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Aktuelles:
Das Netz, das Leben rettet: Malaria tötet Kinder. Jetzt können Sie etwas dagegen tun. Mit einem Geschenk, das nur drei Euro kostet.
Die Zeitschrift BRIGITTE unterstützt die Spendenaktion des DGK:
www.brigitte.de
BRIGITTE 26/2005
Artikel vom 07.12.2005
Gesundheitslinks
www.ibera-online.de
IBERA Impfberatung online
www.agmv.de
Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV)
www.forum-schmerz.de
Forum Schmerz
www.agmk.de
Arbeitsgemeinschaft Meningokokken (AGMK)
www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
Weitere Links finden Sie hier
Textanfang / Content
Schüler der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel 'erarbeiten' mehr als 4.000 Euro
Spendenaktion wird fortgeführt
(Marburg, 22.09.05) Einen Tag schuften für einen guten Zweck: Am 24. Mai 2005 führte die Paul-Gerhardt-Schule zum zweiten Mal die Aktion „Schüler arbeiten für Kinder“ durch. An diesem Tag gingen alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 statt zum Schulunterricht „richtig arbeiten“ – bei Eltern, Verwandten, Nachbarn, aber auch Firmen und Handwerksbetrieben. Vielfältige Arbeiten, selbstverständlich im Rahmen der gesetzlichen Regelungen, wurden durchgeführt: Rasenmähen, Einkaufen, Botengänge, Gartenarbeit und vieles mehr. Den vereinbarten Lohn für die 11- bis 20-Jährigen überwiesen die „Arbeitgeber“ auf ein Spendenkonto der Schule. Organisiert und begleitet wurde die Aktion von der Schülerverwaltung der Schule, unterstützt durch die SV-Beratungslehrer.
Insgesamt wurden stolze 8.258,06 Euro erwirtschaftet. Dabei waren Einzelbeträge bis zu 80 Euro! Die Hälfte, exakt 4129,05 Euro, spendete das Gymnasium der bundesweiten Schulaktion des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. (DGK) „Kinder für Kinder gegen Malaria". Überzeugt habe dabei, dass die Gelder zweckgebunden eingesetzt werden und direkt Kindern und Jugendlichen in den von der Malaria betroffenen Gebieten zugute kommen, so SV-Beratungslehrer Axel Keusemann Die andere Hälfte ging an die lokale Organisation „bed by night“ in Hannover, die sich um Straßenkinder kümmert.
„Wir freuen uns, dass das Deutsche Grüne Kreuz eine so tolle Aktion initiiert hat und uns die Gelegenheit gegeben hat, für etwas wirklich Sinnvolles zu spenden“, sagte die Schülerin Ines Rönpagel bei der offiziellen Spendenübergabe am 20. September 2005 – ein Tag, der dafür wie geschaffen war: Weltkindertag.
von links: Michaela Berg (DGK), der Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule Dr. Helmut Dinse sowie die Schülerinnen Marie-Therese Vollmer und Ines Rönpagel
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen an Malaria. Hauptbetroffene sind wie so oft die Kinder: In Afrika stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an der durch Moskitos übertragenen tückischen Tropenkrankheit, jedes Fünfte noch vor seinem fünften Geburtstag. An dieser Situation wollen die Weltgesundheitsorganisation (WHO), UNICEF und andere Partner etwas ändern und haben die Initiative „Roll back Malaria“ ins Leben gerufen. Ziel ist es unter anderem, besonders bedürftigen Kindern ein Moskitonetz zur Verfügung stellen zu können.
Das DGK unterstützt die Kampagne und hat bereits im Herbst 2004 zu einer bundesweiten Schulaktion aufgerufen.
„Ich wünsche mir Kinder mit Herz und Verstand, die Kindern in Afrika im Kampf gegen die Malaria helfen“, so Professor Dr. med. Rolf Harzmann, Präsident des DGK, zu Beginn der Aktion. Sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Bis April 2005 wurden insgesamt 33.209,16 Euro gesammelt. Die große Spende der Paul-Gerhardt-Schule erhöht die Summe nun auf 37.338,21 Euro.
So können mehr als 12.400 Kinder in Afrika künftig sicher unter einem Moskitonetz schlafen, ohne Angst vor Malaria haben zu müssen. Das ist dem großartigen Engagement von mehr als 6.000 Schülern zu verdanken. Das DGK lobt das beispielhafte Engagement aller beteiligten Kinder, die (oftmals in ihrer Freizeit) mit vielen tollen Ideen Geld für ihre Altersgenossen in Afrika gesammelt haben. „Die Schülerinnen und Schüler aus Dassel haben sogar richtig dafür geschuftet – und das mit einem beachtlichen Ergebnis“, so Michaela Berg, Leiterin der Pressestelle des DGK. Die Schulaktion ist inzwischen zwar beendet, die Spendenkampagne läuft aber weiter. Denn auch das Malariaproblem in Afrika besteht weiterhin: Am 20. September wies die WHO zum Beispiel darauf hin, dass, dass zur Hungersnot in Niger nun auch die Malariagefahr kommt. Rund 100.000 Kinder in dem von einer Hungersnot betroffenen westafrikanischen Staat Niger sind von Malaria bedroht . Diese Krankheit tötet jährlich mehr Kinder unter fünf Jahren in Niger als jede andere Infektionskrankheit.


