DGK e.V. -Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jahrgang 44, Ausgabe 6 - 2003 - Themen: Hören, Sonnenbrand, Grillunfall, Sommerhitze, Kopfschmerztagebuch, Brustkrebsdiagnostik, Sehen, Kontaktlinsen, Schmerztour 2003, Diabetes, Arznei im Ausland, www
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Deutsches Grünes Kreuz, Hören, Sonnenbrand, Grillunfall, Sommerhitze, Kopfschmerztagebuch, Brustkrebsdiagnostik, Sehen, Kontaktlinsen, Schmerztour 2003, Diabetes, Arznei im Ausland, www.forum-schmerz.de, Fahrräder
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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 44, 6 - 2003

Aug' in Auge mit dem Schmerz
Schwindel oder Kopfweh? - Oft kann eine Brille helfen (2.608 Zeichen)

 

(dgk) Pochende Kopfschmerzen, quälende Rückenschmerzen, unerklärbare Schwindelanfälle. Nicht immer ist eine Ursache für diese Leiden ohne weiteres erkennbar. Solche unerklärlichen Symptome können aber auf Sehfehler und Entzündungen des Auges hinweisen - ohne dass der Patient diesen Zusammenhang wahrnimmt. Denn: Unentdeckte Sehstörungen verursachen häufig Schmerzen im ganzen Körper. Die Verordnung der richtigen Brille oder die Behandlung einer Augenkrankheit ist oft das beste Mittel. Der Gang zum Augenarzt sollte daher schon früh in der Untersuchungskette stehen.

Auch jedem, der sich gesund fühlt, raten Augenärzte zu regelmäßigen Augenkontrollen. Denn routinemäßige Vorsorgeuntersuchungen des Augenhintergrundes, der Blutgefäße und des Augeninnendrucks geben dem erfahrenen Mediziner auch Aufschluss über versteckte Erkrankungen des Gesamtorganismus, wie zum Beispiel einen drohenden Herzinfarkt. Die Nutzung von Hinweisen aus dem Auge ist schon aus der chinesischen Medizin wie auch von Hippokrates und Philostrates bekannt. Durch Veränderungen im Augenvordergrund, wie zum Beispiel Aufhellungen, abgedunkelte Bereiche, farbige Flecke oder auffällige Gefäßzeichnungen, ist es möglich, Krankheiten wie Entzündungen, Organschwächen, Stoffwechselstörungen sowie deren Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen.

So kann beispielsweise Rheuma Knötchen und Entzündungen im Auge machen; eine Schilddrüsenüberfunktion kann vortretende Augen (Basedow-Augen) bewirken. Auch viele Infektionskrankheiten wie Masern, Mumps, Keuchhusten, AIDS, Tuberkulose etc. verursachen Augenentzündungen. Keuchhusten zum Beispiel erkennt man oft durch Einblutungen wegen Hustenanfällen.

Bei jeder Kontrolle untersucht der Augenarzt nicht nur das Sehvermögen des Patienten, sondern auch den Augenhintergrund, die Blutgefäße und er fahndet nach Hinweisen auf eine Star-Erkrankung. Durch die Inspektion der Gefäße im Auge kann der Augenarzt Rückschlüsse ziehen auf gefährliche Veränderungen im gesamten Herz-Kreislaufsystem.

Häufig ist es der Augenarzt, der bei einer Augenuntersuchung als erster eine bestehende Diabetes-Erkrankung oder gefährlichen Bluthochdruck feststellt und dann schnell die richtigen Maßnahmen einleiten kann. Auch unkorrigierte Sehfehler oder falsch berechnete Sehhilfen führen oft zu starken Kopfschmerzen - bei Schulkindern im Unterricht, im Erwachsenenalter bei längerer Bildschirmarbeit.

Der Berufsverband der Augenärzte rät daher jedem zu einer jährlichen Vorsorgeuntersuchung der Augen, damit schwere Erkrankungen der Augen und des Gesamtorganismus rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.


Gutes Hören durch Mistelschleim und Löwenhirn
Hör-Therapien im Altertum und Mittelalter (1.580 Zeichen)

 

(dgk) Das Gehirn eines Löwen mit etwas Öl ins Ohr gebracht, sollte die Menschen im Mittelalter von der Schwerhörigkeit befreien. Davon ging zumindest der Wissenschaftler und Hochschullehrer Albertus Magnus (1193 bis 1280) aus. Im alten Ägypten füllte man Mistelschleim, Weihrauch und Gänseschmalz ins Ohr, um es zu heilen. Aus heutiger Sicht er-scheinen diese Therapieversuche, die Rainer Hüls für sein Buch "Die Geschichte der Hör-akustik" gesammelt hat, lächerlich. Denn ein geschädigtes Innenohr - die häufigste Ursache für Hörprobleme - konnte man damit natürlich nicht heilen. Die Hörsysteme des 21. Jahrhunderts sind wesentlich leichter zu beschaffen als ein Löwenhirn und vor allem: Sie helfen wirklich.

