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www.ibera-online.de
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www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
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www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.stiko.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Sie sind hier: Home / Meldungen / Vor der Gartensaison den Tetanusschutz prüfen
Vor der Gartensaison den Tetanusschutz prüfen
Mann bei der Gartenarbeit. Quelle: lightpoet - Fotolia.com
Bevor Sie in Ihrem Garten Hand anlegen, sollten Sie Ihren Tetanus-Impfschutz überprüfen. Foto: lightpoet - Fotolia.com

(Marburg, 11. April 2012) Im April herrscht Hochsaison im heimischen Garten, denn es wird gepflanzt und gesät. Kompost muss verteilt, Stauden geteilt, Beete gesäubert werden. Viele Arbeiten also, bei denen Hobbygärtner mit Erde in Berührung kommen.

Das sollte Anlass geben, einen Blick in den Impfpass zu werfen, um zu überprüfen, ob der Tetanusschutz noch reicht. Denn die Tetanus-Impfung schützt vor einem unsichtbaren, aber gefährlichen Mitbewohner unserer Gärten, dem Tetanus-Bakterium Clostridium tetani. Seine Sporen können monate- bis jahrelang in Erdreich und Staub, aber auch auf Pflanzenteilen überdauern.

Durch eine Verletzung – das kann eine Bagatelle wie ein Kratzer oder Dornenstich sein – gelangen sie in den Körper. Sie wandeln sich zu den gefährlichen Tetanus-Bakterien um, deren Giftwirkung zu den gefürchteten schweren Krämpfen bei vollem Bewusstsein führen. Dabei kann es zu Erstickungsanfällen kommen. Trotz moderner Behandlungsmethoden liegt die Sterblichkeit ungeimpfter Tetanuskranker noch immer bei mehr als 30 Prozent.

In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren weniger als 15 Tetanusfälle jährlich registriert; betroffen waren überwiegend ältere Menschen. Sie haben oft zu wenig Abwehrstoffe gegen Tetanus-Bakterien, weil bei ihnen die Auffrischimpfungen häufig vergessen werden. Mit den Erregern infizierten sie sich meist bei der Gartenarbeit über leichte Hautverletzungen oder über andere Wunden, die im höheren Alter häufig sind. Beispiele dafür sind ein "offenes Bein", ein entzündetes "Hühnerauge" oder schlecht heilende Wunden wegen Zuckerkrank-heit.

Alle zehn Jahre braucht unser Immunsystem eine Tetanus-Auffrischimpfung, damit der Impfschutz erhalten bleibt, den wir mit der aus drei Impfungen bestehenden Grundimmunisierung erwerben. Wer einmal eine Grundimmunisierung erhalten hat, braucht sie nie wieder, es sei denn, der Impfausweis geht verloren, und es fehlt der Nachweis dieser aus drei Impfungen bestehende Impfserie. Ansonsten reicht eine Auffrischung alle zehn Jahre aus, um den vollen Impfschutz zu erhalten – auch wenn der Abstand zur letzten Impfung einmal deutlich größer ausgefallen ist. Und das kommt häufiger mal vor. Die „gefühlten“ fünf oder sechs Jahre, vor denen man die letzte Tetanusimpfung erhalten hat, entpuppen sich nicht selten als zehn Jahre oder mehr.

Die Tetanus-Impfung sollte nicht als Einzelimpfstoff gegeben werden, sondern stets zusammen mit der Impfung gegen Diphtherie, damit auch gegen diese gefährliche Infektionskrankheit der Schutz alle zehn Jahre erneuert wird. Außerdem sollte sich jeder Erwachsene mit der nächsten fälligen Impfung gegen Tetanus und Diphtherie auch gegen Keuchhusten schützen lassen. Denn Keuchhusten ist heute eine Erwachsenenkrankheit geworden, das Durchschnittsalter der Erkrankten liegt bei über 40 Jahren.
Benötigt man auch noch eine Impfung gegen Kinderlähmung, z. B. weil eine Impfung fehlt oder eine größere Reise nach Afrika oder Asien ansteht, wo Kinderlähmung noch verbreitet ist, dann kann man sich auch gleichzeitig gegen alle vier Infektionskrankheiten impfen lassen: Tetanus, Diphtherie, Keuch-husten und Kinderlähmung.

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