DGK e.V. -Kranke und ältere Menschen sind besonders gefährdet
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www.agmv.de
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www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)

 

www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)

www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut

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Grippe-Impfung jetzt

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Kranke und ältere Menschen sind besonders gefährdet
 

(Marburg, 23.09.03) Angesichts von bis zu 20.000 Grippetoten in der vergangenen Saison wird allen gefährdeten Menschen dringend zu einer Impfung geraten. Chronisch Kranke und ältere Menschen über 60 Jahren, aber auch Beschäftigte im Gesundheitswesen und mit viel Publikumsverkehr sollten sich in den nächsten Wochen impfen lassen, betonten das Robert Koch-Institut (RKI/Berlin) und das Paul- Ehrlich-Institut (PEI/Langen) am Montag in einem gemeinsamen Aufruf. Die Bilanz von geschätzten 12.000 bis 20.000 Influenzatoten der vergangenen Saison zeige, wie gefährlich die echte Virusgrippe sei, betonte RKI- Präsident Reinhard Kurth.
Problematisch kann eine Infektion bei älteren und geschwächten Menschen mit einem Grundleiden werden. Bei ihnen komme es häufiger zu mitunter tödlichen Komplikationen wie etwa einer bakteriellen Lungenentzündung, hieß es. Da in jedem Winter andere Grippeviren zirkulieren, muss eine Impfung jährlich mit dem aktuellen Impfstoff wiederholt werden.

Generell ist die Grippeimpfung allen Personen anzuraten, die sich vor einer Influenza in diesem Winter wirksam schützen wollen. Die Impfung sollte im Herbst, September bis Oktober, durchgeführt werden, da die meisten Krankheitsfälle zwischen Dezember und April auftreten. Nach der Impfung benötigt das Immunsystem etwa 14 Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem chronischen Grundleiden, wie Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, Immundefizienz, HIV-Infektion, sollten sich ebenfalls impfen lassen.

Beim medizinischen Personal verzeichneten die Institute eine steigende Impfbereitschaft. So sei nach einer gezielten Initiative der Arbeitsgemeinschaft Influenza ( www.agi-influenza.de ) in der Saison 2002/2003 die Durchimpfungsrate in dieser Gruppe um zehn Prozent gestiegen. Im Winter zuvor seien lediglich 15 Prozent des medizinischen Personals gegen Grippe geimpft gewesen. Diese Aktion in Krankenhäusern und Pflegeheimen wird in den kommenden Wochen wiederholt.

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