DGK e.V. -Seit Anfang Februar beobachten die Gesundheitsbehörden im Südosten Spaniens einen Masernausbruch, dem nun eine 33-jährige Frau zum Opfer fiel.
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Masernimpfung, Kinder, Todesfälle, Impfschutz, Immunität
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Masernausbruch in Südspanien fordert erstes Todesopfer

(Marburg, 03.03.2003) Seit Anfang Februar beobachten die Gesundheitsbehörden im Südosten Spaniens einen Masernausbruch, dem nun eine 33-jährige Frau zum Opfer fiel. Sie starb an den Folgen einer typischen Masernkomplikation - einer viralen Lungenentzündung.

Nach Angaben des Gesundheitsbeauftragten Manuel Lucas sind seit der zweiten Februarwoche in der Provinz Almeria 70 Personen erkrankt. Alle nichtimmunen 20- bis 35-Jährigen wurden nun aufgefordert, sich impfen zu lassen. In dieser Altersgruppe ist der Anteil der Nichtimmunen sehr hoch, weil in Spanien bis vor 20 Jahren die Masernimpfung für Kleinkinder noch nicht flächendeckend wahrgenommen wurde. Bisher haben etwa 1.000 Menschen die Impfung in Anspruch genommen.

Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen, wie zum Beispiel zu Beginn dieses Jahres im Landkreis Verden. Mehr als 95 Prozent der Erkrankten dort waren nicht geimpft. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für alle Kinder zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln.

Weltweit sterben jährlich immer noch eine Million Kinder an Masern. Die Eliminierung der Masern ein erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das auch von der Bundesregierung unterstützt wird. Um das zu erreichen, müssen überall in Deutschland 95 Prozent aller Kinder zweimal geimpft werden. Denn nur dann sind auch diejenigen vor der Erkrankung geschützt, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

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