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Speckkäfer: Haarige Gesellen in der Küchenschublade

(Marburg, August 2014)  Im Sommer kann man auf den Fensterbänken manchmal nur wenige Millimeter große, dunkle Käfer beobachten, die anscheinend nach draußen wollen. Wer sucht, findet dann vielleicht auch braune haarige Larven mit langen Schwanzborsten, beispielsweise in Küchenschubladen, unter Teppichen oder in der Speisekammer.

Bei diesem Käfer und dessen Larven handelt es sich um einen Vertreter der Familie der Speckkäfer (Dermestidae), und zwar wahrscheinlich um den sogenannten Berlinkäfer (Trogoderma angustum), der im vergangenen Jahrhundert aus Südamerika eingeschleppt und anfangs vor allem in Berlin beobachtet wurde. Mittlerweile ist er deutschlandweit verbreitet. Sie können den Käfer gut an der schmutzig-stumpf erscheinenden, mit hellen Querbinden versehenen dunklen Oberseite erkennen. Die Larven ernähren sich von einer Vielzahl trockener organischer Substanzen sowohl tierischer wie pflanzlicher Herkunft. Man findet Berlinkäfer wie andere Speckkäfer auch an Wollteppichen, Fellen, Federn, getrocknetem Fleisch, toten Insekten, Tiertrockenfutter, Nüssen und Getreideprodukten, von denen sich immer auch mal ein paar Krümel hinter dem Kühlschrank oder unter dem Schrankpapier finden. Löcher in Kleidungsstücken werden oft für Fraßbilder der Kleidermotte gehalten, doch nicht selten sind die Larven dieser Käfer für den Schaden verantwortlich.

Speckkäfer sind Materialschädlinge, die beispielsweise zoologische Sammlungen zerstören können. Aber auch im Haushalt sind sie nicht gern gesehen, da es zur Verunreinigung von Vorräten und zu Beschädigungen an Naturmaterialien durch die Larven kommen. Zudem besitzen Speckkäferlarven zur Feindabwehr aufstellbare Haare, die leicht abbrechen und mit dem Hausstaub eingeatmet werden können. Bei empfindlichen Menschen können sie Allergien auslösen.

Untersuchen Sie daher alle in Frage kommenden Materialien auf Befall hin. Die Befallsquelle muss gefunden und beseitigt werden. Dabei können auch –  vor allem in Altbauten – in Dielenspalten und anderen Hohlräumen angesammelte Tierhaare, Insekten oder mumifizierte kleine Kadaver als Befallsherd in Frage kommen. Saugen Sie Spalten und Ritzen aus. Befallene Materialien können Sie für drei Tage in die Tiefkühltruhe legen, um Eier und Larven abzutöten.

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