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www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
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www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Vorgeschädigte Lunge besonders schützen
Foto: Kzenon-Fotolia

Die Influenza läuft immer zu Beginn des neuen Jahres zur Hochform auf: Die meisten Grippewellen wurden in den vergangenen Jahren im Februar/März registriert. In diesem Jahr scheint es laut Angaben des Robert Koch-Institutes aber eine besonders frühe Grippewelle zu geben. Auch andere europäische Länder wie z. B. Frankreich berichten bereits jetzt schon über eine hohe Aktivität der schweren Infektionskrankheit.

Besonders für Menschen mit chronischen Atemwegskrankheiten – wie zum Beispiel der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD – ist die Grippe-Impfung, wie die Impfung gegen Influenza meist genannt wird, unbedingt empfohlen. Und nicht nur sie: Auch gegen Pneumokokken sollten diese Patienten geimpft werden. Pneumokokken sind Bakterien, die häufig im Gefolge der Influenza auftreten, da durch die Grippe-Infektion die Schleimhaut der Atemwege stark geschädigt und daher besonders anfällig auch für bakterielle Erreger ist. Beide Impfungen können auch gleichzeitig gegeben werden. Doch obwohl es diese Empfehlungen schon seit Jahrzehnten gibt und die Krankenkassen die Kosten tragen, wird diese Vorbeugung gegen Grippe und Pneumokokken viel zu selten in Anspruch genommen.

Dasselbe gilt auch für die Impfung gegen Pertussis (Keuchhusten). Viele glauben, dass Keuchhusten eine reine Kinderkrankheit ist, die man einmal durchmacht und dann lebenslang gewappnet ist. Leider stimmt das nicht! Das Durchschnittsalter für Keuchhusten-Erkrankungen liegt bei etwa 40 Jahren, also von Kinderkrankheit keine Spur. Außerdem kann man an Pertussis auch mehrmals im Leben erkranken, die Immunität nach der Infektionskrankheit ist auf ca. zehn Jahre begrenzt.

Das musste auch eine 78-jährige COPD-Patientin leidvoll erfahren, deren Atemwege durch einen wochenlang andauernden Husten schwer geschädigt wurden. Wie es bei Keuchhusten im Erwachsenenalter üblich ist, wurde die Erkrankung erst spät diagnostiziert, da die Symptome oft untypisch sind. Eine Impfung kann vor der Erkrankung schützen, aber auch diese Impfung wird nicht ausreichend genutzt.

Fazit: Gerade für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD, Asthma oder chronischer Bronchitis sind Impfungen gegen Erreger, die die Atemwege weiter schädigen, sehr wichtig und sinnvoll. Dazu gehören die Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken und Keuchhusten.

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