Die Römer versuchten dem Gehör mit Abführmitteln und Kräutermischungen auf die Sprünge zu helfen. Gegen Ohrenschmerzen wurde ein Sud aus Kellerasseln und Schnecken ins Ohr geträufelt. Aetius, ein Arzt aus dem 6. Jahrhundert, schor seinen Patienten den Kopf und rieb ihn mit Öl ein. Wenn die Hörprobleme weiterhin bestanden, versuchte er es noch mit Ziegen-Urin, der zuvor neun Tage geräuchert worden war. Die Menschen nahmen die unangenehmsten Therapien in Kauf, um wieder besser hören zu können - leider vergeblich. Bis wirklich wirksame Lösungen für Hörprobleme angeboten werden konnten, mussten noch viele Jahrhunderte vergehen. Heute stellen Hals-Nasen-Ohrenärzte klare Diagnosen und bieten sinnvolle Therapien an. Innenohrschwerhörigkeit kann von Hörakustikern mit Hörsystemen versorgt werden, die das Hören und Verstehen wirksam verbessern. Ein echter Fortschritt.

Quelle: Rainer Hüls, Die Geschichte der Hörakustik: 2000 Jahre Hören und Hörhilfen,
Median-Verlag, Heidelberg 1999


Sonnenbrand richtig 'ablöschen' (2.106 Zeichen)
 

(dgk) Die Sonne steigt wieder höher. Man genießt die ersten warmen Sonnenstrahlen. Aber die Haut ist nach der langen "Winterpause" besonders empfindlich und die UV-Strahlen werden leicht unterschätzt. Schnell hat man sich einen Sonnenbrand geholt.

Ein solcher sollte nicht mit Eiswürfeln oder Eiswasser behandelt werden. Die Unterkühlung schadet dem Körper. Reichlich kaltes Wasser ist dagegen sinnvoll, weil es die schmerzhafte Erweiterung der Blutgefäße und den vermehrten Blutfluss hemmt. Auch Öl-in-Wasser-Emulsionen können helfen, weil sie durch das Verdunsten des Wassers kühlend wirken und gleichzeitig neue Flüssigkeit für die Haut liefern. Wasserbindende Substanzen wie Harnstoff, Aminosäuren oder Pantothensäure, die in einigen Cremes enthalten sind, können dem Austrocknen der Haut vorbeugen.

Bei mäßigem Sonnenbrand verschaffen kühle Umschläge Erleichterung. Zudem eignen sich Après-Soleil-Produkte und entzündungshemmende Medikamente mit Acetylsalicylsäure, um die Haut zu beruhigen. Folgende Hausmittel sind außerdem einen Versuch wert: Wannenbad mit einer Tasse aufgelöster Instant-Haferflocken, ein kalter Wickel mit Schwarztee oder Essig getränkt oder großzügig Quark oder Joghurt auf die betroffenen Stellen auftragen. Gehen Sie mit einem starken Sonnenbrand zum Arzt. Und denken Sie daran: Ein vernünftiger Sonnenschutz beugt solchen unangenehmen und mitunter Haut schädigenden Folgen vor.

Alle Fragen rund um das Thema "Sonne und Haut" beantwortet ein Expertenteam an Bord des UV-Mobils, das noch bis zum 26. Juni 24 Städte in ganz Deutschland besucht. Beratung und Untersuchungen finden jeweils von 11 bis 18 Uhr statt. Sie stehen allen Interessierten kostenlos zu Verfügung. Die mobile Sonnenschutzberatung ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Grünen Kreuz e.V., Vichy Laboratoires und des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen.
Unter www.sonnenberatung.de oder www.dgk.de erfahren Sie, wann das UV-Mobil in Ihrer Nähe ist.

  • Weitere Infos gibt es außerdem unter der kostenlosen Telefonhotline 0 800 / 011 211 6 jeweils montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr.


Bis zu 4.000 Grillunfälle jährlich (1.570 Zeichen)
 

(dgk) Nach Mitteilung der Aktion "Das sichere Haus" (DSH) ereignen sich jährlich 3.000 bis 4.000 Grillunfälle in Deutschland. Fast 500 Menschen erleiden dadurch schwerste Verbrennungen, die außerordentlich schmerzhaft sind und eine intensive medizinische Behandlung erforderlich machen.

