfach unterschätzte Bedeutung der Impfung lässt sich nicht zuletzt mit eindrucksvollen statistischen Daten belegen. So wurden nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) für die Saison 2003/04 etwa 14.000 bis 17.000 grippebedingte Klinik-Einweisungen – darunter 9.000 bis 10.000 Kinder unter 5 Jahren –, rund 1,4 Millionen Arztbesuche wegen Grippe und rund 500.000 Krankschreibungen geschätzt.

Bei der Influenza geht alles meist ganz schnell: Plötzlich und unerwartet fühlt man sich schwer krank, hat hohes Fieber, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen. Dazu gesellen sich Husten und andere Beschwerden der Atemwege. Häufigste Komplikationen der Virusgrippe sind Lungenentzündungen. Meistens handelt es sich um Bakterien wie Pneumokokken, die sich auf den durch die Influenza-Viren bereits vorgeschädigten Atemwegen ansiedeln und Lungenentzündungen auslösen.

Die Influenza kann zu einer Herzmuskel-Entzündung oder zu einer Lungen-Entzündung führen. Dies ist umso bedrohlicher, als beide Erkrankungen zu Beginn unspektakulär – Symptome zunächst nur: Müdigkeit, Schlappheit – verlaufen und also häufig erst spät erkannt werden.

Die Influenza-Schutzimpfung ist allen älteren Menschen über 60 Jahre und allen Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund eines Grundleidens empfohlen. Dazu gehören Personen mit chronischen Lungenerkrankungen wie zum Beispiel Asthma, mit Herz- Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselkrankheiten, multipler Sklerose, erworbener und angeborener Immundefizienz.

Zudem sollten sich Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen, klinisches und Pflege-Personal sowie Personen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten, impfen lassen.

Die Grippeschutzimpfung muss jedes Jahr erneuert werden. Grund ist die ständige Verände-rung der Viren. Deshalb wird der Impfstoff aktuell angepasst und wirkt dann gegen die gerade zirkulierenden Erreger.

Weitere Informationen unter www.dgk.de, Stichwort: Influenza.

Grippeschutzimpfung nicht vergessen! Foto: Browa, Marburg


Alles Gute für die Prostata
Auf die Früherkennung kommt es an
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(dgk) Die Prostata ist ein kastaniengroßes Organ, in gesundem Zustand prall und fest, von einer Kapsel mit glatter Oberfläche umgeben. Die Vorsteherdrüse wiegt normalerweise etwa 20 Gramm, liegt direkt unter der Blase, ummantelt die Einmündung des Samenleiters in die Harnröhre.

Im Sexualleben des Mannes spielt die Vorsteherdrüse eine zentrale Rolle. Im Allgemeinen erledigt sie ihre Aufgaben diskret und reibungslos. Erst mit zunehmendem Alter macht die Prostata auf sich aufmerksam: Sie wächst. Wenn etwa ab dem 40. Lebensjahr der Testosteronspiegel sinkt, beginnt die Vergrößerung. Im Extremfall bläht sich die Kastanie allmählich bis zur Größe einer Orange auf.

Zellwucherungen in der Vorsteherdrüse sind nicht immer gutartig. In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Prostata-Karzinom zur häufigsten Tumorerkrankung des Mannes – vor dem Lungenkrebs. 2003 starben insgesamt 11.400 Männer in Deutschland an einem Prostatakarzinom. Genaue Ursachen für diesen Trend kennt bisher niemand. Die Wissenschaftler können aber zumindest Risikofaktoren nennen:

  • Höheres Alter. Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind zum Zeitpunkt der Diagnose über 60 Jahre.
  • Genetische Vorbelastung. Männer, deren Väter oder Brüder an Prostatakrebs litten, haben ein erhöhtes Risiko.
  • Ungesunde Ernährung. Mittelmeerkost mit viel Gemüse, Salat, Obst und Fisch gilt als günstig – denn Männer in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland erkranken deutlich seltener als Mitteleuropäer.


