DGK e.V. -Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jahrgang 43, Ausgabe 10 - 2002 -Themen: Grippe, Osteoporose, Malaria, Schilddrüse, Pneumokokken, Schmerz, Bungee-Springen, Augen, Sehen, Diabetes, DDFI, Adipositas, Übergewicht, Arzt- und Kliniksuche,
Gesundheitsinformationen zu:
Deutsches Grünes Kreuz, Grippe, Osteoporose, Malaria, Schilddrüse, Pneumokokken, Schmerz, Bungee-Springen, Augen, Sehen, Diabetes, DDFI, Adipositas, Übergewicht, Arzt- und Kliniksuche, Glaukom, Glaukomtour, Altern in Würde, Alzheimer, Demenz
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Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 43, 10 - 2002

Vier Irrtümer über die Grippe (3.275 Zeichen)

(dgk) "Die wirkt doch gar nicht." "Danach war ich erst recht krank!" Jeden Winter machen Vorurteile über die Grippe-Impfung die Runde. Die vier häufigsten werden im Folgenden genannt.

1. Grippe und Influenza sind dasselbe

Dass die echte Virusgrippe (Influenza) eine normale Erkältungskrankheit sei, ist der häufigste und leider immer noch ein weit verbreiteter Irrtum. Es gibt eine Vielzahl von Viren und Bakterien, die einen "grippalen Infekt" auslösen. Einige führen nur zur harmlosen Erkältung mit Halsweh, Husten und Schnupfen, andere können einen auch für ein oder zwei Tage mit erhöhter Temperatur und Gliederschmerzen ans Bett fesseln. Im Volksmund werden diese Infektionen ohne Unterschied "Grippe" genannt. Die echte Virusgrippe, die "Influenza", ist jedoch viel gefährlicher. Sie kann zahlreiche, zum Teil lebensbedrohliche Komplikationen mit sich bringen: zum Beispiel schwere Lungen- und Rippenfellentzündung und Herzrhythmusstörungen.

2. Die Grippe-Impfung schützt nicht

Die Grippe-Impfung schützt natürlich nur vor gefährlichen Influenza-Viren, nicht vor anderen Krankheitserregern. Wenn Sie also nach der Impfung trotzdem an einer schweren Erkältung leiden, bedeutet dies nicht, dass die Impfung versagt hätte. Vielmehr hat Sie einer der vielen anderen Erkältungsviren erwischt, die im Herbst und Winter kursieren.

3. Die Grippewelle ist eine Erfindung der Pharmafirmen

Es wird immer wieder behauptet, die Grippewellen seien eine Erfindung der Pharmafirmen. Tatsächlich ist es nur mit Hilfe von Blutuntersuchungen möglich, nachzuweisen, ob es sich bei einer Infektion um die echte Virusgrippe (Influenza) handelt. Diese Untersuchungen sind sehr aufwändig. Trotzdem werden sie jeden Winter durchgeführt, und jeden Winter werden Influenza-Viren in Abstrichen und Blutproben gefunden. Weltweit untersuchen die Labors der Weltgesundheitsorganisation (WHO), welcher Typ von Influenza-Viren sich ausbreitet. In Deutschland überwachen seit 1992 die 600 Meldepraxen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) den Verlauf der Grippewellen.

4. Erwachsene brauchen nicht mehr geimpft zu werden, sie sind immun

Wenn eine Influenza-Welle durch die Bevölkerung gegangen ist, sind tatsächlich viele Menschen immun gegen das Virus geworden, das die Epidemie ausgelöst hat. Es gibt allerdings verschiedene Typen von Grippe-Viren, die wichtigsten sind Typ A und Typ B. Eine Erkrankung an Influenza A schützt nicht vor einer Infektion mit Influenza-B- Viren. Zudem entstehen jedes Jahr neue Varianten der A- und B-Viren. Deshalb kann eine Infektion mit Influenza im letzten Jahr nur bedingt Schutz vor einer Neuerkrankung in diesem Jahr bieten.

Wer sollte sich impfen lassen?


Besonders gefährdet sind all jene, deren Körper ohnehin schon geschwächt ist. Vor allem die so genannten Risikogruppen sollten sich impfen lassen. Dazu gehören chronisch Kranke jeden Alters, wie Patienten mit Erkrankungen der Atemwege und des Herzens, mit Nierenerkrankungen, Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen, sowie alle Menschen, die ständig mit vielen anderen in Kontakt kommen. Und: Alle Menschen über 60 Jahre, denn mit zunehmendem Alter nimmt die Immunabwehr ab. Ab 60 wird übrigens auch eine Impfung gegen die häufigsten Erreger der Lungenentzündung empfohlen, die Pneumokokken.


