DGK e.V. -Ärzte des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben bei einem Patienten Tollwut diagnostiziert.
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Tollwut, infiziert
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Tollwut-Patient in Hamburg

(Marburg. 19.04.07) Ärzte des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben bei einem Patienten Tollwut diagnostiziert. Eine Ansteckungsgefahr bestehe jedoch nicht, teilte das Krankenhaus am Donnerstag mit. Der Patient befinde sich in einem kritischen Zustand. "Wir haben den Mann in ein künstliches Koma versetzt, um sein Gehirn zu schützen", sagte der Neurologe Professor Christian Gerloff. Der Patient ist nach Annahmen der Ärzte vor sechs Wochen bei einem Urlaub in Nordafrika von einem infizierten Hund in die linke Hand gebissen worden und hat sich dabei angesteckt. Tollwut ist laut laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin in Deutschland bei Menschen sehr selten. Ohne Impfung verläuft die Krankheit immer tödlich. Tollwuterkrankungen beim Menschen wurden 1996, 2004 und 2005 registriert. In dem einen Fall war ein Mann auf Sri Lanka von einem Hund gebissen worden, in dem anderem hatte ein Mann in Indien Kontakt zu streunenden Hunden gehabt. Der letzte importierte Fall war besonders tragisch, da die Infektion nicht erkannt und Organe der damals 26-jährigen Patientin, die sich vermutlich im Oktober 2004 ebenfalls in Indien mit der Krankheit angesteckt hatte und später verstorben war, transplantiert wurden. Drei der sechs Organempfänger verstarben, berichtet das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg.

Weitere Informationen unter:

www.rki.de/Tollwut

http://www.bni-hamburg.de/
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg: Fachinformation vom 19.04.2007 aus Anlass des aktuellen Falls in Hamburg

Startet den Datei-DownloadEpid_Bull_07-2005.pdf
Tollwut: Zu aktuellen Erkrankungen nach Organtransplantation.Epidemiologisches Bulletin 2005; (7):51-52.

Tollwut: Krankheitsbild und Impfung

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