Man(n) kann also etwas tun. Neben einem gesunden Lebensstil sollte er vor allem die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Arzt in Anspruch nehmen – ab dem 45. Lebensjahr jährlich – und nicht aus falscher Angst oder Scham „den Kopf in den Sand stecken“. Die Heilungschancen des Prostatakarzinoms hängen entscheidend von der Früherkennung ab. Wenn erste Symptome auftreten – Schwierigkeiten beim Wasserlassen, schwacher Harnstrahl, Druck trotz gelehrter Blase –, befindet sich der Tumor häufig schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Aber in den allermeisten Fällen werden diese Symptome durch eine gutartige Vergrößerung verursacht.

Die gängigste Untersuchung zur Früherkennung ist die rektale Untersuchung. Dabei ertastet der Urologe die Prostata vom Enddarm her mit dem Finger. Verlässlicher ist die so genannte PSA-Wert-Bestimmung im Blut. PSA steht für prostata-spezifisches Antigen, ein ausschließlich im Prostatagewebe gebildetes Protein. Dieser Eiweißstoff wird nur in der Vorsteherdrüse und bevorzugt von bösartigen Zellen gebildet. Kommt er gehäuft vor, kann das frühzeitig auf eine Tumorentwicklung hinweisen. Ein Wert von mehr als 4 Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml) gilt als Warnhinweis und sollte daher medizinisch abgeklärt werden. Eine Erhöhung dieses PSA-Wertes kann aber durchaus auch harmlos sein. Denn auch gutartige Vergröße-rungen der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH) oder Prostataentzündungen können für eine Erhöhung verantwortlich sein. „Mit Hilfe des PSA-Wertes können zwei Drittel der heilbaren Tumoren erkannt und somit erfolgreich therapiert werden“, so Prof. Dr. med. Kurt Miller, Vizepräsident der Berliner Urologischen Gesellschaft e. V. „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist die PSA-Bestimmung zur Früherkennung unverzichtbar“.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke/Ausgabe 10 B/2004, der am 15. Oktober erscheint.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Fastfood und Diabetes
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(dgk) Die Volkskrankheit Diabetes droht in Deutschland in eine Epidemie auszuarten. Auf rund acht Millionen wird die Zahl der Erkrankten inzwischen geschätzt. Als Ursache nennen Fachleute vor allem eine zunehmende „Amerikanisierung“ der Lebensgewohnheiten mit zu viel und ungesundem Essen sowie mangelnder Bewegung.

Zahlreiche epidemiologische Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Übergewicht bzw. bewegungsarmem Lebensstil und dem Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. US-amerikanische Forscher haben bereits 2002 in einer Studie genau untersucht, welche Rolle die Ernährung auf die Entwicklung des Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) hat. Analysiert wurden Daten aus der „Health Professionals Followup Study“, einer grossen amerikanischen Kohortenstudie bei Männern mit medizinischen Berufen.

An der Untersuchung nahmen 42.504 Männer im Alter zwischen 40 und 75 Jahren teil. Die Teilnehmer hatten weder Herz-Kreislauf-Krankheiten noch Krebsleiden. Je nach Ernährungsgewohnheiten wurden die Männer in zwei Gruppen mit verschiedenen Ernährungsformen eingeteilt:

  • Gruppe I: „Vernünftige“ („prudent“), also gesunde Kost mit Fisch, Geflügel, Vollkornkost sowie viel Obst und Gemüse.
  • Gruppe II: „Westliche“ („western“) Kost mit vorwiegend rotem Fleisch, Pommes frites, fettreichen Milchprodukten, ausgemahlenem Mehl und Süßigkeiten.


Innerhalb von zwölf Jahren erkrankten 1.321 der Teilnehmer an Typ-2-Diabetes. Die Teilnehmer der Gruppe I hatten ein geringes Diabetes-Risiko (Relatives Risiko [RR] für die höchste gegenüber der niedrigsten Quintile 0,84; 95%-CI 0,70-1,00), die Teilnehmer der Gruppe II dagegen ein deutlich höheres (RR 1,59; 95%-CI 1,32-1,93). Besonders hoch war das Risiko, wenn zu der „westlichen“ Ernährung auch Bewegungsmangel oder Übergewicht mit einem Body Mass Index von mehr als 30 kg/m² hinzu kam.

