DGK e.V. -Mütter – und auch Väter – können schon vor der Geburt dazu beitragen, das Allergierisiko ihres Nachwuchses zu verringern. Vor allem, wenn es in der Familie bereits Allergien gibt, ist es sinnvoll vorzubeugen.
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Schon vor der Geburt Allergien vorbeugen
Foto: stimmungsvoll - Fotolia

Eltern sollten sich bereits zu Beginn einer Schwangerschaft bewusstmachen, ob ihr Baby ein erhöhtes Allergierisiko haben wird. Eine Umfrage der Deutschen Haut- und Allergiehilfe hat jetzt gezeigt, dass viele Frauen hilfreiche Informationen erst nach der Geburt erhalten. „Das ist zu spät“, kritisiert Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. Schließlich könnten schon Schwangere durch eine gesunde Lebensweise dazu beitragen, das Allergierisiko ihres Kindes zu senken.

Die Veranlagung, eine Erkrankung wie Asthma oder Neurodermitis, Allergien wie Heuschnupfen oder Lebensmittelallergien zu bekommen, wird vererbt. Deshalb betrachtet man die Familiengeschichte zur Einschätzung des Risikos bei Kindern. Das höchste Risiko, eine Allergie zu entwickeln, haben die Kinder, deren Eltern beide davon betroffen sind.

Tipps zur Allergievorbeugung

Rauchen während der Schwangerschaft und nach der Geburt ist einer der wesentlichen Faktoren für Allergie- und Asthmaentwicklung. Eine werdende Mutter sollte also unbedingt die Finger von den Glimmstängeln lassen. Auch Passivrauchen wirkt sich ungünstig auf das Allergierisiko aus, daher ist es am besten, wenn die Wohnung bereits in der Schwangerschaft eine rauchfreie Zone ist.

Es gibt weitere Luftschadstoffe, die sich während der Schwangerschaft negativ auswirken können, z. B. die Ausdünstungen aus neuen Möbeln oder Baumaterialien.  Schwangere sollten daher auf Renovierungsarbeiten verzichten. Wenn es sich ein paar Renovierungsarbeiten nicht vermeiden lassen, gilt es, auf umweltfreundliche, schadstoffarme Produkte zu achten. Bei der Einrichtung des neuen Kinderzimmers sollten „werdende Eltern“ auf Schadstoff-Ausdünstungen achten und sich genauestens informieren. Siegel wie der „Blaue Engel“ oder bei Möbeln das „Goldene M“ geben Anhaltspunkte.

Die Ernährung der Schwangeren spielt wohl keine so wichtige Rolle im Hinblick auf das Allergierisiko. Eine werdende Mutter sollte sich ausgewogen ernähren, sie braucht nicht auf Nahrungsmittel verzichten, die allergieauslösend sein können, wie beispielsweise Nüsse, sofern sie nicht selbst allergisch dagegen ist.

Die Art der Geburt hingegen hat einen nachgewiesenen Einfluss auf das Allergierisiko. Studien haben gezeigt, dass Kaiserschnitt-Kinder im Vergleich zu auf natürlichem Wege Geborenen ein um 23 Prozent erhöhtes Risiko für Asthma haben. Auch andere immunologische Erkrankungen wie entzündliche Darmkrankheiten und verschiedene Störungen des Immunsystems kamen bei ihnen häufiger vor.
Eine mögliche Ursache für das häufigere Auftreten von Asthma bei Kaiserschnitt-Kindern ist die Darmflora. Spontan geborene Babys verfügen über weitaus mehr und vielfältigere nützliche Bakterien als solche, die auf operativem Wege zur Welt kommen. Mittlerweile weiß man, dass die Darmflora einen wesentlichen Einfluss auf das sich entwickelnde Immunsystem hat, und dieses spielt bei Allergien und Asthma die zentrale Rolle. Experten fordern daher, dass das höhere Risiko für die Entwicklung von Asthma und Allergien bei Kaiserschnitt-Kindern bei der Wahl des Geburtsverfahrens berücksichtigt werden soll. Dies gilt natürlich nur, sofern keine medizinische Indikation für einen Kaiserschnitt besteht.

Haustiere sollten sich werdende Eltern während der Schwangerschaft nicht neu anschaffen, denn einige, wie beispielsweise Katzen, könnten das Allergierisiko fördern. Anders bei der Hundehaltung: Diese Vierbeiner haben möglicherweise sogar einen schützenden Effekt.

Quellen:

  1. Deutsches Grünes Kreuz e. V. unter www.dgk.de: Narürliche Geburt: Schützen mütterliche Keime vor Asthma?
  2. Ärzteblatt online vom 7.10. 2016: Schwangere über Allergierisiken beim Nachwuchs oft zu spät informiert
  3. Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. unter www.daab.de: Allergien vorbeugen

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