Welt-Osteoporose-Tag 2002: 'Meine Knochen sind es mir wert'
Osteoporose-Patienten-Kongress am 19. Oktober 2002 in München (2.590 Zeichen
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(dgk) Osteoporose: Viele wissen vielleicht weder, wie man diese Krankheit ausspricht noch was es bedeutet, daran erkrankt zu sein. Dabei gibt es allein in Deutschland etwa vier bis sechs Millionen Menschen, die betroffen sind. Die Bezeichnung kommt aus dem griechischen Osteon=Knochen und poros=Loch und bedeutet frei übersetzt "Knochenschwund".

Bei den Erkrankten verläuft der normalerweise um das 40. Lebensjahr einsetzende Abbau an Knochenmasse stark beschleunigt ab. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es dann zu Brüchen am Unterarm oder Handgelenk, an den Wirbelkörpern oder am Oberschenkelhals. Solche Brüche sind leider recht häufig: Jeder achte Mensch über 50 erleidet Einbrüche der Wirbelkörper, während Oberschenkelhalsbrüche sogar bei jeder dritten Frau und bei jedem siebten Mann vorkommen. Ein solcher Oberschenkelhalsbruch kann einen dramatischen Einbruch der Lebensqualität bedeuten und die Patienten zur Aufgabe ihrer selbständigen Lebensweise zwingen.

Ein deutliches Alarmsignal für das Vorliegen einer Osteoporose ist ein spontan aufgetretener Knochenbruch ohne besonderen Anlass. Auch eine Verringerung der Körpergröße um mehr als vier bis fünf Zentimeter ist nicht etwa eine normale Alterserscheinung, sondern ein Zeichen für Wirbelkörpereinbrüche durch Osteoporose.

Die Osteoporose kann behandelt werden. Allerdings bekommen nur rund 30 Prozent der Patientinnen und Patienten eine Therapie mit Medikamenten, deren Wirksamkeit in klinischen Studien nachgewiesen worden ist.

Der Weltosteoporosetag am 20. Oktober möchte unter dem Motto "Meine Knochen sind es mir wert" auf diese Problematik aufmerksam machen. Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) veranstaltet aus diesem Grund eine Aktionswoche im Klinikum Großhadern. Dort findet zudem am 19. Oktober ein Patientenkongress mit prominenter Beteiligung statt.

Dr. Marianne Koch wird die Podiumsdiskussion "Osteoporose - Maßnahmen zur Prävention und Vermeidung von Knochenbrüchen" leiten. Rosi Mittermaier stellt ihre Initiative gegen Knochenschwund vor. Darüber hinaus wird Thomas Reiter, Astronaut der MIR, das Forschungsprojekt zum Thema Osteoporose im Weltraum präsentieren.

Hinweis
: Workshops, Kurzvorträge und viele interaktive Programmpunkte ermöglichen den Besuchern, sich umfassend zum Thema Osteoporose zu informieren. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bfo-aktuell.de oder direkt beim Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V., Kirchfeldstr. 149, 40215 Düsseldorf, Telefon 0 21 1 / 31 91 65, Telefax: 0 21 1 / 33 22 02.


Schach der Malaria (2.472 Zeichen)

(dgk) Jedes Jahr fahren tausende Urlauber der Sonne entgegen. Afrika, Südamerika und Asien sind beliebte Ferienziele geworden. Wohl dem, der in seiner Reiseapotheke Medikamente gegen Malaria hat. Das durch Mücken übertragene Wechselfieber brachten im vergangenen Jahr 1.040 Reisende als "Souvenir" mit nach Deutschland. Sie hatten sich vor Abreise nicht um die notwendige Prophylaxe gekümmert. Mehr als 80 Prozent infizierten sich in Afrika, etwa jeder Zehnte in Asien.

Es gibt wirksame Medikamente gegen Malaria, doch der Bedarf an neuen Präparaten besteht ständig. Denn Malaria-Erreger sind schlau: Sie entgehen immer aufs Neue den Mitteln, so dass laufend nach wirksamen Substanzen gesucht wird, um den Parasiten stets um eine Nasenlänge voraus zu sein.

Medikamente zur Prophylaxe wie das bewährte Chloroquin, Mefloquin oder seit vergangenem Jahr auch Atovaquon/Proguanil sind keine Impfstoffe. Ihre chemischen Wirkstoffe verhindern aber, dass sich die Parasiten vermehren können. Gegen Chloroquin beispielsweise sind die Malaria-Erreger in bestimmten Regionen bereits resistent. Neue Wirkstoffe sind deshalb gefragt. Malariaerreger vermehren sich in roten Blutkörperchen. Französische Wissenschaftler haben eine Substanz entdeckt, die verhindert, dass die Erreger in den Blutzellen ihre äußere Hülle bilden. Sie sehen erste Erfolge, sind aber im Moment noch davon weit entfernt, das neue Präparat in der Klinik einzusetzen.

