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Infektionsgefahr im Hochwasserschlamm
Das Deutsche Grüne Kreuz ruft zu Spenden auf
(Marburg,09.09.2002) Anlässlich des Elbehochwassers bittet das Deutsche Grüne Kreuz um Spenden. Die Gelder gehen ohne Abzüge an die Leiterin des Gesundheitsamtes in Grimma, Frau Dr. Regine Krause- Döring. Die Spenden werden für medizinische Einrichtungen und Hilfsgüter eingesetzt.
Stichwort „Hochwasser“
Konto: 28 80 235 03
BLZ 520 400 21
Commerzbank Kassel
In den Überschwemmungsgebieten besteht Infektionsgefahr vor allem für verschiedene Durchfallerkrankungen und Hepatitis A. Anlass für Panik gebe es aber nicht, betonte der Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin, Professor Reinhardt Kurth.
Er erläuterte, dass die größte Infektionsgefahr erst dann entstehe, wenn die Fluten weg seien, da der zurückbleibende Schlamm infektiös sei. Man muss also mit Handschuhen und Gummistiefeln arbeiten. Vorsicht ist auch beim Essen geboten, das nur mit sauberen, frisch gewaschenen Händen geschehen soll. Trinkwasser sollte abgekocht werden, Lebensmittel, die mit Wasser oder Schlamm aus Überschwemmungsgebieten in Kontakt gekommen sind, müssen unbedingt weggeworfen werden.
Impfungen werden Einsatzkräften und Helfern angeboten, vor allem gegen Hepatitis A. Außerdem weist das Robert Koch-Institut darauf hin, wegen erhöhter Verletzungsgefahr bei den Aufräumarbeiten den Impfschutz gegen Tetanus überprüfen zu lassen und gegebenenfalls zu erneuern

