DGK e.V. -Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jahrgang 44, Ausgabe 11 - 2003 - Themen: Fieber, Schüttelfrost, Meningokokken, Stressbewältigung, Schmerzbewältigung, Fibromyalgie, Traubenkern-Produkte, Depressionen, Schmerztherapie, Osteoporose, Gla
Gesundheitsinformationen zu:
Deutsches Grünes Kreuz, Fieber, Schüttelfrost, Meningokokken, Stressbewältigung, Schmerzbewältigung, Fibromyalgie, Traubenkern-Produkte, Depressionen, Schmerztherapie, Osteoporose, Glaukom, Diabetes
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www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

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Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

 

 


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Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 44, 11 - 2003

Hohes Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost und steifer Nacken?
Häufige Fragen und Antworten zu Meningokokken-Erkrankungen
(4.076 Zeichen)

 

Arbeitsgemeinschaft Meningokokken

(dgk) Jedes Jahr in Frühjahr und Herbst häufen sich in den Medien Berichte über Meningokokken-Erkrankungen.

Diese bakteriellen Infektionen sind zwar nicht häufig, Meningokokken-Meningitis und Meningokokken-Sepsis verlaufen jedoch oftmals so schwer, dass die Bevölkerung besorgt auf diese Meldungen reagiert und mehr über die Infektionskrankheit wissen möchte.

Die Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK) beim Deutschen Grünen Kreuz e. V. richtete daher im Oktober eine Beratungshotline ein. Hier die häufigsten Fragen und Antworten:

1. Wie merkt man, dass man die Krankheit hat?


Gelegentlich verläuft die Infektion so leicht, dass man an eine Erkältung denkt, und sie heilt auch spontan ab. Lebensbedrohlich ist der hoch akute Ausbruch, der trotz Behandlung in wenigen Stunden zum Tod führen kann. Die Meningitis beginnt plötzlich mit starkem Krankheitsgefühl wie Abgeschlagenheit, hohem Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost, Gelenk- und Muskelschmerzen oder Bewusstseinsstörungen. Es können Hautblutungen auftreten; sie äußern sich in rot- violetten Hautflecken, die sich nicht wegdrücken lassen. Diese Symptome müssen nicht alle gleichzeitig auftreten, sie können sich innerhalb weniger Stunden bis Tage entwickeln. Ein weiteres typisches Symptom ist die Nackensteifigkeit.

Bei Säuglingen können neben dem fast immer auftretenden Fieber die Krankheitszeichen zunächst wenig eindeutig sein: Teilnahmslosigkeit oder Unruhe, Nahrungsverweigerung und Berührungsempfindlichkeit. Trotz Behandlung treten bei jedem fünften Erkrankten Komplikationen und Spätfolgen wie Hörverlust oder Krampfleiden auf, für jeden zehnten Patienten jedoch kommt jede Hilfe zu spät, er stirbt.
Zögern Sie daher nicht, sofort einen Arzt zu kontaktieren, wenn Sie derartige Symptome bemerken. Eine schnelle Diagnosestellung und sofortige Behandlung kann lebensrettend sein.

Eineinhalb Jahre alter Junge mit massiven Hautblutungen an beiden Beinen

Foto: Eineinhalb Jahre alter Junge mit massiven Hautblutungen an beiden Beinen. Septischer Schock, Koma, Gerinnungsstörungen - fulminante Meningokokken-Sepsis (Waterhouse-Friderichsen-Syndrom). Das Kind überlebte mit erheblichen Narbenbildungen in den Bereichen der Hautblutungen.
Copyright: Dr. Rainer Noack, Klinikum Berlin Buch

 

2. Wer kann und wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO), das Expertengremium für Impffragen am Robert Koch-Institut in Berlin, empfiehlt die Impfung gegen Meningokokken für alle besonders gefährdeten Personen und bei Ausbrüchen durch einen Meningokokken- Typ, gegen den Impfungen wirksam sind (z. B. Typ C).
Besonders für Menschen mit Erkrankungen des Abwehrsystems (Immundefekte) oder fehlender beziehungsweise funktionsuntüchtiger Milz ist eine Meningokokken- Impfung wichtig. Menschen mit diesen Vorerkrankungen sollten außerdem dringend vor Pneumokokken geschützt werden, die Impfung gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib) ist ein zusätzliches Muss bei Patienten ohne Milz.

