DGK e.V. -Ernährungstipps zur Gewichtskontrolle bei Diabetes Typ 2 von der Harvard Medical School
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Gewichtskontrolle bei Diabetes Typ 2
Salat
Gut bei Diabetes Typ 2: Ballaststoffreiche Kost und kontrollierte Portionsgrößen. Foto: MEV

Harvard Medical School: Getreide und Kaffee wirken sich günstig aus

(25.08.09) Bauchfett ist kein Hüftgold: Fettzellen im Bauchspeck sondern Botenstoffe ab, die zu Insulinresistenz führen können: Eine der Ursachen für Typ-2-Diabetes. Acht von zehn Personen, die an Typ-2-Diabetes erkranken, sind übergewichtig. Für sie ist moderater Gewichtsverlust (fünf bis zehn Prozent des Körpergewichts) der Schlüssel, mit dem die Erkrankung in den Griff zu bekommen ist.

Eine aktuelle Meldung der Harvard Medical School in Cambridge/ Massachusetts nennt Speisen und Getränke, die einen bestehenden Diabetes verschlechtern können und solche, die Diabetes vermeiden helfen:

Günstig sind demnach Nahrungsfasern etwa aus Kleie oder Getreideflocken, Kaffee¹, moderater Alkoholkonsum² und der Verzehr von Nüssen bzw. Nusspasten, z. B. Erdnussbutter, davon etwa fünf Portionen pro Woche.

Schädlich sind gezuckerte Getränke, täglich rotes Fleisch und / oder Wurstwaren sowie Transfettsäuren wie sie in Margarine, vielen Backwaren und Fertiggerichten vorkommen.

Verzicht auf Fette oder Kohlenhydrate ist nicht nötig!

Entscheidend ist nach Ansicht der Harvard-Experten, was gegessen wird, und nicht wie oft.

Eine spezielle Diabetes-Diät gibt es aber nicht. Wer die genannten günstigen Lebensmittel isst und gleichzeitig die schädlichen meidet, verzehrt im Grunde eine natürliche Mischkost mit Schwerpunkt auf pflanzlichen Lebensmitteln.

Nicht zu vergessen: Portionskontrolle

Nicht allein der Verzicht auf Diabetes-fördernde Nahrungsmittel und Getränke bringt eine Verbesserung, sondern natürlich auch die bescheidene Portionsgröße. So sollte die Größe einer Portion Fisch oder Geflügel etwa der einer Handfläche entsprechen. Das Volumen an Beilagen und Gemüse auf dem Teller betrage im Vergleich je eine geschlossenen Faust. Und als eine Portion Käse sollte Fingergröße genügen.

Anmerkungen:
¹ laut Harvard Medical School sinkt das Diabetes-Risiko bereits beim Konsum von zwei bis drei Tassen Kaffee (egal ob mit oder ohne Koffein) täglich um 43 Prozent. Mehrere große Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen sogar, dass (zumindest wenn es sich um "normalen" Filterkaffee handelt) auch bis zu sieben Tassen Kaffee täglich positiv für die Diabetesprophylaxe sind.

² mit zunehmendem Alkoholkonsum fallen die Gesundheitsrisiken vom Metabolischen Syndrom bis zur Gesamtmortalität, allerdings nur bis zu einer Menge von ein bis zwei Gläsern täglich bei Frauen und ein bis vier Gläsern bei Männern.

Quelle:
Healthy Eating for Type 2 Diabetes — A Special Health Report from Harvard Medical School, 2009.
https://www.health.harvard.edu/healthbeat/HB_web/weight-loss-strategies-for-diabetes-control.htm

 

 

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