Impfstoffe gegen Malaria gibt es bislang nicht. Dies aber ist Gegenstand intensiver Forschungen. Da das Erbgut eines der Malaria-Parasiten inzwischen vollständig aufgeklärt ist, hoffen die Forscher nun, schneller ans Ziel zu kommen. Geradezu futuristisch mutet der Erfolg amerikanischer Wissenschaftler an, deren speziell gezüchteten Mäuse einen Malaria-Impfstoff liefern - und zwar mit der Milch. Den Mäusen wurde ein Gen des Malaria-Erregers eingepflanzt, so dass sie das entsprechende Eiweiß herstellen und in die Milch abgeben. Gereinigt wurde die Substanz als Impfstoff an Affen erfolgreich getestet. Wenn sich der Impfstoff in größeren Mengen herstellen ließe, zum Beispiel in Ziegen, und weitere Versuche positiv ausfallen, wäre dieser erste Malaria-Impfstoff eine medizinische Revolution.
500 Millionen Menschen erkranken jährlich an Malaria, über ein bis drei Millionen sterben daran, teilt die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Grund genug, den Malaria-Parasiten auf den Fersen zu bleiben und die Forschung voran zu treiben.


Ständig müde, schlapp, angeschlagen?
Die Schilddrüse als Motor des Körpers könnte schuld sein (1.909 Zeichen)


(dgk) Platzt Ihnen der Kragen? Kommen Sie nicht in die Gänge? Sind Sie müde, antriebslos oder depressiv? Haben ständig Übergewicht trotz Diät? Viele verschiedene Beschwerden, aber oft die gleiche Ursache: eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose).

Obwohl bei den über 60-jährigen Frauen weltweit bis zu 20 Prozent an einer Schilddrüsen-Unterfunktion leiden, wird die Krankheit aufgrund ihrer unspezifischen Beschwerden oft erst spät erkannt. Denn die Beschwerden einer Unterfunktion sind so allgemein, dass der Laie dabei nur selten an die Schilddrüse denkt. Müdigkeit, Antriebsschwäche und Konzentrationslücken werden zum Beispiel sehr oft als unabwendbare Stress- oder Alterserscheinungen - bei den Frauen als typische Symptome der Wechseljahre - hingenommen.

Die Schilddrüse, ein kleines schmetterlingsförmiges Organ unterhalb des Kehlkopfes, reguliert mit ihren Hormonen viele unserer Stoffwechselvorgänge. Wird zu wenig Schilddrüsenhormon gebildet, dann verläuft alles im Körper träger, mühsamer. Man ist müde, antriebslos, man friert, der Darm ist oft verstopft, das Haar ist stumpf, die Haut trocken und dicker. Kurz, der Antrieb fehlt. Sogar Empfängnisstörungen können durch eine Unterfunktion bedingt sein. Eine lange bestehende Unterfunktion im Erwachsenenalter kann durchaus auch zu psychischen Problemen, wie Depressionen, führen.

Die Behandlung erfolgt mit Schilddrüsenhormonen. Nur wer den ersten Schritt zum Hausarzt oder Internisten wagt, kann dort mit einer Blutuntersuchung, dem so genannten TSH-Test (TSH = Thyroidea-stimulating-hormone / Schilddrüse- stimulierendes Hormon, gebildet in der Hirnanhangsdrüse) feststellen lassen, ob tatsächlich eine Unterfunktion vorliegt. Vor allem Frauen in den Wechseljahren sollten vor Beginn einer Östrogenbehandlung zunächst ihre Schilddrüse überprüfen lassen, denn nicht selten ist auch hier eine Unterfunktion die Ursache allen Übels.


Impf-Plus für Zwerge
Schutz gegen Pneumokokken (1.219 Zeichen)


(dgk) Frühchen und Leichtgewichte sind besonders anfällig für Pneumokokken. Das sind Bakterien, die Hirnhaut- und Lungenentzündungen verursachen. Mittelohr- und Nasennebenhöhlen-Entzündungen gehen ebenfalls auf ihr Konto. Schlimmstenfalls kann eine Blutvergiftung auftreten.

Für Kinder, die vor der 38. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen oder weniger als 2.500 Gramm wiegen, empfiehlt deshalb die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen Pneumokokken. Kinder mit Krankheiten der Lunge oder des Herzens brauchen ebenfalls einen Extraschutz gegen die aggressiven Keime.

Daneben steht es jedem Arzt offen, auch ansonsten gesunde Kinder gegen Pneumokokken zu impfen, wenn er einen Grund dafür sieht. So kann der Arzt die zusätzliche Impfung beispielsweise Eltern empfehlen, deren Kinder sehr häufig unter Infekten leiden. Diesen Hinweis gibt ebenfalls die STIKO. Auch wenn Eltern den Wunsch äußern, ihr Kind impfen zu lassen, spricht nichts dagegen, den Pneumokokken-Impfstoff zu geben.

