DGK e.V. -Bei starken Kopfschmerzen soll ein doppelter Espresso mit einem ordentlichen Schuss Zitrone helfen, ohne dass man bisher wusste wieso.
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Koffein, Kopfschmerzen, Kombinationen, Schmerzmittel, Zitrone, Kaffee
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Mit Koffein gegen Kopfschmerzen

(Marburg, 28.02.2002) Bei starken Kopfschmerzen soll ein doppelter Espresso mit einem ordentlichen Schuss Zitrone helfen, ohne dass man bisher wusste wieso. Auch in Schmerzmitteln wirkt Koffein sehr schnell gegen Kopfschmerzen. Warum, das fanden jetzt Wissenschaftler der Universität Freiburg heraus.

"Wir konnten erstmals nachweisen, dass Koffein die Bildung eines Enzyms blockiert, das für die Freisetzung von Prostaglandinen verantwortlich ist", beschreibt Dr. Bernd Fiebich vom Neurochemischen Labor am Universitätsklinikum Freiburg das neue Ergebnis. Prostaglandine sind hormonähnliche Substanzen, die unter anderem an der Weiterleitung von Schmerzen beteiligt sind. Sie spielen also eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung von Kopfschmerzen.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist, dass Koffein allein nur einen geringen Hemmeffekt auf die Prostaglandinbildung hat. Die Kombination aus Koffein und einem einfachen Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) war dagegen 26 Mal stärker als die Wirkung von ASS als Einzelsubstanz. Und die Verbindung von ASS plus Paracetamol, einer weiteren Schmerzsubstanz, war sogar fast 100fach wirksamer. "Ein besonders überraschendes Ergebnis für uns war, dass eine Kombination aller drei genannten Stoffe bereits in niedriger Dosierung eine bessere Wirkung entfaltet als hohe Dosen der Einzelsubstanzen", so Fiebich.

"Der beobachtete Effekt ist unter anderem dadurch zu erklären, dass Koffein die Aufnahme von ASS aus dem Darm ins Blut beschleunigt, die Stoffe sich also gegenseitig ergänzen und eine schnellere Wirkung erzielen. Bisher ist allerdings noch nicht bekannt warum", ergänzt Dr. Jan-Peter Jansen, Schmerztherapeut und Leiter der Stiftung Kopfschmerz aus Berlin. Es hat jedoch den Vorteil, dass man die einzelnen Wirkstoffe in einem Kombinationsschmerzmittel niedriger dosieren kann und trotzdem eine gute Beschwerdelinderung erreicht. "Das wird sich auch auf die Rate von Nebenwirkungen positiv auswirken", sagt Jansen. Erste wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen diese Annahme.

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