Hauptnavigation
- 1: Gesundheitsthemen.
- 2: Fachleute.
- 3: Presse.
- 4: Das DGK.
- 5: Veranstaltungen.
- 6: Gesundheitstests.
- 7: Telefon-Hotlines.
- 8: DGK-Shop.
- 9: Links.
- 10: A - Z.
Auszeichnungen / Qualitätssiegel


Service-Content
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
(Marburg, 12.11.03 / dpa) Bei einem Ausbruch der Leberinfektion Hepatitis A in den USA ist ein Mensch gestorben. Etwa 200 weitere haben sich mit der Gelbsucht angesteckt, die meisten von ihnen im Raum Pittsburgh (US- Staat Pennsylvania).
Das Amerikanische Überwachungsinstitut für Infektionskrankheiten (CDC) in Atlanta riet am Montagabend (Ortszeit) zur Hepatitis-Impfung. Weitere Fälle wurden aus Ohio, West Virginia, Florida und South Carolina gemeldet. Ausgelöst wurde diese Epidemie offenbar durch den Verzehr von infizierten Lebensmitteln in einem Restaurant in Beaver Valley, etwa 40 Kilometer von Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania - dies Lokal ist eine Filiale einer landesweit operierenden mexikanischen Fast-Food-Kette.
Bisher ist dem CDC zufolge nicht bekannt, ob die Speisen im Restaurant mit Hepatitisviren verunreinigt wurden oder bereits verseucht angeliefert worden waren.
Hepatitis A-Viren werden fäkal-oral übertragen. Infizierte scheiden die Erreger mit dem Stuhl aus. Alle rohen oder ungenügend gegarten Speisen, insbesondere Meeresfrüchte und Muscheln können infiziert sein, so Dr. Sigrid Ley vom Deutschen Grünen Kreuz e.V. Und auch Einfrieren tötet die Keime nicht ab. Sie gelangen im Allgemeinen durch mangelnde Sauberkeit in die Nahrungskette und gelten als sehr widerstandsfähig.
Anders als die anderen Hepatitisformen geht Hepatitis A selten tödlich aus, kann aber in Einzelfällen zu schweren Erkrankungen und langen Klinikaufenthalten führen. In Deutschland wird die Zahl der Hepatitis-A-Fälle laut Prof. Wolfgang Jilg, Experte vom Hepatitis-A- und -E- Speziallabor an der Universität Regensburg, auf jährlich 5.000 bis 10.000 geschätzt. Mehr als die Hälfte der Infektionen brächten Urlauber aus dem Ausland mit. Reisenden werde nicht nur bei Zielen in den Tropen, sondern auch in Süd- oder Osteuropa generell zu einer Hepatitis A-Impfung geraten.