Der Pneumokokken-Kinderimpfstoff ist gut verträglich und kann außerdem mit dem Sechsfach-Impfstoff kombiniert werden. Das haben neueste deutsche Studien ergeben. Mit beiden Impfungen kann im dritten Monat begonnen werden.


Mit Bewegung gegen den Schmerz (2.152 Zeichen)

(dgk) Von Muskel- und Gelenkbeschwerden sind in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen betroffen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine der Ursachen ist die "moderne" Arbeits- und Lebensweise. Es gibt allein 24 Millionen Bildschirmarbeitsplätze in Deutschland. Dabei wird viel und lange gesessen, meist ohne Pause und oft in der falschen Körperhaltung. Auch das Heben schwerer Lasten und Bewegungsmangel können Schmerzen im Rücken, in den Knien und Händen oder Nackensteife auslösen.

Ältere Menschen leiden zudem unter der Abnutzung ihrer Gelenke, die sich im Laufe des Lebens einstellt. "Besonders morgens kommen sie schwer in Gang, die so genannte Morgensteifigkeit macht ihnen zu schaffen", so Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz. Kälte und Feuchtigkeit verstärken die Beschwerden, die von Verspannungen der umgebenden Muskulatur über Störungen im Gelenk bis zu entzündlichen Vorgängen reichen können. Betroffene neigen dazu, eine so genannte Schonhaltung einzunehmen - eine Körperhaltung, die nicht schmerzt. "Das führt aber zu weiteren Verspannungen der falsch belasteten Muskulatur. Schmerzen und Fehlhaltung verstärken sich", beschreibt der Rückenexperte den Teufelskreis.

Die richtige Therapie heißt Bewegung. Denn Bewegung kräftigt die Muskulatur und fördert die Durchblutung. Dabei sind keine sportlichen Höchstleistungen gefragt, sondern nur regelmäßige Aktivität. Damit kann schon am Arbeitsplatz begonnen werden. Eine Faustregel besagt: Von einer Stunde Arbeitszeit die Hälfte sitzen, eine Viertelstunde stehen und eine Viertelstunde umhergehen - so weit dies möglich ist. Im Sitzen sollte stets eine aufrechte Haltung eingenommen werden, die von der Rückenlehne abgestützt wird. Wer lange stehen muss, sollte beide Beine gleichmäßig belasten.

Arthrose und Arthritis Aktiv gegen Rückenschmerzen

Ausführliche Informationen zum Thema Muskel- und Gelenkbeschwerden enthalten die Broschüren "Arthrose und Arthritis" und "Aktiv gegen Rückenschmerzen", die gegen Einsendung eines frankierten und adressierten DIN-A5-Umschlages kostenlos angefordert werden können beim

Deutschen Grünen Kreuz
Stichwort: Rückenschmerz oder
Stichwort: Arthrose
Postfach 1207
35002 Marburg


Gesunden Schrittes in den Herbst (2.207 Zeichen)

(dgk) Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen und fast zwei Drittel der Kinder haben Fußbeschwerden. Der häufigste Grund: Den Füßen wird oft abgetragenes oder zu enges Schuhwerk zugemutet. Hauptursache aber ist und bleibt Bewegungsmangel.

Die meisten Menschen sitzen zu viel. Die Folge: Die Füße kommen aus der Übung, vergessen ihre eigentliche Aufgabe. Bevor sie im Winter noch weniger eingesetzt werden, sollte man im Herbst intensive Fußpflege betreiben:

  • Tragen Sie ausschließlich bequemes Schuhwerk, das keine Schmerzen verursacht. Nur wer gut zu Fuß ist, kann sich auch rückengerecht verhalten. Nicht nur Knie und Hüftgelenk leiden unter ungesunden, drückenden Schuhen. Auch der Rücken wird enorm belastet, wenn Frau zu hohe und zu unbequeme Schuhe trägt.
  • Wenn Sie Schmerzen an den Füßen haben, sollten Sie sich vom Orthopäden untersuchen lassen, ob Sie vielleicht Schuheinlagen benötigen. Sie sollten diese Einlagen dann auch wirklich verwenden.
  • Wenn Sie zu Hause sind, ziehen Sie sofort die Schuhe aus und laufen so oft wie möglich barfuß in der Wohnung umher. Barfuß gehen, wusste schon Sebastian Kneipp, ist gut für Muskeln und Gelenke, soll das Herz-Kreislauf-System anregen und die Durchblutung fördern. Das gesamte Abwehrsystem des Körpers wird gekräftigt. Füße müssen arbeiten: Zehengang, mit den Zehen nach Gegenständen greifen, sie einzeln spreizen und versuchen, sie zu bewegen.
  • Fahren Sie nicht jeden Schritt mit dem Auto oder mit einem öffentlichen Verkehrsmittel. Gehen Sie täglich eine größere Strecke zu Fuß. Verzichten Sie auch auf den Lift. Treppensteigen ist gesund.
  • Nutzen Sie schönes Herbstwetter am Wochenende für eine Wanderung in der freien Natur.
  • Ein lauwarmes Fußbad macht müde Füße wieder munter. Verwöhnen Sie Ihre Füße so oft wie möglich in einem Eimer mit warmen Wasser, dazu eine Hand voll Kochsalz. Auch Heublumenzusatz ist sinnvoll. Danach gut abtrocknen, Wollsocken anziehen und in der Wohnung umherlaufen.
  • Setzen Sie sich so oft wie nur möglich entspannt hin und massieren Sie Ihre Füße. Benutzen Sie eine kleine Menge Fußbalsam oder ein wenig Öl, wenn die Haut sehr trocken ist. Igelbälle oder Fußmassageroller aus Holz unterstützen die Massage.