Schlussfolgerung
Die Ergebnisse dieser Kohortenstudie sprechen dafür, dass eine Ernährung, die viel Fett und Kohlenhydrate, aber wenig Früchte und Gemüse enthält, assoziiert ist mit einem deutlich erhöhten Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2 bei Männern.


Äpfel und Co. schützen die Augen
Obst zum Schutz des gelben Flecks
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(dgk) Einen weiteren Grund, regelmäßig Obst zu essen, haben amerikanische Mediziner gefunden. Äpfel und ähnlich fruchtige Leckereien schützen demnach vor einer fortschreitenden und derzeit kaum behandelbaren Erkrankung der Netzhaut. Gemüse oder Vitamintabletten scheinen keinen solchen Schutz zu bewirken, berichten die Forscher um Susan Hankinson von der Harvard University in Boston, Massachusetts.

Die Gruppe untersuchte den Einfluss der Ernährung auf das Risiko einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Bei dieser Krankheit geht jener Bereich der Netzhaut zugrunde, der für das schärfste Sehen verantwortlich ist. Als Folge verlieren die Betroffenen zunehmend an Sehschärfe und schließlich die Fähigkeit, zu lesen oder Auto zu fahren. Die AMD gilt als häufigste Erblindungsursache und korreliert direkt mit oxidativem Stress, weshalb Ältere, Raucher, Helläugige und Menschen mit starker Sonnenlichtexposition zur Risikogruppe gehören.

Hankinson und ihre Kollegen werteten Daten von fast 120.000 Männern und Frauen aus, deren Werdegang im Rahmen zweier großer Studien bis zu 18 Jahre lang verfolgt worden war. Zu Studienbeginn mindestens 50 Jahre alt, hatten die Teilnehmer sich regelmäßig untersuchen lassen und Angaben zu ihrer Lebensweise und Ernährung gemacht. Im Beobachtungszeitraum wurde bei 464 Personen die Frühform der altersbedingten Makuladegeneration diagnostiziert und bei 316 Personen eine fortgeschrittene Form, bei der zahlreiche neue Blutgefäße in der Aderhaut des Auges wachsen.

Das Risiko für diese Spätform sank mit steigendem Obstkonsum, ermittelten Hankinson und ihre Kollegen. Jene Teilnehmer, die täglich mindestens dreimal Obst aßen, wiesen ein 36 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko auf als jene, die pro Tag im Schnitt weniger als 1,5 Portionen Obst verspeisten. Oxidative Schäden an der Netzhaut, wie sie etwa durch Rauchen begünstigt werden, gelten als Risikofaktor für die altersbedingte Makuladegeneration. An Antioxidantien reiches Gemüse hatte jedoch keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko, fanden die Forscher, und auch zusätzliche Vitamine bzw. Mineralien schienen keine Rolle zu spielen.


MELDUNGEN

Vorsicht bei öffentlichen Trinkwasserspendern
Keime als kostenlose Zugabe
(1.467 Zeichen)

(dgk) Gerade im Sommer erfreuten sich die Geräte mit dem kostenlosen Nass großer Beliebtheit. Doch Vorsicht: Lebensmittelkontrolleure des Staatlichen Untersuchungsamtes Hessen haben 113 Trinkwasserspender in Kaufhäusern, Supermärkten und Betrieben untersucht. Dabei wurden zum Teil erhebliche Hygienemängel festgestellt.

Insgesamt zehn Geräte wurden vorläufig stillgelegt - das Wasser enthielt Fäkalkeime, die vor allem Durchfall verursachen können. Bei zwölf weiteren Behältern wurden erhöhte Keimzahlen entdeckt, die zwar keine direkte Gesundheitsgefahr darstellten, jedoch auf mangelnde Hygiene hinwiesen.