Die Intensivtherapie in einer der 29 Spezialkliniken für Schwerstbrandverletzte in Deutschland ist notwendig, wenn mehr als zehn Prozent der Körperoberfläche von Brandverletzungen betroffen oder Gesicht und Hände verletzt sind, so die Bundesinitiative für Brandverletzte. Diese Initiative ist ein Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen in Deutschland, die Betroffene und ihre Angehörigen bei der Bewältigung von thermischen Verletzungen berät und betreut (Internet: www.brandverletzte-leben.de ).

Zu den häufigsten Ursachen von Grillunfällen gehören Explosionen, die durch das Übergießen der Grillkohle mit Benzin oder Spiritus ausgelöst werden. Deshalb sollte auf diese explosiven Anzündhilfen generell verzichtet werden. Außerdem ist auf die Standfestigkeit des Grillgerätes (DIN 66077) zu achten, und Funkenflug zu vermeiden.

Das Bayerische Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz weist in seinem Verbraucherschutzinformationssystem (VIS) auf die ökonomische Dimension von Grillunfällen hin: Ein Behandlungstag auf einer Intensivstation für Schwerbrandverletzte verursa-che Kosten von 2.000 bis 2.500 Euro. Bei durchschnittlich 30 Behandlungstagen würden so Kosten in Höhe von 60.000 bis 75.000 Euro je Patient entstehen.


Sattelfest über Stock und Stein
Wichtig auch für Frauen: gesund mit dem Drahtesel (3.774 Zeichen)

 

(dgk) Fahrradfahren gehört zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. Ob der kleine morgendliche Fahrradweg zur Arbeit, ein großer Ausflug am Wochenende oder tägliches kilometerlanges Training: Die positiven gesundheitlichen Auswirkungen sind unumstritten. Radeln stärkt die Kondition und die allgemeine Verfassung.

Im Zuge des Fahrens treten aber auch andere Begleiterscheinungen zutage, die das sportliche Vergnügen trüben oder sogar die Gesundheit beeinträchtigen, und zwar nicht nur für Männer. Das ist das Ergebnis einer aktueller Studie eines international besetzten wissenschaftlichen Expertenteams unter der Leitung von Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Die Untersuchungen bei Männern und Frauen ergaben, dass gerade im Bereich "Sattel - Gesäß" ein oft unterschätztes Problem auftritt, welches für schmerzhafte Probleme sorgen kann: Beim Fahrradfahren lastet auf einer verhältnismäßig kleinen Sattelfläche mehr als 50 Prozent des Körpergewichtes. Das kann zu enormem Druck auf die Sitzknochen und den Schambereich führen.

Im Fokus der Öffentlichkeit standen in der Vergangenheit regelmäßig die Diskussionen über auftretende Impotenz bei Männern als Folge des Radfahrens. Bei Männern, die mehr als 400 Kilometer pro Woche Rad fahren, wurden neben Irritationen der Nerven und somit Taubheitsgefühlen aufgrund von mangelnder Durchblutung sogar Erektionsstörungen (erektile Dysfunktionen) festgestellt. Das Team rund um Professor Froböse hat sich nun erstmals auch der speziellen Problematik gewidmet, die sich für Frauen ergibt.

Die Studie zeigt, dass auch Frauen der Wahl des Sattels unbedingt Aufmerksamkeit schenken müssen, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen. Dazu zählen: Irritation der Haut, Quetschungen der Nerven und Blutgefäße, damit einhergehende Taubheitsgefühle, Haarwurzelentzündungen und geschwollene äußere Schamlippen. Ein anatomisch gut geeigneter Frauensattel hat hinten eine breite Sitzfläche und vorne eine schmale Sattelnase, um den äußerst empfindlichen außen liegenden Genitalbereich der Frau zu schonen.

Insgesamt zeigen die Studienergebnisse: Das Gewicht des Fahrers und der Fahrerin wird umso besser verteilt, je größer die Sitzfläche des Sattels ist. Denn bei einer größeren Fläche wird der Druck pro Quadratzentimeter verringert. Der Sattel sollte im Idealfall eine geschlossene Sitzfläche haben und im mittleren Teil gepolstert sein. Ein breiter Sattel mit voller Sitzfläche beugt mangelnder Durchblutung vor und ist einem Model mit Aussparungen (einem Sattel mit Loch) vorzuziehen. Denn Venen, Nerven und Arterien verlaufen genau dort, wo beim Sattel mit Loch nur Rest-Sattelmaterial vorhanden ist. Deshalb sind sie einem größeren Druck ausgeliefert als bei einem vollflächigem Sattel, der mehr Fläche zur Druckverteilung bietet.

