DGK e.V. -Wie die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) e. V. gestern mitteilte, wurden in den vergangenen Tagen bei Reisenden aus der Dominikanischen Republik vermehrt Malariaerkrankungen festgestellt.
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Malaria, Erkrankung, Tropenmedizin, DGK, Gesundheit, Medizin, Urlauber, Dominikanische Republik, Fieber, Moskito
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Urlauber an Malaria erkrankt

(Marburg, 30.11.04) Wie die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) e. V. gestern mitteilte, wurden in den vergangenen Tagen bei Reisenden aus der Dominikanischen Republik vermehrt Malariaerkrankungen festgestellt. Insgesamt sind bisher fünf Fälle in Deutschland und zwei in den USA bekannt. Alle Reisenden hielten sich in Ferienanlagen an der Ostküste der Insel bei Punta Cana auf. Die Gegend von Punta Cana galt seit einem Ausbruch 1999/2000 als ein Gebiet mit keinem oder extrem geringen Malariarisiko. Vermutlich haben die massiven Überschwemmungen infolge von Hurrikanen das Wiederaufflackern der Malaria in diesem Gebiet hervorgerufen.

Alle Reisenden, die sich in der Dominikanischen Republik aufgehalten haben und nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können.

Wichtig ist, besonders für Reisende an die Ostküste der Dominikanischen Republik, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört nicht nur die Chemoprophylaxe mit dem Wirkstoff Chloroquin, sondern auch der mechanische Schutz vor den nacht- und dämmerungsaktiven Moskitos mit Moskitonetzen, langer Kleidung und geeigneten insektenabwehrenden Mitteln.

Die Malaria ist die häufigste Tropenkrankheit. Nach Einschätzung der Welt-Gesundheits-Organisation WHO erkranken jährlich mehr als 300 Millionen Menschen weltweit an dem Tropenfieber. Übertragen wird die Krankheit über den Stich der Anophelesmücke.

Das Deutsche Grüne Kreuz e. V. und die WHO weisen zurzeit mit einer bundesweiten Spendenaktion auf die Malariaproblematik vor allem in Afrika hin. Alle 30 Sekunden stirbt dort ein Kind an Malaria, weil die Mittel für die dringend benötigten Moskitonetze fehlen. Mit nur 3 EURO kann ein Kind mit einem imprägnierten Moskitonetz geschützt werden. Das Spendenkonto lautet:

Deutsches Grünes Kreuz e.V.
Stichwort: Malaria
Commerzbank Kassel
BLZ: 520 400 21
Konto-Nr.: 28 80 2 35 00

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