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Steigen Sie um auf torffreie Erde
Foto: lightpoet-Fotolia

Keine Naturzerstörung für den Vorgarten

 (dgk) Die Temperaturen steigen, und es herrscht wieder rege Betriebsamkeit im Garten oder auf dem Balkon. Frisches Grün wird in Beete und Töpfe gepflanzt, und da man den jungen Pflanzen einen guten Start wünscht, wird vorher noch eine passende Blumenerde dazu gekauft.

Doch jeder, der Pflanzerde im Supermarkt oder Bauhaus kauft, sollte wissen, dass er die Verschönerung seines Vorgartens mit einer konkreten Naturzerstörung an einem anderen Ort erkauft.

Denn die allermeisten Pflanzerden enthalten Torf, der das Wachstum der Pflanzen fördern soll. Doch für die Torfgewinnung werden Moore zerstört und damit der Lebensraum seltener Pflanzen und Kleintiere. Noch dazu ist Torf ein Klimakiller. Moore haben eine große Bedeutung als Kohlenstoffspeicher, für den Abbau entwässerte Torflager sorgen für einen erheblichen Anteil der Treibhausgas-Emissionen.

Innerhalb Deutschlands wird der meiste Torf in Niedersachsen abgebaut, zumeist auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Intakte Moore werden dadurch nicht zerstört. Dennoch hat das niedersächsische Kabinett erst im April dieses Jahres beschlossen, den Torfabbau zu drosseln, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu vermindern. Daneben wird Torf in großem Maßstab aus dem Baltikum importiert – und dort werden auch Moore abgegraben, die in Deutschland geschützt werden würden.

Alternative: Nur torffreie Erde kaufen
Die bessere Alternative für alle Pflanzen im Garten ist daher torffreie Erde. Die zu bekommen, ist gar nicht schwer.

Zum Beispiel Kompost, der im eigenen Garten anfällt oder in gewerblichen und kommunalen Kompostierungsanlagen angeboten wird. Er ist erheblich reicher an Nährstoffen als Torf. Der Zusatz von Düngemitteln wird dadurch überflüssig. Außerdem lässt sich mit Kompost die Bodenqualität wesentlich länger verbessern als mit Torf. Es lohnt sich, einfach mal in Kompostierungsanlagen oder Wertstoffhöfen in der Umgebung nachzufragen, vor allem, wenn man größere Mengen benötigt!

Auch Rindenhumus (nicht grober Rindenmulch!) ist eine Alternative. Dabei handelt es sich um zerkleinerte und kompostierte Rinde. Er verbessert im Vergleich zum Torf die Qualität des Bodens über einen deutlich längeren Zeitraum und ist ebenfalls lose in großen Mengen z. B. in Kompostierungsanlagen zu bekommen.

Torffreie Produkte auch im Gartencenter und Baumarkt
Torffreie Gartenerden gibt es auch in Säcken verpackt in Gartencentern und Baumärkten zu kaufen. Sie werden ebenfalls auf Basis von Kompost, Rindenhumus und Holzfasern (zum Beispiel aus Nadelhölzern oder Kokos) hergestellt. Außerdem beinhalteten sie, je nach Hersteller, Nebenprodukte wie Tonminerale und Lavagranulate (optimale Wasser- und Nährstoffspeicherung und bedarfsgerechte Freisetzung), Xylit (für den idealen pH-Wert) oder Phytoperis (ein Naturdünger). Diese Produkte gibt es auch in vielen Gartencenter und Baumärkten.

Auf manchen Blumenerde-Säcken lässt sich „torfreduziert“ oder „torfarm“ lesen. Statt der üblichen 90 Prozent beträgt hier der Torfanteil häufig etwa 70 Prozent, also nicht bedeutend weniger. Deshalb immer und auf die Angabe „torffrei“ achten.

Tipp: Auf der Homepage vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) finden Sie den Einkaufsführer „Blumenerde ohne Torf“, der die Markennamen und Bezugsquellen auflistet.

 

Quellen:

  1. Utopia Pressemitteilung vom 17.4.2015: „Torffreie Erde für deine Pflanzen“ unter www.utopia.de
  1. NABU: „Torf gehört ins Moor“ unter www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/torffrei-gaertnern/10866.htmlA

 

 

 

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