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Die Westfälische Wilhelms-Universität berichtet:
Wissenschaftler in Münster haben nach 25 Jahren Forschung einen entscheidenden Fortschritt bei der Berechnung des Herzinfarkt-Risikos erzielt: Durch einfache Addition von Risikopunkten kann jetzt jeder sein individuelles Risiko schätzen, in den nächsten zehn Jahren einen Herzinfarkt zu erleiden. Werden dann gezielt die Risikofaktoren behandelt, die das persönliche Herzinfarktrisiko besonders erhöhen, kann das neue Modell nach Angaben der Wissenschaftler dazu beitragen, Tausenden von Menschen das Leben zu retten.
Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in Europa; allein in Deutschland sterben jährlich circa 175.000 Personen an Erkrankungen der Herzkranzgefäße einschließlich akuter Herzinfarkt, etwa ein Viertel davon vor dem 70. Lebensjahr. Auch bei jüngeren Patienten kündigt sich der Herzinfarkt oft nicht durch Warnsymptome, wie zum Beispiel Herzschmerzen oder andere Herzbeschwerden an.
Die vollständige Pressemitteilung vom 21. Januar 2002 finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news43532
Den Test zur Berechnung des persönlichen: Herzinfarkt-Risikos finden Sie unter: http://www.chd-taskforce.de/german/calculator/calculator.htm

