DGK e.V. -Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz (dgk), Jahrgang 42, Ausgabe 1/2 - 2001 Themen: chronische Rückenschmerzen, Prostata, Demenz, Betreuung, Stuhl, gesundes Sitzen, Malariaprophylaxe
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Deutsches Grünes Kreuz, chronische Rückenschmerzen, Prostata, Demenz, Betreuung, Stuhl, gesundes Sitzen, Malariaprophylaxe
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Pressedienst Deutsche Gesundheits-Korrespondenz
dgk, Jg. 42, 1/2 - 2001

Neues Verfahren zur Therapie chronischer Rückenschmerzen (2299 Zeichen)
 

(dgk) Rückenschmerzen werden häufig durch Verwachsungen verursacht, die die Nerven einengen. Mit einem neuen Therapieverfahren kann das störende Gewebe gelöst und ausgespült werden. Die meisten Patienten sind sofort schmerzfrei.


"Ich habe so Kreuzschmerzen!" Wohl ein jeder von uns kennt den dumpfen Rückenschmerz, der nicht nur das Gehen und Sitzen, sondern auch das Liegen zu einer Qual macht. Rückenschmerzen gehören zu den "echten" Volkskrankheiten, da sie fast jeden Menschen mindestens einmal im Leben betreffen. Nicht Wenige leiden sogar unter chronischen Beschwerden, unter starken Schmerzen, die über einen längeren Zeitraum anhalten und dringend von einem Arzt behandelt werden müssen – oftmals jedoch ohne Erfolg. Dabei sind die Ursachen für den Schmerz häufig recht banal: Verwachsungen oder Narben engen die Nerven ein. Dadurch wird die Nervenwurzel irritiert, was sich durch unerträgliche Schmerzen äußert.

Ein gänzlich neues Therapieverfahren, in den USA entwickelt, setzt genau dort an. Die so genannte Racz-Methode (auch Katheter-Therapie genannt) verhilft Betroffenen zu einer deutlichen Linderung ihrer Beschwerden, wie Studienergebnisse belegen. Selbst Bandscheibenoperationen können um 70 bis 80 Prozent reduziert werden. Allerdings: Die Racz-Methode wird in Deutschland bislang nur von sehr wenigen Ärzten durchgeführt. Außerdem werden die Kosten auch lediglich von den privaten Krankenkassen übernommen.

"Wir dirigieren einen Spezialkatheter durch den natürlichen Eingang des Wirbelkanals am Steißbeinende schmerzfrei und zielgenau an den Ort der Schmerzentstehung", sagt Dr. Peter Bleckmann aus Lüneburg, der in seiner Praxis das Verfahren ambulant durchführt. "Durch ausgiebige Spülung und mechanische Lösung werden Verwachsungen, die die Nerven einengen, aufgehoben. Die Irritation der Nervenwurzel wird somit entfernt."

Anschließend injizieren die Experten eine hochkonzentrierte Salzlösung und eine Spezialenzymlösung über den Katheter, wodurch es zu einem weiteren Abschwellen des beengten Gewebes und zur Entlastung der Nervenwurzel kommt.

"Die meisten Patienten sind sofort von ihren Beschwerden befreit und schmerzfrei", so Bleckmann, "und besonders wichtig: Die Schmerzfreiheit hält auch dauerhaft an."


Wenn Männer in die Jahre kommen... (3810 Zeichen)
 

(dgk) ... gehört das Nachlassen der Testosteron-Produktion noch zu den kleineren Problemen. Denn eine vergrößerte Prostata beispielsweise kann zu starken Beschwerden beim Wasserlassen führen; entartet sie bösartig, kommt es zu einer der rund 28.000 Prostatakrebs-Neuerkrankungen pro Jahr. Das rechtzeitige Erkennen eines Hormonmangels oder gar eines Prostata-Karzinoms kann die Lebensqualität bzw. -erwartung erheblich steigern. Das Forum Prostata im Deutschen Grünen Kreuz bemüht sich um frühzeitige Aufklärung und Information über die Beschwerden des (alternden) Mannes – und das bereits seit zehn Jahren.


"Im Gegensatz zur Menopause der Frau vollziehen sich die altersbedingten hormonellen Veränderungen des Mannes nicht innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums, sondern entwickeln sich kontinuierlich über Jahrzehnte", erklärte Dr. Frank-Michael Köhn von der Technischen Universität in München kürzlich auf einem Pressegespräch des Forum Prostata in Berlin. Zwischen dem vierten und dem siebten Lebensjahrzehnt nimmt die Testosteronkonzentration in jedem Jahr um ca. ein Prozent ab, so Köhn. Häufige Folgen seien neben klinischen Anzeichen wie Abnahme der Muskelmasse, der Sexualbehaarung und der Libido auch vegetative Beschwerden wie nachlassendes Gedächtnis, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, Nervosität und verminderte Stressresistenz. Eine weitere Folge des Alterns sind Erektionsstörungen. Laut amerikanischen Untersuchungen haben über die Hälfte (52 Prozent) der Männer zwischen 40 und 70 Jahren Erektionsprobleme, annähernd zehn Prozent sogar einen vollständigen Erektionsverlust.