Auch auf die richtige Sitzposition kommt es an: So ist eine fast aufrechte Citybike- Fahrposition einer vornüber gebeugten Rennrad-Position vorzuziehen, um die so genannte Vorspannung der Rückenmuskulatur, die wichtig für den Rücken ist, zu gewährleisten. Damit verlagert sich der Hauptdruck vom Genitalbereich auf die Sitzknochen. Ein entspannteres Fahren wird ermöglicht.

Die Schlussfolgerung der Experten für beide Geschlechter: Um gesund im Sattel zu sitzen, sollte ein guter, gepolsterter Sattel (zum Beispiel mit Gel) mit einer vollen Sitzfläche verwendet werden. Eine aufrechte Sitzposition oder häufigeres Wechseln der Sitzposition sowie regelmäßige Pausen, vor allem auf längeren Strecken, wirken Taubheitsgefühlen und Schmerzen in der Gesäß- und Genitalebene vor. Damit seien Fahrradfahrer optimal für den nächsten Ausflug gerüstet, so die Wissenschaftler, und die positiven Aspekte des Radfah-rens und der Spaß am Sport stehen wieder im Vordergrund.

Anmerkung
: Entscheidend ist natürlich, wie viel Zeit ein Radsportler auf dem Sattel verbringt. Ob Radfahren langfristig zum Beispiel zu einer chronischen Erektionsstörung führen kann, ist trotz zahlreicher Studien nicht geklärt. Es fehlen Langzeitstudien, aber Wissenschaftler schließen die Möglichkeit langfristiger Schäden nicht aus.


Bei Sommerhitze einen über den Durst trinken (1.584 Zeichen)
 

(dgk) Wer an heißen, sonnigen Tagen zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto unterwegs ist, sollte nicht vergessen, ständig viel zu trinken. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr bei den zu erwartenden Temperaturen von deutlich über 30 Grad bringen den Körper schnell in einen geschwächten Zustand.

Durch das vermehrte Schwitzen verliert der Körper jede Menge Flüssigkeit und Salze. Gleicht man diesen Verlust nicht regelmäßig aus, drohen Kreislaufprobleme bis hin zum Kreislaufversagen. Zudem führen die Schweißausbrüche zu einer Verdickung des Blutes und damit zu einer langsameren Reizübertragung. Für Autofahrer mithin fatal: Konzentrationsschwäche und verlangsamte Reflexe sind die Folge.

Als Durstlöscher eignen sich am besten Wasser mit einem hohen Mineraliengehalt oder Fruchtsaftschorlen. Auf alkoholische Getränke, Kaffee oder schwarzen Tee sollte man bei brütender Hitze besser verzichten, denn sie wirken harntreibend und verstärken so den Flüssigkeitsverlust noch.

Bei Hinweisen auf einen Sonnenstich, zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz und/oder Schwindelgefühl, gehört das Trinken von Mineralwasser zu den Erste-Hilfe- Maßnahmen. Außerdem tun dem Betroffenen Kopfwickel mit kühlen, feuchten Tüchern gut.
Aber nicht die unter der glühenden Sommerhitze Schmachtenen sollten bei steigenden Temperaturen viel trinken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für jeden Menschen wichtig, egal ob Kind, Erwachsener oder Senior, egal ob im klimatisierten Büro oder in der kühlen Wohnung. Durst ist ein Alarmsignal des Körpers. Ist man durstig, liegt bereits Wassermangel vor.


DER AKTUELLE GESUNDHEITSTIPP:
Pillen sind kein Souvenir
Vorsicht bei Arzneimitteln im Ausland (1.025 Zeichen)

 

(dgk) In vielen fernen Ländern sind Medikamente billiger als bei uns. So mancher Tourist versorgt sich deshalb unterwegs mit Schmerzmitteln, Vitaminkapseln, Hormontabletten, Antibiotika, Schlankheitsmittel, Verhütungsmitteln oder Potenzpillen. Doch Vorsicht: Zahlreiche Präparate aus dem Ausland enthalten weniger Wirkstoff, sind anders zusammengesetzt oder auch gefälscht. Teilweise handelt es sich dabei sogar um Arzneien, die bei uns vom Arzt verordnet werden müssen oder gar nicht zugelassen sind.

