DGK e.V. -Verstopfung bei Kindern, Macrogole
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Wenn Kinder müssen, aber nicht können
Regelmäßiges Toilettentraining hilft, wieder ein Gefühl für die natürliche Darmentleerung zu bekommen. Foto: © daynamore - Fotolia.com

... wird der Alltag für Eltern oft zur Zerreißprobe

(dgk) Louisa ist zu einem Kindergeburtstag eingeladen, sie freut sich schon seit Tagen auf den Nachmittag und hat das Geschenk für ihre Freundin selbst ausgesucht. Gleich nach dem Kuchenessen beginnt ein ausgelassenes Spiel. Bis Louisa sich plötzlich in die Ecke des Wohnzimmers auf den Boden wirft und merkwürdig mit ihrem Körper hin und her wippt. Die übrigen Kinder sind irritiert und können die Situation nicht einschätzen. Sie finden Louisas Verhalten seltsam und wollen nicht mehr mit ihr spielen. Ein Anruf bei Louisas Mutter bringt Klarheit: Louisa hat Verstopfung, immer wenn sie auf die Toilette muss, verkneift sie sich den Stuhlgang, weil sie Angst hat, dass der harte Stuhlgang ihr wieder weh tut.

Louisas Mutter ist verzweifelt, denn seit vielen Wochen wiederholen sich solche Szenen auch in der Familie. Es ist ein Teufelskreis: Weil der Stuhlgang unterdrückt wird, überdehnt sich der Darm und es kommt zum Verlust des natürlichen Gefühls für die Darmentleerung, dies führt zu chronischer Verstopfung. Louisa ist gereizt und missmutig und es entstehen Probleme im sozialen Umfeld.

Angefangen hat alles mit der langen Autofahrt in den letzten Urlaub. Louisa hat lange im Auto gesessen und wenig getrunken. Dadurch ist ihr Stuhlgang hart geworden, und sie hatte Schmerzen beim Toilettengang. Seitdem verkneift sie sich den Stuhlgang. Ihre Mutter macht sich Vorwürfe, weil sie nicht rechtzeitig gehandelt  hat und die Verstopfung inzwischen chronisch ist.
 
Effektive Behandlung
Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin raten Eltern, die Behandlung nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern frühzeitig eine effektive Lösung des Problems in die Wege zu leiten. Studien* zeigen dass Macrogole in Kombination mit Elektrolyten schonendes Abführen ohne Schmerzen in die Wege leiten. Eltern können sich direkt in der Apotheke beraten lassen, denn Hausmittel wie Leinsamen oder Weizenkleie führen bei den Kleinen oft zu Blähungen und Krämpfen. In der Regel trinken die Kinder nicht genug, damit diese Mittel wirken können. Ähnliche unangenehme Auswirkungen hat die Einnahme von Lactulose**.

Auch direkte Manipulationen am Darm, wie Einläufe und rektale Untersuchungen sollten vermieden werden, sie können schmerzhaft sein und bei Kindern Ängste hervorrufen. Wichtig ist, dass der Stuhlgang weich gehalten wird und somit die Kinder eine normale, schmerzfreie Darmentleerung wieder erlernen. Als Faustregel gilt, so lange wie die Verstopfung bestand, sollte die Behandlung mit dem kindgerechten Macrogol plus Elektrolyte durchgeführt werden, was unter Umständen ein Jahr sein kann.

Vorbeugen
Es sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen und Gemüse zu sich nehmen, dass sie genug trinken und sich viel bewegen. Falls das Kind nicht auf das Töpfchen geht, sollte die Toilette mit einem für die Kinderfüße erreichbaren Hocker oder Kindertoilettensitz bestückt sein. Kindgerechte Materialien, wie Kinderlieder oder ein besonderer Kalender, in dem die Tage, an denen das Kind problemlos Stuhlgang hatte, mit einem Aufkleber gekennzeichnet werden, helfen dabei, einen normalen Umgang mit dem Toilettengang zu trainieren und jedes „Häufchen“ zu belohnen.

Für Familien, in denen ein Kind Verstopfung hat, heißt es: Geduld haben, denn oft dauern die Behandlung und das gezielte Toilettentraining viele Monate.  

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://dgk.de/gesundheit/kind-gesundheit/verstopfung.html
Dort können Sie sich auch lustige Kinderlieder zum Thema für Ihre Sprösslinge kostenfrei herunterladen!

Quellen:
*Guest JF, Candy DC, Clegg JP, Edwards D, Helter MT, Dale AK, et al.; Curr Med Res Opinion 2007; 23: 2213-25.

**Candy DCA, Edwards D.; Royal West Sussex NHS Trust, Chichester, pediatric Motility Meeting Bruges, UK 2003

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