Laut Umwelt- und Verbraucherschutzministerium in Wiesbaden darf in Deutschland Tafelwasser bis zu 100 Keime pro Milliliter enthalten, Speiseeis sogar bis zu 50.000 Keime pro Gramm. Die in den beanstandeten Spendern ermittelten Keimzahlen lassen auf jeden Fall auf einen unsauberen Umgang mit den Geräten schließen.
Dabei entscheidet jedoch nicht die äußere Aufmachung oder Sauberkeit über die Qualität des Trinkwassers. Man sollte sich nicht täuschen lassen und aus einer sauberen Umgebung oder Spender automatisch auf einwandfreies Wasser schließen - denn nicht die Hülle ist entscheidend, sondern der Inhalt.

Die Kontrolleure wiesen darauf hin, dass beim Austausch der Geräte auch die Zapfhähne gewechselt werden sollten. In der Untersuchung zeigte sich nämlich, dass weniger Beanstandungen auftraten, wenn Gerät plus Zapfhahn regelmäßig ausgetauscht wurden.

Weitere Informationen bei:
Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Mainzerstr. 80, D-65189 Wiesbaden,
Tel.: (0611) 8 15 10 20, Fax: (0611) 8 15 19 43,
E-Mail:presse@hmulv.hessen.de


Feuchtes WC-Papier kann Allergie auslösen
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Feuchtes WC-Papier kann Allergie auslösen (dgk) Wer häufig feuchtes Toilettenpapier verwendet, kann dadurch allergische Kontaktekzeme an Po und Händen verursachen. Als Auslöser kommt der in den Feuchttüchern häufig enthaltene Konservierungsstoff IPBC (Iodpropinylbutylcarbamat) in Frage, wie Dermatologen von der Universitäts-Hautklinik Graz (Österreich) berichten.

Nach EU-Richtlinien dürfe das gegen Pilze und Bakterien wirkende IPBC in Kosmetika, Shampoos, Pflegecremes, Babypflegeserien sowie in Haushalts- und Kontaktlinsenreinigern in einer Konzentration von maximal 0,05 Prozent enthalten sein. Je häufiger solche Produkte aber benutzt würden, desto größer sei das Risiko, eine Sensibilisierung zu entwickeln, so die Grazer Dermatologen.

IPBC wurde bisher als wenig bedenklich eingestuft, nun aber doch als potentielles Allergen entlarvt. Über Jahre angewendet, kann IPBC in feuchten WC-Tüchern selbst in geringer Konzentration zur Ausbildung von Ekzemen im und um den Analbereich führen. Das allergische Kontaktekzem kann neben der Analregion selbst auch in der Gesäßfalte und an den Händen auftreten.

Wer allergische Symptome vermeiden will, soll sich daher am besten nur mit Wasser und weißem, trockenem Toilettenpapier reinigen.


Immer aktuell: Das neue IBERA-Update ist da
(756 Zeichen)

(dgk) Pünktlich vor der Fernreisesaison im Herbst und in der Weihnachtszeit ist IBERA auf den neuesten Stand gebracht. Nicht nur die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Tro-penmedizinischen Gesellschaft (DTG) zur Malariaprophylaxe wurden eingepflegt, auch wich-tige Informationen der WHO zu SARS sowie Fach- und Beratungstexte zu dieser Problematik sind aufgenommen worden. Um den Ärzten und Apothekern die Beratung noch mehr zu erleichtern, wurde eine Checkliste für die Malariaberatung sowie Informationen zur Malariaprophylaxe bei chronisch Kranken ergänzt. Nicht zu vergessen natürlich, dass alle aktuellen epidemiologischen Entwicklungen sofort eingearbeitet werden und den online-Nutzern stets zur Verfügung stehen, sei es SARS in China oder Leptospirose in Kenia.

Ein Tipp für alle Reisende: Es gibt auch eine kostenlose Kurzversion im Netz unter www. ibera-online.de.


