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Schweiß in Kunstfasern – darum stinkt‘s
Foto: ave_maria-fotolia.com

Manche Textilien riechen schon nach kurzem Tragen stark und intensiv nach Schweiß. Forscher haben nun herausgefunden, woran es liegt: In Polyesterstoffen vermehren sich geruchsbildende Hautkeime stärker als in Textilien aus Baumwolle.

Aus geruchlosem frischen Schweiß entstehen erst durch die Aktivität von Hautbakterien stinkende, leicht flüchtige Substanzen. Diese Geruchsproduktion setzt sich sehr „effektiv“ fort, wenn die Mikroben mit dem Schweiß in die Kleidung gelangen. Allerdings gibt es Unterschiede: Verschwitzte Textilien aus Polyester riechen strenger als solche aus Baumwolle. Wodurch das zustande kommt, haben nun belgische Forscher untersucht.

Sie fanden heraus, dass sich bestimmte natürliche Hautkeime, die sogenannten Mikrokokken, in Kleidung aus Polyester stärker vermehren als im natürlichen Pendant. Augenscheinlich fühlen sich die kugelförmigen Winzlinge in den Kunststoffgeweben besonders wohl. Die Forscher vermuten, dass die lockere Struktur der Polyesterfasern das Wachstum von geruchsbildenden Mikrokokken begünstigt. Jetzt könne man versuchen, so die Forscher, ganz gezielt das Wachstum von Mikrokokken in Kleidungsstoffen zu hemmen.

Bis das gelingt, hilft es nur, auf Baumwolle umzusteigen, zumindest in der heißen Jahreszeit. Diese Material bietet mindestens einen weiteren Vorteil: In der Baumwolle werden Geruchsstoffe besser absorbiert, also festgehalten, als in synthetische Fasern.

 

Frisch gebildeter Schweiß ist zunächst nahezu geruchlos. Er besteht zu 99 Prozent aus Wasser, das, an der Hautoberfläche angekommen, verdunstet. Ein Anteil von bis zu 0,5 Prozent Natriumchlorid (Kochsalz) ruft den salzigen Schweißgeschmack hervor. Weitere Bestandteile sind u. a. Milchsäure, Harnstoff, Harnsäure und verschiedene langkettige Fettsäuren. Körpergeruch entsteht erst, wenn die natürlicherweise auf der Haut vorhandenen Bakterien die Bestandteile des Schweißes zersetzen.

Bakterien auf der Haut
sind normal. Zu unserer Hautflora gehören u. a. Mikrokokken, Korynebakterien, Staphylokokken und Propionibakterien. Auf feuchten Hautpartien wie in den Achselhöhlen erreichen diese Mikroben Keimdichten von bis zu 10 Millionen pro Quadratzentimeter. Sie ernähren sich von Schweiß und abgestoßenen Hautzellen – klingt unangenehm, aber die ungefährlichen Hautbakterien machen sich als „Türsteher“ gegenüber Krankheitskeimen nützlich.

 

 Quellen:

Wissenschaft aktuell: Warum verschwitzte Kleidung aus Kunstfasern stark stinkt; www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Warum_verschwitzte_Kleidung_aus_Kunstfasern_stark_stinkt1771015589638.html

Chris Callewaert et al.: „Microbial Odor Profile Of Polyester And Cotton Clothes After A Fitness Session”, Applied and Environmental Microbiology, DOI: 10.1128/AEM.01422-14

 

 

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