MELDUNGEN:
Das kann ins Auge gehen
Bungee-Springen: Gefahr für die Sehleistung (1.303 Zeichen)


(dgk) Der mutige Sturz aus großer Höhe am Bungee-Seil findet immer mehr Anhänger. Den Sprung in die Tiefe sollten jedoch nur kerngesunde Menschen wagen, denn dabei können Blutgefäße im Auge platzen und irreversible Schäden anrichten.

Schwangere, Bluthochdruckkranke, Menschen mit Ohrenerkrankungen oder Problemen an Knochen, Bändern und Gelenken sollten auf Bungee-Springen ganz verzichten. Bereits 1994 berichtete die Fachzeitschrift "British journal of opthalmology" von einem 22-jährigen Bungee-Springer, der unmittelbar nach dem Sprung aus 60 Meter Höhe über Sehprobleme klagte. Die Sehleistung sank auf 60 Prozent, er sah vieles nur verschwommen. Am Augenhintergrund wurde eine Einblutung am Glaskörper und eine Zerreißung von Netzhautgefäßen diagnostiziert.

In letzter Zeit häufen sich Berichte über derartige Unfälle. Keiner der verletzten Springer hatte jemals vorher eine Augenkrankheit. In den meisten Fällen konnte nach wenigen Wochen oder Monaten eine ausreichende Sehleistung wieder hergestellt werden. Es sind aber auch Fälle bekannt, wo nach mehr als einem Jahr immer noch erhebliche Einschränkungen der Sehleistung durch Einblutungen in der Netzhaut festzustellen waren. Bungee-Springer sollten sich bewusst sein, das mit jedem Sprung auch immer eine Gefahr für das Augenlicht besteht.


Von 'Labertaschen' und ewigen Schweigern
Neurologie: Männer hören nur halb zu und reden weniger (2.070 Zeichen)


(dgk) Während sie mit der Freundin telefoniert, kann sie gleichzeitig das Kind wickeln, Kaffee kochen und mühelos mit dem Besenstiel eine Samba aufs Parkett legen. Sitzt er vor dem Fernseher, wippt höchstens sein Fuß im Takt. Der Satz "Schatz, bitte bring mal den Müll runter!" prallt reaktionslos an ihm ab. Er hört eigentlich nie richtig zu.

Sein Hirn schafft eben nur eins nach dem anderen. Frauen dagegen können mehrere Dinge auf einmal erledigen, denn in ihrem Gehirn gibt es viel mehr Verbindungsfasern zwischen den beiden Hälften. Deshalb können Frauen gleichzeitig reden und zuhören.

Das ist auch der Grund dafür, warum Frauen oft als "Labertaschen" oder "Klatschweiber" bezeichnet werden, das männliche Mitteilungsbedürfnis deutlich reduziert ist, Männer eher maulfaul sind. Eine These: Eine Frau redet, um Beziehungen zu pflegen. Männer sprechen, um Fakten zu übermitteln. Ein weiterer möglicher Grund: Womöglich konzentrieren sich Männer eher auf das Wesentliche der Mitteilung, während Frauen beim Zuhören mehr Fantasie entwickeln.

Wissenschaftlich belegt: Wenn Männer zuhören, ist nur eine Gehirnhälfte aktiv. Ihr Sprachzentrum beschränkt sich auf die linke, die rationale Gehirnhälfte - jene Hälfte, die für die Logik zuständig ist. Nur dort wird die gehörte Information verarbeitet. Das fanden Forscher der Indiana Universität in Chicago heraus. Wenn Frauen sprechen, ist auch die rechte, die emotionale Gehirnhälfte aktiv.