Schüler und Studenten vor einem längeren Aufenthalt in Ländern, in denen die Impfung gegen die Meningokokken C (mit Konjugatimpfstoffen) allgemein oder gezielt für diese Altersgruppe empfohlen wird - wie zum Beispiel in England, Irland, Spanien oder den Niederlanden - sollten geimpft werden. Auch Reisende, die sich im "Meningitis-Gürtel" in Afrika länger aufhalten oder engen Kontakt zur Bevölkerung haben wie etwa Trekkingreisende, sollten eine vorbeugende Impfung erhalten (mit Polysaccharidimpfstoffen gegen die Typen A, C [W135 und Y]). Und Saudi-Arabien verlangt in der Zeit der Mekka-Wallfahrten von Pilgern und Besuchern sogar eine Impfbescheinigung.

Im Bundesland Sachsen gibt es seit Juli dieses Jahres eine erweiterte Empfehlung durch die Sächsische Impfkommission (SIKO). Die Impfung mit den so genannten konjugierten Meningokokken-C-Impfstoffen ist dort für alle Kinder ab zwei Monaten und Jugendliche empfohlen. Im Moment muss die Impfung jedoch noch aus eigener Tasche bezahlt werden.

3. Wie lange hält der Impfschutz an?


Das hängt vom Impfstoff ab: Konjugatimpfstoffe (gegen Meningokokken Typ C) hinterlassen eine lang anhaltende, vielleicht sogar lebenslange Immunität. Diese Impfstoffe sind für Kinder ab zwei Monaten und Erwachsene geeignet. Die Polysaccharid-Impfstoffe richten sich gegen die Typen A, C (W135 und Y) und sind erst ab einem Lebensalter von zwei Jahren wirksam. Sie werden meist Reisenden in den "Meningitisgürtel" Afrikas oder nach Nordindien empfohlen. Da sie keinen andauernden Impfschutz bieten, muss eine Nachimpfung im Abstand von drei bis fünf Jahren erfolgen.


Weitere Informationen erteilt die Geschäftsstelle der AGMK


c/o Deutsches Grünes Kreuz e. V.
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon 0 64 21 / 2 93 - 1 20
Fax 0 64 21 / 2 93 - 7 92
www.agmk.de
E-mail: agmk(à)kilian.de

Als aktuelle Publikation der AGMK steht Fachleuten, Journalisten und interessierten Laien das "Konsenuspapier Meningokokken in Deutschland", das aus einer internationalen Fachtagung im Juni 2003 hervorgangen ist, auf www.agmk.de (unter 'Fachleute') zum Download zur Verfügung.


'Grüne Fee': Mit Vorsicht zu genießen
Absinth ist wieder 'trendy'
(1.775 Zeichen)
 
(dgk) Die Spirituose Absinth enthält hohe Alkoholmengen. Bei einigen Bittergetränken wird außerdem die gesetzliche Höchstmenge an Thujon deutlich überschritten. Absinth zählt zu den neuen Modegetränken. Das Bittergetränk wird wegen seiner smaragdgrünen Farbe auch als "Grüne Fee" oder "Grüne Hölle" bezeichnet. Es weist zum Teil sehr hohe Alkoholwerte auf und enthält außerdem den Inhaltsstoff Thujon. Thujon, ein Inhaltsstoff des Wermutkrautes, ist ein starkes Nervengift. Es kann Halluzinationen, epileptische Krämpfe und psychische Schäden hervorrufen.

Absinth wird aufgrund des Thujons das Auslösen besonderer Rauschzustände zugeschrieben. Deshalb war die Spirituose bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders unter Künstlern und Schriftstellern beliebt. Der starke Missbrauch des Kultgetränks der Belle Epoque führte 1923 zu einem Verbot in nahezu allen westlichen Staaten. Die Aufhebung des Absinth-Verbotes Ende 1981 änderte wenig an der Rechtslage: Weiterhin blieb die Verwendung von Wermutöl und Thujon untersagt; Absinth war jahrzehntelang nur in Portugal, Spanien und Dänemark erhältlich. In der dem Europarecht 1998 angepassten Aromenverordnung ist zwar die Verwendung von Thujon weiterhin verboten, erlaubt ist jedoch die Verarbeitung thujonhaltiger Bestandteile und Extrakte aus diesen Pflanzen.

