DGK e.V. -Die meisten Osteoporose-Patienten in Deutschland werden nicht optimal behandelt.
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International Osteoporosis Foundation,IOF,Nationale Initiative gegen Osteoporose,NIO,Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose,BfO
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Nationale Initiative gegen Osteoporose (NIO) gegründet

(Marburg, 25.2.2003) Die meisten Osteoporose-Patienten in Deutschland werden nicht optimal behandelt. Um auf die therapeutischen und gesundheitspolitischen Missstände aufmerksam zu machen, rief das Deutsche Grüne Kreuz gemeinsam mit dem deutschen Netzwerk der Bone and Joint Decade am 10. Dezember 2002 die Nationale Initiative gegen Osteoporose (NIO) ins Leben. Schirmherrin ist Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth. Weitere Kooperationspartner sind der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose (BfO) und die International Osteoporosis Foundation (IOF).


Die Pressemappe mit Grundlagentexte, Abstracts und Vitae der Referenten sowie das Programm der Eröffnungsveranstaltung.


Weitere Informationen und Kontakt

Dr. Rüdiger Schmitt
Tel: 0 64 21 / 293 - 135
Fax: 0 64 21 / 293 - 735
E-mail: ruediger.schmitt(à)kilian.de


Osteoporose-Erlebnis-Parcours und 'Age-Explorer'
 


Osteoporose-Erlebnis-Parcours

Osteoporose-Erlebnis-Parcours
Wer Osteoporose am eigenen Leib erfahren wollte, konnte im Anschluss an die Pressekonferenz den Osteoporose-Parcours besuchen. Auf verschiedenen Etappen demonstrierte der Parcours eindrücklich, welche Einschränkungen Osteoporose- Patienten erleiden oder wie es sich anhört, wenn Knochen brechen.

Um Jahre gealtert fühlten sich alle, die in den so genannten Age-Explorer schlüpften. Der spezielle Overall führte hautnah vor, wie sich Alter und Gebrechen anfühlen – ein beeindruckendes Erlebnis.


Altersrisiko Osteoporose
 

Die meisten Osteoporose-Patienten in Deutschland werden nicht optimal behandelt. Um auf die therapeutischen und gesundheitspolitischen Missstände aufmerksam zu machen, ruft das Deutsche Grüne Kreuz gemeinsam mit dem deutschen Netzwerk der Bone and Joint Decade die Nationale Initiative gegen Osteoporose ins Leben.

"Osteoporose zählt zu den schlimmsten chronischen Krankheiten in Europa, doch kaum eine Frau in Deutschland kennt ihr individuelles Risiko, an Osteoporose zu erkranken", stellt Professor Dr. Rita Süssmuth fest. Mit vier bis sechs Millionen erkrankten Patienten ist Osteoporose eine der großen Volkskrankheiten unserer Zeit.

Plötzliche Wirbelkörperbrüche, Verkrümmung des Rückgrats sowie wiederkehrende Frakturen an Händen, Armen oder Beinen gehören zum Leidensbild der Erkrankten. Doch nur 30 Prozent der Patienten mit Wirbelbrüchen erhalten derzeit eine umfassende Therapie. Damit bildet Deutschland im internationalen Vergleich das Schlusslicht in Europa.

Das Risiko für Frauen, eine durch Osteoporose ausgelöste Hüftfraktur zu erleiden, ist größer als an Brustkrebs, Endometriumkarzinom oder Gebärmutterkrebs zu erkranken. Das Risiko für Männer, eine durch Osteoporose ausgelöste Hüftfraktur zu erleiden, ist größer, als an Prostatakrebs zu erkranken.

Osteoporose kann frühzeitig festgestellt werden; diagnostische Verfahren werden aber nicht oder zu spät eingesetzt und erst nach der ersten Fraktur erstattet. In Deutschland werden weniger als 50 Prozent der an Osteoporose erkrankten Frauen diagnostiziert.

Osteoporose kann erfolgreich behandelt werden; aber nur 10 bis 20 Prozent der Patientinnen und Patienten erhalten eine ausreichende, evidenz-basierte Therapie - obwohl die Wirksamkeit moderner Medikamente nach diesen Prinzipien mit den höchstmöglichen Bewertungen dokumentiert wurde.

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