Unter Umständen kann die Einnahme eines solchen Präparats gravierende Folgen haben. Wer sich beispielsweise erst am tropischen Reiseziel mit einem Malariamittel versorgt, geht ein möglicherweise lebensgefährliches Risiko ein - denn in Asien oder Afrika bieten viele dieser Medikamente keinen sicheren Schutz. Decken Sie sich daher vor einer Reise mit den nötigen Medikamenten in einer Apotheke Ihres Vertrauens ein.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im "Ratgeber aus Ihrer Apotheke", Ausgabe 7 A/2003, die am 1. Juli erscheint.


MELDUNGEN:
Forum Schmerz jetzt auch im Netz (1.373 Zeichen)

 

(dgk) Viele Menschen leiden unnötig an starken Schmerzen. Allein 7,5 Millionen Deutsche müssen mit chronischen Schmerzen leben. Grund genug, die Öffentlichkeit über die Nowendigkeit und die Möglichkeiten der modernen Schmerztherapie zu informieren. Das Forum Schmerz widmet sich seit Jahren dieser Aufgabe. Seit April 2003 ist das Forum Schmerz online.

Neben umfangreichen Informationen zu häufigen Erkrankungen wie Rücken-, Kopf- und Nervenschmerzen bietet das Forum auch konkrete Hilfen an. Ein Online- Kopfschmerztest hilft Betroffenen beispielsweise bei der Einschätzung ihres Kopfschmerztyps. Kurze Bewegungsprogramme sollen Patienten motivieren, selbst aktiv gegen ihre Schmerzen vorzugehen. Darüber hinaus finden Interessierte auf der Website Tipps zur Selbstbehandlung, Vordrucke für ein Kopfschmerztagebuch zum Herunterladen sowie eine nach Postleitzahlen geordnete Datenbank mit Adressen von erfahrenen Schmerztherapeuten. Auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Schmerzpatienten ist unter www.forum-schmerz.de möglich. Denn nicht alles, was hilft, steht in schlauen Büchern.

Im umfangreichen Pressebereich finden Journalisten interessante und gut recherchierte Artikel, die sie für ihre Arbeit verwenden können. Die meisten Informationen können bequem von der Seite heruntergeladen oder gegen Rückporto per Post bestellt werden. Ein Besuch lohnt sich also.


Infomobil Tour Schmerz 2003 (1.016 Zeichen)
 

(dgk) Zum dritten Mal fährt das Infomobil Schmerz durch Deutschland. An insgesamt 30 Tagen macht es in 28 Städten Station. An Bord können sich Menschen mit chronischen Schmerzen und deren Angehörige von Schmerztherapeuten aus der Region beraten lassen. Zusätzlich gibt es viele Informationen rund um das Thema. Bei einem Quiz werden attraktive Preise verlost.


Tourdaten Schmerz 2003



Die genauen Standorte finden Sie ab dem 2. Juni auf den Internetseiten des Forum Schmerz ( www.forum-schmerz.de ) in der Rubrik "Aktuelles". Weitere Informationen erhalten Sie im Organisationsbüro:

Deutsches Grünes Kreuz e. V.
Inge Kokot
- Forum Schmerz -
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Tel.: 0 64 21 / 293 - 138
Fax: 0 64 21 / 293 - 170
inge.kokot(à)kilian.de


Kopfschmerztagebuch - Hilfe für Patient und Arzt (898 Zeichen)
 

(dgk) Das Kopfschmerztagebuch hilft Betroffenen, ihre Erkrankung dauerhaft zu lindern. Das genaue Protokollieren ist dabei ein erster Schritt, aktiv etwas gegen die Beschwerden zu unternehmen. Der Patient lernt dadurch seine Kopfschmerzen besser kennen, und bestimmte Auslöser werden ihm bewusst. Gleichzeitig besteht mit dem Tagebuch die Möglichkeit, die Einnahme von Schmerzmitteln effektiv zu kontrollieren. Darüber hinaus erhält der behandelnde Arzt wertvolle Hinweise über die Wirksamkeit der Therapien. Das Tagebuch ist für Patienten sowohl mit Spannungskopfschmerzen als auch für Patienten mit Migräne geeignet.

Kopfschmerztagebuch

Das Kopfschmerztagebuch kann gegen Einsendung einer Schutzgebühr von 0,55 Euro in Briefmarken mit einem adressierten und mit 1,44 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlag angefordert werden bei:

Deutsches Grünes Kreuz
Stichwort: Kopfschmerztagebuch
Postfach 1207
35002 Marburg


Kontaktlinsen beim Sport (1.294 Zeichen)
 

(dgk) Viele Sportarten lassen es nicht zu, eine Brille zu tragen, weil diese entweder das Gesichtsfeld einschränkt oder durch Bewegung und Fremdeinwirkung zu leicht verloren geht. Kontaktlinsen sind dann eine gute Alternative, um den Durchblick zu behalten.