In einer aktuellen Studie hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Thujongehalte von 30 in Deutschland im Handel befindlichen Absinthgetränken untersucht. Der größte Teil der Spirituosen enthielt weniger als 10 mg Thujon pro Liter und liegt damit weit unter dem gesetzlichen Höchstwert von 35 mg pro Liter. Allerdings überschritten drei der untersuchten Bittergetränke die gesetzlichen Bestimmungen mit Gehalten bis zu 44,9 mg Thujon pro Liter deutlich. Nach Ansicht des BfR ist jedoch nicht zu erwarten, dass der Verbraucher gesund- heitsschädigende Mengen an Thujon zu sich nimmt. Jedoch rät das BfR vom regelmäßigen Konsum größerer Mengen dieser Bitterspirituose aufgrund der zum Teil sehr hohen Alkoholgehalte ab.


Gestörte Stress- und Schmerzbewältigung verursacht Fibromyalgie
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(dgk) Überall Schmerzen, eine Überempfindlichkeit der Sinnesorgane und eine massive Abgeschlagenheit, ohne eine genaue Ursache dafür zu finden. Das ist Fibromyalgie.

In Deutschland sind laut Auskunft der Deutschen Fibromyalgie-Vereinigung e. V. (DFV) mindestens 1,6 Millionen Menschen davon betroffen. Vor allem Frauen ab dem 35. Lebensjahr. "Lange wurde unter Medizinern diskutiert, ob es sich bei Fibromyalgie um eine rein körperliche Erkrankung handelt oder um eine Befindlichkeitsstörung mit psychosomatischen Symptomen", sagt Privatdozentin Dr. Ingrid Gralow vom Universitätsklinikum Münster. "Jetzt begreift man die Fibromyalgie mehr als zentrale Stress- und Schmerzverarbeitungsstörung. Das bedeutet, die körperlich empfundenen Schmerzen entstehen nicht aufgrund eines äußeren Reizes, sondern von innen." Welche Faktoren die Erkrankung auslösen, wird allerdings immer noch intensiv diskutiert.

Ein spezielles Fibromyalgie-Medikament gebe es noch nicht, sagt Dr. Jan-Peter Jansen, Schmerztherapeut aus Berlin. "Wegen der vielen unterschiedlichen Beschwerden erfordert die Behandlung ein umfassendes Therapiekonzept", rät Jansen. Studien hätten gezeigt, dass Aerobic, Schwimmen und Spaziergänge die Fitness verbessern und dadurch Muskelschmerz und Steifigkeit lindern. Leichte Massagen haben nur einen Kurzzeiteffekt. Statt "normalen" Massagen sollte eher Lymphdrainage verordnet werden.
Die medikamentöse Therapie beschränkt sich laut Jansen weitgehend auf die Gabe von Amitriptylin, einem Antidepressivum, das stimmungsaufhellend, schlafverbessernd, muskel-entspannend und letztlich auch schmerzlindernd wirkt. "Es hilft aber nur etwa einem Drittel der Betroffenen", so der Schmerzexperte. Hinsichtlich der Schmerzbehandlung müssen deshalb alle Möglichkeiten in Betracht kommen. Auch der Einsatz starker Opioide sollte nicht ausgeschlossen werden. "Bei einer Reihe von Schmerzen, unter anderem Nerven- und Muskelschmerzen, haben sich Opioide bewährt."

Nervenschmerzen

Ausführliche Informationen zur Schmerzbehandlung enthält die kostenlose Broschüre "Nervenschmerzen", die gegen einen mit 1,44 Euro frankierten DIN A5-Rückumschlag angefordert werden kann beim Forum Schmerz, Postfach 1207, 35003 Marburg oder im Internet unter www.forum-schmerz.de als Download erhältlich ist.


Juckende Schmarotzer
Flohzirkus auch bei Menschen
(2.988 Zeichen)
 
(dgk) Der typische Menschenfloh ist inzwischen bei uns fast ausgerottet. Dies liegt an der Trockenheit moderner Wohnungen und den verbesserten hygienischen Verhältnissen. In gemäßigten Breitengraden kommt am häufigsten der Katzenfloh vor. Katzen- sowie Hunde-, Ratten- und Vogelflöhe können zeitweise auch auf den Menschen übergehen. Sie verlassen ihn dann jedoch nach kurzer Zeit wieder, so dass es selten zu größeren Problemen kommt. Tropische Floharten können Infektionskrankheiten (Pest, Tularämie, murines oder endemisches Fleckfieber) übertragen.

