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Vitamin-D: Sonne tanken für die Gesundheit
Foto: Jürgen Fälchle-Fotolia

(dgk) Immer mehr Studienergebnisse weisen auf mögliche Zusammenhänge zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blut und Krankheiten wie Diabetes, Allergien oder Multipler Sklerose hin. Ein Vitamin-D-Mangel droht in unseren Breitengraden vor allem im Winter, weshalb so mancher in der kalten Jahreszeit vorbeugend nach Vitaminpillen greift. Doch der Körper kann für sich selbst sorgen – wenn die Vorräte für den Winter jetzt aufgefüllt werden

Hauptquelle ist der Körper selbst

Vitamin D gilt als fettlösliches Vitamin, im Körper wirkt es jedoch als Hormon, reguliert den Kalziumspiegel und erhält somit die Knochengesundheit. Darüber hinaus beeinflusst es das Immun- und Hormonsystem, die Psyche und den Stoffwechsel.

Hauptquelle für das hilfreiche Vitamin ist der Körper selbst, der es unter Einwirkung von Sonnenlicht, speziell der UV-Strahlen, selbst produziert. Bestimmte Nahrungsmittel (z. B. fetter Fisch, Eigelb) enthalten zwar auch Vitamin D, sie können allerdings nur einen Teil (bis 20 Prozent) des Gesamtbedarfs decken.

Frage nach Ursache und Wirkung

Die Bedeutung des „Sonnenhormons“ für die menschliche Gesundheit ist in den vergangenen Jahren in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Mehrere Studien zeigten einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und Erkrankungen wie Multipler Sklerose (MS), Asthma, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Unklar bleibt allerdings bisher, was Ursache und was Wirkung ist: Haben Menschen mit einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blut ein erhöhtes Risiko für diese Krankheiten – oder ist umgekehrt der niedrige Serumspiegel eine Folge dieser Erkrankungen?

Die Sonne macht Blutgefäße flexibler

Einen möglichen Hinweis auf einen ursächlichen Zusammenhang liefert ein Forscherteam der Veterinärmedizinischen Universität in Wien durch Versuche an Mäusen, die unter einem künstlich erzeugten Vitamin-D-Mangel litten.

Nach etwa einem Jahr zeigten die Tiere als Folge des Mangels einen erhöhten Blutdruck. Grund dafür war eine zunehmende Steifheit der Blutgefäße, die sich dadurch weniger flexibel dem Blutstrom anpassen konnten. In der Folge veränderte sich auch die Herzstruktur und -funktion.

Sonne auf der Haut und damit eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung, folgerten die Forscher, erhält also die Elastizität der Blutgefäße und beugt damit Herz-Kreislauf-Erkran­kungen vor.

Deutsches Grünes Kreuz empfiehlt: Jetzt Sonne für den Winter tanken

Im Sommer braucht kaum jemand einen Vitamin-D-Mangel zu fürchten: Bei hellhäutigen Menschen reichen schon 5 bis 10 Minuten Sonnenlicht auf einem Viertel der unbedeckten Körperoberfläche (Hände, Gesicht und Teile von Armen und Beinen) aus, um genügend Vitamin D zu bilden. In der dunklen Jahreszeit sieht das anders aus. Im Herbst sinkt die Strahlungsintensität und damit auch die Vitamin-D-Bildung. Im Zeitraum von November bis Februar stockt die Produktion sogar gänzlich: Die Lichtintensität in unseren Breitengraden reicht nicht aus, um die körpereigene Synthese überhaupt in Gang zu setzen. Was tun? Die Vorräte auffüllen, bevor die dunkle Jahreszeit beginnt, meinen Experten. Denn der Körper kann das wertvolle Vitamin in seinem Muskel- und Fettgewebe über Monate speichern. Wer jetzt seine Vitamin-D-Vorräte aufstocken will, braucht allerdings etwas mehr Zeit als im Sommer: Laut Bundesinstitut für Risikobewertung sollten sich Menschen mit Hauttyp I oder II (sehr helle oder helle Haut) in den Monaten September/Oktober täglich mindestens 10 bis 20 Minuten der Sonne aussetzen, Menschen mit dunklerer Haut (Typ III) etwa 15 bis 25 Minuten.

Bei Mangel: Zufuhr über Nahrung

Hat man keine Zeit oder Gelegenheit, das spätsommerliche Sonnenlicht zu genießen, kann es im Winter zu einem Vitamin-D-Mangel kommen. Besonders Schwangere, Säuglinge, ältere oder dunkelhäutige Menschen sind gefährdet dafür. In diesen Fällen kann dann auch die Vitamin-D-Zufuhr über die Nahrung wichtiger werden. Menschen, bei denen ein diagnostizierter Vitamin-D-Mangel vorliegt, können – in Absprache mit dem Arzt – zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

 

Macht Vitamin-D-Mangel depressiv?
Viele Menschen leiden unter dem grauen, dämmrigen Winterwetter, sind schlapp und depressiv. Die sogenannte Winter- oder Lichtmangeldepression – auch saisonal abhängige Depression (SAD) genannt – ist seit alters her bekannt. Möglicherweise gibt ea einen Zusammenhang zu einem Vitamin-D-Mangel.Opens external link in new window Mehr


Vitamin D und Knochengesundheit
Für die Mineralisierung und die Festigkeit des Knochengewebes und der Zähne ist Kalzium unerlässlich. Und umgekehrt: Die Knochensubstanz ist das Kalziumdepot unseres Körpers. Doch das Kalzium braucht einen Schlüssel, um sich Zugang zu den Knochen zu verschaffen. Dieser Schlüssel ist das Vitamin D. Opens external link in new windowMehr

 

Quellen:
(1) Andrukhova, O., Slavic, S. et al.: Vitamin D is a Regulator of Endothelial Nitric Oxide Synthase and Arterial Stiffness in Mice; Journal of Molecular Endocrinology, Vol. 28/1 – 1/2014. doi.org/10.1210/me.2013-1252
(2) Sonne macht Blutgefäße flexibler - Zusammenhang zwischen Gefäßsteifigkeit und Vitamin D Mangel aufgeklärt; Pressemitteilung der Veterinärmedizinischen Universität Wien vom 17.01.2014
(3) Bei erstem MS-Schub: Wenig Vitamin D, schlechte Prognose. Ärzte Zeitung App, vom 17.01.2014
(4) Typ-1-Diabetes: Vitamin D-Mangel tritt bereits in frühem Stadium auf. Pressemitteilung des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt vom 25.02.2014
(5) Bundesamt für Risikobewertung (BfR): www.bfr.bund.de/cm/343/ausgewaehlte-fragen-und-antworten-zu-vitamin-d.pdf

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