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Tipps zum richtigen Verhalten nach Impfungen
Foto: Marco Richter-Fotolia

(dgk) Gelegentlich hört man nach einer Schutzimpfung die Anweisung: „Eine Woche keinen Sport!“ Das ist sicher übertrieben und so nicht notwendig. Aber was sollte man tatsächlich beachten? Dr. med. Jan Leidel, der Vorsitzende der Sektion Infektionskrankheiten und Impfschutz des Deutschen Grünen Kreuzes e. V., nimmt dazu Stellung. Seine Empfehlung lautet: „Radfahren ja, Tour de France nein“.

Eine Schutzimpfung sei letztlich eigentlich eine Routineaufgabe für das Immunsystem. Dennoch habe der Körper hat mit der Impfung allerhand zu tun. Deswegen sollte man ihn nicht übermäßig zusätzlich belasten. Wegen der etwa an der Impfstelle auftretenden muskelkaterartigen oder sich wie ein „Blauer Fleck“ anfühlenden Beschwerden würde es sich ohnehin anbieten, auf das vielleicht geplante Volleyballturnier zu verzichten.

Leidel wird oft gefragt, ob der bzw. die Geimpfte z. B.  laufen dürfe. Seine Antwort ist dann: „Laufen ja, Marathon nein; Radfahren ja, Tour de France nein“. Natürlich komme es auch immer darauf an, wie gewohnt die sportliche Betätigung für den Einzelnen ist. Jedenfalls sollte man sich körperlich nur soweit belasten, dass man sich dabei noch unterhalten kann und deutlich unter seiner Leistungsgrenze bleibt.

Diese Einschränkung wird bei Lebendimpfungen, wie beispielsweise bei der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln oder Windpocken für etwa eine Woche empfohlen bzw. so lange, wie eine Impfreaktion besteht. Bei Totimpfungen, wie beispielsweise bei der Impfung gegen Tetanus brauche man nur einige Tage etwas kürzertreten bzw. so lange man sich noch beeinträchtigt fühle.

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