Eine vergrößerte Prostata gehört ebenfalls zu den häufigen Problemen des älter werdenden Mannes. Die typischen Beschwerden – nächtlicher Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen, Blasendruck oder Nachtröpfeln – müssen aber nicht als typische "Alterserscheinung" einfach hingenommen werden. Sie lassen sich durch Medikamente behandeln. Dr. Walther Grohmann, Urologe aus München, stellte eine Befragung bei 100 Männern vor, die Finasterid als Langzeitbehandlung gegen ihre Prostatabeschwerden einnehmen. Bei über 65 Prozent zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. 94 Prozent der Befragten gaben an, dass sich im Durchschnitt bereits sechs bis sieben Wochen nach Behandlungsbeginn die erste Besserung der Symptomatik einstellte. Laut Grohmann fiel es der überwiegenden Mehrheit der Befragten nicht schwer, über lange Zeit regelmäßig Tabletten einzunehmen. Ein wichtiger Grund dafür war neben der guten Verträglichkeit vor allem die Vermeidung einer Operation.

Die Erhaltung der Lebensqualität ist auch ein wesentlicher Faktor bei der Behandlung des Prostatakrebs. Das Prostata-Karzinom (PCA) ist, nach Aussage von Professor Dietmar Schnorr von der Humboldt-Universität in Berlin, die zweithäufigste Krebserkrankung des Mannes nach dem Lungenkarzinom: "30 Prozent der 50- jährigen Männer tragen bereits ein ruhendes PCA in sich, das sich jedoch nicht bemerkbar macht." Die höhere Lebenserwartung, aber auch die Messung des speziellen Blutwertes PSA habe dazu beigetragen, dass vermehrt PCA-Erkrankungen gefunden werden, so Dr. Heinrich Karstedt, Urologe aus Gelsenkirchen. Karstedt kritisierte, dass die klassische Krebs-Früherkennungsuntersuchung bislang nur das Abtasten der Prostata beinhalte, nicht jedoch die Bestimmung des PSA-Wertes. Es bleibt die Frage offen, so Karstedt, warum die Kosten für diese Blut-Untersuchung dem Patienten aufgebürdet werden: "Hat die gesetzliche Krankenversicherung kein Interesse an einer Verbesserung der Früherkennungsuntersuchung? Wird die damit entdeckte größere Zahl an Prostatakarzinomen zu teuer für das System?" Im Interesse einer modernen und machbaren Medizin müsse hier nach neuen Lösungswegen gesucht werden.


Demenz-Patienten brauchen Rund-um-die-Uhr-Pflege (4311 Zeichen)
 

(dgk) Auffälliges Verhalten ist der häufigste Grund für die Heimeinweisung geistig verwirrter Menschen.


Auf die Pflegekassen rollt schon bald eine neue Kostenlawine in Milliardenhöhe zu. Darauf macht das Deutsche Grüne Kreuz in Marburg jetzt aufmerksam. Die Deutschen würden nicht nur immer älter, gleichzeitig steige auch die Zahl der Bundesbürger, bei denen im Alter der geistige Verfall so rapide voranschreitet, dass sie oft rund um die Uhr betreut werden müssen. Schon heute leiden etwa 1,2 Millionen Bundesbürger unter einer Demenz-Erkrankung. Aktuellen Schätzungen der Bundesregierung zufolge werden es bis zum Jahre 2010 rund 1,8 Millionen sein. Nicht nur für die Pflegekassen wird dies zu einem ernsten Problem. Die größte Belastung kommt auf die Angehörigen der Demenz-Patienten zu, denn sie übernehmen in den meisten Fällen deren Betreuung.

Wörtlich übersetzt bedeutet Demenz "ohne Geist sein". Der Begriff umschreibt eine Reihe von Erkrankungen, in deren Verlauf Gedächtnis- und Orientierungsstörungen ein so großes Ausmaß annehmen, dass die Betroffenen sogar Familienmitglieder nicht mehr erkennen und die meisten täglichen Verrichtungen nicht mehr selbst bewältigen können. Mit einem Anteil von ca. 60 Prozent ist die Alzheimer-Krankheit die häufigste und daher vermutlich auch die bekannteste Form der Demenz.