TERMINE

„Alzheimer früh erkennen – Tests können Aufschluss geben
Altern in Würde - Alzheimer-Demenz
3. Bundesweite Aktionswoche „In Würde altern“
vom 25. bis 30. Oktober 2004
(1.046 Zeichen)

(dgk) Welche Symptome sind tatsächlich ernst zu nehmende Warnsignale für eine Alzheimer-Demenz? Bei welchen auffällig veränderten Verhaltensweisen sollten Angehörige aufmerksam werden? Warum ist der frühe Arztbesuch so wichtig oder wie können nachlassende Gedächtnisleistung sowie Veränderungen im Verhalten sinnvoll behandelt werden? Auf diese und weitere Fragen wollen die Initiative Altern in Würde und das Deutsche Grüne Kreuz e. V. mit ihrer mittlerweile 3. bundesweiten Aktionswoche "In Würde altern" vom 25. bis 30. Oktober 2004 Antworten geben.

Zahlreiche Apotheken, Gesundheitsämter und Seniorenbeiräte, die sich aktiv an der Aktion beteiligen, halten dazu Informationen bereit. Info-Broschüren zum Thema Alzheimer-Demenz können auch gegen Einsendung eines mit € 1,44 frankierten DIN A5-Rückumschlags bestellt werden bei:

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Stichwort Aktionswoche In Würde altern 2004
Postfach 1207
35002 Marburg

Weitere Informationen zum Thema gibt es auch unter www.altern-in-wuerde.de. Die Webseite ist auch in diesem Jahr wieder im Web-Guide „Web-Adressbuch für Deutschland – Die 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen auf einen Blick!“ (www.web-adressbuch.de) aufgenommen.


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-ZENTRUM (DDZ)

Übergewichtige Männer: Effekt von Lebensstiländerungen auf erektile Dysfunktion
(5.169 Zeichen)

(dgk/DDZ) Epidemiologische Grundlagen weisen darauf hin, dass beeinflussbare Faktoren eines gesunden Lebensstils wie normales Körpergewicht und vermehrte körperliche Aktivität mit einem längeren Erhalt der erektilen Funktion assoziiert sind. Wenig ist bekannt, ob sich durch Gewichtsabnahme und vermehrter körperliche Aktivität eine bestehende erektile Dysfunktion wieder bessert. In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde der Effekt von Änderungen des Lebensstils auf die Verbesserung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörung) bei übergewichtigen Männern mit Diabetes untersucht.

In diese zwei Jahre dauernde italienische Studie (randomisiert, kontrolliert) wurden insgesamt 110 Männer mit Übergewicht eingeschlossen. Die Teilnehmer mussten zu Studienbeginn im IEEF (International Index of Erectile Function), dem mittels eines Standardfragebogens ermittelten Internationalen Index der erektilen Dysfunktion, eine Punktezahl von 21 oder weniger Punkten haben, wodurch eine vorliegende erektile Dysfunktion angenommen wurde. Ein weiteres Eingangskriterium war ein Body-Mass-Index (Körpermassenindex) von über 30 kg/m2.

Bei den Studienteilnehmern handelte es sich um eine ausgewählte Gruppe relativ gesunder übergewichtiger Männer, da vor einer Studienteilnahme folgende Krankheiten ausgeschlossen sein mussten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Erkrankung der Herzkranz- oder Beingefäße, Bluthochdruck, Ausscheidung geringer Mengen Albumin im Urin (Albuminurie), autonome Nervenerkrankung, periphere Nervenerkrankung (an den Beinen und Armen), gestörte Glukosetoleranz (Vorstufe des Diabetes) oder Diabetes mellitus und andere.

Die Studienteilnehmer wurden zufällig in zwei Gruppen mit je 55 Teilnehmern verteilt. Die Interventionsgruppe, bei der eine Änderung des Lebensstils bewirkt werden sollte, wurde in engmaschigen Sitzungen sehr intensiv betreut und bezüglich Ernährung und körperlicher Aktivität unterrichtet. Die Teilnehmer hatten einen eigenen Trainer und erhielten entsprechende Empfehlungen bezüglich ihrer Ernährung. In der Interventionsgruppe lag die körperliche Betätigung zu Studienbeginn bei 48 Minuten pro Woche, am Studienende lag sie bei 195 Minuten (Kontrollgruppe von 51 auf 84 Minuten). Das Ziel der Studie war ein Gewichtsverlust innerhalb der zwei Jahre von mindestens 10 Prozent durch Kalorienreduktion und Steigerung der körperlichen Aktivität. Die Teilnehmer der Kontrollgruppe erhielten lediglich allgemeine Informationen über gesunde Ernährung und körperliche Aktivität ohne ein spezifisches Programm.