Flöhe legen ihre Eier - bis zu 50 am Tag - wahllos in der Umgebung ihrer Wirte ab. Brutstätten für den Menschenfloh sind vor allem Staub und Kehrichtansammlungen, zum Beispiel in Ritzen, Fugen oder Ecken. Die größten "Legezeiten" sind Sommer und Herbst, weil sich Flöhe dann am besten entwickeln können. Die meisten Flöhe gelangen im Fell von Haustieren in die Wohnung. Aber auch aus Vogelnestern in Fensternähe, in Nistkästen (Reinigung bei Frost), aus Lagern streunender Katzen oder Viehställen und von Igeln kann ein Befall ausgehen. Flöhe halten sich nur zur Blutmahlzeit auf den Tieren oder Menschen auf. Danach leben sie in Betten, Polstermöbeln, Vorhängen, oder Teppichen.

Weil die Blutsauger sich leicht irritieren lassen und Probestiche vornehmen, sind die in einer Reihe liegenden Flohstiche ("Flohstraße") sehr charakteristisch. Wird man nicht zum ersten, sondern zum wiederholten Mal gestochen, jucken die vorher befallenen Stellen ebenfalls. Daher nehmen Betroffene häufig fälschlicherweise an, es mit mehreren Flöhen zu tun zu haben. Das Krabbeln der Flöhe auf der Haut und die oft vergebliche Suche nach ihnen kann schlaflose Nächte bereiten.
Flohstiche sind als kleine, dunkle, eventuell tagelang sichtbare Punkte auszumachen, die von einem Hof geröteter und geschwollener Haut umgeben sind. Die Rötung geht allgemein schnell zurück, während der Juckreiz tagelang anhält. Wie bei anderen Insektenstichen auch können die körperlichen Reaktionen sehr unterschiedlich sein.

Gegen den Juckreiz helfen gewöhnliche Insektengels. Sehr wichtig ist es, den Floh ausfindig zu machen und ihn zu vernichten. Ist es wahrscheinlich, dass es Flöhe in der Wohnung gibt, sollte sie mit Pyrethrum ausgesprüht werden. Wäsche und Bettzeug des betroffenen Patienten sind zu waschen, Spielzeuge sollen ausgelüftet und desinfiziert sowie Schlafstellen der Haustiere gründlich gesäubert werden. Hunde und Katzen bekommen ein Ungezieferhalsband angelegt oder das Fell regelmäßig alle vier Wochen mit Flohmitteln behandelt, die beim Tierarzt erhältlich sind und einige Wochen vor Flöhen schützen.

Der Floh ist ein flügellos bräunlich gefärbtes Insekt mit einem festen elastischen Panzer. Man erkennt ihn leicht an seiner seitlich abgeflachten Form. Er sieht aus, als wäre er "plattgedrückt". Das zwei bis vier Millimeter lange Tier kann bis zu 35 Zentimeter weit und 20 Zentimeter hoch springen. Da der Floh an den Beinen keine Haftpolster besitzt, ist er auf glatter Fläche hilflos.
Ein weiblicher Floh kann bis zu 50 Eier pro Tag ablegen. Aus diesen Eiern sind in nur drei bis vier Wochen neue erwachsene Flöhe herangewachsen. Es gibt weltweit mehr als 2.000 und in Europa etwa 80 Floharten, die auf verschiedene Wirte, hauptsächlich Säugetiere, spezialisiert sind. Sie ernähren sich vom Blut der Wirte, können aber auch wochenlang hungern. Außer dem Menschenfloh gibt es auch
verschiedene Tierflöhe, die nicht immer sehr wirtsspezifisch sind.


Kleiner Keim macht großen Ärger
Helicobacter pylori: Der 'Magenteufel' ist keineswegs harmlos
(3.261 Zeichen)
 

(dgk) Jährlich gibt es in Deutschland etwa 18.500 Fälle von Magenkrebs. Damit wird dieser Krebs zu einem der häufigsten bösartigen Tumore. Als wesentlichster Risikofaktor könne nach aktueller Studienlage eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori angesehen werden, sagt Professor Peter Malfertheiner vom Universitätsklinikum in Magdeburg. Daher sei es wichtig, diesen Erreger rechtzeitig zu erkennen und konsequent auszurotten.

Laut offiziellen Angaben des Umwelt-Medizinischen-Informations-Dienstes sind etwa 35 Pro-zent der deutschen Bevölkerung mit Helicobacter pylori infiziert. Die Übertragungswege sind noch nicht sicher geklärt.
Viele tragen das Bakterium in sich, ohne es zu wissen: Der zunächst "schlummernde" Magenkeim ist mit seinen fadenförmigen Geißeln extrem beweglich und verteilt sich über die gesamte Magenschleimhaut. Er gräbt sich unter die Schleimschicht der Magenwand und heftet sich dort an die Zellen der Magenschleimhaut. Die Folge: Eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis), die häufig stumm im Magen schwelt, sich aber auch zu einem Geschwür entwickeln kann.

