Hauptnavigation
- 1: Gesundheitsthemen.
- 2: Fachleute.
- 3: Presse.
- 4: Das DGK.
- 5: Veranstaltungen.
- 6: Gesundheitstests.
- 7: Telefon-Hotlines.
- 8: DGK-Shop.
- 9: Links.
- 10: A - Z.
Auszeichnungen / Qualitätssiegel


Service-Content
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
Studie des Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts (DDFI)
(Marburg, 02.04.2003) Jeder dritte Deutsche zwischen 55 und 74 Jahren leidet unter einer unentdeckten Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder zählt zu den Risikopatienten. Das geht aus einer am Donnerstag, 20. Februar, veröffentlichten Studie (KORA- Survey 2000) des Deutschen Diabetes- Forschungsinstituts (DDFI) in Düsseldorf hervor.
"Verglichen mit den Ergebnissen anderer europäischer Studien scheint die Diabeteshäufigkeit in Deutschland damit zu den höchsten in Europa zu zählen", sagte der Autor der Studie, Dr. med. Wolfgang Rathmann. Bundesweit leiden vier Millionen Menschen unter der Zuckerkrankheit. Das Institut hatte in Zusammenarbeit mit dem GSF-Forschunsgsinstitut zwischen 1999 und 2001 zwei Jahre lang 1.300 zufällig ausgesuchte Menschen im Alter von 55 bis 74 Jahren in der Region Augsburg untersucht.
Die Häufigkeit des unentdeckten Diabetes bei denTeilnehmern lag bei 8,2 Prozent. Sie war damit so hoch wie die des bekannten Diabetes mit 8,4 Prozent. Männer wiesen häufiger als Frauen einen unentdeckten Diabetes auf., besonders zeigte sich dies bei den 55- bis 60-Jährigen.
"Diese erschreckenden Zahlen verdeutlichen, dass wir die Früherkennung verbessern müssen", betonte Rathmann. Bislang vergingen fünf bis acht Jahre bis die Diagnose "Diabetes" gestellt werde. Langzeitfolgen, vor allem an Augen oder Nieren, seien dann kaum noch zu vermeiden, warnte der Epidemiologe. Ein erster Schritt zur Früherkennung wäre ein Blutzuckertest im nüchternen Zustand beim Hausarzt.
Eine Diabetes mellitus liegt vor, wenn der Stoffwechsel Zucker nicht richtig verwerten kann. Dann steigt der Blutzuckerspiegel beim Essen von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln gefährlich an. Diabetes erhöht das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfall.
Studie: Rathmann W., Haastert B., Löwel H.; Meisinger C., Holle R., Giani G.: High prevalence of undiagnosed diabetes mellitus in Southern Germany: target for efficient screening. The KORA Survey 2000. Diabetologia (im Druck)
Nähere Informationen:
Dr. med. Wolfgang Rathmann
Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Abt. Biometrie und Epidemiologie
Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf
Telefon: 02 11 / 33 83 - 0, Fax: 02 11 / 33 82 - 677
rathmann(à)ddfi.uni-duesseldorf.de
www.diabetes-deutschland.de