Außerdem haben US-Studien gezeigt, dass Frauen etwa doppelt so viele Wörter pro Tag von sich geben wie Männer. Frauen reden täglich etwa 23.000 Wörter, Männer nur rund die Hälfte. Doch das Schweigen am Feierabend hat einen konkreten Grund: Wenn ein Mann nach einem stressigen Arbeitstag die Füße hoch legt und mit der rechten Gehirnhälfte den Tag verarbeitet, dann stellt seine linke Gehirnhälfte, die er zum Zuhören und Reden bräuchte, vorübergehend den Betrieb ein.

Noch ist unklar, ob die Unterschiede angeboren sind oder sich erst im Laufe der Erziehung entwickeln. Und - Gott sei Dank - gibt es immer noch die Ausnahmen.


AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG:
Schwangerschafts-Frühdiagnostik erweitert
Ultraschalluntersuchung bei allen Schwangeren (3.125 Zeichen)


(dgk) Die neu gegründete Fetal Medicine Foundation (FMF) in Deutschland will die pränatale Frühdiagnostik verbessern. Nicht nur Frauen über 35 Jahre, die derzeit pauschal als Risikoschwangere definiert werden, sondern allen Frauen sollten im ersten Schwangerschaftsdrittel zusätzliche Untersuchungen zur Früherkennung von Fehlbildungen des ungeborenen Kindes angeboten werden, fordert die FMF. Dem fachübergreifenden Verein gehören Gynäkologen, Labormediziner, Humangenetiker und verschiedene Unternehmen an.

Neben den im Mutterpass aufgeführten Routineuntersuchungen gibt es nun ein neues, zusätzliches Diagnostikverfahren in der frühen Schwangerschaft. Es besteht aus einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung mit dreidimensionaler Darstellung sowie einer anschließenden Laborkontrolle des mütterlichen Blutes. Die FMF- Deutschland will dabei durch gesicherte Qualitätsstandards ein noch höheres Maß an Sicherheit für die werdende Mutter und das Baby erreichen. Denn diese Untersuchungen ermöglichen die Früherkennung möglicher Risiken, können wichtige Hinweise auf Fehlbildungen des ungeborenen Babys geben oder weisen auf chromosomale Störungen hin. Die Untersuchung kann bereits zwischen 11 und 14 Schwangerschaftswochen durchgeführt werden. Zeigt die Untersuchung keine Anhaltspunkte für eine Gefährdung, sind risikobelastete Eingriffe wie die Fruchtwasserpunktion überflüssig - ein Vorteil vor allem für Schwangere ab 35 Jahre. Frauenärzte, die das so genannte 11-14 SSW-Screening vornehmen, müssen nach den FMF-Maßstäben speziell geschult werden. Dazu zählt eine theoretische Prüfung sowie der Nachweis praktischer Fähigkeiten und Kenntnisse beim Ultraschall. Die Untersucher werden einmal pro Jahr kontrolliert, so Professor Rüdiger Osmers, Chefarzt der Frauenklinik am Städtischen Krankenhaus Hildesheim. Dadurch sei ein kontinuierlicher Qualitätsstandard gesichert.

Bei der erweiterten Pränataldiagnostik handelt es sich um eine zusätzliche Leistung, deren Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Dr. Manfred Steiner, Vorsitzender des Berufsverbandes der Frauenärzte, kann sich derzeit auch nicht vorstellen, dass das Erst-Trimester-Screening einmal routinemäßig bei allen Schwangeren vorgenommen werden wird. Bei den jährlich etwa 800.000 Schwangerschaften in Deutschland wäre sowohl aus Kosten-Nutzen-Erwägungen als auch aus organisatorischen Gründen eine generelle Integration dieser Untersuchungen in den Praxisalltag nicht möglich, sagte der Frauenarzt im Gespräch mit dem Deutschen Grünen Kreuz. Schließlich müsse man sich genügend Zeit für eine Beratung der Schwangeren nehmen, die ein solches Screening wünschen. "Wir sind weit davon entfernt, dies als offizielle Diagnostik anzusehen", so Steiner. Nach seiner Ansicht bedarf es zunächst Studien, die den Wert der Untersuchung beurteilen; dann erst könne eine Diskussion folgen, sie in den Mutterschaftsrichtlinien aufzunehmen. Mit dieser Methode können zudem lediglich das Risiko für eine Fehlbildung beim Kind ermittelt werden. "Bei einem erhöhten Risiko ist nach wie vor eine Amniozentese zur Sicherung der Diagnose erforderlich".


