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Thema des Monats
30.07.13 14:08

Seepferdchen sind keine sicheren Schwimmer

Vorsicht im Schwimmbad, an Flüssen und Seen: Trotz Frühschwimmabzeichen sind Kinder oft noch unsicher und müssen unbedingt im Auge behalten werden.

Quelle: DLRG, S. Mey

Sommerzeit ist Badezeit und an heißen Tagen herrscht in Schwimmbädern und an Stränden ein unübersichtliches Getümmel. Für kleinere Kinder kann das Badevergnügen zur Gefahr werden. Ertrinken gehört bei Vorschulkindern zu den häufigsten Todesarten. „Ich kann schon schwimmen“, sagen Kinder stolz, sobald sie ein paar Schwimmzüge beherrschen. Doch Eltern dürfen ihre Kinder nicht überschätzen. Andreas Paatz, stellvertretender Bundesleiter der Wasserwacht vom Deutschen Roten Kreuz: „Ein Trugschluss wäre zu glauben, dass das Seepferdchen oder Jugendschwimmabzeichen in Bronze Kinder zuverlässig vor dem Ertrinken schützen. Das tut es nicht.“ Auf den badenden Nachwuchs müssen Eltern daher immer noch ein wachsames Auge haben. Sie sollten sich bei der Aufsicht abwechseln, um selbst auch entspannen zu können.

Binnengewässer sind die gefährlichsten Badegewässer
Insgesamt sind laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) im vergangenen Jahr 383 Menschen in deutschen Gewässern ertrunken. 81% aller Todesfälle ereigneten sich in Binnengewässern. Flüsse, Seen und Kanäle sind somit nach wie vor die gefährlichsten Badegebiete. Das ist nicht verwunderlich, denn nur wenige Gewässerstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht. Das Risiko, dort zu ertrinken, ist um ein Vielfaches höher als an den Küsten von Nord- und Ostsee oder in Schwimmbädern, die viel besser überwacht werden. Ohne die Rettungsschwimmer würde die Statistik noch viel schlechter aussehen, denn die ehrenamtlich tätigen Helfer haben im vergangenen Jahr 411 Menschen – oft in letzter Minute – vor dem Ertrinken bewahrt.

Auch Ältere sind gefährdet
Besondere Vorsicht ist für eine weitere Altersklasse geboten. Laut DLRG steigt die Zahl der Todesfälle durch Ertrinken bei den Über-50-Jährigen seit Jahren kontinuierlich an: 52 Prozent der Ertrunkenen stammen aus dieser Altersklasse. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Mehr als die Hälfte der älteren Menschen können laut DLRG nur schlecht oder gar nicht schwimmen, da es in ihrer Kindheit und Jugend viel weniger Schwimmbäder gab als heute. Einige leiden unter nicht erkannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die sich bei der Anstrengung im Wasser bemerkbar machen können. Und andere wiederum überfordern sich schlichtweg durch einen falsch verstandenen Fitnessgedanken.
Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre waren 4 von 5 Opfern Männer. Leichtsinn und Übermut, das zeigen Berichte der DLRG-Rettungsschwimmer, spielen dabei eine Rolle, aber möglicherweise auch die Tatsache, dass Männer besonderen Spaß am Schwimmen haben.

Wer sich im kühlen Nass vergnügt, sollte nicht nur auf die eigene Sicherheit achten, sondern auch wachsam für eventuelle Nöte anderer Badegäste sein. Denn tödliche Unfälle ereignen sich auch inmitten des Trubels vieler Badegäste.

Weitere Informationen zur Unfallprävention finden Sie hier.


Quellen:
DRK-Wasserwacht: Gesundheitstipps für den Badeurlaub mit Kindern. Pressemitteilung vom 11. Juli 2013 www.drk.de/news/meldung/7804-drk-wasserwacht-gesundheitstipps-fuer-den-badeurlaub-mit-kindern.html
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft: Ertrinkungsstatistik 2012 www.dlrg.de
Ertrinken in Deutschland 2012: Statement des Präsidenten der DLRG Dr. Klaus Wilkens
Pressemitteilung vom 21. März 2013


 

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