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Schwerpunkt: Unfälle im Haushalt
(Marburg, 10.06.2002) Schon zum dritten Mal initiiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit (BAG) gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium am 10. Juni den bundesweiten Kindersicherheitstag.
Die Mitgliedsinstitutionen der BAG wollen mit diesem Tag auf das Unfallgeschehen im Kindesalter aufmerksam machen und über Unfallgefahren aufklären. Im Zentrum der diesjährigen Aktivitäten zur Unfallverhütung stehen die häuslichen Unfälle. Im Haushalt besteht für Kinder ein vielfältiges Gefahrenpotenzial, das zu Sturzverletzungen, Verbrühungen, Verbrennungen, Ertrinkungs- sowie Erstickungsunfällen und Vergiftungen führen kann.
Aufklärungsmaterial, wie Übersicht zu empfehlenswerten Schutzvorkehrungen, Schutzkarten zur Vermeidung von Sturzunfällen, Vergiftungsunfällen und Wohnungsbrand können gegen Einsendung eines rückadressierten und mit 1.52 € frankierten DIN-A5-Umschlags beim Deutschen Grünen Kreuz kostenfrei angefordert werden.
Beispiel: Babysitter - mit dem Blick für Sicherheit
Gleichgültig, ob sie schlafende Kinder lediglich beaufsichtigen oder aktive Spiel- und Betreuungsangebote machen. Nicht nur ein stabiles Nervenkostüm im Umgang mit Stimmungsschwankungen und Vorlieben der Kinder, sondern auch unterschiedliche Überredungsfähigkeiten und Fingerfertigkeiten sind gefordert.
Mal muss das Kind gewickelt werden, mal gilt es, Hunger und Durst zu stielen. Auch Ausflüge zum Spielplatz und Einkaufserledigungen, natürlich mit dem zu betreuenden mit Kind, gehören zu den typischen Aufgaben eines Babysitters. In der Rolle des zeitweiligen Elternersatzes sind sie zudem oft auch für den gesamten Haushalt zuständig.
Eltern vertrauen meistens darauf, dass in der Zeit Abwesenheit schon nichts passieren wird. Für eventuelle Notfälle werden Telefonnummern hinterlassen, und den Babysittern wird vorsorglich gezeigt, wo sich Sicherungskasten, Hausapotheke und Hauptwasserhahn befinden.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt das Forum Unfallprävention im Deutschen Grünen Kreuz e.V. einen vorsorglichen Haushalts-Check. Eltern sollten gemeinsam mit dem Babysitter mögliche Gefahrensituationen besprechen und mit dem Blick für Sicherheit durch die Wohnung gehen. Dabei gilt es, potenzielle Sturzrisiken, Erstickungs-, Verbrühungs- und Vergiftungsgefahren im Umgang mit Haushaltsgeräten, üblichen Gebrauchsgegenständen und Einrichtungsstücken aufzuspüren.
Informationen zur Unfallverhütung können unter dem Stichwort Babysitter beim Deutschen Grünen Kreuz e.V. Forum Unfallprävention, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg gegen Einsendung eines mit 1,53 € frankierten und rückadressierten DIN- A5-Umschlags angefordert werden.