Harte Kontaktlinsen sind bei den meisten Sportarten die bessere Wahl. Sie versorgen die Hornhaut des Auges mit ausreichend Sauerstoff und setzen sich weniger schnell fest als weiche Kontaktlinsen. Allerdings gibt es auch Sportarten, bei denen weiche Linsen geeigneter sind: Dazu gehören unter anderem Disziplinen, bei denen schnelle Blickwechsel erfolgen. Auch bei "staubigen Sportarten", zu denen etwa Reiten gezählt wird, sind weiche Linsen vorteilhafter. Denn bei härteren Linsen besteht die Gefahr, dass Fremdkörper zwischen Linse und Hornhaut geraten und das Auge dadurch reizen. Auch Wassersportler und besonders Taucher sollten weiche und zudem größere Linsen benutzen, die zusätzlich von den Lidern gehalten werden; bei harten Linsen könnten sich bereits in geringer Wassertiefe Gasbläschen hinter der Linse bilden, die die Sicht behindern.

Merke:
Bei Sporttreibenden müssen auf die Augen häufiger als sonst kontrolliert werden. Zwischen zwei und vier Mal im Jahr sind je nach Sportart augenärztliche Untersuchungen notwendig.


TV-Tipp: Du musst doch für mich sorgen! - Wenn Kinder ihre Eltern pflegen
Film von Udo Kilimann in ARD, Sonntag, 8. Juni 2003, 17.30 bis 18.00 Uhr (1.320 Zeichen)

 

(dgk) Helga Braun pflegt seit drei Jahren ihren Vater. Der liegt nach mehreren Schlaganfällen bewegungsunfähig in einem Spezialbett im Wohnzimmer. "Mein eigenes Leben habe ich vorläufig aufgegeben," sagt die 50-jährige Tochter.

Marie-Luise Buchholz holte ihre pflegebedürftige Mutter vor einem halben Jahr in ihren eigenen Haushalt. Der Alltag mit Lebenspartner und zwei Kindern wurde völlig umgestellt. Die Belastung ist enorm. Als erste Hilfe besucht Marie-Luise Buchholz jetzt einen "Gesprächskreis pflegende Angehörige".

Monika Falkenhagen hat für ihre Mutter einen Platz im Altenheim besorgt. "Es wäre doch niemandem geholfen, wenn ich an der Pflege zerbreche," erklärt sie.

Die alten Eltern zu Hause pflegen - das galt bislang als ideal. Die Pflegeversicherung fördert das. Doch manchen Angehörigen wird die Pflege zu schwer - nicht aus Egoismus. Sie werden selber durch die Pflege krank. Offene Gespräche darüber sind kein Tabu mehr. Pflege in den eigenen vier Wänden - wie weit muss die Aufopferung gehen? Der Film von Udo Kilimann, der am Sonntag, 8. Juni 2003, von 17.30 bis 18.00 Uhr in der ARD gezeigt wird, beschäftigt sich eingehend mit diesen Problemen. Nähere Informationen zum Thema "Pflegende Angehörige" insbesondere bei Demenzkranken finden Sie zudem im Internet unter www.altern-in-wuerde.de .


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG:
Digitale Brustkrebsfrüherkennung
Mammadiagnostik auf hohem Niveau - Bundesweit erstes Women's Healthcare Center (3.886 Zeichen)

 

(dgk) Eine wirkungsvolle primäre Prävention gegen Brustkrebs gibt es heute noch nicht. Das bedeutet, dass die Entstehung von Brustkrebs nicht verhindert werden kann und etwa jede zehnte Frau an Brustkrebs erkrankt. Umso wichtiger ist die präzise Diagnose und die möglichst frühzeitige Therapie. In Deutschland erkranken jährlich 46.000 Frauen an Brustkrebs. Bei einer rechtzeitigen Behandlung liegt die Heilungschance inzwischen bei mehr als 80 Prozent. Da mit zunehmenden Alter das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt, ist es gerade für Frauen ab 40 Jahren wichtig, die Brust in regelmäßigen Intervallen untersuchen zu lassen - auch wenn Sie keine Symptome feststellen können.

Ab dem 50. Lebensjahr rät das Bundesgesundheitsministerium (BMG) zu einer regelmäßigen Mammographie. Seit Januar 2003 wird allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Brustkrebs-Früherkennung von den Krankenkassen bezahlt. Ein flächendeckendes Screening nach europäischen Qualitätsrichtlinien soll bis 2005 erfolgen. Modellprojekte gab es bislang nur in Bremen, Weser-Ems und Wiesbaden.

