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Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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(Marburg, 23.01.2002) Während die Forschung an embryonalen Stammzellen weiterhin umstritten ist, machte jüngst eine ethisch unbedenkliche Möglichkeit der Stammzellennutzung Schlagzeilen.
Anfang Juni ging die spektakuläre Rettung eines fünfjährigen Jungen durch seinen neugeborenen Bruder durch die Presse. Man hatte dem an Leukämie erkrankten Kind Blut aus der Nabelschnur des Bruders transplantiert. Das Kind gilt heute als geheilt.
Diese spektakuläre Erfolgsgeschichte ist auch der Grundstein für eine Aktion, die Dezember 2001 bundesweit angelaufen ist: Die "Geschwisterinitiative". Sie will Kindern helfen, die an Leukämie, an Lymphomen oder an soliden Tumoren erkrankt sind. Ist die Mutter eines solchen kleinen Patienten erneut schwanger, so können die Stammzellen aus der Nabelschnur des gesunden neugeborenen Geschwisterkindes unter Umständen lebensrettend sein.
Das auf die Lagerung von Nabelschnurblut spezialisierte Unternehmen Vita 34
( www.vita34.de ) aus Leipzig lagert das Blut in den genannten Sonderfällen kostenfrei ein und stellt es dem kranken Geschwisterkind im Bedarfsfall zur Verfügung. Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) ist vom Nutzen einer solchen gerichteten Spende überzeugt und unterstützt deshalb diese Aktion. Weitere Informationen erhalten Sie beim DGK unter folgender e-mail Adresse: nabelschnurblut(à)kilian.de