Der Verlust des Erinnerungsvermögens und zunehmende Verständigungsprobleme sind aber nur eine Seite der Erkrankung, mit denen sich pflegende Angehörige täglich auseinandersetzen müssen.

Schlimmer noch wirken sich die oft gleichzeitig auftretenden schmerzlichen Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens auf den Umgang mit dem geliebten Menschen aus. Sehr häufig plagen Unruhe und Umtriebigkeit den Demenz- Kranken. Der Tag-Nacht-Rhythmus gerät durcheinander, so dass die Patienten häufig nachts durch die Wohnung irren. Scheinbar unerklärliche Wutanfälle, tätliche Übergriffe oder völlig unbegründete Anschuldigungen machen den Angehörigen das Leben doppelt schwer. Derartige Verhaltensauffälligkeiten sind es schließlich auch, die eine Heimeinweisung oft unumgänglich erscheinen lassen.

Bis zu 50 Stunden pro Woche opfern die Angehörigen der Pflege, und die psychische und physische Belastung zehrt an ihrer eigenen Gesundheit. Auf keinen Fall sollte man versuchen, alle Probleme der Pflege eines Demenz-Kranken alleine lösen zu wollen, raten daher Experten. Wenn sich Unruhe, feindseliges oder aggressives Verhalten häufen, ist es ratsam, rasch einen Arzt hinzuzuziehen. Die Alzheimer- Krankheit kann zwar derzeit noch nicht geheilt werden, wohl aber lassen sich die Verhaltensauffälligkeiten erfolgreich behandeln. Bei den genannten Symptomen werden am häufigsten Neuroleptika eingesetzt. Der Nachteil: Ältere Medikamente aus dieser Wirkstoffklasse machen die Patienten meist so müde, dass sie auch tagsüber kaum ansprechbar sind. Das Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen ist dann durch die Müdigkeit der Patienten deutlich erhöht. Außerdem beeinträchtigen die älteren Medikamente die geistige Leistungsfähigkeit der Patienten, wodurch die Demenz noch verschlechtert werden kann.

Inzwischen gibt es allerdings neue, so genannte "atypische" Neuroleptika, die diese unerwünschten Begleiterscheinungen nicht mehr aufweisen sollen. Wirkstoffe, wie zum Beispiel das Risperidon, normalisieren das Verhalten. Die Unruhe legt sich, das aggressive Verhalten verschwindet und das Zusammenleben mit den Patienten wird erleichtert. Besonders positiv empfinden es die Angehörigen, dass der Demenz- Kranke unter einer Risperidon-Therapie nicht nur umgänglicher wird, sondern kleine Alltagsaktivitäten wie Ankleiden oder Essen wieder weitgehend ohne fremde Hilfe erledigen kann. Da die Patienten bei einer solchen Behandlung tagsüber wach und aufmerksam bleiben, reduziert sich die Gefahr eines möglicherweise lebensbedrohlichen Oberschenkelhalsbruchs deutlich.

Zusätzliche Unterstützung finden Angehörige von Demenz-Kranken bei Sozial- und Pflegediensten oder Tagespflegestationen. Sehr hilfreich ist oft auch der Austausch von Erfahrungen mit anderen Betroffenen. In vielen Städten haben sich dafür Selbsthilfegruppen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft etabliert, die Ratsuchenden mit praktischen Tipps zur Seite stehen.


Kinderstühle machen Erzieherinnen krank (2757 Zeichen)
 

(dgk) Wenn Erzieherinnen auf Kinderstühlen sitzen, stellen sich früher oder später Rückenbeschwerden ein. Abhilfe kann ein höhenverstellbarer Stuhl schaffen, der speziell für diese Berufsgruppe entwickelt wurde.


Von ihrem Beruf ist die Erzieherin Katja Bremer auch nach 25 Jahren noch überzeugt: "Es macht einfach Spaß, mit Kindern umzugehen." Doch die beruflichen Belastungen wie Lärm oder rückenfeindliches Mobiliar hinterlassen erste Spuren. "Mit 20 hat es mir nichts ausgemacht, auf Kinderstühlen zu sitzen. Doch wenn ich heute nach Hause komme, muss ich mich erst mal hinlegen und den Rücken entlasten", sagt Frau Bremer. Die ständig gebückte Haltung und die niedrigen Stühle im Kindergarten sind für sie ein großes Problem.