Die Mammographie, die Röntgendarstellung der Brustdrüse, ermöglicht die Darstellung von noch nicht tastbaren Tumoren. Mammographien können falsch- negative Befunde ergeben, die die Frauen in trügerischer Sicherheit wiegen. Erst in Kombination mit einer Tastuntersuchung durch den Arzt und durch Hinweise und Anleitung zur Selbstuntersuchung seien die Chancen, einen Tumor rechtzeitig zu entdecken, optimal genutzt. Falsch-positive Befunde hingegen können zu einer starken psychischen Belastung für die Frauen werden. Laut dem Kölner Gesundheitsökonom Karl Lauterbach werden jedes Jahr rund 100.000 Frauen irrtümlich wegen Brustkrebs operiert, obwohl sie keinen Tumor haben.

Mit dem Diagnostischen Brustzentrum Göttingen (BZG) steht erstmals bundesweit ein frauenspezifisches Diagnostikzentrum zur Verfügung, das alle Anforderungen hinsichtlich Expertise, Diagnosesysteme und Standort erfüllt. "Das BZG hat sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe hochmoderner Systeme und qualitativ hochwertiger Verfahren Brustkrebs in den frü-hesten Stadien zu erkennen", so der Radiologe Prof. Dr. med. Uwe Fischer, der gemeinsam mit dem Facharzt für Diagnostische Radiologie Dr. med. Friedemann Baum und der Radiologin Dr. med. Dorit von Heyden das Zentrum am 21. Mai offiziell eröffnete.

Die Einrichtung verfügt über das erste digitale Vollfeld-Mammographiegerät, das 30 Prozent weniger Röntgenstrahlung abgibt als herkömmliche Verfahren und gleichzeitig eine bessere Darstellung von unterschiedlich dichtem Brustgewebe gewährleistet. Die digitalen Bilder der gesamten Brust können vom Arzt auf dem Monitor direkt begutachtet und bearbeitet werden. Ausschnittsvergrößerungen und Versand per PC an andere Spezialisten zur Zweitbeurteilung sind möglich.
Daneben stehen Mammasonographie (Ultraschall) und Magnetresonanztomographie (MR Mammagraphie) zur effizienten und genauen Diagnose zur Verfügung.
"Die ärztliche Expertise und die gerätetechnische Ausstattung des Frauenvorsorgezentrums (Women's Healthcare Center (WHC)) bieten ideale Voraussetzungen. Die nationalen Empfehlungen zur Mammadiagnostik werden ebenso konsequent umgesetzt wie die aktuellen EU-Leitlinien", so Karin Samorra vom WHC.

Das Ärzteteam des BZG verfügen zusammen über mehr als 40 Jahre Mammographie-Erfahrung, die sie unter anderem als Oberärzte in der Brustsprechstunde des Universitätsklinikums Göttingen erworben haben. In umfassenden Schulungen für Anwender werden darüber hinaus breite Erfahrungen vermittelt und über die jüngsten Entwicklungen der bildgebenden Systeme und die Vorteile moderner Technologien informiert.

Mehr Informationen:

Diagnostisches Brustzentrum Göttingen
Bahnhofsallee 1e
37081 Göttingen

Tel.: 0 55 1 / 82 074 11

Fax: 0 55 1 / 82 074 12

E-Mail:
brustzentrum-goettingen(à)web.de
Internet: www.brustzentrum-goettingen.de


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-FORSCHUNGSINSTITUT (DDFI)
Multifaktorielle Behandlung als neuer Standard beim Typ 2 Diabetes
Besondere Therapiemaßstäbe für Diabetespatienten mit Mikroalbuminurie (4.678 Zeichen)

 

(dgk / DDFI) Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Schäden an Auge, Nieren und Nerven sind gravierende Risiken bei Patienten mit Typ 2 Diabetes. Patienten mit einer Mikroalbuminurie, also einer geringen Ausscheidung des Eiweißes Albumin im Urin, haben dabei ein besonders hohes Risiko.
Die kürzlich veröffentlichte so genannte Steno-2-Studie ergab: Durch eine an optimalen Zielwerten ausgerichtete langfristige und intensive Behandlung können oben genannte Risiken gegenüber einer konventionellen Therapie um etwa 50 Prozent reduziert werden. Typ 2 Diabetiker mit einer Mikroalbuminurie (ohne vorbestehende andere Organschäden) profitieren von einer multifaktoriellen intensiven Therapie. Die Ergebnisse der Studie definieren damit einen neuen Standard.

