DGK e.V. -Ausgeschlafen und entspannt mit Baldrian, Hopfen, Melisse und Rosmarin
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Ausschlafen, Baldrian, Hopfen, Melisse, Rosmarin, Stress, Gesundheitsschäden, Immunsystem
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Gegen Weihnachts-Stress sind Kräuter gewachsen

Ausgeschlafen und entspannt mit Baldrian, Hopfen, Melisse und Rosmarin
 

(Marburg, 10.12.2002) Plötzlich und völlig überraschend steht das Weihnachtsfest wieder vor der Tür. Geschenke müssen besorgt, Weihnachtskarten versandt, der Ski-Urlaub geplant werden. Und bis zum Jahreswechsel muss man ja auch im Job noch einiges erledigen.

So manchem raubt der vorweihnachtliche Stress nicht nur den Schlaf, auch die Gesundheit kann Schaden nehmen. Die im Übermaß ausgestoßenen Stresshormone schwächen das Immunsystem, belasten Magen und Darm, treiben den Blutdruck in die Höhe. Wer nachts nicht schlafen kann, weil die Gedanken sich jagen, ist auch am Tag nicht voll belastbar, unruhig und nervös. Und schnell steckt man in einem Teufelskreis.

Schlafmittel sind für viele ein Ausweg, empfehlenswert sind sie aber nur begrenzt. Einige der synthetischen Tranquilizer haben Nebenwirkungen, sie beeinflussen den natürlichen Schlafrhythmus negativ und können sogar abhängig machen. Wer öfter unter Unruhezuständen und nervösen Einschlafstörungen leidet, sollte besser zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln greifen, wie sie die Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten erfolgreich einsetzt.

Die Inhaltsstoffe des Baldrianwurzeltrockenextraktes (Valeriana officinalis) zum Beispiel beruhigen, entspannen und verbessern die Stimmung. Hopfen (Humulus lupulus) hilft gegen Unruhe und Schlafstörungen. Die ätherischen Öle der Melisse (Melissa officinalis) wirken krampflösend, die Flavonoide und Alkaloide der Passionsblume (Passiflora incarnata) hingegen dämpfen die Nervosität. Bei Rosmarin (Rosmarin officinalis) sind ebenfalls bestimmte ätherische Öle und Harze für seine den Kreislauf und das Nervensystem stabilisierenden Eigenschaften verantwortlich.

Die genannten pflanzlichen Substanzen unterscheiden sich teilweise deutlich in ihrem Wirkprofil und ihren Wirkorten im Körper. Professor Hildebert Wagner vom Institut für pharmazeutische Biologie in München hält daher eine Kombination von Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume und insbesondere Rosmarin für besonders sinnvoll, um dämpfende und harmonisierende Effekte optimal auszunutzen. Entscheidend seien gerade die Rosmarinblätter, denn sie sorgten dafür, dass man tagsüber nicht zu müde wird. Fertige Kombinationspräparate dieser Art gebe es rezeptfrei in jeder Apotheke, so dass niemand gezwungen ist, diese Pflanzen selbst zu sammeln und zuzubereiten. Das würde vermutlich den Stress sonst nur noch zusätzlich steigern.

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