Die modernen pädagogischen Konzepte verlangen jedoch ein Sitzen auf gleicher Ebene mit den Kindern. Um dies zu erreichen, benutzen die Erzieher meist die Kinderstühle, wie Theo Mooren vom Sicherheitstechnischen Dienst der TÜV Akademie GmbH in Münster feststellt. "Bei den Begehungen als Sicherheitsfachkraft in den Kindergärten konnten wir immer wieder sehen, dass die Erzieherinnen auf einem Kinderstuhl saßen. Dieser Stuhl ist für Erwachsene völlig ungeeignet, weil er den Erfordernissen an ein ergonomisch richtiges und gesundes Sitzen in keiner Weise genügt", sagt Mooren. Das falsche Sitzen führt zu einer übermäßigen Belastung der Bandscheiben. Außerdem kommt es zu schmerzhaften Verspannungen der Rückenmuskulatur. Wird die Ursache nicht beseitigt, sind Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule die Folge. "Die Erzieherinnen leiden besonders häufig an Hals- oder Lenden-Wirbel-Syndromen, Schulter-Arm-Syndromen oder Bandscheibenvorfällen", teilt der Sicherheitsexperte mit. Als Lösung empfiehlt Mooren einen speziellen Stuhl für Erzieherinnen, der sich auf eine Sitzhöhe von 35 bis 48,5 cm einstellen lässt. Im Vergleich dazu hat ein normaler Bürostuhl eine Sitzhöhe von 42 bis 53 cm. Eine Permanent-Contact-Rückenlehne stützt die Wirbelsäule in jeder Sitzhaltung. Ein Stuhl, der den besonderen Anforderungen entspricht, wurde jetzt auch von der Aktion Gesunder Rücken e.V. mit einem Gütesiegel als besonders rückengerecht ausgezeichnet. Dieser Stuhl hat sich mittlerweile in mehreren 100 Kindertagesstätten bewährt.

Weitere Informationen zum Erzieherinnenstuhl sowie zum rückengerechten Umfeld erhalten Interessierte bei der Aktion Gesunder Rücken e. V., Stichwort "Erzieherinnenstuhl", Postfach 1361, 27423 Bremervörde (Schutzgebühr DM 10,- / Überweisungsträger wird beigefügt). Außerdem gibt der Taschenratgeber "Was für den Rücken gut ist" von Dietmar Krause hilfreiche Tipps für den Kauf rückengesunder Produkte. Er ist im Buchhandel für 9,90 DM erhältlich.


Malariaprophylaxe für Afrika (2079 Zeichen)
 

(dgk) Reisende nach Afrika sollten unbedingt auf eine ausreichende Malariaprophylaxe achten. Darauf wies die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren epidemiologischen Nachrichten Ende Januar hin.


In letzter Zeit, so die WHO, sind einige europäische Last-Minute-Urlauber, die Gambia und Senegal besucht haben, erkrankt. Auch bei Last-Minute-Angeboten sollten Reisende daher an mögliche Gesundheitsgefahren denken und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen einhalten.

Im Süden Afrikas werden laut WHO von Januar bis März 2001 ungewöhnlich starke Regenfälle erwartet, so dass die Malariagefahr bis zum Mai besonders hoch ist.

Um sich vor Malaria zu schützen, sollten Reisende sowohl eine medikamentöse Prophylaxe einnehmen als auch wirksame Maßnahmen gegen Mückenstiche ergreifen. Für die meisten tropischen Länder Afrikas wird als Prophylaxe Mefloquin (Handelsname: Lariam) empfohlen. Die WHO gibt jährlich neue Empfehlungen heraus, in welchen Länder welche Mittel genommen werden sollten. Alle Mittel zur Malariaprophylaxe müssen regelmäßig eingenommen werden (je nach empfohlenem Mittel täglich oder wöchentlich), und zwar bereits einige Zeit vor der Reise bis vier Wochen danach.

Gegen Mückenstiche helfen Repellents, die auf Haut und Kleidung gesprüht werden sollten. Vor allem in der Dämmerung und in den Abendstunden stechen die Malariamücken. Dann sollten geschlossene Räume aufgesucht oder zumindest langärmelige Kleidung und lange Hosen getragen werden. Sind die Schlafräume nicht mückensicher, schützen Moskitonetze, die unter den Matratzen festgesteckt werden.

Auch eine sorgfältig durchgeführte Prophylaxe schützt nicht zu 100 Prozent vor einer Malaria, schwächt in der Regel aber wenigstens den Krankheitsverlauf. Reisende sollten bei jedem Fieber in und nach dem Urlaub auch an eine Malaria denken und dies vom Arzt abklären lassen. Insgesamt werden jährlich rund 1.000 Malariafälle nach Deutschland eingeschleppt, davon enden rund 20 tödlich. Die Todesfälle betreffen jedoch nur Reisende, die gar keine Prophylaxe eingenommen haben.

 

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