Fakt ist: Bis zu 90 Prozent der akuten oder chronischen Magenschleimhautentzündungen, etwa 90 Prozent der Zwölffingerdarmgeschwüre und bis zu 80 Prozent aller Magengeschwüre gehen zu Lasten des Magenbakteriums.
Die Schlussfolgerung, dass alle Magenschleimhautschäden oder Geschwüre im oberen Magen-Darm-Trakt durch Helicobacter pylori verursacht werden, ist aber falsch. Bei vielen Patienten mit besagten Magenerkrankungen kann das Bakterium nicht nachgewiesen werden. Studien belegen bisher, dass nur ungefähr ein Promille aller Menschen, die mit Helicobacter infiziert sind, überhaupt ein Magenkarzinom entwickeln. Deshalb scheint es naheliegend, dass Helicobacter nur einer unter vielen krebserregenden Faktoren ist. Man geht aber davon aus, dass durch Helicobacter das Krebsrisiko ungefähr um das Fünffache ansteigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Bakterium daher als "krebserregend" eingestuft.

Hinweise auf eine Infektion mit dem gefährlichen Untermieter können Mundgeruch, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Unwohlsein, Brechreiz, Speisenunverträglichkeiten, Schmerzen (besonders im Oberbauch) und Stuhlunregelmäßigkeiten sein. Oft werden diese Symptome als harmlose Befindlichkeitsstörungen abgetan. Bei Brennen im Oberbauch, Erbrechen, stärkeren und länger anhaltenden Schmerzen bis hin zu Krämpfen, besonders bei Patienten über 45 Jahren, ist eine sofortige ärztliche Untersuchung angeraten.
Das Magenbakterium lässt sich mittels eines 3C-Atemtestes oder eines Stuhltestes einfach aufspüren. Um andere Krankheiten sicher nachzuweisen oder auszuschließen, ist aber in jedem Fall eine Magenspiegelung (Gastroskopie) notwendig.

Eine so genannte Eradikations- oder Tripeltherapie, bei der drei verschiedene Arzneimittel, ein Magensäurehemmer und zwei Antibiotika, zum Einsatz kommen, tötet den Keim in nur einer Woche ab. Die Beseitigung von H. pylori ist jedoch nicht bei allen Patienten mit Beschwerden im Magen und Zwölffingerdarm erfolgreich. Es gibt einige Fälle, bei denen es trotz erfolgreicher Triple-Therapie wieder zu erneuten Magenbeschwerden kommt. Zusätzlich zu erwähnen ist, dass nur etwa zehn Prozent der Personen, die Helicobacter pylori in ihrem Magen beherbergen, peptische Beschwerden entwickeln.

Fazit:
Nicht jede H. pylori-Infektion führt automatisch zu einer schwerwiegenden Krankheit, aber in sehr vielen Fällen sind chronische Magen- oder Darmerkrankungen auf eine Infektion mit dem Keim zurückzuführen oder werden durch sie begünstigt. H. pylori wird daher oft als "Magenteufel" bezeichnet.

Mehr zum Thema lesen Sie auch im nächsten Ratgeber aus Ihrer Apotheke (Ausgabe 12A/2003), der am 1. Dezember 2003 erscheint.


Stress lass nach
Hektik, Chaos, Druck wirksam bekämpfen
(1.943 Zeichen)
 
(dgk) Stress äußert sich bei jedem Menschen anders. Symptome können Hautveränderungen, Tinnitus-Geräusche im Ohr, Magengeschwüre, Rücken- und Kopfschmerzen oder auch ein zuckendes Auge sein. Der gesunde Umgang mit Stress sollte nicht erst dann gelernt werden, wenn sich schon Krankheitssymptome eingestellt haben.

Stress ist nur individuell zu verstehen und zu verändern. Was für den einen puren Stress bedeutet, kann für den anderen vollkommen problemlos sein. So wird für einen unsicheren Menschen die Rede auf einer Hochzeitsfeier schnell zu einer belastenden Stresssituation, wobei ein anderer diese Rede mit Leichtigkeit gehalten hätte. Die Stressreaktionen des Körpers, die ursprünglich den Sinn hatten, den Menschen bei Gefahrensituationen in Alarm- und Fluchtbereitschaft zu versetzen, werden als unangenehm und unangebracht unterdrückt. Dies führt zu einem unterschwelligen Daueralarm, der sich dann an persönlichen Schwachstellen bemerkbar macht.

