DGK e.V. -Der 'Morgen danach'
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Alkohol, Kopfschmerzen, Wasser, Honig, Cocktails, Fett, Marmelade
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Tipps für den Kater danach

Der 'Morgen danach'
 

(Marburg, 19.12.2002) Ob mit Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, auf der Weihnachtsfeier im Büro, an den Festtagen zuhause oder beim Sylvesterball - egal wo, gefeiert und getrunken wird zwischen den Jahren auf jeden Fall.
Das Deutsche Grüne Kreuz empfiehlt: Mehr als ein bis zwei Gläser Alkohol sollte man pro Tag nicht zu sich nehmen. Alkohol erhöht das Kalorienkonto und trägt nicht dazu bei, wieder erholt in den Alltag zu starten. Wie wäre es stattdessen mit einem alkoholfreien Fruchtpunsch? Der liefert jede Menge Vitamine und Mineralstoffe und schmeckt auch Kindern.

Doch wenn die guten Ratschläge nicht fruchten, bleibt die häufige Folge, der Kater danch, oft nicht aus. Er zeigt mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel seine Krallen. "Nie wieder Alkohol!", stöhnt mancher nach einer durchfeierten Nacht am nächsten Morgen. Doch ein Kater muss nicht sein.

Einige Tricks, damit auch der Tag danach erträglich wird:

  • Vor dem Genuss von Alkohol ist ausnahmsweise eine fettreiche Mahlzeit erlaubt. Die Weihnachtsgans oder das Käsefondue sind daher so schlecht nicht. Denn Fett hemmt die Aufnahme von Alkohol ins Blut.
  • Zusätzlich zum Alkohol Wassertrinken ist das Mittel der Wahl, um einen Brummschädel zu vermeiden. Trinken Sie vor, während und nach einer Party viel Mineralwasser, zur Not auch Leitungswasser. Durch Alkohol allein scheidet der Körper vermehrt Flüssigkeit und Natrium aus. Es kommt zu einer Austrocknung des Körpers (Dehydratation). Darauf reagiert vor allem das Gehirn empfindlich und protestiert mit heftigen Kopfschmerzen.
  • Trinken Sie nicht verschiedene alkoholische Getränke durcheinander.
  • Knabbern Sie ruhig zwischendurch Erdnüsse, Chips, Oliven und was es sonst noch an fett- und salzreichen Snacks gibt. Eine heiße Bouillon oder ein Salzhering, die altbekannten Hausmittel, sorgen am nächsten Morgen für Nachschub an Salz (Natriumchlorid).
  • Essen Sie hingegen keine süßen Brötchen mit Marmelade oder ähnlichem, denn Zucker verschlimmert den Kater. Das Gleiche gilt für süße Cocktails.
  • Wenn der Kater sich nicht vertreiben lassen will, hilft Sauerstoff. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut dem strapazierten Körper gut.


Honig macht den Kater zahm
 

Bloody Mary, Rollmops oder eingelegter Hering: Schon manch obskures Hausmittel wurde als Hilfe gegen den Kater gepriesen. Mit Honig kann man, laut Aussage der US-amerikanischen National Headache Foundation, die Kater-Kopfschmerzen am erfolgreichsten bekämpfen. Vor dem ersten Gläschen bzw. auch danach etwas Honig auf ein Brot soll wahre Wunder wirken.

Die Wunderwaffe gegen Kater-Kopfschmerzen auf einem Cracker oder Toast, vor oder nach dem Trinken, kann einem Kater vorbeugen, so die Experten der Nationalen Kopfschmerz-Stiftung der USA. Im Gegensatz zu anderen Zuckerquellen enthält Honig Fructose, die um den Stoffwechsel mit Alkohol konkurriert, betsätigt Dr. Merle Diamond von der Diamond Headache Clinic in Chicago. Dieser "Wettbewerb" verhindert rasche Veränderungen des Alkoholspiegels, die sonst zum stechenden Kopfschmerz am Morgen führen, so die Expertin.

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Grünen Kreuzes.

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