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Wenn Schwangere krank werden

Quelle: DGKWenn Schwangere krank werden
Schwangere und Stillende müssen mit Medikamenten vorsichtig sein. Der Arzneimittelpass sorgt für mehr Sicherheit.

(23. September 2011) Schwangere und Stillende müssen mit Medikamenten vorsichtig sein. Denn Arzneimittel können ihrem Kind unter Umständen schaden. Je mehr Präparate gleichzeitig angewendet werden, umso größer wird das Risiko. Aus Sorge um ihr Kind dürfen betroffene Frauen verordnete Medikamente aber nicht einfach weglassen. Ein schlechter Gesundheitszustand der Mutter, beispielsweise durch ein nicht behandeltes Asthma oder Diabetes, kann sich nämlich auch auf das Ungeborene negativ auswirken. Zu manchen Mitteln wird sogar ausdrücklich geraten, wie zum Beispiel zur Einnahme von Folsäure oder (seit vergangenem Jahr) zu einer vorbeugenden Grippeimpfung.

Bevor ein Arzneimittel angewendet wird, muss immer der Nutzen gegen ein mögliches Risiko individuell abgewogen werden. Gegen die meisten Erkrankungen gibt es Medikamente, die sich in der Behandlung in Schwangerschaft und Stillzeit bewährt haben und weder Mutter noch Kind schaden. Der „Arzneimittelpass für Schwangerschaft und Stillzeit“ gibt Sicherheit. Er informiert im vorderen Teil, mit welchen freiverkäuflichen Mitteln  sich die Schwangere – nach Absprache mit dem Apotheker – ohne Risiko für ihr Kind selbst behandeln kann. Außerdem bietet er dem Apotheker Platz, um die  angewendeten Präparate dokumentieren zu können. Ärzte, Apotheker und die Schwangere selbst überblicken damit jederzeit Ihre Therapie. Der Ausweise sollte bei jedem Arzt- und Apothekenbesuch vorgezeigt werden.

Wo ist der Arzneimittelpass erhältlich?
Viele medizinische Einrichtungen wie Apotheken, Arztpraxen, Kliniken oder Hebammen halten den Arzneimittelpass gegen eine Schutzgebühr bereit.
Fragen Sie am besten vor Ort nach.

Weitere Informationen finden Sie Opens external link in new windowhier.

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