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Im Jahre 1989 war ich 34 und hatte gerade wegen starker Schmerzen in den Füßen eine neunmonatige Odyssee von Untersuchungen und anschließenden Fehldiagnosen hinter mir, als mein erster Wirbel einbrach. Endlich wurde meine Knochendichte gemessen und eine schwere idiopathische Osteoporose diagnostiziert. Es gab für mich keine Begründung, warum ich 70 Prozent meiner Knochendichte verloren hatte und ein Leben verlieren sollte, das stets voller körperlicher Aktivität war. Doch ich musste es akzeptieren. Mittlerweile habe ich zwölf Hüft- und Beinoperationen hinter mir. Meine Unterschenkel werden jetzt mit Hilfe von Stahlplatten und Schrauben gerade gehalten. Damit meine Hüfte und mein Oberschenkel nicht brechen, sind diese mit Stahlstiften fixiert worden. Alle meine Wirbel sind gebrochen – einige sogar mehrmals. Zusätzlich habe ich gebrochene Rippen, Arme, Handgelenke, Schultern, ein gebrochenes Schlüsselbein und gebrochene Füße. Ich war einmal 1,69 Meter groß, heute messe ich nur noch 1,42 Meter.
Mein Leben hat sich sehr verändert, weil ich mich ohne Krücken oder Rollstuhl gar nicht mehr fortbewegen kann. Der Verlust meiner Arbeit und der Fähigkeit, aktiv zu sein, war schlimm für mich. Ich habe aber eine Familie, die mich unterstützt und mir hilft, eine positive Einstellung zu bewahren.
Das Treffen mit anderen Patienten hat mich sowohl berührt als auch angeregt, und ich bin gerne ein Teil des Projektes „Osteoporosis: A Photographic Vision“. Ich hoffe aufrichtig, dass dieses Projekt einerseits die Menschen motiviert, mehr über diese zerstörerische Krankheit in Erfahrung zu bringen, und andererseits auch dazu beitragen kann, die Forschung und mögliche Heilungsmethoden voranzutreiben.
zum Download:
Patientengeschichte_Dan.pdf


