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Wonnemonat – Wandermonat: Vorsicht vor Zecken!
Weil sie Krankheiten übertragen können, sollte man sich gegen Zecken ausreichend schützen. Foto: zecken.de

Tipps, wie man Zeckenstichen vorbeugen und sich schützen kann

(dgk) Im Mai erwacht die Natur in voller Blüte – es ist die ideale Zeit für alle Wanderfreunde, durch Wald und Flur zu streifen. Doch jetzt haben auch Zecken Hochkonjunktur. Die kleinen Spinnentierchen können für den Menschen potenziell gefährliche Krankheitsüberträger sein, so zum Beispiel für die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder für Borreliose.

Aber wie schützt man sich am besten? Der einfachste Weg, Infektionen durch Zeckenstiche zu vermeiden ist, sich grundsätzlich von den Lebensräumen der Zecken fernzuhalten. Viele Menschen möchten aber verständlicherweise nicht auf die Erholung im Grünen verzichten oder sie leben in FSME-Endemiegebieten. Für sie ist es deshalb wichtig, bestimmte Verhaltensregeln zu beachten.

So sollte sich jeder, der innerhalb Deutschlands oder im Ausland eine Urlaubsreise unternehmen möchte, die mit Campen, Wandern, Beerenpflücken und anderen Aktivitäten in der Natur verbunden ist, vorher erkundigen, ob das Urlaubsziel in einem FSME-Gebiet oder in einer Gegend mit erhöhter Anzahl von Borreliose-Fällen liegt und welche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Die STIKO empfiehlt eine FSME-Impfung allen, die durch Beruf oder Freizeitaktivitäten Zecken in FSME-Gebieten potenziell ausgesetzt sind. Auskunft erteilt die für das Urlaubsziel zuständige Gesundheitsbehörde. Auch wer aus der Stadt aufs Land zieht, sollte sich beim örtlichen Gesundheitsamt über das Zeckenrisiko am neuen Wohnort erkundigen.

Vier goldene Verhaltensregeln
Während des Aufenthaltes in einem Zeckenbiotop helfen einige Verhaltensregeln, Zeckenstiche zu vermeiden:

  • Im Wald die Wege benutzen, nicht durch dichtes Unterholz gehen.
  • Durch geschlossene Kleidung Zeckenstiche vermeiden. Helle Kleidung tragen, das erleichtert das Absuchen.
  • Einreiben mit Insekten abwehrenden Mitteln. Das bietet zwar keinen absoluten Schutz, ist aber für etwa zwei Stunden hilfreich.
  • Möglichst alle zwei Stunden, spätestens aber nach Beenden des Aufenthalts im Wald, Kleidung und Körper systematisch nach Zecken absuchen, dabei vor allem Haaransatz, Kniekehlen und Ellenbeugen berücksichtigen.


Zecken richtig entfernen
Chemische Methoden wie das Beträufeln mit Nagellack, Feuerzeugbenzin oder Brennspiritus, um die Zecken zu entfernen, erwiesen sich in Studien als vollkommen nutzlos. Selbst nach einem 30-minütigen „Bad“ in den entsprechenden Substanzen hatten sich die so behandelten Zecken nicht aus der Haut der Tiere gelöst. Die Kombination von chemischen und mechanischen Methoden brachte ebenfalls keinerlei Vorteil.
Als sinnvoll erwies sich dagegen das Herausdrehen mit einer Zeckenzange. Die Empfehlung lautet daher: Zecken sollten möglichst rasch und mit wenig Druck aus der Haut gehebelt werden. Die Richtung, in welcher die Zecke herausgedreht wird, spielt dabei keine Rolle.

Schnelles Entfernen kann vor Borreliose schützen – aber nicht vor FSME
Eine schnelle und sachgemäße Entfernung von Zecken ist nicht nur wichtig, um lokale Entzündungen an der Stichstelle zu vermeiden. Vor allem kann so, bis zu einem gewissen Grad, eine Borreliose verhindert werden. Das Risiko einer Infektion mit Borrelien lässt sich durch eine schnelle und sachgemäße Zeckenentfernung deutlich reduzieren, da es mehrere Stunden dauert, bis die Erreger beim Saugen vom Magen-Darm-Trakt der Zecke auf den Menschen übergehen.
Ganz anders ist es bei FSME: Die Viren werden sofort nach dem Stich übertragen, da sie in den Speicheldrüsen der Zecke sitzen – hier hilft nur eine vorbeugende Schutzimpfung.

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