DGK e.V. -Auf den britischen Inseln herrscht zurzeit eine Mumpsepidemie. Im Januar sind fast 5.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren an der Virusinfektion erkrankt, vor allem an Hochschulen.
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Mumps in Großbritannien

Aktuelle Informationen unter: Harmlose Kinderkrankheiten? 


(Marburg, 07.02.05) Auf den britischen Inseln herrscht zurzeit eine Mumpsepidemie. Im Januar sind fast 5.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren an der Virusinfektion erkrankt, vor allem an Hochschulen. Das teilte das Tropeninstitut der Universität Rostock am Sonntag mit. Experten sehen als Grund für den Ausbruch mangelnde Durchimpfungsraten gegen Masern, Mumps und Röteln.
Wer jetzt in Großbritannien Urlaub macht, sollte sich unbedingt impfen lassen. Das gilt besonders für Austauschschüler oder Studenten, die einen längeren Aufenthalt in Großbritannien planen und keinen ausreichenden Impfschutz besitzen oder die Krankheit nicht als Kind durchgemacht haben. Sinnvoll ist eine kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR).

Mumps wird durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. In den ersten Tagen der Erkrankung ist die Ansteckungsgefahr am höchsten.
Nach der Ansteckung dauert es zwei bis drei Wochen, bis die typischen Symptome auftreten: Fieber, Kopf- und Ohrenschmerzen, Schwellung der Ohrspeicheldrüse, Schmerzen beim Kauen. Die Krankheit ist nicht ungefährlich: In seltenen Fällen kann es zu Hirnhautentzündungen (Meningitis) sowie zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und anderer Drüsenorgane kommen. Als Folge sind bleibende Schäden möglich wie etwa eine Schwerhörigkeit nach Meningitis. Eine doppelseitige Hodenentzündung bei Männern kann in seltenen Fällen zur Sterilität führen.

Bereits im November 2004 warnte das Deutsche Grüne Kreuz e. V.: Wer nach Großbritannien reist, sollte gegen Mumps geschützt sein! Lesen Sie dazu auch hier...

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