DGK e.V. -Man kann sie verschenken, verstecken, oder einfach nur essen - die bunten Eier bereiten Kindern und Erwachsenen Freude an den Ostertagen.
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Ostern, Ei, Cholesterin
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Frohe Ostern!

Man kann sie verschenken, verstecken, oder einfach nur essen - die bunten Eier bereiten Kindern und Erwachsenen Freude an den Ostertagen. Seit Jahrhunderten werden sie zum Frühlingsanfang oder Osterfest bunt bemalt oder kunstvoll verziert:

Bereits die Chinesen verschenkten um 5.000 v. Chr. bunte Eier zum Frühlingsanfang. In römisch-germanischen Gräbern aus dem 4. Jahrhundert fanden sich rote Eier: Sie dienten als Grabbeigabe und waren Symbol für Leben und Auferstehung. Im Mittelalter wurde das Ei an Ostern als Teil der jährlichen Pacht an den Grundherren überreicht.

Doch nicht nur wegen ihrer Symbolkraft sind Eier so beliebt. Sie stellen ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar. Dass das Eiweiß etwas Besonderes ist, merkt man schon an der davon abgeleiteten Bezeichnung eines unserer drei Hauptnährstoffe: Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Hühnerei-Eiweiß kann der Körper besonders gut zum Aufbau von eigenen Proteinen nutzen. Von allen Nahrungsmitteln hat es die höchste biologische Wertigkeit, nämlich 100 Prozent. Das bedeutet, dass aus 100 Gramm (g) Hühnereiweiß 100 g körpereigenes Protein gebildet werden können.

Ein Ei der Gewichtsklasse L wiegt 73 g und enthält 9 g Eiweiß, 8 g Fett sowie viele Vitamine, zum Beispiel die Vitamine A, D, K und B-Vitamine. Auch Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Eisen und Kalium stecken im Ei.
Der Gehalt an Cholesterin liegt bei 277 Milligramm pro Ei. Cholesterin ist für den Körper eine wichtige Substanz. Es wird beispielsweise zum Aufbau einiger Hormone und Vitamin D benötigt. Aber der Organismus bildet Cholesterin selbst und ist deshalb nicht auf die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen. Bei gesunden Menschen - 85 Prozent der Bevölkerung - wird der Cholesterinspiegel im Blut durch einen Regelmechanismus gesteuert und bleibt deshalb konstant. Ein Ei mehr an Ostern schadet daher nicht.

Generell aber gilt laut aid-Infodienst: Aufgrund des hohen Fettgehaltes sollten nicht mehr als zwei bis drei Eier in der Woche gegessen werden. Für Kinder empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund: bis zum neunten Lebensjahr ein bis zwei Eier in der Woche, ab dem zehnten Lebensjahr zwei bis drei Eier pro Woche. Auch Backwaren oder andere eihaltige Speisen zählen mit.
Bei Personen mit Diabetes oder einer Störung im Fettstoffwechsel funktioniert die Regelung des Cholesterinspiegels nicht richtig. Ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut kann neben anderen Faktoren wie Übergewicht und Nikotinkonsum Arterienverkalkung verursachen, die im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führt. Deshalb sollen betroffene Menschen mit ihrem Eierkonsum sehr zurückhaltend sein und höchstens ein Ei in der Woche verzehren. Dies gilt auch für Patienten, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben.


Manche Ostereierfarben sind gefährlich für Allergiker

Wer freut sich an Ostern nicht auf ein einladend bunt gefärbtes Ei? Oft aber kommen Zweifel auf, ob die Lebensmittelfarbe auf der Eierschale auch wirklich unschädlich ist, denn häufig ist auch das Ei unter der Schale leicht gefärbt. Die Farbe dringt durch kleine Risse ein und wird mitgegessen. Ist das wirklich ungefährlich?

Bevor man sein Ei genießt, sollte man sich in jedem Fall über die verwendeten Farbstoffe informieren. Die sind grundsätzlich als E-Nummern und manchmal mit Namen auf den Verpackungen angegeben. Nicht jeder Mensch verträgt aber alle erlaubten Farbstoffe. Oftmals werden künstliche Substanzen zum Färben der Eier eingesetzt, die bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen auslösen können. Tatsache ist, dass man bei bestimmten Farben vorsichtig sein muss.

Verbraucherinitiativen haben zwei Farbstoffe als gesundheitlich bedenklich eingestuft: Azorubin, "getarnt" als E 122 für rote Eier und Brillantschwarz (E 151) für blaue Eier. Diese Farben sind für Allergiker nicht ungefährlich und können Hautrötungen, Juckreiz oder im schlimmsten Fall sogar einen Neurodermitis-Schub oder einen Asthma-Anfall auslösen. Nur zwei Farben gelten als unbedenklich: E 140 (Chlorophyllin) für grüne Eier und E 160b (Bixin, Norbixin) für orangefarbene Eier.

Noch ein Tipp: Gekochte Eier halten sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen lang. Wenn Sie die Eier über längere Zeit bei Zimmertemperatur aufbewahrt haben, raten Experten vom Verzehr ab

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