NACHRICHTEN AUS DEM DEUTSCHEN DIABETES FORSCHUNGSINSTITUT (DDFI)
Diabetes und Adipositas
Übergewicht fördert Risiko auch für andere Krankheiten (2.571 Zeichen)


(dgk/DDFI) Dicke leben gefährlich: Das Körpergewicht ist eng verknüpft mit dem Risiko, einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln. Schon im Bereich des normalen Körpergewichts nach WHO (World Health Organisation), definiert durch den Body Mass Index (BMI) zwischen 18,5 bis 24,9 kg/m2, steigt das Risiko etwa um ein Drei- bis Fünffaches. Bei Übergewicht (BMI 25 bis 29,9 kg/m2) und bei Adipositas (BMI >= 30 kg/m2) steigt das Risiko mehr als 30-fach an. Auch bei Jugendlichen findet sich bei massiver Adipositas zunehmend ein Typ 2 Diabetes mellitus.

Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion um etwa fünf Prozent des Körpergewichtes kann die Manifestation des Diabetes verzögern oder verhindern, was in großen Studien in Verbindung mit einer gesunden Lebensweise gezeigt wurde. Bei Übergewicht findet sich vor allem eine Zunahme sowohl des Unterhautfettes als auch des Fettes im Bauchraum, der so genannte "Bierbauch". Das Fett im Bauchraum scheint das Diabetesrisiko stärker als das Unterhautfett zu steigern.

Beim großen Forschungssymposiums "Besser, länger, gesünder leben - auf dem Weg zu einer vitalen Gesellschaft" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) referierte Professor Dr. med. Hans Hauner vom Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf (DDFI) über die Bedeutung der Adipositas für die Entwicklung des Typ 2 Diabetes.

Er machte deutlich, dass Übergewicht gleichzeitig viele andere Risikofaktoren fördert und den Weg zu Herzinfarkt und Schlaganfall bahnt. Nach seinen Schätzungen sind allein in Deutschland jährlich 100.000 Todesfälle der Adipositas und ihren Folgeerkrankungen anzulasten und damit potenziell vermeidbar.

Nach seiner Überzeugung wird der Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes infolge einer weiteren Zunahme der Betroffenen, besonders auch im Kindes- und Jugendalter, in den nächsten Jahrzehnten zu den großen Herausforderungen der Gesellschaft gehören. Das erfordere mannigfaltige und abgestimmte Aktivitäten auf medizinischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene.

Die wissenschaftliche Erforschung der Adipositas und der Ursache des Diabetes gehört zu den wichtigsten Zukunftsfeldern für die Erhaltung einer vitalen Gesellschaft. Entsprechende Symposien sollen zukünftig regelmäßig stattfinden.

Für Rückfragen zu dieser Presseinformation wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. med. Hans Hauner

Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 33 82 - 332 Fax: 02 11 / 3382-339


Arzt- und Kliniksuche online (493 Zeichen)

(dgk/DDFI) Ab sofort bietet das Deutsche Diabetes-Forschungsinstitut an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (DDFI) eine neue und qualitativ hochwertige Arzt-Klinik-Suche für den Bereich der Diabetesbehandlung. Durch eine Kooperation mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) haben Patienten nun die Möglichkeit, von www.diabetes-deutschland.de aus in den aktuellen Verzeichnissen die von der DDG anerkannten Ärzte und Behandlungseinrichtungen für Diabetiker in der Nähe zu finden.


MELDUNGEN AUS DEM DGK:
Glaukom-Tour startet am 7. Oktober
Bundesweite Aufklärungsaktion zur Augenkrankheit Glaukom (Grüner Star)
(2.258 Zeichen)


(dgk) Unter dem Motto "Hochdruck im Auge? Dem Grünen Star vorbeugen - Lassen Sie sich jetzt testen!" startet die Initiative Glaukom e. V. gemeinsam mit dem Deutschen Grünen Kreuz e. V. im Oktober 2002 eine bundesweite Aktion zur Früherkennung der Augenerkrankung Glaukom (Grüner Star).

Der Grüne Star ist eine der gefährlichsten Augenkrankheiten, rund 800.000 Bundesbürger sind bereits davon betroffen. Schleichend, meist völlig schmerzlos und deshalb von den Erkrankten unbemerkt verengt sich das Blickfeld immer mehr. Wenn nicht rechtzeitig etwas dagegen unternommen wird, kann dies bis zur Erblindung führen. Wichtigste Ursache des Glaukoms ist ein zu hoher Druck im Auge, der allmählich den sehr empfindlichen Sehnerven quetscht und unwiderruflich schädigt. Nach Expertenschätzungen leben in Deutschland zwischen zwei und vier Millionen Menschen mit einem erhöhten Augeninnendruck - oft ohne etwas davon zu wissen. Einmal vorhandene Schäden lassen sich leider nicht mehr rückgängig machen.

Ein speziell ausgerüstetes Infomobil wird ab dem 7. Oktober 2002 zunächst 15 Städte in gesamten Bundesgebiet besuchen. Geboten werden eine kostenlose Voruntersuchung der Augen, die Aufschluss über das persönliche Glaukom-Risiko geben kann, sowie die fachliche Beratung durch Augenärzte. Broschüren und Ratgeber ergänzen das Informationsangebot.

