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Forum Schmerz
www.agmk.de
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www.altern-in-wuerde.de
Altern in Würde (AiW)
www.rki.de
Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut
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Textanfang / Content
Bei mir wurde nach einer Handgelenksfraktur Osteoporose festgestellt. Damals war ich 64 Jahre alt und kümmerte mich gerade um meine Mutter, die ebenfalls Osteoporose hatte.
Ich entwickelte eine Kyphose, ohne es zu wissen und ohne Schmerzen bei den Wirbeleinbrüchen zu spüren. Mittlerweile bin ich 80, und die Krankheit beeinträchtigt mein Leben nachhaltig. Meine Mobilität ist eingeschränkt, da ich sehr vorsichtig sein muss, wenn ich mit dem Flugzeug oder dem Schiff auf Reisen bin. Glücklicherweise kann ich noch Auto fahren. Das Leben ist teuer geworden. Da ich viele Arbeiten nicht mehr selbst machen kann, brauche ich einen Gärtner und einen Fensterputzer. Auch musste ich, um weiterhin kochen zu können, meine Küche niedriger bauen lassen, denn ich bin nun 1,47 Meter klein; früher war ich mal 1,56 Meter groß. Leider kann ich kaum Kleidung von der Stange kaufen; fast alles muss geändert werden, damit es die Körperprobleme kaschiert. Kürzlich sagte mein Fußpfleger, ich solle Turnschuhe tragen, um die Belastung der Wirbelsäule zu verringern.
Ich habe immer aktiv auf meine Erkrankung reagiert. So wurde ich das erste Laienmitglied im Aufsichtsrat der Nationalen Osteoporose Gesellschaft und gehöre seit sechs Jahren auch zu deren Treuhändern. Das hält mich geistig fit. Meine körperliche Belastbarkeit erhalte ich jede Woche mit einem ausgedehnten Bewegungsprogramm und einem Tanztee. Um von der Sonne Vitamin D für meine Knochen zu tanken, mache ich regelmäßig Kreuzfahrten in die Karibik. Und natürlich habe ich inzwischen meine Medikamente.
Kürzlich wurde ich von einem Motorrad umgefahren; glücklicherweise habe ich mir dabei nichts gebrochen – ein drastischer Beweis für den Erfolg meiner Behandlung.
zum Download:
Patientengeschichte_Victoria-Iris.pdf


