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Weitere Informationen:
Impfschutz für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Bildarchiv Impfen: Entwicklungsländer
Impfschutz für Reisende
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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Textanfang / Content
WHO-Impfbericht beklagt Impfdefizit
(Marburg, 25.11.2002) Jedes vierte Neugeborene weltweit erhält keinen Impfschutz gegen die gefährlichen klassischen Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Keuchhusten. Zu diesem Ergebnis kommen UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltbank im gerade veröffentlichten „Welt-Impf-Bericht 2002“ (State of World’s Vaccines and Immunization). Danach sterben pro Jahr mehr als zwei Millionen Kinder an vermeidbaren Infektionen. In den allerärmsten Ländern der Welt würden so genannte Kinderkrankheiten wie Masern, Kinderlähmung, Keuchhusten oder Tetanus gar jedes zweite umbringen.
Noch in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte es große Erfolge beim Impfen gegeben, etwa bei Diphtherie, Keuchhusten und
Tetanus stieg der Schutz von 20 auf 75 Prozent aller Kinder weltweit. Seither stagniert der Wert. Es besteht eine große Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Am beklagenswertesten stellt sich die Situation auf dem afrikanischen Kontinent dar. Dort erhält nur die Hälfte der Kinder Impfungen gegen „Kinderkrankheiten“.
Gleichfalls warnt die WHO, dass armutsbedingte Krankheiten wie Tuberkulose oder Malaria wieder auf dem Vormarsch seien. Vor allem für diese beiden Krankheiten müssten dringend neue Impfstoffe entwickelt werden, da bestimmte Erregerstämme Resistenzen entwickelten.
Generell ist nach Ansicht von WHO, UNICEF und Weltbank Armut das Grundproblem. So investierten Länder mit vielen Kranken nur mäßig in Gesundheitsmaßnahmen. Einige müssten bis fünf mal mehr zum Tilgen ihrer Schulden aufbringen als für die Gesundheitsvorsorge. Internationales Handeln sei daher dringend erforderlich. So solle die Staatengemeinschaft 350 Millionen Euro extra zur Verfügung stellen, um den Impfstatus zu verbessern.
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