Ansprechpartner:


Dr. Ingolf Dürr
Deutsches Grünes Kreuz e. V. - Infomobil Glaukom -
Schuhmarkt 4, 35037 Marburg
Tel.: 0 64 21 / 293 - 174 Fax: 0 64 21 / 229 - 10 E-Mail: ingolf.duerr(à)kilian.de

Tourplan

Das Infomobil macht in folgenden Städten jeweils von 10 bis 17 Uhr Station:

07. Oktober 2002

Berlin, Rankestraße/Ecke Kurfürstendamm

08. Oktober 2002

Potsdam, Vorplatz zum Brandenburger Tor

09. Oktober 2002

Leipzig, Grimmaische Straße/Uni (Augustusplatz)

10. Oktober 2002

Dresden, Altmarkt/Westseite

11. Oktober 2002

Kassel, Friedrichsplatz/Randstraße

14. Oktober 2002

Lüdenscheid, Sternplatz vor der Grünanlage

15. Oktober 2002

Duisburg, Kuhstraße

16. Oktober 2002

Krefeld, Neumarkt

17. Oktober 2002

Aachen, Willy-Brandt-Platz

18. Oktober 2002

Bonn, Bottler Platz

21. Oktober 2002

Mannheim, Marktplatz

22. Oktober 2002

Konstanz, Augustinerplatz

23. Oktober 2002

Augsburg, Moritzplatz

24. Oktober 2002

München, Sendlinger Tor

25. Oktober 2002

Nürnberg, Tugendbrunnen/Lorenzkirche

 


Pressekonferenz zum bundesweiten Aktionstag
'In Würde altern' Grantig, misstrauisch, aggressiv:
Verhaltensstörungen im Alter verstehen - und helfen!
am Donnerstag, 24. Oktober 2002
(2.177 Zeichen )


(dgk) Keiner mag sich ständig haltlose Vorwürfe und Anschuldigungen des Partners oder der Oma anhören. Doch warum verändert sich die Persönlichkeit des Vaters oder der Mutter in so auffälliger und negativer Weise? Ist es denn normal, dass alte Menschen grantig, misstrauisch und feindselig werden?

Wer einen Angehörigen pflegt, der an Altersdemenz erkrankt ist, muss sich fast täglich mit solchen Fragen auseinander setzen. Oft wird die Belastung übergroß, wenn der einstmals geliebte Mensch unvermittelt aggressiv wird oder gar Wahnvorstellungen entwickelt. Das familiäre Zusammenleben wird auf eine harte Probe gestellt.

Die Probleme der Demenzkranken und insbesondere ihrer pflegenden Angehörigen werden in der breiten Öffentlichkeit bisher eher verdrängt als wirklich wahrgenommen. Was vor allem fehlt, ist Einsicht und Verständnis für die verschiedenen Ausprägungen der Demenzkrankheit. Schnell verliert der Betroffene deshalb die Wertschätzung seiner Umgebung und damit auch seine Würde als Mensch.

Bereits heute leiden mehr als 1,2 Millionen Bundesbürger unter einer Demenzerkrankung, wie zum Beispiel Alzheimer. Diese Zahl wird nach Aussage von Experten in den nächsten zehn Jahren noch deutlich wachsen. Höchste Zeit also, das Thema Altersdemenz von seinem Stigma zu befreien. Nicht weniger hat sich die Initiative Altern in Würde zum Ziel gesetzt und ruft daher in diesem Jahr zum ersten Aktionstag "In Würde altern" am 29. Oktober auf.

Bei der Pressekonferenz in Frankfurt wollen wir interessante Informationen und Hintergründe zur prekären Situation der Demenzkranken und ihrer pflegenden Angehörigen vermitteln. Wie sieht es mit der Früherkennung aus? Lassen sich Verhaltensstörungen im Alter behandeln? Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es für Angehörige? Dies sind nur einige der Fragen, die unsere Referenten beantworten werden.

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie bitte an.
Ansprechpartner
:
Dr. Ingolf Dürr
Deutsches Grünes Kreuz e. V.
c/o Initiative Altern in Würde
Schuhmarkt 4, 35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 293 - 174 oder - 135
Telefax: 0 64 21 / 229 - 10
E-Mail: ingolf.duerr(à)kilian.de


V.i.S.d.P.

Herausgeber:
DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e.V.

Redaktion:

Michaela Berg (verantw.)
Dipl. Biol. Heike Thiesemann-Reith
Dr. rer. physiol. Ute Arndt
Dr. oec. troph. Karin Uphoff
Dr. med. Sigrid Ley

Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten an:

Deutsches Grünes Kreuz
im Kilian
Redaktion dgk
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 2 93-140
Telefax: 0 64 21 / 2 29 10

 

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