Akzeptieren Sie zunächst, dass ein gewisses Maß an Stress nützlich ist, um bestimmte Leistungen erbringen zu können. Stresssignale des Körpers dürfen jedoch nicht übergangen werden. Wann die Belastungsgrenze erreicht ist, muss jeder für sich erkennen und vor allem anerkennen. Methoden gegen den Stress gibt es viele. Für den einen Typ ist es wichtig, mal wieder richtig "Dampf abzulassen", sich beim Sport auszupowern, auf Partys zu tanzen, zu feiern oder einfach nur aus voller Kehle zu schreien. Der andere Stresstyp braucht vollkommene Entspannung und Ruhe, was zum Beispiel gut durch Autogenes Training, einen Saunabesuch oder Yoga-Kurs erreicht werden kann. Auch Alltagsentspannung wie Theater- oder Konzertbesuche, Faulenzen oder Musik hören kommt bei vielen Menschen zu kurz. Und schieben Sie unangenehme Dinge nicht ständig vor sich her. Der Berg wird sonst nur immer größer. Lassen Sie sich nicht zu viel Arbeit aufhalsen, haben Sie den Mut, "Nein" zu sagen. Eine gesunde Mischung aus diesen Anti-Stress-Methoden lässt Sie allen Belastungen des Alltags trotzen.

Eventuell kann auch eine kurzzeitige medikamentöse Behandlung solcher Stress- Symptome wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen helfen, um den Kreislauf "Stress - körperliche Symptome - Stress" zu durchbrechen.


Die Kern-Kraft des Weines
Naturbelassene Traubenkern-Produkte gegen oxidativen Stress
(2.880 Zeichen)
 
(dgk) Umwelteinflüsse wie Ozon und UV-Strahlung, aber auch Stress sowie Flugreisen und Rauchen können schädliche biologische Effekte im Körper erzeugen und zu so genanntem oxidativen Stress führen. Dabei entstehen Freie Radikale, die Zellen schädigen und das Immunsystem schwächen. Wenn diese schädlichen Sauerstoffverbindungen überhand nehmen, sind die Körperzellen Krankheiten und vorzeitigem Altern ausgeliefert. Freie Radikale sind somit für das Entstehen von mehr als 200 Krankheiten verantwortlich - ein-schließlich Krebs und Herz- Kreislauferkrankungen.

Der Körper kann Freie Radikale neutralisieren: mit Hilfe von Antioxidantien. Diese unterbinden die Bildung Freier Radikale und verhindern, dass gesunde Zellen geschädigt werden. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr nehmen die körpereigenen Antioxidantien ab, erläutert Professor Holger Kiesewetter vom Institut für Transfusionsmedizin an der Berliner Charité. Er hat die "Prävalenz des antioxidativen Potenzials" in einer Studie mit insgesamt 500 Blutspendern im Durchschnittsalter von 33 Jahren untersucht: Ein Drittel der Probanden hatten überhöhte Blutwerte und waren zum Teil durch eine Unterversorgung mit Antioxidantien gesundheitlich gefährdet. "Nach sechs Wochen Behandlung mit Antioxidantien normalisierten sich die Werte", sagt Kiesewetter.

Was kann man tun, um die körpereigenen Abwehrsysteme zu stärken? Ausreichende Versorgung mit den so genannten Zellschutz-Vitaminen C, E und A kann dem oxidativen Stress entgegenwirken. Spurenelemente wie Zink, Mangan, Kupfer und Selen sind ebenfalls Bestandteil antioxidativer Enzyme. Besonders in Pflanzen finden sich viele antioxidativ wirksame Stoffe, vor allem Carotinoide und Polyphenole in vielen Gemüsen, Grüntee und Früchten, aber auch im Rotwein. Oft ist allerdings die Zufuhr von Antioxidantien mit der üblichen Ernährung nicht ausreichend. Zusätzlicher Bedarf an Antioxidantien entsteht zum Beispiel bei bestimmten Sportarten. Je höher der Sauerstoff-Umsatz, desto mehr Freie Radikale entstehen. Ausdauersportler haben einen erhöhten Sauerstoffumsatz - beim Lauftraining steigt der Sauerstoffverbrauch um das 10- bis 20-fache.