Das Anfangsgewicht in der Interventionsgruppe lag bei 103 kg und in der Kontrollgruppe bei 101 kg. Es gab keine wesentlichen Unterschiede im Hinblick auf die demographischen Faktoren. Ausgewertet wurden die Veränderung des IEEF (siehe oben) in den beiden Gruppen innerhalb der zwei Jahre (primärer Endpunkt) sowie verschiedene andere Parameter.

Nach zwei Jahren hatte sich in der Interventionsgruppe die erektile Funktion verbessert: Der IEEF erhöhte sich von durchschnittlich 13,9 auf 17 Punkte. 17 Teilnehmer erreichten hier einen IEEF von über 22 im Gegensatz zu nur drei Teilnehmern der Kontrollgruppe. In der Kontrollgruppe blieb der durchschnittliche IEEF stabil, das heißt, die erektile Dysfunktion verbesserte sich nicht. Die Teilnehmer der Interventionsgruppe nahmen durchschnittlich 15 kg Gewicht ab (von 103 kg auf 88 kg), während das Gewicht in der Kontrollgruppe nur um 2 kg sank (von 101 auf 99 kg). Auch andere Blutwerte und Parameter haben sich im Studienzeitraum in der Interventionsgruppe wesentlich stärker als in der Kontrollgruppe positiv verändert: Cholesterin, Neutralfette (Triglyceride), Marker für eine Entzündungsreaktion im Körper (Inflammation) wie CRP und Interleukin-6 und -8, Blutdruck und die Funktion der Gefäßinnenschicht.

Zusammenfassung und Kommentar:

Die erektile Dysfunktion wurde in der Gruppe der übergewichtigen Studienteilnehmer mit Lebensstiländerung innerhalb von zwei Jahren statistisch bedeutend verbessert. Begleitet wurde dies durch eine Verbesserung der Marker für eine Entzündungsreaktion im Körper und der gestörten Funktion der Gefäßinnenschicht (endotheliale Dysfunktion).
Mögliche Ursachen sind die Gewichtsabnahme oder die verminderte Entzündungsreaktion im Körper, die häufig bei Übergewicht besteht, allerdings könnte durch die intensive Betreuung der Interventionsgruppe auch ein besseres psychisches Wohlbefinden zu einer Steigerung der erektilen Funktion geführt haben. Dies wurde jedoch in dieser Studie nicht untersucht.
Es handelt sich um eine vom Aufbau her recht einfache, aber um so wichtigere erste Studie dieser Art zur Ermittlung des Einflusses von Lebensstiländerungen auf die erektile Dysfunktion. Da es sich um eine recht gesunde Studiengruppe handelte, müssten jetzt ähnliche Studien mit Menschen aus bestimmten Risikogruppen der erektilen Dysfunktion zeigen, ob eine derartige Verbesserung auch zum Beispiel bei Menschen mit Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Lebensstiländerungen erreicht werden kann.

(Prof. Dr. med. Dan Ziegler, Dr. med. Melanie Stapperfend, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Institut an der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf, Deutsche Diabetes-Klinik)

Quelle: Katherine Esposito, MD; Francesco Giugliano, MD; Carmen Di Palo, MD; Giovanni Giugliano, MD; Raffaele Marfella, MD, PhD; Francesco D'Andrea, MD; Massimo D'Armiento, MD; Dario Giugliano, MD, PhD. Effect of Lifestyle Changes on Erectile Dysfunction in Obese Men - A Randomized Controlled Trial. JAMA. 2004;291:2978-2984.

Informationen finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Deutsches Diabetes-Zentrum / Deutsche Diabetes-Klinik
Leibniz-Institut an der Heinrich-Heine-Universität
Auf’m Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 – 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103


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