In der dänischen Studie (1993 bis 2001) wurden 160 Patienten mit Typ 2 Diabetes und Mikroalbuminurie über einen Zeitraum von 7,8 Jahren beobachtet. Dabei wurden 80 Patienten einer konventionellen und 80 Patienten einer intensiven Therapie unterzogen. Das mittlere Alter betrug bei Einschluss in die Studie 55 Jahre. Die intensiv behandelten Patienten wurden einer konsequenten Diätberatung sowie Anleitungen zur körperlichen Aktivität und zu einer gesunden Lebensweise unterzogen. Alle Patienten der Intensivgruppe bekamen unabhängig von der Höhe des Blutdrucks einen ACE-Hemmer sowie 150 mg Aspirin pro Tag.

Strenge Zielwerte für Blutdruck, HbA1c und Cholesterin

Für die intensivierte Therapie galten zudem deutlich strengere Zielwerte für die kardiovaskulären Risikofaktoren als für die konventionelle Therapie: Angestrebt wurden ein Blutdruck von unter 130/80 mmHg (konventionell unter 160/85 mmHg), ein Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c) von unter 6,5 Prozent (konventionell unter 7,5 Prozent), Triglyceride unter 150 mg/dl (konventionell unter 200 mg/dl) sowie ein Gesamtcholesterin unter 175 mg/dl (konventionell unter 190 mg/dl).
Wenn der HbA1c-Zielwert durch nichtmedikamentöse Behandlung nach drei Monaten nicht erreicht wurde, erfolgte die Gabe eines oralen Antidiabetikums (bei Übergewicht Metformin, bei Normalgewicht Gliclazid), dann die Gabe von zwei oralen Antidiabetika, dann die Kombinationstherapie eines der beiden oben genannten Medikamente mit NPH-Insulin zur Nacht und schließlich die Insulinmonotherapie.

Während die beiden untersuchten Gruppen zu Beginn der Studie vergleichbare Charakteristika unter anderem bezüglich Alter, Dauer des Diabetes und Vorhandensein von Begleiterkrankungen aufwiesen, waren die Ergebnisse bei der intensiv behandelten Gruppe am Ende der Studie eklatant besser als in der konventionell behandelten Gruppe. So wurden beispielsweise in der konventionell behandelten Gruppe bei 35 Patienten und bei der intensiv behandelten Gruppe bei nur 19 Patienten kardiovaskuläre Ereignisse, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und dadurch bedingte Todesfälle registriert.

Eine diabetische Nephropathie (Nierenerkrankung) entwickelte sich in der konventionell behandelten Gruppe in 31 Fällen, in der Intensivgruppe in 16 Fällen. Die Entwicklung oder das Fortschreiten einer Retinopathie wurde in der konventionell behandelten Gruppe bei 51 Patienten, in der Intensivgruppe bei 38 Patienten registriert. Eine fortschreitende autonome dia-betische Neuropathie lag in der konventionell behandelten Gruppe bei 43 Patienten, in der Intensivgruppe bei 24 Patienten vor.

Je länger die Laufzeit der Studie, desto besser waren die Ergebnisse der Intensivgruppe im Vergleich mit der konventionell behandelten Gruppe. Das Ergebnis spricht deutlich für eine intensive Multitherapie: Bei den konventionell Behandelten registrierten die Wissenschaftler insgesamt 35 kardiovaskuläre Ereignisse, bei den intensiv Behandelten dagegen nur 19.

Die Steno-2-Studie gilt damit als wichtigste Langzeitstudie zur Therapie des Typ 2 Diabetes seit Publikation der englischen UKPD-Studie (UKPDS 33, 34, Lancet 352:837-865, 1998), so Professor Dr. med. Werner A. Scherbaum vom Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut (DDFI) in Düsseldorf.

Quelle: Peter Gaede, M.D., Pernille Vedel, M.D., Ph.D., Nicolai Larsen, M.D., Ph.D., Gunnar V.H. Jensen, M.D., Ph.D., Hans-Henrik Parving, M.D., D.M.Sc., und Oluf Pedersen, M.D., D.M.Sc..Multifactorial Intervention and Cardiovascular Disease in Patients with Type 2 Diabetes. New England Journal of Medicine 2003;348:383-93



Weitere Informationen
finden Sie im Internet unter www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum
Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 33 82 - 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103



V.i.S.d.P.
 

Herausgeber:

DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.

Redaktion:

Michaela Berg (verantw.)
Dr. rer. physiol. Ute Arndt
Dr. oec. troph. Karin Uphoff
Dr. med. Sigrid Ley

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