Die Möglichkeit, den Zellschutz durch Vitamine in Tabletten- oder Kapselform zu verbessern, konnte wissenschaftlich bislang nicht bestätigt werden. Zudem ist nicht untersucht, ob langfristig mit Nebenwirkungen zu rechnen ist.

Als schärfste Waffe gegen Freie Radikale wirkt Procyanidin (Oligomeres Proanthocyanidin, OPC). OPC wirkt 50 Mal stärker als Vitamin E und 18,4 Mal stärker als Vitamin C. Es gibt kein anderes Lebensmittel, das auch nur annähernd so viel OPC enthält wie Kaltgepresstes Traubenkernöl. Wird der Presskuchen zu Mehl verarbeitet, finden sich darin sogar noch mehr Antioxidantien. Bisher ist kein anderes Nahrungsmittel bekannt, dass als ähnlich starker "Radikalenfänger" wirkt. Dank ihres außerordentlich hohen antioxidativen - zellschützen-den - Potenzials könnten naturbelassene Traubenkern-Produkte eine besondere Rolle bei der Bewältigung des oxidativen Stresses spielen, meint Kiesewetter.

Power aus dem Traubenkern

Buchtipp:
Winfrid Heinen, "Power aus dem Traubenkern - Küche der Ursprünglichkeit: Qualität, Genuss, Gesundheit", mit Rezepten von Renate Heinen und 28 Meistern der Kochkunst, VERLAG im KILIAN, Marburg 2003, 172 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 3- 932091-86-8.


MELDUNGEN
Wenn die Seele Sonne braucht
Depressionen nehmen zu
(1.406 Zeichen)
 

(dgk) Depressionen sind sehr ernst zu nehmen und gehören inzwischen zu den häufigsten Erkrankungen. Die meisten Betroffenen unterschätzen die Lage - nur jeder Dritte sucht medizinische Hilfe. Doch bei rechtzeitiger Behandlung lässt sich der Absturz in eine tiefe Schwermut meist vermeiden.

Erschöpft, antriebsarm, überfordert, innere Leere: Betroffen sind auffallend viele jüngere Berufstätige - Tendenz steigend. Mobbing, Konkurrenz, steigender Leistungsdruck und zunehmende Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes verursachen einen Stresspegel, dem immer mehr Menschen nicht gewachsen sind. Sie reiben sich auf, verlieren die Freude an der Arbeit, ihr Selbstvertrauen sinkt. Nach dem aktuellen Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) nahmen Arbeitsausfälle auf Grund von Depressionen in den vergangenen vier Jahren um mehr als 50 Prozent zu. Männer sind genauso betroffen wie Frauen, sagen Experten. Während Frauen seelische Belastungen jedoch eher äußern und auch mit einem Arzt besprechen, tun die meisten Männer alles, um psychische Probleme zu kaschieren.

Ohne wirksame Behandlung fallen Patienten mit depressiven Verstimmungen oft ins Bodenlose. Eine rechtzeitige Therapie kann helfen. Neben Medikamenten spielt dabei die Psychotherapie eine große Rolle. Bewährt hat sich vor allem eine Verhaltenstherapie, bei der der Patient lernt, wieder aktiv zu werden, positives Denken zu entwickeln und aus kleinen Erfolgserlebnissen neues Selbstbewusstsein zu gewinnen.

Mehr zum Thema Depressionen lesen Sie im Ratgeber aus Ihrer Apotheke (Ausgabe 11 B/2003 ), der am 15. November 2003 erscheint.


Schmerztherapie bei Osteoporose
Patientenbroschüre mit neuen Empfehlungen erschienen
(1.409 Zeichen)
 
(dgk) Osteoporose ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens. Zur Zeit leiden in Deutschland etwa fünf Millionen Menschen daran. Die Krankheit, auch als Knochenschwund bezeichnet, verläuft lange Zeit schleichend. Schmerzhafte Knochenbrüche an der Wirbelsäule oder am Unterarm sind die Folge. Die akuten Beschwerden werden oft chronisch und führen zu erheblichen Behinderungen im alltäglichen Leben. Übliche Hausarbeiten wie Staubsaugen oder Abwaschen verursachen Schmerzen. Einkäufe können kaum allein erledigt werden, weil das Tragen der Taschen ebenfalls Beschwerden auslöst. Es sind gerade diese kleinen Dinge des täglichen Lebens, die Patienten entmutigen und von ihnen als massive Einschränkung der Lebensqualität empfunden werden. Der Dauerstress Schmerz führt bei ihnen sehr oft zu Erschöpfung, depressiver Stimmung und Hilflosigkeit - ein Teufelskreis, der die Schmerzen aufrechterhält und verschlimmert.

