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Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai
Foto: Rumkugel-Fotolia

Weltweit setzen sich an diesem Tag Menschen für ein Leben ohne Tabakqualm ein. Das hierzulande von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen ausgegebene Motto lautet: Kein Platz für giftige Botschaften: Stoppt Tabakwerbung jetzt!

Hintergrund: Etwa sechs Millionen Menschen sterben nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit jedes Jahr durch Tabakkonsum.

Trotz eines generell rückläufigen Trends hat der Zigarettenverbrauch 2015 in Deutschland leider wieder leicht zugenommen: Rund 1.000 Zigaretten pro Einwohner/-in wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich konsumiert, was einen Anstieg von mehr als zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Auch die mit dem Rauchen verbundenen Kosten sind enorm: Rund 79 Mrd. Euro kostet das Rauchen die deutsche Volkswirtschaft.

Mortalität: So tödlich ist der „Tabakgenuss“
Im Jahr 2013 starben rund 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das waren 13,5% aller Todesfälle. Außerdem wird von schätzungsweise 3.300 Todesfällen durch Passivrauchen ausgegangen.

Mit der aktuellen Initiative des Bundestages zum Verbot von Tabakwerbung in Deutschland hat der Gesetzgeber einen Schritt hin zu einer umfassenderen Tabakprävention getan: Ab 2020 soll es keine Bewerbung von Tabakwaren an Litfaßsäulen und auf Plakaten mehr geben. Warum diese wichtige Maßnahme erst in mehr als drei Jahren umgesetzt werden soll, bleibt jedoch völlig unverständlich. In Fachgeschäften, Verkaufsstellen oder Tankstellen soll Tabakwerbung weiterhin erlaubt sein; ebenso in Kinos bei Filmen für Zuschauer über 18 Jahren.

Damit bleibt Deutschland das einzige Land Europas, in dem noch für Zigaretten und andere Rauchwaren geworben werden darf. Und das, obwohl der Einfluss von Zigarettenwerbung insbesondere auf Jugendliche und junge Erwachsene unbestritten ist. Werbung verleitet zum Rauchen und erschwert es, mit dem Rauchen aufzuhören. Darüber hinaus fördern direkte und indirekte Tabakwerbung die gesellschaftliche Anerkennung des Rauchens.

„Ohne die konsequente Umsetzung umfassender Maßnahmen bleiben Tabakprävention und Nichtraucherschutz weiterhin im Abseits“, erklärt Dr. Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, die das diesjährige Motto unterstützt. „Es ist nicht erklärbar, dass für einen Suchtstoff mit einem derart hohen Gesundheitsrisiko weiterhin öffentlich geworben werden darf“, so Gaßmann weiter.

Ausgaben: So viel zahlt die Tabakindustrie für Werbung
Seit Anfang 2007 ist die Werbung für Tabakerzeugnisse in Zeitungen, Zeitschriften sowie im Internet verboten. Auch das Sponsoring grenzüberschreitender Veranstaltungen wie Formel-1-Rennen und Hörfunksendungen durch Tabakkonzerne ist unzulässig. Kino- und Plakatwerbung ist weiterhin möglich. Die Ausgaben der Tabakindustrie für Werbung, Promotion und Sponsoring beliefen sich im Jahr 2013 auf 206 Mio. € 

Die genannten Verbände fordern ein umfassendes Werbeverbot für Tabakprodukte, das neben einem Verbot der Außenwerbung auch ein Verbot von Werbefilmen für Tabakwaren im Kino, ein Verbot der Sichtbarkeit von Tabakprodukten an Verkaufsstellen und ein Verbot des nationalen Sponsorings umfasst. Tabak sollte generell nicht mehr als Genussmittel identifizierbar sein; sondern wahrheitsgemäß als Suchtstoff mit erheblichen gesundheitsschädigenden Konsequenzen.

 

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Quellen
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. www.dhs.de/datenfakten/tabak.html
Pressemitteilung der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. vom 25.5.2016: Zum Welt-Nichtrauchertag 2016: Sofortiges umfassendes Verbot von Tabakwerbung

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