DGK e.V. -Patientengeschichte Jadwiga, geb.1929, Polen, Toscani-Ausstellung Osteoporose
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Patientengeschichte Jadwiga, geb.1929, Polen, Toscani-Ausstellung Osteoporose
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Jadwiga - 1929 - Polen
Jadwiga - 1929 - Polen

Eine meiner Enkelinnen begleitete mich zu den Fotoaufnahmen. Es ist mir schwer gefallen mitzumachen. Doch ich wollte jungen Leuten zeigen: Schaut her, so verändert Osteoporose den Körper! Es betrifft Männer und Frauen. Prävention ist das Wichtigste.

Ab meinem 30. Lebensjahr wurde ich wegen starker Rückenschmerzen wiederholt geröntgt, doch die Bilder waren nicht klar zu interpretieren. Ich bekam Physiotherapie und Schmerzmittel, die allmählich den Magen kaputt machten. Ich war 65, als mir beim Aufstehen aus dem Liegestuhl eine Rippe brach.
Ein Rippenbruch beim Aufstehen aus dem Sitzen? Bei STENKO, unserer Osteoporose-Gesellschaft, hatte ich gerade gehört, dass Brüche aus nichtigem Anlass ein Hinweis sein können. Doch die Ärzte nahmen die Beschwerden nicht ernst. Erst in einer Privatklinik diagnostizierte man Osteoporose. Ich bekam zwölf Monate Hormone, dann Kalzium und jetzt ein Bisphosphonat sowie Kalzium und Vitamin D.

Brüche haben meinen Rücken rund und meinen Bauch dick gemacht. Meine Rippen sind besonders gefährdet. Seit einem schweren Hüftbruch brauche ich eine spezielle Gehhilfe. Ich kann mich nicht mehr bücken. Dank meiner Kinder und Enkel kann ich noch alleine leben. Sie haben mein Haus umgebaut und an meine Bedürfnisse angepasst und helfen, wo sie können.

Ich wurde zu spät behandelt, aber ich fühle mich jetzt ein bisschen stabiler, wenngleich ich 2004 leider noch einmal einen Rippenbruch hatte.

Mein Rat: Achtet auf eure Knochen, „überladet“ sie nicht. Bewegt euch, so viel ihr könnt. Wartet nicht, dass euch ein Arzt über Osteoporose informiert, fragt eure Patientengesellschaft. Wenn ich doch als junge Frau alles das gewusst hätte, was ich jetzt weiß …

zum Download:
Startet den Datei-DownloadPatientengeschichte_Jadwiga.pdf

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