Schmerztherapie bei Osteoporose

Die aktualisierte Info-Broschüre des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz informiert über die Therapie akuter Schmerzen nach einem Knochenbruch und chronischer Schmerzen aufgrund veränderter Körperstatik. Berücksichtigt wurden dabei die neuen Empfehlungen der ärztlichen Behandlungsleitlinien des Dachverbandes Osteoporose. Außerdem erhalten Interessierte Ratschläge zur aktiven Unterstützung der ärztlichen Maßnahmen.

Die kostenlose Broschüre ist gegen einen mit 1,44 Euro frankierten und adressierten DIN-A5-Rückumschlag erhältlich beim Forum Schmerz, Stichwort Osteoporoseschmerzen, Postfach 1207, 35002 Marburg oder im Internet unter: www.forum-schmerz.de als pdf-Download.


Neue Service-Hotline zum Thema Glaukom
(762 Zeichen)
 
(dgk) Gibt es moderne Diagnosemöglichkeiten oder neuartige Medikamente zur Behandlung des Grünen Stars? Wann muss ich mich operieren lassen? Diese und andere Fragen werden bei der Telefon-Hotline zum Thema Glaukom beantwortet.

Die neue Service-Hotline des Selbsthilfeverbandes Initiative Glaukom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Grünen Kreuz e.V. startete bereits am 8. Oktober, mit bislang großer Reso-nanz. Augenärzte aus dem gesamten Bundesgebiet stehen als Experten zur Verfügung.
Zu erreichen ist das Beratungstelefon auch weiterhin an jedem zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0 800 / 011 21 18. (Termine: 12. und 26. November, 10. Dezember, 14. und 28. Januar)

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Ingolf Dürr vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. unter der Telefonnummer 0 64 21 / 293 - 174 oder per E-mail ingolf.duerr(à)kilian.de zur Verfügung.


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES-FORSCHUNGSINSTITUT (DDFI)
Neue Leitlinien 'Psychosoziales und Diabetes' erschienen
(2.119 Zeichen)

(dgk/DDFI) Für die Therapie und langfristige Prognose des Diabetes mellitus sind somatische und psychosoziale Faktoren gleichermaßen von großer Wichtigkeit. Bei der Diabetestherapie kommt der Eigeninitiative und Mitarbeit durch den Patienten die entscheidende Rolle zu: Der Betroffene muss die wesentlichen Therapiemaßnahmen beim Diabetes in seinem persönlichen Alltag dauerhaft und eigenverantwortlich umsetzen. Die Prognose des Diabetes hängt daher zu einem großen Teil davon ab, inwieweit ihm dies vor dem Hintergrund seines sozialen, kulturellen, familiären und beruflichen Umfeldes gelingt.
Dies sind die einleitenden Bemerkungen bei den neuen evidenzbasierten Expertenleitlinien "Psychosoziales und Diabetes", die die Deutsche Diabetes- Gesellschaft (DDG) in Zusammenarbeit mit dem Kollegium für Psychosomatische Medizin herausgegeben hat.

Inhalte der Leitlinien sind neben Informationen zur Patientenschulung und über verhaltensmedizinische Interventionen auch Informationen über Abhängigkeit von Alkohol und Nikotin. Ein wichtiger Bereich sind psychische Erkrankungen bei Diabetes; insbesondere werden Depressionen, Angst- und Essstörungen besprochen.

Die Leitlinien "Psychosoziales und Diabetes" sind im Supplement 2 des Journals "Diabetes & Stoffwechsel" gemeinsam mit den Leitlinien "Antihyperglykämische Therapie des Diabetes mellitus Typ 2", "Prävention und Therapie der Adipositas" und "Therapie des Diabetes mellitus Typ 1" publiziert worden. Im Internet stehen die Leitlinien auf der Homepage der DDG unter www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de zum Download zur Verfügung. Außerdem können die Leitlinien "Psychosoziales und Diabetes" wie auch die anderen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft bei der DDG-Geschäftsstelle bestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter

www.diabetes-deutschland.de

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum

Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 33 82 - 2 00, Fax: 02 11 / 33 69 103


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Die Fotos können von Redaktionen in Schwarz-Weiß oder Farbe kostenlos per
E-mail angefordert werden unter:
michaela.berg(à)kilian.de
regina.richter(à)kilian.de (Sekretariat)

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Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich gerne wenden an:
Michaela Berg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 1 40
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