DGK e.V. -Impfungen hätten den Ausbruch verhindern können
Gesundheitsinformationen zu:
Masern, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Dreifach-Impfung, Hautausschlag, Kopliksche Flecken, Koplik´sche Flecken, Bindehautentzündung
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www.ibera-online.de
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www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)

 

www.forum-schmerz.de
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www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Masern in Coburg

Impfungen hätten den Ausbruch verhindern können
 

(Stand März 2002) Seit November 2001 grassieren die Masern in Coburg und Umgebung. Inzwischen kommen fast 80 Prozent aller Masernfälle, die der Arbeitsgemeinschaft Masern (AGM) gemeldet werden, aus Coburg. Mittlerweile sind das schon mehr als 800 Fälle, die Zahlen steigen noch immer. Bei ungefähr zehn Prozent der Patienten kam es im Verlauf der Krankheit zu Komplikationen wie Lungen- oder Mittelohrentzündungen. Schwerste Verläufe mit einer lebensbedrohenden Gehirnentzündung (Masernenzephalitis) sind bisher glücklicherweise ausgeblieben.

65 Prozent aller Kinder steckten sich in Kindertagesstätten oder Schulen an, knapp 25 Prozent in den Familien. Fast alle Betroffenen waren ungeimpft, 85 Prozent hatten eine Impfung ausdrücklich nicht gewünscht. Damit nahmen diese Eltern wissentlich auch schwerwiegende Komplikationen in Kauf, die die meist als "harmlos" eingeschätzten Masern begleiten können.

Weltweit sterben jährlich noch immer mehr als eine Million Kinder an Masern. Deshalb ist erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das auch von der Bundesregierung unterstützt wird, Masern zu eliminieren. Um dies zu erreichen, müssen in Deutschland 95 Prozent aller Kinder zweimal geimpft werden. Denn nur dann sind auch diejenigen geschützt, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

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