DGK e.V. -Von den Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages, die in den vergangenen Jahren immer mit gutem Beispiel vorangegangen waren, haben sich seit Mitte Oktober ein Drittel weniger als im Vorjahr gegen Grippe impfen lassen.
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Bundestagsabgeordnete zeigen weniger Interesse am Grippeschutz

(Marburg, 7.12.06) In der vergangenen Saison ist eine Grippewelle ausgeblieben. Ein Grund dafür ist möglicherweise die sehr gute Durchimpfung, die von der Furcht vor der so genannten Vogelgrippe gepuscht wurde. In diesem Herbst und Winter ist die Geflügelpest noch kein Thema, auch haben die Hersteller die Grippeimpfstoffe später als üblich ausgeliefert, da es Schwierigkeiten bei der Anzucht eines Virusstammes gegeben hatte.

So erklärt sich, dass von den Abgeordneten und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages, die in den vergangenen Jahren immer mit gutem Beispiel vorangegangen waren, seit Mitte Oktober ein Drittel weniger als im Vorjahr die Gelegenheit genutzt hat, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Doch Parlamentsärztin Dr. Adelheid Wahlen betont, sie werde nicht locker lassen und sich in ihrem letzten Dienstjahr weiter für eine höhere Durchimpfungsquote einsetzen. Zumal die Erfahrung lehre, dass auf eine schwache Grippewelle meist eine starke bis heftige folge.

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